Erst gerettet, dann verheizt: Das industrielle Ende eines Medienlieblings
Erst gerettet, dann verheizt: Das industrielle Ende eines Medienlieblings

Erst monatelang die Ruehrseligkeitsmaschine bedient, dann ab in die Fettpresse: Ein gestrandeter Buckelwal, den halb Norddeutschland zur tierischen Hauptdarstellerin verklärt hatte, endet als Biodiesel, Knochenmehl und gereinigtes Abwasser – verarbeitet von einer Fabrik, die solche Kadaver routiniert in drei Wertstoffströme zerlegt. Es gibt Geschichten, die sind so kitschig, dass sie sich am Ende selbst karikieren.

Erst gerettet, dann verheizt: Das industrielle Ende eines Medienlieblings
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