Wie sehr ich doch die Faszination für Feuerwerk verloren hab. Sowieso war diese Phase eher kurz und gipfelte in der «Munitionsvernichtung» beim Militär, auch wenn dieses einen anderen Hintergrund hatte, war es doch auch faszinierend, welche Macht vom bleigeschwängerten Feuerwerk ausgeht. Sei’s drum, alles reine Geldverbrennung. Aber was bedeutet Geld schon, wenn man Kind ist? Da sind Feuer, Knalleffekte und jede Menge Krach das, worum es geht und was fasziniert. Wie schmal der Grat doch zwischen Furcht, Freude und Staunen doch sein kann…
Wie läuft eigentlich so eine ganz grosse Feuerwerks-Choreografie ab, bei der mehrere grosse Raketen und Kugeln gen Himmel geschossen werden? Jim Souza ist professioneller Pyrotechniker und erklärt uns nicht nur, was in den beladenen Raketenköpfen so abgeht, sondern auch, wie die Steuerung vom Boden aus erfolgt.
Ever wonder how those massive fireworks spectacles get off the ground? Pyrotechnics pro Jim Souza has you covered.
Pyrotechnics Pro Explains the Art of a Massive Fireworks Show | WIRED
Regisseur John Simpson (Freeze Frame) und sein Autor Jake Wade Wall klatschen in ihrem schrägen Horrorstreifen «Amusement» munter alle in den Sinn kommenden Genrezitate zusammen, was in ein kleines Fiasko ausartet. Die Elemente des Werkes für sich allein betrachtet sind eigentlich sehr souverän in Szene gesetzt worden, schaffen es aber dann nicht, sich am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen. Es steckt unheimlich viel unheimliches Potential in «Amusement», doch leider wurde das nicht richtig bzw nicht vollkommen ausgeschöpft.
Drehbuchschreiber Wall, der sich zuvor für die Vorlagen zu den überflüssigen Remakes «Unbekannter Anrufer» (2006) und «The Hitcher» (2007) verantwortlich zeichnete, hat mit seiner sehr eigenwilligen Verschmelzung altbekannter Gruselstoffe, wie zum Beispiel «Joy Ride» (2001) oder eben Robert Harmons «Hitcher – Der Highway Killer» (1986), Slasher-Klassikern wie «Halloween – Die Nacht des Grauens» (1978), Poltergeist (1982) oder diversen Spukhaus-Storys, vermutlich tatsächlich einen sehr vielversprechenden, innovativen Ansatz vor Augen gehabt, aber diesen letztlich doch nicht so zufriedenstellend und homogen wie geplant zu Papier bringen können. «Amusement» zieht ein anfangs recht schnell in seinen Bann und hat eine hervorragende Optik. Leider hat der Film doch einige Hänger, vor allem in der Mitte, sonst wäre da wohl mehr drin gewesen.
«Amusement», der seinem Titel in besagtem Finale eindeutig zu penetrant Rechnung trägt, hätte ein schicker Episoden-Grusler im Stil von «Geschichten aus der Gruft» werden können, aber verbaut sich mit seinem arg zusammengeschusterten Rahmen-Konzept um drei ehemalige Schulfreundinnen, die nacheinander schrecklichen Ereignissen zum Opfer fallen, deren Ursache irgendwo in ihrer gemeinsamen Kindheit verwurzelt zu sein scheint, die Möglichkeit, seine Spannungselemente wirklich auszuspielen. Finstere Truckfahrer, lebensgrosse Clown-Puppen mit einem offensichtlichen Eigenleben, recht ungemütliche Schauplätze, mysteriöse Geräusche vom oberen Stockwerk sowie Regen, Blitz und Donner – das sind alles Zutaten, die den Genre-Fan bei vernünftiger Umsetzung durchaus in Entzückung versetzen. Und tatsächlich würde man dem Regisseur grosses Unrecht tun, wenn man behaupten würde, dass diese Elemente bei ihrem Einsatz ihre gewünschte Wirkung verfehlt hätten.
Ein Highlight ist «Amusement» im Endeffekt keineswegs geworden, weiss aber durch die etwas andere Erzählweise und die Kombination von mehreren Episoden, durchaus zu unterhalten. Schade ist nur, dass der gesamte Film näher betrachtet wahnsinnig unlogisch ist und zahlreiche Ungereimtheiten beinhaltet. Eine äusserst brüchigen Story, deren lose Enden später in Form einer geradezu peinlichen Psycho-Zirkusnummer verknüpft werden, helfen auch die guten Ansätze und das ganze Arsenal an Zitaten aus mehr als vierzig Jahren Genre-Geschichte nicht aus, um dem Kuddelmuddel doch noch zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu verhelfen. Solide Darsteller, eine gekonnte Inszenierung, eine unheimliche Atmosphäre und Kurzweil entschädigen dafür allerdings und so ist «Amusement» brauchbare Horrorunterhaltung für zwischendurch.
Freunde, habt ihr gewusst, dass «Planet der Affen» ursprünglich ein französischer Roman war, der 1963 veröffentlicht wurde? Und dass Rod Serling das Ende mit dem Twist hinzugefügt hat? Der Film «Planet der Affen» kam 1968 heraus und somit ist es an der Zeit, einen Blick auf die vielen Filme, TV-Shows, Bücher, Comics und vieles andere mehr zu werfen. Für einen noch eingehenderen Blick auf die ersten fünf Filme, schaut man sich den Artikel im AV Club an…
Die Supergroup «Hollywood Vampires», bestehend aus dem internationalen Filmstar und Musiker Johnny Depp, Alice Cooper und Joe Perry von Aerosmith, hat ein Behind-The-Scenes-Video zu ihrer diesjährigen Tour veröffentlicht. Gemäss Alice Cooper werden die Fans ihren Augen kaum trauen, wenn sie Depp Gitarre spielen sehen. «Es ist für ihn nichts Neues, auf der Bühne zu spielen», meint Cooper gegenüber dem Evening Standard. «Aber die Leute werden sehr überrascht sein, wenn sie ihn spielen hören, weil sie ihn als Jack Sparrow kennen. Wenn sie eine Gitarre in seiner Hand sehen, werden sie sagen, ‚Moment mal! Ich hatte keine Ahnung, dass er so spielen kann.‘ Er ist ein richtiger Gitarrist. Ich würde mit niemandem arbeiten, der nicht genauso gut ist, wie irgendwer mit dem ich sonst arbeite. Letztes Jahr haben wir getestet, ob die Leute überhaupt Interesse daran hatten, was wir da machten und fanden heraus, dass sie es hatten. Wir bekamen tolle Reaktionen und haben ziemlich viele Tickets verkauft. Ich denke, vieles davon kommt aus der Neugierde – Joe Perry, Johnny Depp und Alice Cooper; was für eine seltsame Kombination.»
EPIC Hollywood Vampires Tour 2018 - Behind The Scenes!
Vorhang auf für die Netto-Baby-Band! Die kleinen Rocker stehen in Lederkluft auf der Bühne und performen eine Cover-Version des KISS-Klassikers «I was made for lovin’ you». Die Botschaft des Songs verkündet aber genau das Gegenteil, «I was made for hatin‘ you». Gemeint ist das Gemüse, das die Kleinen tagtäglich von ihren Eltern auf den Speiseplan gesetzt bekommen. Im Spot wird gemotzt, gekleckert und geklotzt, vor allem aber gerockt – 70 Sekunden lang. Der Mini-Leadsänger spart dabei nicht mit frechen Lyrics: Gemüse kann nach Hause gehn, steckt es euch doch selbst wo hin. In diesem Sinne, Rock’n’Rosenkohl!
Der britische Sender Sky stellt in einem Trailer seine neue Eigenproduktion vor. Die Fantasy-Serie trägt den Titel «A Discovery of Witches» und ist die Adaption der gleichnamigen Trilogie von Deborah Harkness, in der eine junge Hexe namens Diana Bishop (Teresa Palmer aus «Warm Bodies») in Oxford auf ein verzaubertes Manuskript stösst. Unterstützung erhält sie dabei von dem galanten Vampir Matthew Clairmont (Matthew Goode aus «The Good Wife»), in den sie sich schliesslich sogar verliebt. Eine Liebe, die in ihrer Welt strengstens verboten ist. Bei uns ist die tragische Liebesgeschichte unter dem Titel «Die Seelen der Nacht» erschienen. Nachfolgend der Trailer zur UK-Serie, die voraussichtlich im Herbst 2018 im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Ob die Serie hierzulande zeitnah auf dem deutschen Sky-Sender ausgestrahlt wird, steht aktuell noch nicht fest…
In Colorado hatte ein Ziegenbock so richtig Bock, die Glastür eines Büros zu zerlegen. Nachdem die von uns aus linke Seite derselbigen in Scherben liegt, widmet er sich der rechten Seite…
Filmemacher Sebastian Linda zeigt uns die vermeintliche Krisenregion von ihrer alltäglichen und menschennahen Seite. Die Leute vor Ort, ihr Handwerk, ihre Hobbies, die kulturellen wie landschaftlichen Attraktionen des Landes, dass alles packt Linda auf frische und originelle Art und Weise zusammen. Weitere Filme von Sebastian Linda gibt es auf seiner Website zu sehen.
Last year my wife Sophia and me, went to a place, everybody said, is full of danger, and terror. Iran. We had to see for ourselves. But not only for the two of us, but for somebody on the way…
Der Trailer zum neuen Exploitation-Film von Hélène Cattet und Bruno Forzani, deren «Giallo Amer» vor ein paar Jahren für Furore sorgte und deren «The Strange Color of Your Body’s Tears» ich vor zwei Jahren auf dem Fantasy Filmfest gesehen hatte. Die Filme sind mir persönlich ein bisschen zu sehr Style over Substance, dafür ist der Style allerdings ziemlich grandios durchexerziert und bedient sich diesmal beim italienischen Spaghetti Crime-Genre der 70 Jahre…
Belgian filmmakers Hélène Cattet and Bruno Forzani trade in the crushed velvet and creeping shadows of their giallo-worshiping first two films (Amer, The Strange Color of Your Body’s Tears) for blistering sun, creaking leather and raining bullets in this glorious homage to 1970s Italian crime films.
After stealing a truckload of gold bars, a gang of thieves absconds to the ruins of a remote village perched on the cliffs of the Mediterranean. Home to a reclusive yet hypersexual artist and her motley crew of family and admirers, it seems like a perfect hideout. But when two cops roll up on motorcycles to investigate, the hamlet erupts into a hallucinatory battlefield as both sides engage in an all-day, all-night firefight rife with double-crosses and dripping with blood. Based on a classic pulp novel by Jean-Patrick Manchette and featuring music by Ennio Morricone, Let the Corpses Tan is a deliriously stylish, cinematic fever dream that will slamfire your senses like buckshot to the brain.
Let the Corpses Tan Trailer #1 (2018) | Movieclips Indie
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!