Spannend wie sich aktuell solche Bilder häufen auf LinkedIn. Habe da bestimmt zwanzig weinende Personen in der vergangenen Woche gesehen. Dann auch noch mit dem gleichen Intro: «Ich habe hin und her überlegt, ob ich das poste oder nicht». Einer kopiert vom Anderen und bei vielen Posts stelle ich da ernsthaft die Glaubwürdigkeit infrage. Scheint wieder mal ein Hype künstlich zum Trend gemacht zu werden – mit tatsächlichem Mitgefühl hat dies nichts zu tun, dieses ist maximal geheuchelt! Und nein, ich meine nicht die paar Parodien die ebenfalls rumschwirren. Die «Heul-Posts» machen schon länger die Runde. Somit hat Wallake sich da sozusagen auch «nur» eingereiht und war nicht der Ursprung, auch wenn er die Nachahmung nun befeuert hat. Heute stellen sich Täter immer gerne als Opfer dar, ein typischen Verhalten von Narzissten und es hat rein gar nichts mit Empathie zu tun, was er hier zeigt, sondern es ist schlicht sein Selbstmitleid was wir zu sehen bekommen. In so einem verletzlichen Moment das Smartphone zu zücken und ein Selfie von sich zu machen ist in etwa so, wie wenn man an einer Unfallstelle vorbeifährt und dort aus ungeahnter Motivation ein Bild davon machen muss. Beides kann ich nicht nachvollziehen… 🤷‍♂️

Wie Manager unter Tränen Mitgefühl heucheln


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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