Wirklich schön ist das Stadtbild Londons an der hier gezeigten Stelle nicht gerade. In der London Bridge-Bahnstation herrscht immer reger Betrieb der ein stetes Kommen und Gehen. Bei diesem Timelapse-Video kann man im gefühlten Sekundentakt das Ein- und Ausfahren der Bahnen inklusive herumströmender Ameisen-Kolonien beobachten.
London Bridge is the fourth busiest station in the country, bringing around 50 million passengers into the city each year.
Wer hat damals den Schlüpfer von Eva Braun geklaut! In Elmore, Ohio gibt es einen Antiquitäten-Laden der den angeblichen Schlüpfer von Eva Braun zum Verkauf anbietet. Sicher finden sich da irgendwelche Trottel, die gerne dafür $7500 ausgeben…
Snyder said that years ago, he had met a man named D.C. Watts, who told Snyder he had been in the 1945 liberation of the Nazi headquarters with the 506th Infantry. Watts told Snyder that he and a friend found a series of tunnels under Hitler’s home leading to a hotel with boxes and boxes of Hitler and Braun’s possessions and shipped them to the US.
In dem Film «Der Marsianer – Rettet Mark Watney» (im Original «The Martian») reist der Astronaut und Botaniker Mark Watney als erster Mensch zum Mars. Ein schwerer Sandsturm auf dem Roten Planeten zwingt seine Crew jedoch zum Abbruch der Mission und zur verfrühten Abreise, Watney selbst wird zunächst für tot gehalten. Doch Watney lebt und befindet sich nun allein auf dem Mars. Während seine Crew eine riskante Rettungsmission plant, muss er in der unwirtlichen Welt ums Überleben kämpfen.
«Der Marsianer» basiert auf einem Roman von Andy Weir, die Verfilmung entsteht unter der Regie von Ridley Scott («Prometheus – Dunkle Zeichen», «Exodus: Götter und Könige»). In der Rolle des Astronauten Mark Watney ist Matt Damon zu sehen. Der Film startet am 26. November 2015 in den Kinos.
The Martian | Teaser Trailer [HD] | 20th Century FOX
Nein Freunde, dass folgende Video ist kein Porno, sondern es wurde nur «Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark» mit Hunden und Katzen nachgedreht. Der Hund ist Indy und die Katzen als Nazi-Schergen. Grossartig! Zack King, Regisseur, Produzent und alles andere des Films meint dazu:
This video was created with 3 rolls of duct tape, 108 glue sticks, 18 large boxes of cardboard, and a few all nighters with an adorable puppy.
CorridorDigital haben GTA mal auf die Strasse und so ins echte Leben gebracht. Und diese Real-Verfilmung kann sich durchaus sehen lassen. Inklusive perfekt imitierter Kameraschwenks, Locations und allem drum und dran. Nur der HUB fehlt…
Pixel ist eine Tanzshow mit 11 Tänzern in einem virtuell-visuellen Environement. Eine Arbeit über Illusion kombiniert Energie und Lyrik, Prosa und technische Leistung, Hip-Hop und Zirkus.
Aus aktuellem Anlass, sprich heute Abend gastieren die Altherren des Rock’n’Rolls für ihre 40 Jahre Jubiläums Feier im Hallenstadion Zürich, gibts heute im Rahmen des «Death Bell of the Day» den Klassiker «I Was Made For Loving You»…
Angesichts des ganzen Geheimdienstheckmecks, an dem sich so ziemlich alle seit Snowden beteiligt sind und schlussendlich dann trotzdem nichts bei rauskommt, halte ich die trocken-zynische Tonalität von Alexander Lehmann für äusserst angebracht.
Der größte Überwachungsskandal der Geschichte: Neben jedem Bürger, dessen Daten irgendwann einmal durchs Netz geschickt werden, sind selbst Regierungen und ehemals mächtige Politiker Opfer der illegalen menschenrechtsbrechenden Sammelwut der Geheimdienste.
Doch wie kommt es dass nach Bekanntwerden nichts passiert? Ganz einfach, wir alle lieben Überwachung. So sehr, dass wir statt Veränderung einzufordern, jubelnd dem nächsten Geheimdienstausbau entgegenfiebern, oder ihn zumindest Schulterzuckend hinnehmen. Wir alle profitieren von Überwachung. Und wer noch anderer Meinung ist: Es gibt 7 sehr gute Gründe warum auch du Überwachung lieben solltest
Im Rahmen unserer «Das letzte Abendmahl«-Reihe möchten wir euch dieses Bild zur Promo des neuen Lindemann Solo-Projekts mit Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy) nicht vorenthalten, dass Album «Skills In Pills» kommt am 19. Juni raus…
Ein traumatisierter Vietnam-Veteran, der nur seine Ruhe haben will, wird von Stadtbewohnern gegängelt. Als er gerade die Stadt verlassen will, kommt es auf einer Brücke zur ersten Auseinandersetzung. Nein, die Rede ist nicht von «Rambo», sondern von Ruckus. Allerdings sind die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Geschichten frappant. Überraschend ist, dass Ruckus das Original und Rambo die Kopie ist. Und Ruckus hat durchaus seine Qualitäten, denn es handelt sich um einen der besten trashigen B-Filme, die ich kenne. Die Stunts sind solide, die Effekte billig (aber nett) und auch der Humor, obwohl meist unfreiwillig, kommt nicht zu kurz. Auch die Besetzungsliste ist durchaus eindrucksvoll. Linda Blair (Der Exorzist), Richard Farnsworth (The Straight-Story), Hollywood-Veteran Ben Johnson und natürlich Dirk «Faceman» Benedict (Das A-Team, Kampfstern Galactica), der sich hier allerdings weit unter Wert verkauft, da er für die Rolle des schweigsamen Einzelkämpfers einfach nicht prädestiniert ist.
Als der «Hippie» Kyle Hanson in ein kleines Städtchen kommt, wird von den spießigen Bewohnern versucht, ihn wieder aus der Stadt zu jagen und ihm einen Denkzettel zu verpassen. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass es sich bei Hanson um einen alten Vietnamveteranen handelt, der genug Kampferfahrung mitbringt, um den Spieß umzudrehen und aus dem dummen Spiel der Bewohner blutigen Ernst zu machen.
Der folgende Wolverine-Fanfilm ist besser als so manche grosse Produktion! «X-Men Origins: Wolverine» war ja wirklich so schlecht, dass keine weiteren Origin-Filme mehr kamen. Dieser Fanfilm hier hatte kaum Budget und hat fast genauso gute CGI-Effekte. Zudem klingt der Soundtrack recht gut, die Choreographien sind ziemlich super und Jamie Costa fast noch besser als Logan besetzt, als Hugh Jackman. Der Film an sich ist zwar schon etwas älter und entstand im Rahmen der Vorfreude zu dem doofen Film…
Die meisten werden wohl Disney-Filme, in denen es irgendwelche Prinzessinnen oder Prinzen gibt, auf Deutsch gesehen haben und werden die nachfolgenden Original-Stimmen nicht wirklich zuordnen können. Ist trotzdem interessant zu sehen, welche Personen als Stimme hinter den Stimmen stecken…
Im vergangenen Jahr konnte «Larceny» aus Süddeutschland ihr zehnjähriges Jubiläum feiern, aber aus den verschiedensten Gründen, u.a. auch Besetzungswechsel, wurden bislang erst zwei Alben veröffentlicht. Nun heisst es Ring frei für Runde drei. Genau zwei Jahre nach dem Album «My Fall» stellen «Larceny» einen Nachfolger vor. Da durch das Frontfrau Anna Rantou die Band verliess, erinnert der Sound nicht mehr so sehr an «Lacuna Coil» und Cristina Scabbia, ist dadurch mehr Melodic Death Metal und in Sachen Härte ist der Pegel auch deutlich gestiegen. «Into Darkness» auf Melodic Death Metal zu beschränken, wäre aber auch falsch, denn immer wieder versuchen sich die fünf Musiker an anderen Subgenres und präsentieren ihre Songs äusserst kontrastreich. Ausflüge in den Thrash gibt es genauso wie das gezielte Weglassen des Präfixes «Melodic», wenn es um Death geht. Diesmal gibt es von den Baden-Württembergern voll eine auf die Zwölf.
Die Aufmachung des Albums als auch die ersten beiden Tracks lassen vermuten, dass «Larceny» mit «Into Darkness» ein so richtig düsteres Werk abliefern wollen. Für das dritte Album wurden aber auch vier Songs der vorherigen Alben noch einmal aufgenommen und allein schon anhand dieser Songs kann man deutlich die Weiterentwicklung erkennen, die «Larceny» mittlerweile durchschritten haben. Schon dass nur mit Keyboard gespielte Intro klingt nach dem Aufbruch zu einem Marsch in die Dunkelheit. Mit «Detour To Hell» gibt es direktes und heftiges Thrash-/Metalriffing und in «Afterlife» hört man die Black-Metal-Einflüsse. Die meisten Melodic Death Metal-Bands, die ich kenne, arbeiten mit Growls und eventuell noch Clean Voice, aber Oliver Gaupp haut uns hier eher Screams und Shouts um die Ohren, was aber hervorragend funktioniert. Beim folgenden Titelstück «Into Darkness» darf auch Conny Ott mit einem schönen Solo beweisen, dass ein Keyboard sehr wohl auch zu dieser Richtung passt.
Ist man so weit gekommen, lockt einem die Hymne «No Surrender» in den Wohnzimmer-Moshpit. Anschliessend wird das Tempo in «Limbus» etwas gedrosselt und man kriegt für einmal einen deutschsprachigen Song zu hören. «Hold The Last Light» ist dann wieder in Highspeed gehalten, mit immer wieder eingestreuten sehr ruhigen Parts, in der man Luft holen und die Nackenwirbel wieder einrenken kann. Warum man in der letzten Minute allerdings die Melodie nur von den Gitarren weiterführt, erschliesst sich mir leider nicht ganz. «I Will Rise» stammt vom ersten Album «Larceny», hier gibt es noch mal (oder wieder mal) Melodic Death Metal mit einer ordentlichen Prise Thrash Metal zu hören. Sehr gelungen finde ich «Gunpowder Night», das, wie auch die beiden letzten Songs, vom Album «My Fall» stammt. Noch relativ verhalten mit Klavier beginnend, verpasst das Schlagzeug diesem Track einen richtiggehend galoppierenden Rhythmus. «My Fall» selbst wildert dann wieder im Highspeed und «End Of Lies» könnte man fast mit «Hold The Last Light» vergleichen. Auch hier feines Black Metal-Geschreddere mit ruhigen Parts.
Larceny - Into Darkness [Melodic Death Metal]
Generell wirkt «Into Darkness» angenehm modern und sauber produziert. Die Band macht auf diesem Album ihren Job gut und die Baden-Württemberger wagen damit auch gleich eine neue musikalische Ausrichtung. Die sehr harsche Vocalfraktion und der melodiöse Sound geht voll ins Ohr und das geht teilweise, eben durch die vielen dunklen Soundfragment tief unter die Haut. Hier und da blitzt der Sänger wie ein auflauerndes Biest hervor und das hat einfach etwas für sich. Im Grossen und Ganzen zeigen uns die Herrschaften eine Mischung, welche einfach gut ins Gehör geht und nicht einfach lieblos im Fährwasser des Melodic Death Metal mitschwimmt. Viele eigene Innovationen wurden ins Rennen geschickt und das Ausmass der Melange ist wirklich gut gelungen. Seit ihrem Debütwerk aus dem Jahr 2010 hat sich die Combo wahrlich gesteigert und es ist ihnen gelungen, ihre Roots beizubehalten, obwohl man etliches umschichten musste. Somit ist «Into Darkness» nicht nur gereifter, nein auch die vollzogene Hinzunahme von härteren Parts steht der Truppe sehr gut zu Gesicht. Besonders schön als melodische Untermalung finde ich die Hinzugabe von kleineren, epischen Soundarrangements. Über die Hülle und Fülle im Melodic Death Metal lässt sich bekanntlich streiten, «Larceny» vermögen hier aber sehr gut mitzumischen und bieten viele frische, schlagende Argumente und klingt nicht wie der x-te Klon irgendeiner grossen Band. Hörenswert!
«The Dead Daisies» haben Ende Mai ihr neues Album «Revolucion» veröffentlicht, welches 13 abwechslungsreiche Tracks enthält. Zu sehen sind die Herren Live morgen Abend als Support von KISS…
The Dead Daisies - "Midnight Moses" - Official Video
«Man of Steel» kam eher dunkeldüster Grau-in-Gräulich daher und sollte so den modernen Antihelden-Stil aufbauen. VideoLab hat sich die Arbeit gemacht, einige Szenen des Films zu entgrauen und Farbe ins Spiel zu bringen. Und siehe da, man hätte sich die Kosten für die aufwendige Post-Production auch sparen können…
Sylvester Stallone hat im Wettrennen um die meisten Film-Niederstreckungen die Nase deutlich vor Arnold Schwarzenegger. Das fand Youtube Nutzer Auralnauts im direkten Vergleich raus. Im Dezember 2013 entstand der grosse Schwarzenegger-Kills-Zusammenschnitt, jetzt liegt die Stallone-Studie vor. Die unglaublich kurzweiligen 35 Minuten sammeln nicht nur jeden einzelnen Abmurkser des Italian Stallion, der Clip ist gleichzeitig eine wunderschöne Reise durch die Actionfilmgeschichte. Und wir müssen unbedingt mal Death Race 2000 aus dem Jahr 1975 anschauen. Und zwar unbedingt!!! Erneut hatte das Prozedere nahezu akademisches Regelwerk zugrunde liegen:
Does Stallone have what it takes to top Arnold? See how long you can stomach murder and find out!
THE RULES
1. Guns, blades and projectiles always kill unless otherwise depicted
2. Close proximity explosions kill unless otherwise depicted
3. Indirect kills as a result of an explicit action by Stallone count
4. Kills must occur on screen, or be reasonably indicated through on screen action
5. Dream sequences, fantasies or movies within a movie count. If it’s on screen, it’s a kill.
6. People that are killed more than once count each time.
Die Death Metal-Band Kataklysm veröffentlichen mit «Thy Serpents Tongue» den ersten Song vom kommenden Album «Of Ghosts and Gods», welches am 31. Juli veröffentlicht wird und bereits das zwölfte Album der Kanadier ist…
Schönes Tutorial für alle Nachwuchs-Rocker, Punker und Metaller. Hier wird gezeigt, wie man das Mikrophone richtig hält. Lustige Parodie, die nicht so weit von der Realität entfernt ist…
Im beliebtesten Metal-Schuppen der Schweiz, dem Z7 in Pratteln, gaben sich Ende Mai 2015 die Thrash-Metal-Urgesteine Exodus und Testament die Ehre. Obwohl sie in der Szene genauso respektiert sind wie Metallica, Megadeth, Slayer und Anthrax, haben sie nie den grossen Erfolg erleben dürfen und das obwohl die von Kirk Hammett und Schlagzeuger Tom Hunting gegründeten Exodus für viele als die eigentlichen Erfinder des Metal-Subgenres gelten, das Anfang der 80er Jahre in der Bay-Area an US-Westküste ihren Anfang nahm und bald zu einem weltweiten Siegeszug antrat. «Exodus» wurden von Kirk Hammett mitgegründet, der dann nach dem Rauswurf eines gewissen Dave Mustaine (der bekanntlich Megedeth gründete) zu Metallica ging. Ein paar Jahre später stiess Steve Souza von Testament (die damals noch Legacy hiessen) zu Exodus, sein Nachfolger war ein gewisser Chuck Billy. Und Exodus Gitarrist Gary Holt ist inzwischen festes Mitglied bei Slayer und tritt dort in die grossen Fussstapfen des 2013 verstorbenen Jeff Hannemann. Also alles in allem an diesem Abend ein grosses Klassentreffen und die zwei Pioniere des Thrash-Metals liessen das Z7 bis in die Grundmauern beben!
Old-School-Thrash-Enthusiasten kamen an diesem Abend völlig auf ihre Kosten. An der Garderobe manches Fans konnte man durchaus meinen, zurück ins Jahr 1986 versetzt worden zu sein. Die Melodic-Metal-Band «Lotrify» aus Baden hatte bereits früher als angekündigt gespielt und so haben leider etlichen Besucher, einschliesslich des Autors dieser Zeilen, den Auftritt verpasst. Nach einer Umbaupause wurde es dann um einiges härter und um 20:15 Uhr nahm unter grossem Jubel Exodus-Drummer John Hunting hinter seinem Kit Platz und los gings! Dies leider ohne den langjährigen Gitarristen Gary Holt, der wegen Verpflichtungen bei «Slayer» von Kragen Lum von «Heathen» ersetzt wurde. Der deutlich gealterte und verbraucht wirkende Steve Souza, der vor rund einem Jahr in die Band zurückkehrte, eröffnete mit «Black 13» vom aktuellen Album «Blood in, Blood out» den Abend. Die fünf Herren sind richtig laut, aber weder der Sound noch das Licht setzt die Band zu Beginn gekonnt in Szene. Dumpf ist der Klang und das Licht ist kaum wahrnehmbar. Die meisten Fans liessen sich davon aber nicht irritieren und feierten eine Metal-Party, die aber noch ordentlich Luft nach oben hatte. Auch bei den Thrash-Krachern «Iconoclasm» und «Children Of A Worthless God» sitzen die Riffs zwar punktgenau und die Band wirkt bemüht, selbst Souza, der gestenreich versucht, die Stimmung weiter anzuheizen, doch irgendwie springt der Funken nicht über.
Bei «Salt In The Wound» wurde stolz erwähnt, dass Kirk Hammett eine Solo mit eingespielt hat, beim groovigen «Blacklist» aus dem 2004er-Comeback-Album «Tempo Of The Damned» schien das Eis dann endlich im beinahe gefüllten Z7 zu brechen. Die Tontechniker hatten auch an einigen Reglern gedreht und die Band lief nun erfreulicherweise, wenn auch etwas spät, richtig warm und drückte gegen Ende mit «Body Harvest» nochmal richtig aufs Gaspedal. Das Publikum dankt es nach einer guten Stunde Thrash-Party mit leidenschaftlichem Applaus. Ein schöner Mix über alle Schaffenswerke, was das Publikum mit «Circle Pits» und einer «Wall of Death» verdankte. Die Zeit mit den dienstältesten und einflussreichsten Vertretern des Thrash-Metals war hart und verging wie im Fluge. Die Umbaupause verspach Grosses für den Auftritt von Testament. Man sah ein metallisches Bühnenbild mit riesigem Banner, Stroboskop-Scheinwerfern und zwei beleuchteten Testament-Skulls im Hintergrund. Alle dies sorgte gleich von Anfang an für die passende Atomsphäre. Das Licht ging aus, Sirenengeheul erklang, rote Spotlights huschten durch die Halle und nach und nach betraten Gene Hoglan (Drums), Steve di Giorgio (Bass), Alex Skolnick (Guitars), Eric Peterson (Guitars) und zu guter Letzt auch Chuck Billy (Vocals) unter frenetischem Jubel die Bühne.
Dark Roots of Trash: Testament und Exodus lassen das Z7 beben
Die Band war von Beginn an voll da, schon die freudig-entspannte Mimik der Musiker sprach eine gänzlich andere Sprache als bei Exodus und der Sound war gut gemischt und ging voll auf die Zwölf. Chuck Billy hatte wie immer seinen Mikro-Tomahawk in der Hand und ein richtig fettes Grinsen im Gesicht. Den ganzen Auftritt über hielt er sich an seiner eigenwilligen Mikro-Halterung fest und seine euphorische Imitation des Gitarrenspiels zeigt, dass Chuck voll in seinem Element ist. Auch die anderen Musiker stehen Billy in nichts nach, Langzeit-Bandmitglied und Hauptsongwriter Eric Peterson schreddert seine Signature-Dean-Z-Gitarre lässig an der Hüfte, während sein Kollege Alex Skolnick seine fast klassisch anmutende ESP oft und mit gelassener Geste in die Luft reckte, während seine Finger über die Saiten rasten. Die coolste Sau des Abends war aber ohne Zweifel Bassist Steve DiGiorgio mit seinem fast exzentrisch geformten, bundlosen Thor-Bass, mit der er wie einer Waffe herumfuchtelte und auf dem er schonungslos herumhämmerte. Seine Posen sind die coolsten und das nicht, weil er es nötig hätte, um mangelndes Können zu kompensieren. Im Gegenteil, hier stehen mit DiGiorgio, Schlagzeuger Gene Hoglan, Skolnick und Peterson einige der derzeit besten Metal-Musiker gemeinsam auf der Bühne. Und das merkt man!
Die Chemie der Bandmitglieder und das Zusammenspiel stimmt und die fünf Herren haben sichtlichen Spass an ihrem Auftritt – was das Publikum so richtig mitreisst. Schon nach wenigen Minuten bei «Rise Up» gröhlten die Fans ausgelassen den Refrain mit und der Schallmesser an der Wand zeigte teilweise über 100 Dezibel an. So muss das sein bei einem guten Metal-Konzert! Testament hatte für die «Dark Roots of Earth Tour II» angekündigt, Material von ihren drei ersten Alben «The Legacy» (1987), «The New Order» (1988) und «Practice What You Preach» (1989) zu spielen. Leider wurden es aufgrund der knappen Zeit dann nicht soviele Tracks und so war die Setliste ähnlich wie die des Livealbums «Dark Roots Of Thrash». Viele Thrash-Metal-Höhepunkte aus den Anfangstagen der Band gab es neben einiger Perlen vom aktuellen Album dennoch zu feiern. Die Titelsongs von «The New Order» und «Practice What You Preach» zelebrierte das Quintett genauso wie das atmosphärische, aber nicht weniger harte «Trial By Fire». Abgerundet wurde das rund 85-minütige Set mit weiteren Thrash-Krachern wie «First Strike Is Deadly» oder «Souls Of Black» vom gleichnamigen Album.
Auch Testament bot einen tollen Mix aus allen Epochen der Band. Die Performance auf der Bühne war im Gegensatz zu Exodus gigantisch und die Spielfreude jedem einzelnen anzumerken. Die Zeit war viel zu schnell vorüber und der Abend wird bei jedem einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Beide Bands verstanden es schliesslich, ihre Fans gelungen und professionell mit einer guten Show zu unterhalten. Die Gesten und Posen wirkten bei Testament echter und weniger routiniert, die Energie kam nicht nur durch die Lautstärke, sondern vor allem durch den glaubwürdigen und energiegeladenen Spass am Auftritt von Billy, Peterson, DiGiorgio und Co zustande. Bei der Thrash-Urgewalt aus San Francisco hatte man zu Anfang den Eindruck, dass die Herren ihr Set möglichst schnell hinter sich bringen wollten, damit man sich Backstage anderem widmen konnten. Dennoch überzeugten Exodus mit ultrahartem und dennoch groovenden Midtempo-Thrash mit irrem Tempo und brachiale Riffs. Auch «Neu-Alt»-Shouter «Zetro» Souza hat sich wieder hervorragend in die Band integriert.
Dark Roots of Trash: Testament und Exodus lassen das Z7 beben
Leider, leider, leider handelt es sich beim Trailer zu «Dawn of the Planet of the Zombies and the Giant Killer Plants on some Serious Acid» um einen Faketrailer. Sieht aber richtig toll aus, Killerpflanzen, Zombies, doofe Soldaten (warum schiesst der auf Zombies, die hinter dem viel schnelleren Hummer hinterher laufen?) und ganz tolle Bilder. Da kann man schon mal sauer sein, weil das vermutlich einfach alles andere aus den Kinos pusten würde, weil die Leute nur noch diesen Film sehen wollen. Fehlen eigentlich nur noch Dinosaurier und Aliens und dann wären alle unsere gegenwärtigen Blockbuster in einem Trailer abgefrühstückt.
Dawn of the Planet of the Zombies and the Giant Killer Plants on some Serious Acid – Trailer
Eine Kette aus Dominosteinen zunehmender Grösse erzeugt eine Art von mechanischen Kettenreaktion, die mit einem kleinen Stoss beginnt und einen beeindruckend grossen Domino umhaut…
Domino Chain Reaction (geometric growth in action)
FSK: 12 heisst, der Held kriegt das Mädchen. FSK: 16 heisst, der Bösewicht kriegt das Mädchen. Keine Jugendfreigabe heisst, alle kriegen das Mädchen.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!