Freunde, betrachtet das folgende Bild. Was erkennt ihr darauf? Nichts als ein wildes Muster von schwarzen und weissen Flecken? Moderne Kunst oder so. Vielleicht erkennt der eine oder andere aber ein Bild…
Genauso verhält es sich mit der Mathematik. Man hat stets ein oder zwei Begabte, die – scheinbar ohne zu lernen – direkt durchsteigen und sich mühelos in jedes Thema einarbeiten. Der grosse Rest aber versteht erstmal gar nichts. Schwarze und weisse Flecken. a2+b2 = …was? Schaut euch das Bild nochmals an, mit der Zeit erkennt man, was es darstellt – doch die meisten brauchen Zeit. Viel Zeit. Je länger man braucht, um zu erkennen, was hier zu sehen ist, umso intensiver erlebt man diesen Moment des «Aahhh», diesen Moment des Verstehens. Wenn aus einem wirren Muster plötzlich ein sinnvolles Bild entsteht. Ein Foto.
Das Problem mit der Mathematik ist, dass viele keine Lust haben, sich den Inhalt zu erarbeiten. Denn das ist anstrengend und kostet Zeit. Sie wollen sich lieber erklären lassen, was auf dem Bild zu sehen ist. Wenn man es aber nicht selbst versteht, dann hat man nicht diesen Moment des Verstehens. Dieser Augenblick, wenn im Kopf ein Schalter umkippt. Wirklich verstehen – so, dass man es nicht mehr vergisst, das geht nur, wenn man sich hinsetzt und es selbst erarbeitet. Was auf dem Bild ist? Ne, das wird nicht verraten! Aber wenn man es erkennt, dann ist man absolut sicher. Dann bestehen gar keine Zweifel mehr, dass man weiss, was auf dem Bild zu sehen ist. Wer also nicht 100%ig überzeugt ist… hat es noch nicht erkannt







«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.









Alles Mathematiker hier…
Das sieht doch jeder?
Auf den ersten Blick: Eine Kuh…..und?