Der japanische Elektronikriese Sony hat „Toio Cubes“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um kleine würfelförmige Roboter mit Sensoren und Rollen. Über integriertes Bluetooth können die Würfel miteinander kommunizieren oder Befehle von einer externen Konsole empfangen. Die „Toio Cubes“ sollen kein Spielzeug sein, das einen ganz bestimmten Zweck erfüllt, sondern sind äusserst vielseitig einsetzbar – die Grenzen setzt eigentlich nur die Fantasie. Laut Sony sind die Roboter unter anderem eine ideale Kombination zu Legosteinen, die Japaner zeigen in folgenden Video aber auch, was alleine möglich ist, wenn man Toios mit Papierstreifen beklebt. Sie werden so beispielsweise zu einem Beinpaar, eine Ball-Einsammel-Maschine oder zum Krokodil. Ein anderer Clip zeigt, wie sie mit allerlei Dingen beklebt als Kampfroboter agieren oder aus Alltagsgegenständen gebaute Parcours überwinden.

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Obwohl die Zielgruppe Kinder ab sechs Jahren sind, seien die neuen Mini-Roboter auch für ältere kreative Geister interessant, schreibt Sony. „Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm. Neben der Kompatibilität zu Produkten der Lego-Gruppe wird es auch Kooperationen mit anderen Herstellern geben, die verschiedene Softwareprogramme und Werkzeug-Kits für die Toios anbieten werden.“ Laut Sony sind die smarten Würfel ein Ergebnis aus mehreren Experimenten der eigenen Forschungsabteilung. Diese habe sich unter anderem das Ziel gesetzt, zu erforschen, wie sich die im Haus entwickelten Robotik-Technologien am ehesten in einfache und spassige Anwendungen ummünzen lassen. Rund fünf Jahre lang soll ein ganzes Entwicklungsteam an dem innovativen neuen Produkt gearbeitet haben. Gesteuert werden die Toios über eine externe Konsole, die über Bluetooth Befehle an die einzelnen Roboter schickt. Welche Manöver dabei ausgeführt werden, hängt vom jeweiligen Steckmodul ab, das sich gerade in der Konsole befindet. Es gibt aber auch ringförmige Controller, um die Toios manuell zu steuern. Die Cubes können im Moment nur vorbestellt werden, der Preis für ein Set liegt bei 30’000 Yen (rund 243 Euro).

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