Die unheimliche Baba Yaga sucht 2020 auch hiesige Kinosäle heim. Der oft für Hexen verwendete Begriff ist fest in der osteuropäischen Mythologie verankert und diente in Märchen und Erzählungen nicht selten dazu, Kindern das Fürchten zu lehren und ihnen eine Lektion zu erteilen. Für die dürfte der gleichnamige Kinofilm allerdings nur bedingt geeignet sein. Verantwortlich dafür ist das gleiche Team, das uns auch schon mit «Mermaid: Lake of the Dead» und «The Bride» das Fürchten gelehrt hat.
Im Trailer zu «Baba Yaga: Terror of the Dark Forest» tritt die Sagengestalt als teuflischer Dämon in Erscheinung, der sich als Geflecht aus Garn manifestiert. Im Film wagt eine junge Familie den Umzug in die Vorstadt. Alles scheint perfekt. Doch die Nanny, die für die beiden Kinder engagiert wurde, legt ein zunehmend verstörendes Verhalten an den Tag. Als plötzlich sowohl sie als auch die jüngste Tochter verschwinden, nimmt Egor, der älteste Spross, die Zügel in die Hand und macht sich zusammen mit seinen Freunden auf die Suche nach ihnen. Was er entdeckt, geht weit über seine eigene Vorstellungskraft hinaus – sie haben es mit einem uralten slawischen Dämon zu tun, volkstümlich auch Baba Yaga genannt. «Baba Yaga: Terror of the Dark Forest» (Yaga. Koshmar tyomnogo lesa) startet in unseren Breiten am 1. März 2020 und wurde von Svyatoslav Podgaevskiy (Der Fluch der Hexe – Queen of Spades) mit Svetlana Ustinova, Maryana Spivak, Yuliya Aleksandrova, und Aleksey Rozin gedreht.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








