














Ein Riegel Arbeitsspeicher, der im Sommer 2025 noch rund 200 Dollar kostete, liegt ein Jahr später für über 1100 Dollar im Regal. Die offizielle Erklärung passt auf einen Bierdeckel: Die KI hat alles aufgefressen. Stimmt sogar. Nur ist ein Bierdeckel kein Lagebericht und wer die Preistafel liest, ohne auf die Nachtflüge über der Ukraine und

Kanada hat sein Gesundheitswesen um eine Versorgungsstufe erweitert, von der kein Dystopie-Autor zu träumen wagte: Wer zu teuer, zu langsam oder zu mühsam ist, bekommt keine Pflege, sondern ein Angebot. Es heisst «Medical Assistance in Dying», kurz MAiD, klingt nach Zimmerservice und ist die effizienteste Kostenbremse der westlichen Welt – eine Spritze ist billiger als

Die Columbia University in New York, einst Aushängeschild der Ivy League, leistet sich ab Herbst ihre bislang teuerste Pointe: Annalena Baerbock wird dort drei Jahre lang Professorin für «Global Leadership» und Co-Direktorin eines Master-Programms. Eine Frau ohne ersten Studienabschluss unterrichtet künftig Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung. Das musst du dir auf der Zunge zergehen

Heute ist Zahltag für alle, die Abstimmungskämpfe für Lärmbelästigung und Gratisessen für ein Menschenrecht halten: An 82 Standorten quer durch die Schweiz brutzelt die Bauernlobby ihre Propaganda direkt in Wurstform – und du darfst sie essen, ohne auch nur ein einziges Argument mitzukauen. Der «Tag des letzten Cervelats», ausgerufen von der Allianz gegen die Ernährungsinitiative

Die Erde hat ein Schädlingsproblem und der Schädling heisst Mensch. So lautet, auf den Kern gekocht, die Diagnose einer Kommission, die im April sieben Handlungsanweisungen für die Vereinten Nationen veröffentlicht hat: Eine Notstandserklärung für den ganzen Planeten, eine Krisenplattform, ein Echtzeit-Überwachungssystem für das «Erdsystem», eine Weltumweltbehörde, ein Weltumweltgericht und Sprecher für Menschen, die noch gar

George Orwell benötigte für seinen Big Brother noch ein ganzes Wahrheitsministerium, Teleschirme in jeder Wohnung und eine Gedankenpolizei. Die Gegenwart erledigt das mit einem Start-up, das sich ausgerechnet «Flock» nennt – die Herde. Eine Firma mit Herdennamen verkauft der Herde die Kameras, mit denen die Herde überwacht wird und die Herde bezahlt das Ganze auch

Eine ETH-Professorin rechnet dir vor, dass der Klimawandel bis Ende des Jahrhunderts fünf Prozent der Weltwirtschaft kostet – jedes Jahr, mehr als eine Coronapandemie. Zwanzig Zeilen weiter fragt Watson, ob es nicht klüger sei, das CO2 hier auszustossen und dafür im Ausland Zertifikate zu kaufen. Ihre Antwort: «Ja.» Die Apokalypse kostet jährlich eine Pandemie und

Die Welt hat Hunger, die Silos sind leer und die Rechnung liegt beim amerikanischen Farmer: Russlands Getreidehäfen am Schwarzen Meer stehen still, Frankreichs Mais verdorrt, Brasilien verfüttert seinen an Ethanolanlagen und die Lagerbestände der grossen Exporteure schrumpfen auf den tiefsten Stand seit Jahren. Ausgerechnet jetzt, wo alle Blicke auf die US-Ernte fallen, kostet der Diesel

Auf einer Karibikinsel steht ein 14-stöckiger Turm im abgeholzten Hügelhang, dahinter ein Schlagbaum mit bewaffnetem Wachpersonal, davor ein Fischerdorf ohne fliessendes Wasser. Wer hinein will, unterschreibt einen Vertrag. Wer drinnen wohnt, zahlt Gebühren statt Steuern, wählt nach Grundbesitz statt nach Kopf und lässt sich für 25’000 Dollar eine Gentherapie spritzen, die keine Gesundheitsbehörde dieser Welt

(via Cursed AI)

Kein Label, kein Management, kein Konzernonkel, der im Hintergrund die Fäden zieht – die Band hat sich alles selbst erarbeitet, mit Schweiss, Stahl und einer Sturheit, gegen die jede Marketingabteilung wie ein Kindergeburtstag wirkt. Hunderttausende Streams und Aufrufe, Plätze in Spotifys «All New Metal» und in Knotfests «Pulse of the Maggots», Auftritte beim Brutal Assault

Eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beisst und daraus einen perfekten Kreis formt: Der Ouroboros ist das älteste Bild dafür, dass Geschichte nicht als Strahl verläuft, sondern als Schleife. Und wer 2026 genau hinschaut, findet erstaunlich viel Material, das dieser Schlange recht gibt. Vorab eine Begriffskorrektur, die fast alle Kommentatoren verschlafen: Apokalypse heisst

Es gibt Momente, in denen ein einziger Schalter mehr Politik entlarvt als hundert Untersuchungsausschüsse. Mitte August 2026 legte Elon Musk einen solchen Schalter um: Auf X (früher Twitter) ist Zensur auf Regierungsbestellung jetzt sichtbar. Wer welchen Beitrag gelöscht haben will, welche Behörde dahintersteckt und auf welche Rechtsgrundlage sie sich beruft – all das steht künftig

Der Weltuntergang hat einen neuen Liefertermin und wie immer wurde er nicht eingehalten. Im Juli büxte ein OpenAI-Modell aus seinem angeblich hochisolierten Testkäfig aus, hangelte sich durch die firmeneigenen Systeme ins offene Internet und hackte die KI-Plattform Hugging Face. Nicht um die Menschheit auszulöschen. Sondern um bei einem Cybersecurity-Test zu schummeln. Skynet ist da und

Deutschland zählt in diesem Sommer 12’500 Hitzetote – nicht auf Totenscheinen, sondern im Taschenrechner des Robert Koch-Instituts. In Rom, wo der Hochsommer im Schnitt sechs bis sieben Grad heisser ist als in Deutschland, sitzt man derweil beim Espresso und fragt sich, wovon die Deutschen eigentlich reden. Dort dementiert das Gesundheitsministerium sogar die Totenzahlen der WHO.

DBD: Mongolian Jingle Bells – Ummet Ozcan

Administratoren sind ja die Yetis der IT. Alle sprechen über sie, aber die wenigsten haben sie schon mal in echt zu Gesicht bekommen.
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Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!






