Im ukrainischen Pripyat steht die Zeit seit über 28 Jahren still. Die Stadt liegt 15 Kilometer vom Kernkraftwerk Tschernobyl entfernt und gilt seit der Reaktorkatastrophe von 1986 als radioaktiv verseucht. Rund 50’000 Einwohner zählte die Stadt früher, heute ist Pripyat eine Geisterstadt. Sämtliche Einwohner mussten nach der Nuklearkatastrophe ihre Wohnungen fluchtartig verlassen: Kleider hängen an Waschleinen, Baustellen warten seit fast 30 Jahren auf ihre Fertigstellung. Der Kameramann Danny Cooke stattete der Stadt einen Besuch ab und liess eine Film-Drohne über Pripyats Dächer und durch die verlassenen Häuser fliegen. Entstanden sind eindrückliche, fast surreal wirkende, Bilder aus der Todeszone. Mit den eindrücklichsten Aufnahmen kreiert er den Kurzfilm „Postcards from Pripyat, Chernobyl“.

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