Heute ist auf Netflix die Verfilmung zu Stephen Kings und Joe Hills Horror-Bestseller «Im hohen Gras» (In the Tall Grass) gestartet. In der Verfilmung der gleichnamigen Novelle hören die Geschwister Becky und Cal aus einem Feld die Hilfeschreie eines kleinen Jungen, der sich im hohen Gras verirrt hat. Sie begeben sich auf die Suche nach ihm, wobei sie aber schon bald selbst unter den Einfluss einer bösen Kraft geraten, die sie orientierungslos macht und voneinander trennt. Von der Welt abgeschnitten und unfähig, sich der zunehmenden Macht des Feldes zu entziehen, erkennen sie schnell, dass es doch etwas Schlimmeres gibt, als sich zu verirren: gefunden zu werden.
Adaptiert wurde «Im hohen Gras» von jemandem, der sich bestens mit unheimlichen Filmstoffen auskennt. Vincenzo Natali setzte schon schaurige Kinofilme wie den kanadischen Kulthit «Cube» oder Sci/Fi-Albtraum «Splice» um, machte sich zuletzt aber auch als Serien-Regisseur bei «Hannibal», «Westworld», «Tremors» (Pilotfolge), «Locke & Key», «The Strain» oder «American Gods» einen Namen. «Im hohen Gras» ist sein erster Spielfilm seit «Haunter – Jenseits des Todes» aus dem Jahr 2013 und bringt Patrick Wilson als bekanntes Gesicht aus Horror-Kassenschlagern wie «Insidious» und «The Conjuring» mit. Im letzteren gibt er die eine Hälfte des bekannten Geisterexperten-Duos Ed und Lorraine Warren. Jetzt also der nächste Genre-Clou für Wilson! Zum weiteren Cast der Stephen King-Adaption, für die Natali nicht nur die Regie, sondern auch das Drehbuch beisteuerte, gehören Harrison Gilbertson (Look Away, Upgrade), Rachel Wilson (SAW 3D – Vollendung) als Natalie Humboldt, Will Buie Jr. (Begabt – Die Gleichung eines Lebens) als Tobin Humbolt, Laysla De Oliveira und Avery Whitted als Cal Demuth. Netflix ist auch die Heimat anderer Stephen King-Verfilmungen wie «Gerald’s Game» und «1922».

«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








