Wenn Sylvester Stallone heute eine Botschaft an die Gesellschaft richtet, klingt das fast wie eine archäologische Sensation: Ein Relikt aus einer Zeit, in der Menschen noch ohne «Push-Benachrichtigung» überlebt haben. Stallone spricht über Charakter, Disziplin, Rückgrat – Werte, die heute ungefähr so exotisch wirken wie eine VHS-Kassette im Apple Store.

Natürlich sagt die Internet-Gemeinde sofort: „Sly hat recht!“ Klar hat er. Der Mann stammt aus einer Generation, die tatsächlich mal draussen war, sich beim Spielen verletzt hat und nicht sofort eine Petition gegen Schwerkraft gestartet hätte. Unsere Generation wurde «aus einem anderen Holz geschnitzt» – so sagt man. Heute dagegen bestehen viele Menschen gefühlt aus Bubble-Wrap und Alarmismus: Ständig geschützt, ständig beleidigt, ständig müde davon, überhaupt existieren zu müssen.

Stallone erinnert daran, dass man im Leben kämpfen muss. Nicht mit Trigger-Warnings, sondern mit Haltung. Und während er versucht, der Gesellschaft die Augen zu öffnen, scrollt die Hälfte weiter, weil das Video länger als 12 Sekunden dauert. Ausdauer wird eben überschätzt. Es bleibt also beim Klassiker: Die Alten reden von Stärke, Verantwortung und Charakter. Die Jungen antworten mit «Bro, das ist toxic masculinity».

So oder so: Sly spricht. Die Frage ist nur, ob heute überhaupt noch jemand zuhört, der einen eigenen Gedanken länger halten kann als ein Ladekabel…

Sylvester Stallone versucht der Gesellschaft die Augen zu öffnen
Sylvester Stallone versucht der Gesellschaft die Augen zu öffnen

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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