Montag – irgendwann klappt es
Geduld ist manchmal der Schlüssel zum Erfolg…

Geduld ist manchmal der Schlüssel zum Erfolg…

Wesley Snipes versucht wieder Fuss zu fassen, diesmla mit John Stockwells «Armed Response», einem von den World Wrestling Entertainment Studios (!) sowie Kiss-Gitarrist Gene Simmons (!!) produzierten Militär-Actioner. Hier darf dann auch wieder ein Wrestling-Star sein Debüt in einem Spielfilm feiern, nämlich Colby Lopez alias Seth Rollins. Wer dann der eigentliche Star des Filmes sein soll und wer es dann ist, darüber lässt sich streiten.
Vom Studio aus erwartet man, dass Seth Rollins die Hauptrolle hat. Das Cover und der Trailer werben aber prominent mit Wesley Snipes. In Wirklichkeit ist dann aber Dave Annable (Yellowstone) das wahre Herz des Filmes. Die Tragödie hinter seiner Figur ist zwar für den Film völlig egal, er funktioniert jedoch sehr gut als moralischer Kompass und hat zusätzlich ein paar coole Momente – ganz im Gegensatz zu Wesley Snipes. Der spielt mit einem einzigen Gesichtsausdruck seinen Part ohne Highlights durch. Nach seinem Gefängnisaufenthalt braucht er wohl wieder Geld, aber nach seiner Rückkehr in «Expendables 3», dachte ich er hätte noch Spass an seinem Job, aber scheinbar lag ich falsch. Seth Rollins hat eine starke physische Präsenz und darf hier ein richtiger Arsch sein, dass er dann mehrmals gegen die viel kleinere Anne Heche antreten muss, ist jedoch ein wenig lächerlich.
Vor 20 Jahren wäre ein Film mit Wesley Snipes und Anne Heche in den Hauptrollen noch eine mittelgrosse Hollywood-Kiste gewesen. Aber die Zeiten sind lange vorbei. Nun spielt Heche in «Armed Response» eine vollkommen austauschbare Soldatenfigur, während wir bei Snipes jenes unbändige Charisma vermissen, das ihn einst dank Rollen in Filmen wie «Weisse Jungs bringen’s nicht» oder «Passagier 57» zu Weltruhm katapultiert hat. Snipes ist überhaupt nur sehr selten zu sehen und absolviert dabei keine einzige Kampfszene. Wird er es in Zukunft genauso machen wie Kollege Steven Seagal, der 2016 in sieben Filmen zum Teil nur kurz auftrat, damit die Produzenten sein Gesicht gross auf das Poster drucken konnten? Wie auch immer, stattdessen darf man sich zumindest über ein kurz-knackiges Faustkampf-Intermezzo zwischen Heche und WWE-Wrestler Seth Rollins (Sharknado 4: The 4th Awakens) freuen.
Was bleibt ist eine ganz ansehnliche erste Hälfte, ein paar nette Tricks, Schockmomente, Gore-Effekte und etwas Spannung in der Luft inklusive. Die verschwindet dann jedoch sehr abrupt und dann wartet man nur mehr darauf, bis all diese nur um ihre eigene Haut besorgten Idioten, endlich das Zeitliche gesegnet haben. Keine toll choreographierten Kämpfe, keine coolen Sprüche, da kommt einfach nichts vor, dass aus dem Einheitsbrei ähnlicher Produktionen herausragen würde. Dabei hätte «Armed Response» mit einer temporeicheren Inszenierung und einem pfiffigeren Skript ein solides B-Movie werden können. Aber leider kommt der Genre-Bastard aus Horror, Sci-Fi und Militär-Action nur sehr spät in Fahrt und dann auch nur kurz. Weder die ereignisarme Handlung noch die eindimensionalen Figuren werden dem eigentlich vielversprechenden Konzept des Films gerecht.
«The Ritual“ ist ein von Netflix eigenproduzierter «Horrorfilm» aus dem Jahr 2018. Der Film ist keine Offenbarung, schraubt aber an den richtigen Stellen mit den Versatzstücken des Genres. So sehen wir hier keine nervigen Teenies, sondern eine Gruppe aus Freunden, die auf die 40 zugehen und eigentlich nur einen schönen Urlaub verbringen wollen. Dieser wird durch eine Tragödie überschattet. Nicht nur in diesem Zusammenhang hat der Name eine tiefere symbolische Bedeutung. Rituale durchziehen die ganze Handlung des Films. Dabei sind die düsteren Erscheinungen im Wald nur das offensichtlichste.
Drehbuch-technisch wurde hier durchaus solide Arbeit geleistet. Die Dialoge sind zwar nicht immer vollends überzeugend, was aber auch an der deutschen Synchro liegen mag. Dafür sind aber einige Passagen am Anfang mit Witz, aber sobald es ernster wird, verschwindet dieser Humor sinnvollerweise. Die Story hingegen weisst zwar ein paar Überraschungen auf, verläuft aber letztlich trotzdem ziemlich linear und manchmal auch vorhersehbar. Dennoch sollten einige Ideen und Überraschungen nicht ausser Acht gelassen werden und diese steigern das filmische Niveau im Vergleich zu anderen Genrevertretern schon nennenswert. Regisseur David Bruckner, der schon einige andere Genrevertreter gedreht hat, leistet meiner Meinung nach gute Arbeit. Die Szenen wirken überzeugend und es wird sowohl inszenatorisch, als auch dramaturgisch eine durchwegs tolle Stimmung und Atmosphäre erzeugt. Allerdings sind die Horrorelemente bei weitem nicht so schockierend, wie bei anderen Horrorfilmen.
Schauspielerisch überzeugen alle Protagonisten, wobei Sam Troughton in seiner Rolle des Dom am meisten überzeugt und die Figur sehr authentisch spielt. Insgesamt sind aber alle Schauspieler in ihren Rollen toll und stimmig und schaffen es die Atmosphäre mit ihren Emotionen zu untermauern. Dom ist etwas zu nervig, Phil ein wenig zu sehr Nebenrolle. Doch insbesondere Rafe Spall und Rob James-Collier können überzeugen. Beide könnten gut und gerne ihre besten Rollen gespielt haben – und das in einem Horrorfilm, wo man so etwas doch eher selten erwartet! Ich meine, Spall ist bisher irgendwie immer der Loser vom Dienst gewesen, der hier nun einen zerrissenen Haudrauf zeigt, der an sich wächst. Und James-Collier, der in «Downton Abbey» die ziemlich eindimensionale des bösen Butlers Thomas innehatte, überzeugt hier als ein launiger, abenteuerlustiger, aber auch besonnener Anführer-Typ, der im Übrigen optisch sehr an Christian Bale erinnert. Auch die Kameraarbeit gefällt mir überaus gut. Die Landschaftaufnahmen sind grossartig und der Zoom der Kamera wird unfassbar gut in Szene gesetzt. Die Aufnahmen im Wald verdeutlichen die bedrückende Atmosphäre und die vielen totalen Perspektiven sind sinnvoll gesetzt.
Zum Szenenbild und Kostüm muss nicht viel gesagt werden, da sich der Hauptteil des Films im Wald abspielt. Die Hütten, die auftauchen sehen exakt gleich aus und unterscheiden sich nicht grossartig. Die Kostüme der Protagonisten sind einfache, normale Wanderkleidung. Auf der Tonebene wird überraschend wenig für einen Horrorfilm gearbeitet. Klar hat man viele klassische Szenen, wie Stille und dann laute, schrille Töne, aber die Jumpscares halten sich in Grenzen. Allerdings sind die Horrorelemente, wie schon oben gesagt, nicht besonders gruselig, was es auch «Angsthasen» erträglich macht den Film zu schauen. Viele haben ja das Ende beklagt, aber genau da fand ich den Film wieder interessant. Wir erfahren mehr über die Hintergründe, haben einen tollen Showdown und ein fantastisches Monsterdesign. Das Setting könnte man vielleicht etwas infrage stellen, doch funktioniert verdammt gut. Der Wald, in dem das alles spielt, wirkt erstaunlich «normal» und wirkt gerade dadurch bedrohlich.
«The Ritual» ist ein Horrorfilm der besseren Sorte, der zwar der üblichen Formel folgt, aber diese an entscheidenden Momenten ausreizt bzw. mit den richtigen Zutaten würzt. Insgesamt halte ich «The Ritual» für einen durchaus gelungenen Horrorfilm, wobei man als eingefleischter Horrorfetischist sich möglicherweise langweilen wird. Aber Genreeinsteiger bzw. kleine Angsthasen können mit dem Film ziemlich viel Spass haben.
Ted Geoghegan, Regisseur des umjubelten Geister-Thrillers «We Are Still Here», liefert mit «Mohawk» einen Rache-Thriller ab, wie es ihn in der Form wohl noch nie gegeben hat. Gedreht in den Wäldern des Bundesstaats New York, erzählt «Mohawk» die blutige Saga von den Mitgliedern des Mohawk-Clans, die sich einer brutalen Übermacht gegenüberstellen. Amerikas Ostküste, 1812: Die Situation zwischen den Vereinigten Staaten und dem britischen Imperium eskaliert, es kommt zum Krieg zwischen den Nationen. In diesen turbulenten Zeiten überfällt der impulsive Mohawk-Krieger Calvin Two Rivers einen amerikanischen Aussenposten, hinterlässt keine Überlebenden und besiegelt somit das Schicksal seines Stammes. Auf der Flucht vor den rachedürstenden Soldaten fliehen Calvin, die junge Indianerin Oak und ihr britischer Verbündeter Joshua tief in die dichten Wälder. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem die Einheit des sadistischen Offiziers Holt die Oberhand zu haben scheint. Der Kampf zwischen dem britischen Imperium und den amerikanischen Ureinwohnern tobt und erreicht ab 23. Februar 2018 auch unsere Heimkinos. Dann können wir der Indianer-Kriegerin Kaniehtiio Horn (Hemlock Grove, Krieg der Götter) bei ihrem Überlebenskampf in dieser rauen Umgebung über die Schulter blicken. In weiteren Rollen sehen wir Ezra Buzzington (Justified), Eamon Farren (Twin Peaks), Justin Rain (Fear the Walking Dead) und WWE-Wrestler Luke Harper.
Genau diese Barbie fehlt noch im Sortiment von Mattel…

(via Svetoslava Dimitrova)
Action-Spezialist Rob Cohen (Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers, The Fast and the Furious) schickt uns dieses Frühjahr in einen Monstersturm, der mit voller Wucht auf eine kleine Stadt an der US-Küste trifft. Zu dumm, dass sich eine Gruppe Hacker ausgerechnet diesen Tag ausgesucht hat, um einen der grössten Coups in der US-Geschichte zu landen und eine US-Militäreinrichtung um 105 Millionen US-Dollar zu erleichtern. Die beiden verbliebenen Einwohner der Stadt müssen somit nicht nur den schrecklichen Folgen des Jahrhundertsturms aus dem Weg gehen, sondern auch noch die Diebe dingfest machen. Im folgenden Trailer blicken wir Maggie Grace (Taken, Twilight), Toby Kebbell (Warcraft, Ben-Hur) und Ryan Kwanten (True Blood) bei ihrer nicht ganz ungefährlichen Begegnung mit den Naturgewalten über die Schulter. Einen Starttermin für unsere Breiten hat «The Hurricane Heist» (Category 5) derzeit noch nicht, läuft aber am 9. März 2018 in den amerikanischen Kinos an…
Bekanntlich lassen sich die Kameras von GoPro praktisch an allem anbringen. Warum also nicht auch an einem Geschoss, das mit einer Kanone in die Luft geschossen wird? Das jedenfalls dachten sich YouTube-Nutzer Sam and Niko und bastelten kurzerhand eine Vorrichtung, mit der sie diesen Plan in die Tat umsetzen konnten. Im entsprechenden Video sind wir zunächst bei der Konzipierung und Herstellung des Geschosses dabei, bevor es endlich hinaus in die Natur geht… Ein paar Schüsse später sind die gewünschten Videosequenzen im Kasten, auch wenn eine Kamera bei den Dreharbeiten den Geist aufgab. In der Nachbearbeitung noch ein bisschen stabilisiert – und fertig sind die spektakulären Bilder aus der Flugbahn…
Freunde, wir alle kennen diesen einen Kumpel, der es immer wieder schafft, sich so lange einen auf die Lampe zu giessen, bis er nicht mehr weiss, wo oben und unten ist, geschweige denn wie er nach Hause kommt. Inspiriert von Methoden der Mafia haben die Protagonisten in folgendem Videos für dieses Problem eine beherzte Lösung. So ungefähr sieht wahre Freundschaft aus…
Mit dem Videoclip zum Song «The King Wants You» haben Avatar einen weiteren Song aus ihrem Mitte Januar veröffentlichten Studioalbum «Avatar Country» online gestellt…
Die Comic-Serie «It’s Weinye» handelt von einer mürrischen und brutal ehrlichen Rothaarigen und konzentriert sich darauf, wie die Künstlerin selbst mit dem Leben, der Liebe und bizarren Begegnungen umgeht. Der Start der Comic-Serie auf Instagram sah die Künstlerin als eine Möglichkeit, ihre neuen Lebenserfahrungen mit ihren Freunden und der Familie in Malaysia zu teilen, als sie im Jahr 2011 nach San Francisco umzog. Mehr von der witzigen Rothaarigen gibt es bei Instagram und Facebook…
Wir durften schon einige Abenteuer von Lucas, der niedlichen Spinne, miterleben, heute gibt es eine neue Episode. Wer gerne die älteren Folgen anschauen möchte, findet hier die allererste Episode, oder Lucas das erste mal draussen oder die kleine Spinne beim spielen oder Lucas gefangen. Mit jeder Episode mag ich Lucas ein bisschen mehr. Wie kann man nur so süss sein?
FailArmy feiern die Olympischen Winterspiele 2018 mit einer Zusammenstellung von Menschen, die beim Wintersport stürzen oder einfach nur im Schnee herumtollen.
The Winter Olympics are upon us, and we thought we’d share some hilarious winter fails to celebrate. Enjoy some hilarious snowboarding fails, skiing fails, and much more! Would you ever try the skeleton? Seems like you’re set up to fail with that event!
Wer Cyberpunk und Science-Fiction liebt, kommt aktuell nicht an der Netflix-Serie «Altered Carbon» vorbei. Die meisten Serienfans dürften mittlerweile alle zehn Episoden der 1. Staffel gesehen haben und daher möchte ich euch folgendes frage stellen: Ist euch das Easter Egg zu «Game of Thrones» aufgefallen?
Forbes hat ein interessantes Detail entdeckt, das einen Wink zur HBO-Fantasy-Serie darstellen könnte. In «Altered Carbon» besitzt die Polizeistation Buntglasfenster, wie wir sie aus Kirchen kennen. Schaut man etwas genauer hin, erkennt man einen siebenzackigen Stern, den man in «Game of Thrones» schon mehrfach gesehen hat. Er kommt dort zum Einsatz, um den Glauben an die Sieben darzustellen. Und nun befindet er sich auch in «Altered Carbon»? Ist das eine kleine Hommage von Alex Graves und Miguel Sapochnik, die beide bereits Regie bei GoT führten? Die genaue Bedeutung des Sterns in «Altered Carbon», sofern es überhaupt eine gibt, wurde zumindest in der 1. Staffel noch nicht geklärt oder angesprochen. Fans der neuen Netflix-Serie verfangen sich bereits in irre Theorien. Sie fragen sich, ob «Altered Carbon» sozusagen eine ferne Zukunft von Westeros zeigt. Interessanter Gedanke, aber vielleicht doch ein kleines bisschen zu abwegig, oder?