Der französische Regisseur Quentin Dupieux, bei Musikfans auch bekannt als Mr. Oizo, macht sich auf zu neuen Ufern und legt nach seinen skurrilen Filmen «Steak», «Rubber» und «Wrong» sein neues Werk «Wrong Cops» vor. Dupieux führte bei der verschrobenen Anarcho-Komödie nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch und komponierte als Mr. Oizo den treibenden Soundtrack, der schon im Trailer zum Kopfnicken einlädt. Dupieux‘ Filme sind eine Herausforderung, denn er erzählt nicht nur einfach eine Geschichte, sondern spielt mit den Erwartungen des Zuschauers und zeigt immer wieder auf, wie schmal die Grenze zwischen alltäglichen Situationen und dem abdriften in sonderbare Situationen ist. Neben Marilyn Manson als kurioser Teenager sind auch Steve Little, Eric Wareheim und Komiker Jon Lajoie mit von der Partie. Soviel zur Storie:
In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Kriminalität in Los Angeles so gut wie nicht mehr vorhanden. Was eigentlich eine gute Sache sein sollte, ist jedoch für die Cops der Stadt der Engel ein Albtraum, denn sie langweilen sich zu Tode. Um dem faden Polizistenleben zu entkommen, beginnen sie damit, sich mit antisozialem Verhalten abzulenken: Ein Teenager wird für seinen Musikgeschmack bestraft, es wird mit Drogen gedealt und als aus Versehen ein Mann erschossen wird, müssen sie auch noch eine Leiche verschwinden lassen. Genug zu tun also, um dem monotonen Dasein zu entkommen.

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








