Mediziner, die Untherapierten oder Ungeimpften die Behandlung verweigern…
…haben offensichtlich bei der Berufswahl die Augen fest geschlossen gehabt. Ansonsten hätten sie bemerkt, dass das Besondere dieses Berufsbildes ist, dass sich Medizin eben an alle bedürftigen Menschen wendet. Ärzt zu sein, ist kein Statussymbol, sondern eine Berufung
…haben nicht kapiert, was der Hippokratische Eid bedeutet. Insofern gilt auch hier: Augen auf bei der Berufswahl.
…können das nur tun, weil der Staat dafür die Rahmenbedingungen in einem staatlichen Gesundheits- und Normensystem setzt. Ansonsten wären solche Mediziner nach kurzer Zeit pleite.
So viel zu dem Argument, Massnahmen gegen Untherapierte oder Ungeimpften wären angewandter Libertarismus. Solche Ärzte haben ihren Beruf völlig verfehlt und ich hoffe, man wird sich an diese erinnern und sie für alle Menschen, welche durch Fehlverhalten dieser selbsternannten Halbgötter in weiss zu Schaden gekommen sind, zur Rechenschaft ziehen. Ein solcher Arzt soll nicht mehr praktizieren dürfen, den er dient nicht dem Wohle der Menschheit, sondern nur seinem Höchsteigenen – und das ist ethisch wie moralisch nicht zu entschuldigen.
Und eines noch: Ärzte, die 1935 Schwulen, Juden, Kommunisten und wem auch immer die Hilfe verweigerten, kann man doch unmöglich mit dem Hinweis entschuldigen, dass sich die Betroffenen dann eben andere Ärzte hätten suchen müssen. Geht es noch? Dass man libertär ist, heisst doch nicht, dass man keinen Vertrag mit zivilisatorischen Werten hat!
Und wenn ich schon dabei bin: Vergleiche aus der Zeit zwischen 1933 und 1940 sind keine Holocaust-Vergleiche und dienen auch nicht dazu, den Holocaust zu verharmlosen, ein Menschheitsverbrechen, das erst 1941 begonnen wurde. Sie sind Warnungen vom Ende her zweifellos verharmlosend und damit vollkommen unangebracht, so sind Warnungen vom Anfang her legitim und in dieser Zeit auch notwendig. Das werde ich mir weiterhin nicht nehmen lassen.

(Inspiration durch den Text von Hugo Funke II)
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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
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Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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