Dead Friends
Im folgenden animirtem Kurzfilm von Changsik Lee geht es um einen Zombie und dessen Hund, den er schon hatte, als er noch kein Zombie war. Mehr zum Film gibt es hier zu lesen…
Im folgenden animirtem Kurzfilm von Changsik Lee geht es um einen Zombie und dessen Hund, den er schon hatte, als er noch kein Zombie war. Mehr zum Film gibt es hier zu lesen…
Der Trailer zum postapokalyptischen Thriller «The Domestics» erinnert ein wenig an das Mad Max-Franchise. Während amerikanische Zuschauer den von Mike P. Nelson (Summer School) erdachten und inszenierten Film ab dem 28. Juni 2018 in Augenschein nehmen konnten, läuft der Film in unseren Breiten höchstwahrscheinlich am 23. August in den Kinos an. Kate Bosworth (Before I Wake) und Tyler Hoechlin (Teen Wolf) kämpfen sich in «The Domestics» durch eine verheerte Landschaft, in der Gesetze nicht mehr zählen und mörderische Banden das Sagen haben. Neben den beiden Hauptdarstellern treten auch Lance Reddick (American Horror Story), Sonoya Mizuno (Ex Machina), Dana Gourrier (Midnight Special), Thomas Francis Murphy (The Walking Dead) und David Dastmalchian (Blade Runner 2049) in Nelsons Endzeitfantasie auf.
Ein Paradebeispiel für die Kraft der Illusion ist das folgende Video, in dem ein Zauberkünstler ein Gegenstand nach dem anderen «verschwinden» lässt. Schnell wird dem Publikum klar, dass das nur mit einem Helfer funktioniert und so scheinen sie den Zaubertrick durchschaut zu haben. Doch dann landet scheinbar das iPhone im FLuss, da der Assistent versagt! Am Ende kommt aber alles anders gedacht…
Für den richtigen Durchblick sorgt der «X1 Everest Pool Table». Bei diesem Billardtisch fehlt das klassische grüne Filz, dafür ist er komplett aus Glas. Soll besonders beschichtet sein, in meinem Kopf macht das aber nicht nur komische Geräusche, sondern auch massenhaft Kratzer und seltsames Spielgefühl. Wer sich einen der jährlich fünf erstellten Exemplare sichern möchte, schaut bei Elite Innovations vorbei.
Unlike anything the world has seen before, this table introduces a concept that has the potential to start a new generation of modern pool tables – both in glass and slate – that will once again change the definition of ‘ultra-modern’. The transparent playing area is composed of the patented Vitrik transparent playing surface. This surface replicates the rolling resistance of felt and provides a shock absorbing layer for the glass beneath.
Zum Track «Trampled Down Below» haben Black Label Society ein Video ins Netz gestellt, zu finden ist der Song auf dem aktuellen Album «Grimmest Hits», das am 19. Januar erschienen ist…
Schöne Animation von Jeron Braxton…
A surreal journey through the dream of video game character who has been K.O. during a match.
Seltene Aufnahmen von Wissenschaftlern bei der Durchführung von bahnbrechenden Experimenten…
So muss es sein!
Ich mag die Dynamik des Kurzfilm «Murphy’s Law» in der Erzählung, die schöne Animation und den Hausmeister, der (ausschliesslich) die falschen Knöpfe und Schalter bedient. Tolle Abschlussarbeiten von Studierenden an der Bournemouth University (NCCA).
A lone janitor works a late shift in a mysterious building, which controls and maintains the laws of physics. What could possibly go wrong?
In seinem Spielfilmdebüt «Hounds of Love» verlegt Regisseur Ben Young den australischen Horror aus dem Outback in die oberflächlich betrachtet ruhige Vorstadt. Young setzt bei seinem Werk auf ein realistisches Grauen, das ohne grosse Exzesse nur umso intensiver unter die Haut geht und noch lange nachwirkt. Die Geschichte über ein sadistisches Serienmörder-Paar, das im Perth der Achtziger Jahre junge Frauen entführt und in ihrem Haus quält und tötet, basiert laut dem Newcomer auf keinem spezifischen Vorfall, doch erinnert das erschütternde Geschehen deutlich an die sogenannten Moorhouse-Morde, die im etwa gleichen Zeitraum von David und Catherine Birnie begangen wurden.
Bei «Hounds of Love» wird man sich mit einem Gefühlsspektrum zwischen ernsthafter Beklemmung und tiefer Wut – ähnlich wie die Protagonistin Vicki – vor der Leinwand gefesselt finden, ohne den Blick von dem erschütternden Szenario abwenden zu können. Ben Young inszeniert seinen Genre-Paukenschlag mit einer ähnlich ätzenden Spannung wie seinerzeit Tobe Hooper seinen Klassiker «Texas Chainsaw Massacre». Der Ekel ist physisch spürbar, der Terror trifft in den Magen. Dabei entscheidet sich der Autor und Regisseur dafür, seinem Publikum die direkte Darstellung der Gewalt vorzuenthalten. Entweder zeigen die Aufnahmen einen anderen Ausschnitt der Szene oder die Kamera fährt während der Tat aus dem Raum und nur die Geräusche und verzweifelten Schreie sind zu vernehmen. Vor allem letztere sind an einer besonders eindringlichen Stelle kaum erträglich und man windet sich im Sessel, während Young einem buchstäblich die Tür vor der Nase zuschlägt. Das ist auch richtig so, denn mehr als die abgrundtief widerwärtigen Bilder sexuell motivierter Grausamkeit vor dem geistigen Auge sollte wirklich niemand in einem Film sehen.
Wer mal aus dem behüteten Leben einen Blick in menschliche Abgründe werfen will, um danach wieder befreit in die heile Welt zurückzukehren, sollte sich «Hounds of Love» ansehen. Das starke Ende unterstreicht nicht zuletzt nachdrücklich, worum es hier im Kern geht: Unter all den Dämonen, Schlitzern und Kettensägen-Schwingern im Genre-Kino verleiht «Hounds of Love» dem leider hochaktuellen Thema «Gewalt gegenüber Frauen» eine überaus widerwärtige Fratze zum Hassen und Fürchten. Im Gegensatz zu stumpfen Vertretern der Rape-and-Revenge-Gattung geht Youngs Film mit der nötigen Zurückhaltung und Ernsthaftigkeit vor. In den Rollen des Killer-Paares verkörpern Emma Booth und Stephen Curry nicht etwa comichaft überzeichnete Antagonisten, sondern gefährliche Psychopathen mit wahrhaft scheusslichen Neigungen, die zu keinem Moment relativiert werden. Durch die Augen ihres von Ashleigh Cummings ergreifend gespielten Opfers durchlebt man ein unfassbares Martyrium, in dem das schwache Licht der Hoffnung mit jeder Minute zu schwinden scheint.
«Hounds of Love» ist schockierend, ungemütlich und dennoch ergreifend und zeigt den erschütternden Weg in die Freiheit, doppelbödig und tiefgründig. Den suchen im Film zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die eine das Opfer ist und versucht aus den Fängen eines Psychopathenpaars zu entkommen, entpuppt sich die andere als personifiziertes Böse und sucht ebenfalls einen Weg, um sich Fesseln entledigen zu können. «Hounds of Love» braucht keine Hochglanzbilder und makellose Jungschauspieler. Der Streifen schockiert mit ungeschönter Bilderflut und depressiver Grundstimmung. Das lässt das Psychodrama authentisch wirken und erinnert daran, zu was Menschen fähig sein können, wenn sie geliebt werden wollen. Hinter «Hounds of Love» steckt das Psychogramm einer emotional abhängigen Frau, das definitiv nicht kalt lässt. Kein einfach verdaulicher Stoff, sondern harter Tobak mit Tiefgang, Hintergrund und Anspruch. Letzterer hat sich seit einiger Zeit im Genrefilm sehr rar gemacht. Gut, dass er wieder da ist. Der tut nämlich dringend Not. Für «Hounds of Love» braucht man ein extrem starkes Nervenkorsett, denn das Grauen aus der Nachbarschaft beschäftigt einen wesentlich nachhaltiger als Freddy, Jason und Co.
Perlen des Journalismus: Gemäss «Blick am Abend» haben sich Nightwish schon lange aufgelöst…

(via Sascha Alex Banovic)
Deine Mudder solltest du niemals nie zum Festival mitnehmen, ansonsten kommt sie wieder auf die Idee den Moshpit auflösen zu wollen…
Gemäss der Wikipedia dauert das Kaihōgyō-Ritual zwar eigentlich nur 1000 Tage, wird aber tatsächlich im Lauf von sieben Jahren ausgeführt und zwar von buddhistischen Mönchen am Berg Hiei in der Nähe von Kyoto. Allerdings haben das seit 1885 nur 46 Mönche geschafft, denn in der Zeit muss man unter anderem ca. 38’000 km rund um den Berg laufen und am Ende neun Tage lang weder essen noch trinken noch schlafen. Man kann den Film übrigens auch ganz gemütlich anschauen, ohne sich um den Inhalt zu scheren und die Untertitel einfach ignorieren, weil er einfach sehr schön gemacht ist und der japanische Erzähler irgendwie sehr beruhigend wirkt…
Nachdem «The Rain» die Apokalypse aus Sicht einiger dänischer Teenager bei Netflix beleuchtete, ist es in «How It Ends» an Forest Whitaker, mit den Gefahren und Herausforderungen einer mysteriösen Katastrophe fertig zu werden. Ein Mann und sein entfremdeter Schwiegervater jagen durch ein zerworfenes Land voller Chaos, um seine schwangere Frau zu retten. Ausgedacht hat sich dieses Schreckensszenario Brooks McLaren, der die Geschichte für Regisseur David M. Rosenthal auf Papier bringen durfte. Letzterer ist übrigens auch der Filmemacher hinter dem kommenden Reboot von «Jacob’s Ladder», das voraussichtlich Anfang 2019 in den Kinos eintrifft. Mit dem 1. Februar 2019 hat «How It Ends» kürzlich bereits einen US-Termin erhalten. Der Film ist das neueste Beispiel einer Reihe teurer Netflix-Zukäufe. Gerüchten zufolge soll die Produktion des Films mehr als 20 Millionen US-Dollar verschlungen haben. Mit Theo James und Kat Graham sind auch einige prominente Co-Stars mit an Bord.