Hollywoods Multitalent John Hughes ist tot. Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent erlitt einen tödlichen Herzinfarkt. Der 59-Jährige sei bei einem Spaziergang in New York plötzlich zusammengebrochen. In den 1980er und 1990er Jahren brachte Hughes zahlreiche Hits auf die Leinwand.
Hughes hinterlässt wirklich eine Lücke. Als Autor hat er Ferris erfunden, den Breakfast Club gegründet. Er hat uns sämtliche Familienausflüge der Grisswolds beschert, hat Kevin allein zu Haus oder L.I.S.A. den hellen Wahnsinn sein lassen. Er stellte das Ticket für zwei aus, fragte ob sie nicht wunderbar sei und fand sie pretty in Pink. Er brachte Dennis auf die Leinwand, liess Junior einen Tag frei nehmen und brachte einen Hund namens Beethoven in die Familie.
Auch als Produzent und Regisseur zeichnete er sich für ein paar dieser Perlen verantwortlich und hat in den 70ern als Autor bei National Lampoons angefangen. Der Mann hat mit seinen Geschichten eine ganze Generation geprägt. All diejenigen, welche in den 70er und 80er aufgewachsen sind, haben mindestens einen Film aus seiner Feder gesehen.
Und etwas verbindet sie alle, Hughes Wortwitz, als auch eine wunderbare Warmherzigkeit.
In seinen Filmen gab es Auflehnung gegen Autoritäten wie Lehrer oder Eltern, aber nicht ohne zum Ende hin versöhnlicher zu werden, um zu beweisen, das wir eben doch alle ganz gut miteinander könn(t)en. Seine «Helden» verloren schlussendlich nie ihren Glauben und sei die Situation noch so widrig, denn in jedem steckt mehr, als er selbst (Kevin) oder andere (Ferris) erahnen. Und Johns Filme hatten vorallem Herz. Tonnenweise Herz. Eine Tugend die heute nur noch wenige Mainstream Produktionen aufweisen können. Johns Filme hatten Hauptfiguren mit denen man sofort und für immer befreundet sein will. Herz, Herz und nochmal Herz. Wo gibts das heute noch?
Der Mann hat aus meiner Sicht ein paar der besten Komödien ever geschrieben, «Ferris macht blau» ist da sicherlich die Königsdisziplin. Der Tod von Hughes reisst eine riesengrosse Lücke in die Neuzeit von Hollywood. Ich bin überzeugt das von dem Mann noch die ein oder andere Überraschung gekommen wäre. Ruhe in Frieden. Du wirst immer einer der Menschen sein, die mich in meiner Jugend entscheidend geprägt haben. John Hughes ist gestorben und die Welt ist wieder ein wenig kleiner geworden.
Shit, John, 59 ist echt kein Alter um zu gehen… Rest in Power!






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