«Good Boys» stammt von Seth Rogen und Kollegen, die uns «damals» mit «Superbad» schon irgendwo ein Stück moderne Kinokultur und Genre-Referenz geliefert haben. Nur schaut «Good Boys» irgendwie wie die etwas handzahmere Jung-Variante davon aus. Ein Tag, der schief geht, nur eben mit Kindern statt Teenagern. Dennoch wird ordentlich herumgeflucht, so dass man es irgendwie zum «Red Band»-Trailerstatus geschafft hat. Und ja, der ist schon in gewisser Weise lustig – vor allem der kleine Vorspann, der Recht hat… «Good Boys» läuft am 15. August 2019 in unseren Kinos an und somit ziemlich zeitgleich zum US-Start…
After being invited to his first kissing party, 12-year-old Max (Room’s Jacob Tremblay) is panicking because he doesn’t know how to kiss. Eager for some pointers, Max and his best friends Thor (Brady Noon, HBO’s Boardwalk Empire) and Lucas (Keith L. Williams, Fox’s The Last Man On Earth) decide to use Max’s dad’s drone – which Max is forbidden to touch – to spy (they think) on a teenage couple making out next door. But when things go ridiculously wrong, the drone is destroyed. Desperate to replace it before Max’s dad (Will Forte, The Last Man on Earth) gets home, the boys skip school and set off on an odyssey of epically bad decisions involving some accidentally stolen drugs, frat-house paintball, and running from both the cops and terrifying teenage girls (Life of the Party’s Molly Gordon and Ocean’s Eight’s Midori Francis).
Mit diesem Bussenkatalog käme mit Sicherheit ein hübsches Sümmchen zusammen. Der Strafzettel für Bassisten könnte so manch finanzgeplagter Band beträchtliche Summen in die Kasse spülen. Den einen oder anderen Verstoss hat jeder Bassist mit Sicherheit schon einmal begangen. Der Fairness halber müsste man diesen Strafzettel auch für Gitarristen, Drummer, Keyboarder oder Sänger anbieten. So käme eine wirklich grosse Summe zusammen
Allgemeine Verstösse
Slappen beim Soundcheck.
CHF 25.00
Nach Fehler, in hohen Lagen gespielte Linien abdaddeln.
CHF 20.00
Beidhändige Tapping-übungen zwischen zwei Songs.
CHF 20.00
Die Frage nach dem Stimmton E.
CHF 25.00
Das Spielen von Achtelnoten (pro Note).
CHF 10.00
Das Spielen von Sechzehntelnoten (pro Note).
CHF 15.00
Basslinien oberhalb der ersten Oktave.
Band-Ausschluss
Anziehen des Tempos bei schnellen Nummern.
CHF 75.00
Anziehen des Tempos bei Balladen.
CHF 100.00
Einschlafen während einer Ballade.
CHF 200.00
Den Gitarristen loben.
CHF 150.00
Ignorieren des vom Schlagzeuger vorgegebenen Tempos.
CHF 100.00
Das Überprüfen der eigenen Frisur zwischen zwei Stücken.
CHF 15.00
Das Experimentieren mit ungeraden Taktarten.
CHF 25.00
Das Verpassen des Grundtones nach einem abenteuerlichen Fill.
CHF 25.00
Plektrumspiel.
CHF 50.00
Stimmen des Instrumentes während einer Ballade.
CHF 30.00
Der Versuch des «letzten Wortes» beim Schlussakkord.
CHF 50.00
Geschafft: das «letzte Wort» beim Schlussakkord.
CHF 100.00
Am Ende: langer Slide nach unten zur Schlussnote.
CHF 200.00
Equipment-Verstösse
Gurt vergessen.
CHF 10.00
Saitenwechseln nach jedem Set.
CHF 15.00
Einsatz des elektronischen Stimmgerätes des Gitarristen.
CHF 15.00
Aufbau eines Mikrofons «für den Fall der Fälle».
CHF 75.00
Vergessen, den Amp anzuschalten.
CHF 40.00
Das Mitbringen eines Amps, den man nur zu zweit tragen kann.
CHF 50.00
Den Saxophonisten fragen, ob er beim Tragen helfen könnte.
CHF 25.00
Handgefertigter Edelbass.
CHF 100.00
Das Mitbringen von mehr als einem Bass (pro Instrument).
CHF 100.00
Fretless Bass.
CHF 500.00
Sozial unverträglich
Den Gitarristen erzählen, wie viele Gigs man sonst noch so hat.
CHF 10.00
Die Gitarristen fragen, wovon sie eigentlich wirklich leben.
CHF 10.00
Beim Break hinter den Drums sitzen.
CHF 10.00
Zitate aus «Basshandbüchern».
CHF 25.00
Das Üben von Tonleitern in den Pausen.
CHF 25.00
Das Üben von Tonleitern während des Schlagzeugsolos.
CHF 50.00
Üben.
CHF 150.00
Kennt ihr einen Verstoss, der unbedingt auf diese Liste gehört? Eure Vorschläge sind willkommen.
John Reynolds dürften einige aus «Stranger Things» oder seiner Rolle in «Search Party» kennen. Stets wandelt Reynolds, der nicht nur die Hauptrolle übernimmt, sondern von dem der Kurzfilm stammt, auf dem schmalen Grad zwischen Lächerlich- und Tiefgründigkeit. Dabei möchte man ihm nicht selten etwas ins Gesicht schreien, am Ende sitzt Mann dann aber auf seinem Nachdenk-Stein und blickt einsam und gedankenverloren in die Ferne. Wir Männer haben es nicht leicht…
Die Melodic-Death-Metaller aus Schweden melden sich mit dem Clip zum Song «The Colours Of The Beast» zurück. Der Track stammt aus dem aktuellen Album «To Drink From The Night Itself» das im Mai letzten Jahres vorgestellt wurde…
AT THE GATES - The Colours Of The Beast (OFFICIAL VIDEO)
In folgendem Video-Essay beschäftigt sich Kristian Williams mit dem mexikanischen Filmemacher Guillermo del Toro (The Devil’s Backbone, Pan’s Labyrinth, The Shape of Water), seinen Filmen und lässt uns einen Blick darauf werfen, wie ein Meister das perfekte Monster schafft…
Im Animationsfilm «Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles» vereinen Warner und Nickelodeon ihre grössten Marken. Den Trailer könnt ihr euch hier zu Gemüte führen. Und ja, tatsächlich bekämpfen hier die Ninja-Schildkröten Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael Gothams zusammen mit dem Dunklen Ritter Schurken wie den Pinguin und Harley Quinn. Für das grosse Aufeinandertreffen geben sich mitunter auch der Joker und Ra’s al Ghul die Ehre. Bleibt nur die Frage, ob es in Gotham genug Pizza für die Turtles gibt, sonst dürften diese ganz schnell wieder die Fliege machen. Der Animationsfilm basiert auf einer 2016 veröffentlichten Comic-Reihe, für die der DC-Verlag und Turtles-Inhaber IDW zusammenarbeiteten. Batman wird im Crossover von Troy Baker vertont. Dieser lieh dem Joker im populären Videospiel «Arkham: Origins» seine Stimme. In einigen anderen Batman-Videospielen sprach er den Dunklen Ritter. Auch ikonische Spielecharaktere wie Pagan-Min aus «Far Cry 4» oder Joel in «The Last of Us» wurden von Baker stimmlich verkörpert. «Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles» wird auch bei uns zu sehen sein und am 13. Juni 2019 auf Blu-ray veröffentlicht.
Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles – Trailer zum grossen Crossover
Der Fotograf Wu Guoyong hat mit einer Drohne 15 Müllhalden besucht, in denen die nicht mehr gebrauchten Fahrräder von Verleihdiensten wie Ofo oder Bluegogo gesammelt werden. Seine Aufnahmen hat er unter dem Titel «No Place to Place» zu einem knapp achtminütigen Video zusammengestellt, wie Motherboard berichtet. Zu sehen sind Tausende kaputte und verlassene Fahrräder. Gegenüber der South China Morning Post sagt der Fotograf, dass er die Fahrradverleiher grundsätzlich für nützlich halte, die Friedhöfe aber ein moralisches Problem in China zeigen: Das Wegwerfen der Fahrräder. «Das scheint mir nicht richtig», sagt Wu. Das Geschäftsmodell der Fahrradverleiher ist zuletzt international unter Druck gekommen, auch bei uns stapeln sich die Räder der Anbieter, die vor Kurzem Konkurs angemeldet haben.
Neon-grün, quietschgelb oder türkisblau kamen sie daher – und zahlreich. Abermillionen Räder fluteten Chinas Strassen im Wettlauf um Marktanteile in einem Tempo, mit dem die Nachfrage nicht mithalten konnte. Auch die Behörden waren nicht vorbereitet, es fehlte an Infrastruktur und Gesetzen. Wer sich ein Fahrrad mietete, stellte es später unbedacht irgendwo wieder ab, Strassen und Gehwege quollen über. Nach der anfänglichen Überrumpelung reagierten die Behörden dann schnell, Gesetze wurden erlassen, die Industrie reguliert und herrenlose Räder zu Tausenden beschlagnahmt. Heute gehören riesige Fahrraddeponien mit gepfändeten und verlassenen Leihrädern zum Stadtbild vieler chinesischen Gemeinden. Sie suchen nun nach schnellen Lösungen, einige wollen die Räder aufpolieren und an Nachbarstädte verteilen., andere haben die Schrottpressen angeworfen. Tausenden teils nagelneuen Rädern droht ein Schicksal als zusammengepresstes Paket aus Gummi und Aluminium.
Die polnischen Extrem-Metaller Vader veröffentlichen ihre EP «Thy Messenger» am 31. Mai und als Appetithäppchen gibt es das Video zum Song «Grand Deceiver»…
Der folgende, animierte Kurzfilm «Hybrids» über die Evolution der verdreckten Meere und jenen, die darin Leben, ist nicht sonderlich optimistisch, aber hochdekoriert…
When marine wildlife has to adapt to the pollution surrounding it, the rules of survival change…
Vorsicht Spoiler! In der vorletzten Episode von «Game Of Thrones» zerstörte Daenerys Targaryen Königsmund in einem feurigen Höllensturm. Natürlich spiegelt dies den Wahnsinn ihres Vaters Aerys Targaryen wider und sollte niemanden überraschen, der all die abscheulichen Taten beachtet hat, die Daenerys in den letzten acht Staffeln für den Eisenthron verübt hat. Was jedoch überrascht, ist, wie gut Metallicas «For Whom The Bell Tolls» in Echtzeit zur Zerstörung von Königsmund passt. YouTuber Danny Peck sagt, dass er «nur den Ausgangspunkt ausgewählt und losgelassen hat» und es ist doch erstaunlich, wie gut die Thrash-Hymne von 1984 mit dem flammenden Mord an unschuldigen Menschen übereinstimmt…
Game of Thrones: Daenery stürmt Königsmund zu Metallica’s For Whom the Bell Tolls
Wer eine öffentliche Meinungsäußerung ausschließlich danach bewertet, wer diese Meinungsäußerung unterstützt oder ablehnt, der sollte eventuell darüber nachdenken, seine Großhirnrinde zur Organspende freizugeben.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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