Evan Snider zeigt uns im Zeitraffer, wie in 66 Stunden und 25 Minuten in Handarbeit ein Kettenhemd entsteht – und ich bin dankbar, dass ich selbst nicht 66 Stunden in eine solch eingliedrige Handarbeit stecken musste…
Join me, as I craft an entire chainmaille shirt made of copper rings in just over 66 hours real time. This was my first pass at creating such a large piece of chainmaille and I did not follow any templates. I simply ordered 25lbs of copper rings and sat down in front of the camera to capture the adventure.
Copper Chainmaille / 66 hour Time Lapse / Not for the Faint of Heart
Der Song «Seismic Abyss» stammt aus dem aktuellen Album der kalifornischen Death Metaller, welches «Devouring Mortality» heisst und Anfang April erschienen ist…
Freunde, dieses Spiel lässt euch lauter stumpfe Bürodinge machen, Dinge, die man eben auf Arbeit so macht, wie Anweisungen befolgen, Formulare ausfüllen, Texte tippen, ohne überhaupt zu wissen, für was. «It is as if you were doing work» von Pippin Barr simuliert einen steinalten Desktop-Rechner, in dem ihr allerlei mehr oder weniger stumpfe aber doch überraschend abwechslungsreiche Aufgaben zu erledigen habt. Da winken dann nicht nur Titel-Beförderungen, sondern auch Pausen. Spassig gemacht! Und fällt im Büro nicht mal groß auf, wenn man es spielt.
Regisseur Joe Lynch (Knights Of Badassdom, Everly – Die Waffen einer Frau) schmeisst in «Mayhem» kurzerhand die Konzepte von «28 Days Later», «It Comes At Night» und «The Purge» zusammen und kreuzt das Ganze zudem noch mit Greg McLeans Arbeitsplatz-Splatterorgie «Das Belko Experiment». Ergebnis ist eine nur selten bissige Gesellschaftssatire mit brutalen Büroschlachten, in der leider nur die plattesten Stammtischparolen gegen die Finanzindustrie aufgefahren werden. So ist «Mayhem» wohl am ehesten noch zum Frustabbau für ihren Job und ihren Chef verachtende Zuschauer geeignet.
In jeder Firma gibt es hinterhältige Angestellte, die für die eigene Karriere über Leichen gehen. Da werden für eigene Interessen gern mal die Kollegen in die Pfanne gehauen, die sich dann für Dinge rechtfertigen müssen, von denen sie gar nichts wissen. Leider ist es im wahren Leben schon lange nicht mehr so, dass man mit Ehrlichkeit weiterkommt. In einer Ellenbogengesellschaft, in der nur Leistung zählt, muss man ein Schwein sein, um erfolgreich bestehen zu können. Genau jene These vertritt auch der Action-Splatter «Mayhem», der schwarzhumorig vermittelt, wie sich die derzeitige Unternehmenskultur entwickelt hat. Hier wird gehörig gegen Unternehmensführer gewettert, in deren Händen das Schicksal des kleinen Mannes liegt. Damit spricht man natürlich all jenen aus der Seele, die im Job nichts zu lachen haben und sich unterwerfen müssen. Für genau diese Menschen gibt es Filme wie «Mayhem», die vermitteln wollen, dass auch boshafte Angestellte und Unternehmensbosse irgendwann mal an ihren Meister geraten.
Klingt irgendwie bekannt und einige werden vermutlich jetzt ein Déjà-vu und nein, «Mayhem» ist keine Fortsetzung und kein Remake zu «Das Belko Experiment». Beide Filme sind thematisch sehr ähnlich und zeigen streitsüchtige Angestellte, die plötzlich zu aggressiven Killermaschinen werden und dabei weder Freund noch Feind kennen. Interessanterweise nimmt sich «Mayhem» trotz brutaler Gangart gern mal selbst auf die Schippe. Die Inszenierung gleicht nicht selten einer Film-gewordenen Comicverfilmung, wo sich Protagonisten Prügel aussetzen und danach aufstehen, als ob nichts gewesen wäre. Doch damit nicht genug, «Mayhem» strotzt nur so vor Zynismus und schwarzen Humor. Obwohl sich viele Figuren ihrem Schicksal bewusst sind, haben sie stets trockene Sprüche auf den Lippen. Das mildert den Härtegrad der vielen Gewalteskapaden, die mit fortlaufender Spielzeit von Regisseur Joe Lynch genüsslich zelebriert werden. Mit Splatter, Action und boshaften Spässen hat der Filmemacher Erfahrung. Der feierte seinen Regiedebüt mit der günstig produzierten Fortsetzung zum Backwood-Slasher «Wrong Turn» und übernahm danach die Inszenierung eines Segments der zitatreichen Horror-Anthologie «Chillerama». Seither sind viele Jahre vergangen und Lynch scheint recht sicher auf seinem Regie-Posten zu sitzen. Vorbei sind die Zeiten schlechter Spezialeffekte und mässiger Low-Budget-Produktionen. «Mayhem» ist von Anfang bis zum Ende durchgestylt und macht einen professionellen Eindruck. Hinzukommt, dass der Regisseur gern mal die Speed-Taste drückt und euphorische Zerstörungslust auslebt.
Unterm Strich entpuppt sich «Mayhem» als unterhaltsamer Party-Splatter, der hemmungslos mit miesen Menschen aufräumt. Der Film besitz einen kritischen Unterton, der nicht nur mit skrupellosen Praktiken profitgeiler Unternehmensbosse aufräumt. Der Film spricht gern auch jedem Arbeitnehmer aus dem Herzen, der für seinen Job alles tut, aber dennoch ersetzbar ist, wenn es darauf ankommt. Da ist es am Ende fast schon eine Genugtuung, wenn den Bösewichten der Garaus gemacht wird und sie für ihre selbstsüchtigen Missetaten bestraft werden. «Mayhem» ist eine unsinnige Gewaltorgie, die man nicht allzu ernstnehmen sollte. Das tut der Film nämlich selbst zu keiner Minute und zeigt wie sich ein gekündigter Arbeitnehmer in einem Hochhaus, ähnliche wie im Remake zu «Dredd» oder «The Raid», von unten nach oben durchmetzelt. «Mayhem» gleicht in seiner brachialen Zerstörungs- und Wutorgie einem actiongeladenen Computerspiel. Die Figuren bestehen aus Stereotypen und viel Substanz ist nicht vorhanden. Aber intellektuell will «Mayhem» überhaupt nicht sein, sondern nur kurzweilig unterhalten. Das gelingt ihm ganz gut. In null Komma nichts befindet sich der Zuschauer im Geschehen und folgt einem gefrusteten Angestellten, der sich zynisch durch Büros metzelt.
Wer eine Leidenschaft für Filme besitzt, die kaum Handlung, dafür viel Gewalt zu bieten haben, ist mit dem Film gut bedient. In «Mayhem» geht es nicht zimperlich zu. Hier kommen elektrische Sägen und Nagelpistolen zum Einsatz, um Arbeitskollegen das Lebenslicht auszublasen. Gesplattert und geprügelt wird reichlich. Demzufolge ist der Film hierzulande erst für Volljährige geeignet. Die Grausamkeiten werden aber so überspitzt zelebriert, dass der Streifen eine ungeschnittene Fassung erhalten hat. Selbst wenn man all die verpassten thematischen Chancen beiseite lässt und «Mayhem» stur als ambitionslosen Genrespass hinnimmt, fällt das Ergebnis allenfalls mittelmässig aus. Zunächst macht es vor allem Laune, die fast schon wie Wimmelbilder funktionierenden Hintergründe zu beobachten – während die Protagonisten im Zweifelsfall unwichtiges Zeugs reden, herrscht hinter ihnen meist das blanke Chaos. Der Streifen nimmt sich selbst nicht ernst bzw. ist mit viel Ironie, Sarkasmus und bisweilen Zynismus durchzogen, doch wirklich witzig wird es nie. Dennoch wird der Klassenkampf nie langweilig und der Krieg im Büro hat mich locker unterhalten.
Nukazooka hat unter der Regie von Andrew McMurry mit «A Virtual Nightmare» einen wunderbar düsteren Kurzfilm geschaffen, der ein ganz besonderes Virtual Reality-Spiel promotet. Das hat nämlich erschreckend starke Auswirkungen auf das echte Leben. Eine Metapher für die Abkapselung, die wir beim Spielen von der Realität vornehmen, oder ein Blick in die lebensgefährdende Zukunft?
In «The Equalizer 2» kehrt Denzel Washington zurück in einer seiner bekanntesten Rollen und ist zum ersten Mal in seiner Karriere in einer Fortsetzung zu sehen. Robert McCall kämpft mit unbeirrbarer Entschlossenheit für Gerechtigkeit für alle Ausgebeuteten und Unterdrückten – doch wie weit wird er gehen, wenn es sich dabei um jemanden handelt, den er liebt? Antoine Fuqua (Training Day, Die glorreichen Sieben) hat erneut die Regie bei diesem rasanten Action-Thriller übernommen. In der Titelrolle ist Oscar-Preisträger Denzel Washington (Training Day, Flight) zu sehen. An seiner Seite spielen Pedro Pascal (Kingsman: The Golden Circle, The Great Wall), Ashton Sanders (Moonlight, Straight Outta Compton), Bill Pullman (Independence Day, Battle of the Sexes – Gegen jede Regel) und Oscar-Preisträgerin Melissa Leo (The Fighter, Oblivion). Das Drehbuch stammt erneut von Richard Wenk. Als Produzenten fungieren Todd Black, Jason Blumenthal, Denzel Washington, Alex Siskin, Steve Tisch, Mace Neufeld, Michael Sloan und Tony Eldridge. In den Vereinigten Staaten ist der Film ab dem 20. Juli 2018 in den Kinos zu sehen, für unsere Breiten ist noch kein Release Date bekannt…
Die folgende Karte hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist deswegen aber nicht weniger interessant. Thema sind deutsche Wörter, die es über die Landesgrenzen hinaus in den Wortschatz anderer Sprachen geschafft haben. So auch wie diese Weltkarte die aufzeigt, in welchen Ländern deutsche Wörter genutzt werden.
Die von Cirocco Dunlap gemachten Webserie «Everything is Okay» ist für sich genommen sehr unterhaltsam – und regt zum Nachdenken an. Sicherlich hatte jeder von uns schon einmal diese Aktivitäten, zu denen man eigentlich nicht möchte, aber sich irgendwie gezwungen fühlt, es mitzumachen. Das kann halt jetzt einfach die Roboter-Kopie von einem machen, während man selbst daheim herumlungert… bis auf einmal ihre Freunde die «Proxy-Version» besser finden als das Original. Macht uns Technik faul?
In this darkly comic new digital series, a young woman navigates her way around New York. It can be hard when you’re looking at an Instagram that goes into the future, debating entering a portal into an alternate dimension, or battling your own roommates during an apocalypse.
Im Kurzfilm «Virtual Critters» von Li Wen Toh ist man der Suche nach dem besten Freund. Kurzweiliger Animationsstil für eine emotionale Familiengeschichte…
A brother tries to cheer his sister up after the loss of the family dog.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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