China zensiert – und Apple spielt mit. Nachdem vermehrt Kritik über das Regime über AirDrop geäussert wurde, schränkt der US-Konzern die Funktion einfach ein. Apple hat über Nacht ein Update fürs iPhone ausgerollt. Es würde «Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates» liefern, heisst es laut «AFP» in der Beschreibung. Eigenartig: Nur iPhones, die in China verkauft wurden, bekommen dieses Update.

Warum das so ist, wird klar, wenn man sich die eigentliche Änderung des Updates anschaut. Neu ist auf chinesischen iPhones die AirDrop-Funktion eingeschränkt. Vor dem Update häuften sich Meldungen darüber, dass Menschen Kritik an der Kommunistischen Partei über AirDrop verteilten. Diese seien teilweise inspiriert gewesen von der Protestaktion gegen Xi Jinping in Peking vor knapp einem Monat, so die «AFP». Und genau das wird nun durch das Update entschärft oder sogar verhindert. Es ist nicht das erste Mal, dass Apple demokratische Werte mit Füssen tritt, um der chinesischen Führung zu gefallen. 2019 schmiss der Konzern etwa eine App aus dem App-Store, die Demonstranten in Hongkong beim Organisieren ihrer Demokratie-Proteste geholfen hatte.

…und wer weiss, dem Wertewesten fehlen je länger je mehr die tatsächlichen Werte, da passt es doch wunderbar, dass man unliebsame Kritiker zensiert, wie man die letzten knapp 3 Jahre deutlich bewiesen hat. Sprich das Update kann sicherlich bald überall ausgerollt werden.

Apple schränkt AirDrop ein - und unterstützt so Zensur


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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