Es ist eine Entwicklung, die sich seit Jahren abzeichnet und die inzwischen kaum noch zu übersehen ist: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) sowie grosse Teile der etablierten Medienlandschaft haben sich längst von ihrem eigentlichen Auftrag, unabhängig zu berichten, verabschiedet. Statt kritischem Journalismus betreiben sie Tag für Tag Regierungspropaganda — und zwar ohne jede Distanz.
Ob SRF, ORF ARD, ZDF, WDR, Spiegel, Stern, Focus oder SZ — sie alle übernehmen nahezu kritiklos die Narrative, die aus Ministerien und Regierungsstellen vorgegeben werden. Die Aussagen von Regierungsmitgliedern und weisungsgebundenen Behörden werden nicht hinterfragt, sondern als unumstössliche Wahrheit weitergereicht. Zweifel oder neutrale Einordnung? Fehlanzeige.
Wer anderer Meinung ist oder die Regierung kritisiert, wird nicht wie ein demokratischer Diskussionspartner behandelt, sondern wie ein Feind.
Gerade im Umgang mit politischen Gegnern und Regierungskritikern zeigt sich die wahre Rolle dieser Medien. Die Fragen, die sie stellen, sind oft keine echten Fragen mehr. Sie sind gespickt mit Unterstellungen, Wertungen, Diffamierungen und vorgefertigten Urteilen. Kritiker werden nicht befragt, sie werden angegriffen. Nicht selten mutieren Interviews zu Verhören oder öffentlichen Aburteilungen.
DAS HAT MIT JOURNALISMUS REIN GAR NICHTS MEHR ZU TUN.
Journalismus bedeutet, kritisch zu hinterfragen, alle Seiten zu Wort kommen zu lassen und die Mächtigen zu kontrollieren. Was wir aber seit Jahren erleben, ist genau das Gegenteil: Ein geschlossenes System von Meinungsmachern, das nahezu jeden Regierungskurs unterstützt, jeden Widerstand delegitimiert und jeden Zweifel diffamiert. Tag für Tag, bei jedem Thema, rund um die Uhr: Ob Migration, Corona, Klima, Krieg oder innenpolitische Debatten — die immer gleichen Phrasen, die immer gleiche Kriegsrhetorik, die immer gleiche einseitige Berichterstattung. Nicht für die Bürger, sondern für die politische Klasse.
Diese Leute sind keine Journalisten. Sie sind politische Aktivisten im Dienste der Regierung.
Wer sich dagegen ausspricht oder es wagt, die vermeintliche Wahrheit der regierungstreuen Medien zu hinterfragen, wird schnell als «umstritten» oder «rechts» abgestempelt. So zerstört man Meinungsfreiheit. So zerstört man kritischen Diskurs. So zerstört man Pluralismus. Und so schafft man ein Klima, in dem echte Demokratie immer weniger Platz hat.
Echter Journalismus klärt auf. Diese Medien decken zu.
Echter Journalismus fragt nach. Diese Medien sprechen Urteile.
Echter Journalismus ist unabhängig. Diese Medien sind regierungshörig.
Es wird Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen:
Die selbsternannten «Qualitätsmedien» sind keine Medien mehr — sie sind Teil des Machtapparates.

(via Adrian)






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