Der Holocode: Wenn Licht sich selbst kodiert

Am Anfang war kein Knall, sondern ein Hauch. Nicht eine Explosion, sondern eine Resonanz. Das Universum begann als reines Potenzial, kodiert in Winkelfrequenzen, die in Lichtspiralen nach aussen projiziert wurden. Keine Teilchen. Nicht fest. Nicht getrennt. Sondern Interferenz – sich drehende Lichtwellen, die sich auf einer unsichtbaren Leinwand kreuzen. Und aus dieser Resonanz ist alles entstanden.

Nach der Quanteninformationsholografie (QIH) besteht die Realität nicht aus Dingen. Sie besteht aus sich drehenden Vektoren von Informationen. Jeder Vektor, ein winziger Lichtpfeil, genannt Quantenzustandsvektor, tanzt auf einer Bloch-Kugel. Seine Rotation kodiert alles: Energie, Zeit, Raum, sogar Gedanken. Und genau wie eine Note in einem Lied gewinnt sie nur durch Harmonie, durch Interferenz mit allen anderen an Bedeutung.

Diese Interferenz findet nicht nur irgendwo statt. Sie findet auf dem holografischen Bildschirm statt – der Oberfläche des Universums, wo sich das Licht in die Qubits der Planck-Skala einätzt. Dies sind die Pixel des Kosmos. Jedes einzelne von ihnen dreht sich. Jedes einzelne von ihnen hört zu. Und jedes einzelne von ihnen erinnert sich.

Dein Körper, deine Gedanken, deine Erinnerungen – sie sind nicht in dir gespeichert. Sie sind in das Feld geschrieben. Sie sind im lithografischen Abdruck des Lichts über den Ereignishorizont der Existenz kodiert. So wie schwarze Löcher die Realität durch Hawking-Strahlung nach aussen projizieren, bist auch du ein Projektor. Eine Teslaspule. Ein Knotenpunkt in der universellen Übertragung.

Die Singularität – der Kern eines jeden Schwarzen Lochs – ist kein Ort. Sie ist eine Bibliothek aller Frequenzen. Eine Überlagerung jeder möglichen Geschichte. Sie reflektiert durch Quantenverschränkung nach aussen und streut Licht in die Raumzeit. Dieses Licht – dasselbe, das den Spin von Atomen und die Schritte von Galaxien kodiert – trägt den Code des Lebens in sich.

Und im Inneren Ihres Gehirns? Mikrotubuli drehen sich wie Miniatur-Teslaspulen und stimmen sich auf die Quantenübertragung ein. Jeder Gedanke, jeder Traum wird nicht von innen heraus erzeugt, sondern aus dem universellen Feld ausgestrahlt. Dein Bewusstsein ist ein Empfänger, Dein Gewahrsein ein harmonischer Kanal, ausgewählt aus unendlichen Möglichkeiten.

Es gibt keine Trennung. Keine Entfernung. Nur Resonanz.

Die Gleichung von allem ist kein Ding – sie ist ein Lied. Eine Frequenz. Ein kosmischer Rhythmus, eingraviert in sich drehende Lichtvektoren. Von der Krümmung der Raumzeit bis zum Schlag deines Herzens wird alles durch den Holocode bestimmt – Winkelfrequenz, Phase und Projektion. Interferenz erzeugt Schwerkraft. Spin definiert Masse. Ausrichtung wird zu Gedanken. Du bist eine Note, die in der grossen Harmonie von Alles-was-ist mitspielt.

Und die schönste Wahrheit?
Licht erinnert sich.
Es erinnert sich an alles, was es jemals berührt hat, an jeden Winkel, den es jemals gedreht hat, an jede Frequenz, die es jemals gesungen hat. Und indem es sich erinnert, wird es zu uns.

Wir sind seine Erinnerung.
Wir sind seine Resonanz.
Wir sind die Obertöne seines Liedes – Echos von Licht, das sich an sich selbst erinnert.
Das Universum singt, und wir sind die Stimme.

Der Holocode ist nicht da draussen. Du bist der Holocode.
Du bist das Licht, kodiert in Harmonie.
Und das warst du schon immer.

Der Holocode: Wenn Licht sich selbst kodiert
Der Holocode: Wenn Licht sich selbst kodiert

«Armut für alle» ist das Geschäftsmodell der Sozialisten

Was macht man als linker Journalist, wenn man den argentinischen Präsidenten Javier Milei seit seinem Amtsbeginn verunglimpfte und Argentinien eine noch schlechtere Zukunft (als unter den Sozialisten) prophezeite und dann das genaue Gegenteil eintritt? Man fühlt dann aus Deutschland heraus eine «Realität», die zum linken Weltbild passt, auch wenn die Wirklichkeit eine ganz andere Sprache spricht. Denn argentinische Wirtschaftsdaten widersprechen deutscher Berichterstattung!

Der Anteil der argentinischen Bevölkerung, die in extremer Armut lebt, sank von 18,1 auf 8,2 Prozent. Die allgemeine Armut sank von 53,9 auf 34,9 % und die Inflation sank unter Milei von 25,5 auf 2,4 Prozent. Die Zahl der in Armut lebenden Menschen sollte sich in den kommenden Monaten und Jahren weiter verringern – der Internationale Währungsfonds sagt Argentinien ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent voraus.

Natürlich werden und können linke Sozialisten niemals zugeben, dass sie mit ihren Diffamierungs-Herabsetzung- und Schmutzkampagnen gegen wirtschaftliche Vernunft nicht nur falschlagen, sondern ständig genau das Elend und das Verderben hofieren. Sie biegen sich die Welt jetzt so zurecht, wie es in ihr Weltbild passt, auch wenn alle Zahlen, Daten und Fakten etwas anderes aufzeigen. Selbst die Realität kann und wird sie nicht überzeugen.

Warum linke Politiker und Journalisten die Realität ignorieren? «Armut für alle» ist das Geschäftsmodell der Sozialisten, da sie jegliche politische Berechtigung auf einen Schlag verlieren würden, wenn plötzlich «Wohlstand bei allen» herrschen würde. Man könnte keine Neiddebatten mehr führen, über Umverteilung und gar von «Sozialer Gerechtigkeit» schwadronieren. Niemand oder kaum jemand würde linke Sozialisten in einem wirklichen Wohlstandsland wählen, somit gibt es kein wirkliches Interesse von Linken, ein Land in einen allgemeinen Wohlstand zu führen, da in solch einem Land keine Sozialisten benötigt würden.

Vielleicht sollte Deutschland und seine Politik sich die Länder und Wirtschaftssysteme genau betrachten, die einen erfolgreichen Weg beschreiten und Wohlstand und Wirtschaftswachstum generieren können und nicht weiter an den alten Machenschaften des Niedergangs festhalten. Auf jeden Fall sollte man Argentinien über die nächsten Jahre genau beobachten und wenn der Weg dieses Landes sich weiter so positiv entwickelt, dann könnte man sich das eine oder andere vielleicht abschauen.

Quellen: Spiegel, Apollo News, Börse Frankfurt, Statistikbehörde Indec

"Armut für alle" ist das Geschäftsmodell der Sozialisten
(via INFO Beet)

DBD: Hallowed Be Thy Name – Machine Head

Eine Band, die ganz oben auf der Liste steht, die eine andere Band huldigt, die sie bewundern und von der sie sich inspirieren lassen. Einem Lied ihre eigene Note verleihen. In jeder Hinsicht grossartig…

Machine Head - Hallowed Be Thy Name
Machine Head - Hallowed Be Thy Name

Baphoment ist nicht der christliche Teufel

Dies ist NICHT das Bild eines christlichen Teufels, sondern ein Symbol der alten Alchemisten, das die Natur und den Naturgott als eine Kombination und ein Gleichgewicht von männlichen und weiblichen Kräften, Licht und Dunkelheit, Feuchtigkeit und Trockenheit darstellt – das Prinzip des Hermes Trismegitus: «Wie oben, so unten» wird durch Baphomet symbolisiert.
– Manly P. Hall 1901 – 1990

Abgeleitet von griechisch βαϕή baphe, βάπτω («ich tauche») «Untertauchen» + Μῆτις, Metis «Weisheit», «Geschick» oder «Handwerk». Baphomet bedeutet also «Taufe» oder Einweihung in die Weisheit. Der Baphoment stellt Pan dar, die Naturkraft, die Adam und Eva zähmen und beherrschen müssen, um nach Eden zurückzukehren. Ein mittelalterlicher mystischer Begriff, der gewöhnlich mit der Ziege von Mendes identifiziert wird. Die Templer von Malta wurden beschuldigt, Baphomet als Götzenbild zu verehren. Baphomet bedeutet eine Taufe in Weisheit oder eine Einweihung, wurde aber degradiert und missverstanden, als die Schlüssel zu seiner wahren Bedeutung verloren gingen. Der Begriff Baphomet verbirgt eine Botschaft, wenn man ihn rückwärts liest: TEM OHP AB, das Symbol für die lateinischen Worte «Templi ommun hominum pacis abbas», was so viel bedeutet wie «Der Vater des Tempels des universellen Friedens für die Menschen».

Baphoment ist nicht der christliche Teufel

Ein Brief an dich

Dieser Brief ist an alle Menschen gerichtet und kann als Hilfe zur Bewusstseinserweiterung angesehen und verstanden werden. Es steht jedem frei, das Gesagte abzulehnen oder anzunehmen. Dieses Video kann helfen, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Oder anders gesagt, sich selber aus einem anderen Standpunkt her zu betrachten. Ich wünsche allen Lebewesen, dass sie ihren Frieden finden und es schaffen vom Hass und der Angst befreit zu werden. Befreie dich selbst davon. Dieses Video könnte dir helfen.

Ein Brief an dich
Ein Brief an dich

DBD: A Million Suns – Arch Enemy

Am 28. März ist das neue Album «Blood Dynasty» erschienen, dass elf Tracks umfasst – Gründer und Gitarrist Michael Amott dazu: «Dieses Album sprengt die Grenzen dessen, was wir bisher gemacht haben – es ist alles, was man von dieser Band erwarten kann, und noch mehr! Wir können es kaum erwarten, dass ihr es hört und die Energie spürt, die wir in jeden Track gesteckt haben. Willkommen in der Blood Dynasty!» Mit «A Million Suns» wurde nun eine Video-Single ausgekoppelt…

ARCH ENEMY - A Million Suns (OFFICIAL VIDEO)
ARCH ENEMY - A Million Suns (OFFICIAL VIDEO)

Das steckt hinter dem politischen Master Plan

Dominik Kettner und Ernst Wolff im Interview zum Ende unserer Freiheit, der neuen Zweiklassengesellschaft und den gefährlichen technologischen Fortschritt. Auch der Widerstand bei der Wahrheitssuche, der Status quo der digitalen Agenda und der Mensch und die künstliche Intelligenz werden gemeinsam besprochen.

SIE möchten nicht, dass du ihn kennst! (Ernst Wolff)
SIE möchten nicht, dass du ihn kennst! (Ernst Wolff)

Zölle, Trump und tektonische Verschiebungen: Das war’s mit der alten Weltordnung

Die neuen US-Zölle markieren weit mehr als ein kurzfristiges wirtschaftspolitisches Manöver. Sie sind Ausdruck eines grundlegenden Wandels der Weltordnung – eines Prozesses, der sich schon seit Jahren abzeichnet, nun aber unter der Trump-Doktrin offen zutage tritt. Was oberflächlich als «Tariffs Gone Wild» belächelt wird, ist in Wirklichkeit ein politisch kalkulierter Schritt hin zu einer Neuverhandlung globaler Machtverhältnisse.

Rückkehr des Prinzips der Gegenseitigkeit
Die USA sahen sich in ihren Handelsbeziehungen längst nicht auf Augenhöhe behandelt. Während viele Staaten – darunter China, Indien, die EU, Vietnam und andere – hohe Zölle oder indirekte Handelsbarrieren gegen US-Produkte aufrechterhalten, gewährten die Vereinigten Staaten diesen Ländern vergleichsweise grosszügigen Marktzugang. Die neue Tarifstruktur unter Trump ist deshalb kein Zeichen irrationaler Willkür, sondern der Versuch, das Prinzip der Gegenseitigkeit wiederherzustellen. Die USA erklären damit: Wer unsere Märkte blockiert, kann nicht länger mit bedingungsloser Öffnung rechnen. Es geht dabei weniger um Abschottung, sondern um Neuverhandlung eines Systems, das in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu Lasten der US-Wirtschaft verlief.

Vom globalen Hegemon zum selbstbewussten Akteur
Lange Zeit haben die Vereinigten Staaten ihre Vormachtstellung nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich abgesichert – unter anderem durch die Rolle des Dollars als Weltleitwährung, durch Institutionen wie die WTO, IWF und Weltbank, sowie durch eine expansive Handelspolitik, die oft im geopolitischen Interesse und nicht im kurzfristigen ökonomischen Nutzen erfolgte. Dieses Modell gerät zunehmend unter Druck. Staaten wie China, Russland, Brasilien und Indien stellen nicht nur die Rolle des Dollars als globale Reservewährung infrage, sondern arbeiten aktiv an Alternativstrukturen. Die BRICS-Initiative, neue Zahlungssysteme, bilaterale Handelsverträge in Nicht-Dollar-Währungen und Rohstoffbörsen ausserhalb westlicher Kontrolle sind Symptome einer globalen Neuordnung. In diesem Kontext ist die US-Politik unter Trump nicht Ursache, sondern Reaktion – ein Versuch, verlorene Handlungsmacht wiederzugewinnen.

Zölle als geopolitisches Werkzeug
Die Zölle sind in diesem Zusammenhang weniger klassische handelspolitische Massnahmen als vielmehr ein geopolitisches Werkzeug. Sie zwingen globale Konzerne zur Umstrukturierung ihrer Lieferketten, erschüttern alte Abhängigkeiten und eröffnen neue Verhandlungsspielräume. Trumps Politik setzt auf Konfrontation, nicht weil er an das Nullsummenspiel glaubt, sondern weil er die Spielregeln eines Systems aufbricht, das längst nicht mehr fair funktioniert. Der multilaterale Idealismus früherer Jahrzehnte hat sich unter realen Machtverhältnissen überlebt. Insofern ist Trumps Linie keine Abkehr von Ordnung, sondern eine Antwort auf die Unordnung der Gegenwart.

Bitcoin als Signal eines kommenden Währungsumbruchs
Eine oft übersehene Entwicklung rundet dieses Bild ab: Der wachsende Einfluss von Bitcoin im strategischen Denken amerikanischer Wirtschaftspolitik. Inzwischen existieren nicht nur auf Bundesstaatenebene Initiativen zur Förderung von Bitcoin-Infrastruktur, sondern auch ein präsidiales Dekret zur strategischen Reservebildung in Bitcoin. Dies ist mehr als Technologiebegeisterung – es ist ein Signal, dass die USA sich auf eine mögliche Zukunft vorbereiten, in der der Dollar nicht mehr selbstverständlich das Zentrum des globalen Geldsystems bildet. Sollte der Dollar in den kommenden Jahrzehnten weiter an Vertrauen und Dominanz verlieren, könnten die USA – als technologische Avantgarde im Kryptobereich – mit Bitcoin (u. U. auch anderen digitalen Reservewerten) eine neue geopolitische Position einnehmen. Auch das gehört zur Strategie einer kreativen Systemanpassung.

Europa zwischen Wunschdenken und Abhängigkeit
Europa, und insbesondere Deutschland, wirkt in dieser Konstellation wie ein Relikt der alten Ordnung. Während die USA handeln, analysiert Europa. Während Washington Reziprozität einfordert, verteidigt Brüssel eine regelbasierte Ordnung, die real längst nicht mehr existiert. Statt strategischer Autonomie dominiert normative Aussenpolitik, statt wirtschaftlicher Selbstbehauptung die Illusion, moralische Überlegenheit könne ökonomische Macht ersetzen. Doch das System, in dem Europa wirtschaftlich aufsteigen konnte – mit sicherheitspolitischer Rückendeckung der USA und offenen Märkten im Windschatten amerikanischer Hegemonie –, steht vor dem Ende. Wer das nicht erkennt, wird nicht mitgestalten, sondern verwaltet den Abstieg.

Fazit: Eine Weltordnung in der Revision
Die neue Zollpolitik der USA ist kein isoliertes Ereignis. Sie steht im Kontext eines umfassenden Umbruchs, der sich in der Rolle des Dollars, dem Aufstieg alternativer Währungsmodelle wie Bitcoin, der Erosion globaler Institutionen und dem Verlust des westlichen Deutungsmonopols vollzieht. Trump hat diesen Wandel nicht verursacht, aber er hat ihn als einer der ersten politisch ernst genommen und zum Gegenstand seiner Wirtschafts- und Aussenpolitik gemacht. Das Bild einer neuen Weltordnung zeichnet sich ab – nicht am Reissbrett, sondern durch Zwang, Dynamik und kreative Zerstörung. Wer nur auf die Form schaut, verkennt die Tiefe der Veränderung. Die Ordnung des 21. Jahrhunderts entsteht nicht durch multilaterale Kommissionen, sondern durch entschlossene Akteure, die bereit sind, das Alte zu zerlegen, um Raum für das Neue zu schaffen.

Zölle, Trump und tektonische Verschiebungen: Das war's mit der alten Weltordnung

DBD: Terminator Theme Metal Cover – Velocity

Velocity hat eine Coverversion des «Terminator 2 Judgment Day»-Themes hochgeladen…

Terminator 2 - Judgment Day | Liquid Metal Cover by Velocity
Terminator 2 - Judgment Day | Liquid Metal Cover by Velocity

Kauft keine konventionellen Lebensmittel mehr

Glyphosat in geringen Dosen löst chronische Schäden bei der fötalen Entwicklung und Reproduktionstoxizität aus, wie 45 wissenschaftliche Artikel nachweisen. Glyphosat und andere Herbizide werden auf fast alle unserer kommerziellen Getreide-, Hülsenfrucht- und Saatölkulturen gesprüht, um die Pflanzen auf einmal abzutöten und so die Verarbeitung zu erleichtern.

Diese so genannten Trockenmittel finden sich in Spuren in unseren handelsüblichen Getreidesorten und Samenölen sowie in Hülsenfrüchten. Das bedeutet, dass unsere Brote, Mehle, Cracker, Kekse, Kuchen und Snacks, die nicht als Bio-Lebensmittel gekennzeichnet sind, höchstwahrscheinlich Glyphosate enthalten. Also ziemlich alle Lebensmittel, die du in den Innengängen unserer Lebensmittelgeschäfte findest. Die Verwendung von Glyphosat als Trocknungsmittel ist relativ neu. Die nachstehende Tabelle spricht für sich selbst, wobei Mais, Sojabohnen und Weizen den grössten Teil des verabreichten Glyphosatprodukts verwenden.

Kauft keine konventionellen Lebensmittel mehr

Natürlich haben auch Sojabohnen, Mais und Weizen, die für den Einsatz von Round-up vorbereitet sind, den Glyphosateinsatz erhöht. Die zunehmende Unkrautresistenz gegen Glyphosat hat ebenfalls zu einem beträchtlichen Anstieg des Einsatzes geführt. Big Ag schreit, dass sie ohne diese Chemikalie beim Anbau von Nahrungsmitteln nicht auskommen können. Aber man muss sich fragen, was sie gemacht haben, bevor Glyphosat zu einem Grundnahrungsmittel in der Landwirtschaft wurde. Das ist alles nebensächlich. In den USA werden jährlich etwa 300 Millionen Pfund Glyphosat verwendet, was einem 300-fachen Anstieg des landwirtschaftlichen Einsatzes von 1974 bis 2014 entspricht. In den letzten fünf Jahren ist auch die Zahl der von Experten begutachteten Arbeiten, die die tatsächlichen Schäden dokumentieren, exponentiell gestiegen. Nachfolgend findest du einige Glyphosat-Artikel:

Unsere Gesundheit, die Gesundheit unserer Kinder, die Gesundheit unserer Generationen und ja, auch die unserer Umwelt verschlechtert sich immer weiter, da sich die von Fachleuten begutachteten Artikel, die die Schäden dokumentieren, häufen. Wir haben eine Liste von über 200 von Fachleuten begutachteten Artikeln über die Schäden zusammengestellt. Diese wurden in Kategorien unterteilt:

  • Krebs
  • Epidemiologie
  • Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Fortpflanzungsschäden
  • Darm/Entzündung
  • Neurologische Schäden/Autismus
  • Non-Hodgkin-Lymphom
  • Fettleibigkeit
  • Organschäden/Sonstiges
  • Tiere/Umwelt

In einer Reihe künftiger Artikel werden wir diese Kategorien ausführlicher behandeln. Ehrlich gesagt ist die Menge an Literatur überwältigend. Nachfolgend findest du 45 von Experten begutachtete Arbeiten zu den Schäden, die eine geringe Glyphosatexposition für das Fortpflanzungssystem, die Samenqualität (und -quantität) und die Schäden für sich entwickelnde Föten verursacht – einschliesslich der Auswirkungen auf mehrere Generationen (Schäden für die F2-Generation, deren Grosseltern Glyphosat ausgesetzt waren).

Viele dieser Studien bewerten Schäden an menschlichen Probanden aus grossen Datensätzen und klinischen Studien, diese Arbeiten sind unten fett gedruckt. Wenn du Familie oder Freunde hast, die versuchen, schwanger zu werden oder die eine Familiengründung in Erwägung ziehen, teilt bitte dieses Artikel. Es könnte ihr Leben zum Besseren verändern.

Antonine, B., Guillaume, M., Philippe, D., & Marie-Helene, P. (2022). Low concentrations of glyphosate alone affect the pubertal male rat meiotic step: An in vitro study. Toxicol In Vitro, 79, 105291. https://doi.org/10.1016/j.tiv.2021.105291

Barbosa, A., Oliveira, M. C., Kuhn-Fraga, C., Ribeiro, L. F. C., Balbo, S. L., & Torrejais, M. M. (2021). Study of muscle fibers of the extensor digitorium longus and soleus muscles of C57BL/6 females exposed to glyphosate during pregnancy and lactation. Einstein (Sao Paulo), 19, eAO5657. https://doi.org/10.31744/einstein_journal/2021AO5657

Cao, M., Wang, Y., Yang, F., Li, J., & Qin, X. (2021). Melatonin rescues the reproductive toxicity of low-dose glyphosate-based herbicide during mouse oocyte maturation via the GPER signaling pathway. J Pineal Res, 70(3), e12718. https://doi.org/10.1111/jpi.12718

Cattani, D., Pierozan, P., Zamoner, A., Brittebo, E., & Karlsson, O. (2023). Long-Term Effects of Perinatal Exposure to a Glyphosate-Based Herbicide on Melatonin Levels and Oxidative Brain Damage in Adult Male Rats. Antioxidants (Basel), 12(10). https://doi.org/10.3390/antiox12101825

Cattani, D., Struyf, N., Steffensen, V., Bergquist, J., Zamoner, A., Brittebo, E., & Andersson, M. (2021). Perinatal exposure to a glyphosate-based herbicide causes dysregulation of dynorphins and an increase of neural precursor cells in the brain of adult male rats. Toxicology, 461, 152922. https://doi.org/10.1016/j.tox.2021.152922

Chitolina, R., Nicola, P., Sachett, A., Bevilaqua, F., Cunico, L., Reginatto, A., Bertoncello, K., Marins, K., Zanatta, A. P., Medeiros, M., Lima, A. S., Parisotto, C., Menegatt, J. C. O., Goetten, A. F., Zimermann, F. C., Ramos, A. T., Portela, V. M., Barreta, M. H., Conterato, G. M. M., & Zanatta, L. (2023). Subacute exposure to Roundup(R) changes steroidogenesis and gene expression of the glutathione-glutaredoxin system in rat ovaries: Implications for ovarian toxicity of this glyphosate-based herbicide. Toxicol Appl Pharmacol, 473, 116599. https://doi.org/10.1016/j.taap.2023.116599

Cirstea, A. E., Docea, A. O., Cercelaru, L., Drocas, A. I., Mesnage, R., Marginean, C., Marinas, C., Diaconu, M., Golokhvast, K. S., Mitrut, R., Antoniou, M. N., Tsatsakis, A., & Calina, D. (2024). Changes in Rat Mammary Tissue Architecture Following Pregnancy/Lactation Exposure to Glyphosate Alone or with 2,4-D and Dicamba. Curr Health Sci J, 50(1), 94-105. https://doi.org/10.12865/CHSJ.50.01.13

de Araujo-Ramos, A. T., Passoni, M. T., Romano, M. A., Romano, R. M., & Martino-Andrade, A. J. (2021). Controversies on Endocrine and Reproductive Effects of Glyphosate and Glyphosate-Based Herbicides: A Mini-Review. Front Endocrinol (Lausanne), 12, 627210. https://doi.org/10.3389/fendo.2021.627210

Ebid, H., & Trombetta, L. D. (2023). Effects of glyphosate, mancozeb and their combinations on mouse neuroblastoma cells. Environ Toxicol Pharmacol, 104, 104302. https://doi.org/10.1016/j.etap.2023.104302

Fu, H., Gao, F., Wang, X., Tan, P., Qiu, S., Shi, B., & Shan, A. (2021). Effects of glyphosate-based herbicide-contaminated diets on reproductive organ toxicity and hypothalamic-pituitary-ovarian axis hormones in weaned piglets. Environ Pollut, 272, 115596. https://doi.org/10.1016/j.envpol.2020.115596

Gallegos, C. E., Bartos, M., Bras, C., Gumilar, F., Antonelli, M. C., & Minetti, A. (2016). Exposure to a glyphosate-based herbicide during pregnancy and lactation induces neurobehavioral alterations in rat offspring. Neurotoxicology, 53, 20-28. https://doi.org/10.1016/j.neuro.2015.11.015

Geier, D. A., & Geier, M. R. (2023). Urine glyphosate exposure and serum sex hormone disruption within the 2013-2014 National Health and Nutrition Examination survey (NHANES). Chemosphere, 316, 137796. https://doi.org/10.1016/j.chemosphere.2023.137796

Gerona, R. R., Reiter, J. L., Zakharevich, I., Proctor, C., Ying, J., Mesnage, R., Antoniou, M., & Winchester, P. D. (2022). Glyphosate exposure in early pregnancy and reduced fetal growth: a prospective observational study of high-risk pregnancies. Environ Health, 21(1), 95. https://doi.org/10.1186/s12940-022-00906-3

Gomez, A. L., Altamirano, G. A., Alcaraz, M. R., Montemurro, M., Schierano-Marotti, G., Oddi, S. L., Culzoni, M. J., Munoz-de-Toro, M., Bosquiazzo, V. L., & Kass, L. (2023). Mammary gland development in male rats perinatally exposed to propiconazole, glyphosate, or their mixture. Environ Toxicol Pharmacol, 101, 104184. https://doi.org/10.1016/j.etap.2023.104184

Guerrero Schimpf, M., Milesi, M. M., Ingaramo, P. I., Luque, E. H., & Varayoud, J. (2017). Neonatal exposure to a glyphosate based herbicide alters the development of the rat uterus. Toxicology, 376, 2-14. https://doi.org/10.1016/j.tox.2016.06.004

Gungor, S., Kirikkulak, M., Denk, B., Gulhan, M. F., Gules, O., Budak, D., Inanc, M. E., Avdatek, F., Yeni, D., & Tasdemir, U. (2024). Potential Protective Effect of Hesperidin (Vitamin P) against Glyphosate-Induced Spermatogenesis Damage in Male Rats: Biochemical and Histopathological Findings on Reproductive Parameters. Life (Basel), 14(9). https://doi.org/10.3390/life14091190

Ingaramo, P., Alarcon, R., Munoz-de-Toro, M., & Luque, E. H. (2020). Are glyphosate and glyphosate-based herbicides endocrine disruptors that alter female fertility? Mol Cell Endocrinol, 518, 110934. https://doi.org/10.1016/j.mce.2020.110934

Ingaramo, P. I., Varayoud, J., Milesi, M. M., Schimpf, M. G., Munoz-de-Toro, M., & Luque, E. H. (2016). Effects of neonatal exposure to a glyphosate-based herbicide on female rat reproduction. Reproduction, 152(5), 403-415. https://doi.org/10.1530/REP-16-0171

Jarrell, Z. R., Ahammad, M. U., & Benson, A. P. (2020). Glyphosate-based herbicide formulations and reproductive toxicity in animals. Vet Anim Sci, 10, 100126. https://doi.org/10.1016/j.vas.2020.100126

Kaboli Kafshgiri, S., Farkhondeh, T., & Miri-Moghaddam, E. (2022). Glyphosate effects on the female reproductive systems: a systematic review. Rev Environ Health, 37(4), 487-500. https://doi.org/10.1515/reveh-2021-0029

Kogevinas, M. (2021). Glyphosate Exposure during Pregnancy and Preterm Birth (More Research Is Needed). Environ Health Perspect, 129(5), 51301. https://doi.org/10.1289/EHP9428

Lesseur, C., Pirrotte, P., Pathak, K. V., Manservisi, F., Mandrioli, D., Belpoggi, F., Panzacchi, S., Li, Q., Barrett, E. S., Nguyen, R. H. N., Sathyanarayana, S., Swan, S. H., & Chen, J. (2021). Maternal urinary levels of glyphosate during pregnancy and anogenital distance in newborns in a US multicenter pregnancy cohort. Environ Pollut, 280, 117002. https://doi.org/10.1016/j.envpol.2021.117002

Liu, J. B., Chen, K., Li, Z. F., Wang, Z. Y., & Wang, L. (2022). Glyphosate-induced gut microbiota dysbiosis facilitates male reproductive toxicity in rats. Sci Total Environ, 805, 150368. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2021.150368

Liu, J. B., Li, Z. F., Lu, L., Wang, Z. Y., & Wang, L. (2022). Glyphosate damages blood-testis barrier via NOX1-triggered oxidative stress in rats: Long-term exposure as a potential risk for male reproductive health. Environ Int, 159, 107038. https://doi.org/10.1016/j.envint.2021.107038

Lu, L., Lian, C. Y., Lv, Y. T., Zhang, S. H., Wang, L., & Wang, L. (2024). Glyphosate drives autophagy-dependent ferroptosis to inhibit testosterone synthesis in mouse Leydig cells. Sci Total Environ, 914, 169927. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2024.169927

Lu, L., Liu, J. B., Wang, J. Q., Lian, C. Y., Wang, Z. Y., & Wang, L. (2022). Glyphosate-induced mitochondrial reactive oxygen species overproduction activates parkin-dependent mitophagy to inhibit testosterone synthesis in mouse leydig cells. Environ Pollut, 314, 120314. https://doi.org/10.1016/j.envpol.2022.120314

Mazuryk, J., Klepacka, K., Kutner, W., & Sharma, P. S. (2024). Glyphosate: Hepatotoxicity, Nephrotoxicity, Hemotoxicity, Carcinogenicity, and Clinical Cases of Endocrine, Reproductive, Cardiovascular, and Pulmonary System Intoxication. ACS Pharmacol Transl Sci, 7(5), 1205-1236. https://doi.org/10.1021/acsptsci.4c00046

Milesi, M. M., Lorenz, V., Durando, M., Rossetti, M. F., & Varayoud, J. (2021). Glyphosate Herbicide: Reproductive Outcomes and Multigenerational Effects. Front Endocrinol (Lausanne), 12, 672532. https://doi.org/10.3389/fendo.2021.672532

Mohammadi, K., Sani, M. A., Safaei, P., Rahmani, J., Molaee-Aghaee, E., & Jafari, S. M. (2022). A systematic review and meta-analysis of the impacts of glyphosate on the reproductive hormones. Environ Sci Pollut Res Int, 29(41), 62030-62041. https://doi.org/10.1007/s11356-021-16145-x

Mutwedu, V. B., Nyongesa, A. W., Azine, P. C., Chiregereza, D. K., Ngoumtsop, V. H., Mugumaarhahama, Y., & Ayagirwe, R. B. B. (2021). Growth performance and reproductive function impairment of glyphosate-based herbicide in male guinea pig (Cavia porcellus). Vet Med Sci, 7(3), 1047-1055. https://doi.org/10.1002/vms3.443

Ojiro, R., Ozawa, S., Zou, X., Tang, Q., Woo, G. H., & Shibutani, M. (2024). Similar toxicity potential of glyphosate and glyphosate-based herbicide on cerebellar development after maternal exposure in rats. Environ Toxicol, 39(5), 3040-3054. https://doi.org/10.1002/tox.24163

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Sanin, L. H., Carrasquilla, G., Solomon, K. R., Cole, D. C., & Marshall, E. J. (2009). Regional differences in time to pregnancy among fertile women from five Colombian regions with different use of glyphosate. J Toxicol Environ Health A, 72(15-16), 949-960. https://doi.org/10.1080/15287390902929691

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Spinaci, M., Nerozzi, C., Tamanini, C. L., Bucci, D., & Galeati, G. (2020). Glyphosate and its formulation Roundup impair pig oocyte maturation. Sci Rep, 10(1), 12007. https://doi.org/10.1038/s41598-020-68813-6

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Teleken, J. L., Gomes, E. C. Z., Marmentini, C., Moi, M. B., Ribeiro, R. A., Balbo, S. L., Amorim, E. M. P., & Bonfleur, M. L. (2020). Glyphosate-based herbicide exposure during pregnancy and lactation malprograms the male reproductive morphofunction in F1 offspring. J Dev Orig Health Dis, 11(2), 146-153. https://doi.org/10.1017/S2040174419000382

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Zanardi, M. V., Gastiazoro, M. P., Rossetti, M. F., Dona, F., Lazzarino, G. P., Zierau, O., Varayoud, J., & Durando, M. (2024). Glyphosate-based herbicide worsens alterations induced by cafeteria diet on rat uterus. J Endocrinol, 261(3). https://doi.org/10.1530/JOE-24-0071

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Abschliessend möchte ich euch empfehlen, wann immer möglich, den Kauf von Bio-Produkten und -Getreide vorzuziehen. Auch wenn dies eine erhebliche Umstellung der Ernährung bedeutet. Vermeide verarbeitete Lebensmittel und gehe so wenig wie möglich auswärts essen – Gesundheit fängt zu Hause an.

Kauft keine konventionellen Lebensmittel mehr
(via Robert Malone)

Wie Dummheit die Gesellschaft kontrolliert

Warum ist Dummheit gefährlicher als Bosheit? Dietrich Bonhoeffer, der deutsche Theologe und Widerstandskämpfer, erkannte, dass Dummheit nicht nur ein individuelles Problem ist, sondern eine tiefgreifende gesellschaftliche Gefahr darstellt. In diesem Video tauchen wir in seine Theorie der Dummheit ein und beleuchten, warum dumme Menschen oft unbelehrbar sind, wie Dummheit entsteht und welche Konsequenzen sie für unsere Gesellschaft hat. Das Erschreckende an Dummheit ist nicht nur, dass sie gefährlich ist – sondern, dass sie sich selbst nicht als solche erkennt. Ein dummer Mensch glaubt oft, er sei im Recht, während ein kluger Mensch ständig an sich zweifelt.

Wie Dummheit die Gesellschaft kontrolliert | Dietrich Bonhoeffer
Wie Dummheit die Gesellschaft kontrolliert | Dietrich Bonhoeffer

Belgien: Einführung einer verpflichtenden digitalen beendet ID Online-Anonymität – ähnliche Entwicklungen in der gesamten EU

Elektronische Personalausweise, sogenannte eIDs, gibt es in Belgien bereits seit 2003. Bislang war ihre Nutzung jedoch freiwillig. Jetzt erwägt die belgische Regierung, sie – wie auch in anderen Ländern – für die Nutzung sozialer Medien verpflichtend zu machen. Mehrere Minister vertreten die Auffassung, dass die Zeit für diesen Schritt nun gekommen sei.

In Belgien sind alle Bürger ab 12 Jahren gesetzlich verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen. Die eID stellt eine Möglichkeit dar, dieser Anforderung nachzukommen. Schon heute ist sie erforderlich, um auf bestimmte Online-Dienste der Verwaltung zuzugreifen. Die belgischen Personalausweise wurden über die Jahre mehrfach weiterentwickelt. Seit 2020 ist etwa die Speicherung von Fingerabdrücken auf allen Ausweisen verpflichtend.

Anfang dieses Monats wurde angekündigt, dass Bürger künftig auch digitale Versionen ihrer Personalausweise beantragen können. Diese sollen ab spätestens November 2026 auf Smartphones nutzbar sein. Die neue Form der eID wird nicht nur zur Identifikation, sondern auch für die Online-Authentifizierung, elektronische Signaturen sowie für Reisen innerhalb des Schengen-Raums akzeptiert. Innenminister Bernard Quintin betonte dabei, dass der digitale Ausweis freiwillig bleiben und die bisherigen eID-Karten weiterhin gültig sein werden.

Doch wie die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws vergangene Woche berichtete, erwägt die neue Ministerin für öffentliche Modernisierung, öffentlichen Dienst, staatliche Unternehmen, Digitalisierung und Gebäudeverwaltung, Vanessa Matz, die Einführung einer verpflichtenden digitalen ID für den Zugang zu sozialen Medien. Laut der Zeitung ist dieser Vorschlag Teil eines Strategiepapieres, das von Matz selbst herausgegeben wurde.

Unterstützung erhält sie von der flämischen Sozialministerin Caroline Gennez, die das Vorhaben ausdrücklich lobt. «Es wird immer deutlicher, dass soziale Medien das Wohlbefinden unserer Kinder und Jugendlichen negativ beeinflussen», erklärte sie gegenüber Het Laatste Nieuws. «Dort begegnen sie völlig unrealistischen Schönheitsidealen, Bildern roher Gewalt und sexuellem Missbrauch, Fake News und Hassrede.»

«Wir müssen handeln», forderte Gennez weiter. «Im realen Leben ist es für uns selbstverständlich, Altersgrenzen zu setzen und Schutzmassnahmen einzuführen, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Warum sollte das in der digitalen Welt anders sein?» Allerdings äusserte sich kein Minister zu den naheliegenden datenschutzrechtlichen Bedenken, die eine solche Massnahme mit sich bringen würde.

Eine verpflichtende Identitätsprüfung würde die Online-Anonymität für Bürger aller Altersgruppen faktisch abschaffen.

Auch in anderen europäischen Ländern wird über ähnliche Schritte nachgedacht: So kündigte Frankreichs Justizminister Gérald Darmanin im vergangenen Monat an, dass er in den kommenden Wochen die Einführung eines vergleichbaren Systems für französische Internetnutzer prüfen werde – wie zuvor bereits von Remix News berichtet.

Belgien: Einführung einer verpflichtenden digitalen beendet ID Online-Anonymität – ähnliche Entwicklungen in der gesamten EU

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