Etwas Aussergewöhnliches geschieht in dieser Welt. Nicht laut. Nicht spektakulär. Eher wie ein kaum hörbares Knacken im Gebälk der Wirklichkeit. Die meisten gehen daran vorbei, beschäftigt, betäubt, abgelenkt. Doch manche bleiben stehen. Sie horchen. Und sie wissen: Etwas stimmt nicht mehr.

Dies ist kein Text für den Kopf allein. Es ist ein leiser Ruf an die Seele. Ein Erinnern an etwas Uraltes, das in dir wohnt und nie verschwunden ist. Wenn du dieses Ziehen kennst, dieses kaum erklärbare Gefühl von Unstimmigkeit, dann bist du nicht «komisch», nicht «zu sensibel», nicht «verloren». Du bist wachsend. Du erinnerst dich.

Millionen von Menschen auf der Erde erleben gerade ein inneres Beben. Kein politisches, kein technisches, sondern ein seelisches. Es ist das Ende eines langen Schlafs, in dem wir gelernt haben, uns für getrennt zu halten: Getrennt von der Erde, voneinander, von unserem eigenen Körper und von dem stillen Wissen, das uns einst geführt hat.

Bevor du weiterliest, halte kurz inne. Atme. Spüre deinen Herzschlag. Nicht aus Esoterik, sondern aus Erinnerung. Denn das, was folgt, will nicht überzeugen. Es will resonieren.

Unsere Zeit erlebt eine stille Revolution. Sie kommt nicht mit Fackeln und Barrikaden, sondern mit Updates, AGBs und sanften Versprechen. Dinge verschwinden, ohne dass wir Abschied nehmen. Geld verliert seine Körperlichkeit und wird zur Zahl in fremden Systemen. Abhängigkeiten wachsen dort, wo einst Eigenständigkeit war. Ganze Generationen werden nicht zerstört durch Krieg, sondern durch Gleichgültigkeit, Überreizung und den Verlust von Sinn.

Die Supermärkte sind voll, doch die Nahrung ist leer. Verpackte Attrappen von Leben. Kalorien ohne Seele. Während Böden sterben, Bienen verschwinden und die Erde erschöpft atmet, reden wir uns ein, alles sei verfügbar. Immer. Jederzeit. Kinder wachsen auf mit Wasser, das man misstrauisch beäugt, mit Bildschirmen, die ihre Sinne kolonisieren, und mit einer Welt, die keine Pausen mehr kennt. Keine Jahreszeiten. Keine Übergänge. Keine Stille.

Viele von uns erinnern sich noch. An Barfuss-Tage. An Dreck unter den Nägeln. An das Wissen des Körpers, wann Sommer ist und wann Rückzug. Heute lernen Kinder früh, wie man funktioniert. Wie man klickt. Wie man konsumiert. Aber nicht, wie man fühlt. Nicht, wie man schöpft. Nicht, wie man einfach ist.

Und dann die Zerstörung der Wurzel. Der Familie. Nicht durch offene Gewalt, sondern durch ökonomische Notwendigkeit. Weil ein Einkommen nicht mehr reicht. Weil Systeme so gebaut wurden, dass Nähe unpraktisch wird. Dass Fürsorge ausgelagert, Zeit monetarisiert und Bindung zum Luxus erklärt wird. Die Frau als Hüterin des Raumes, nicht im Sinne von Unterordnung, sondern als Quelle von Leben und Verbindung, wird entwurzelt. Nicht befreit, sondern gezwungen. Und mit ihr verliert die Welt einen Anker.

Parallel dazu erhebt sich ein neuer Geist. Körperlos. Allgegenwärtig. Künstliche Intelligenz. Algorithmen ohne Seele, aber mit Hunger. Sie nennen sich Helfer, doch sie nähren sich von dem, was wir verlernen. Denken. Fragen. Ringen. Die heilige Mühe des Erkennens stirbt leise. Menschen lassen denken. Lassen entscheiden. Lassen sich erklären. Der eigene Geist verkümmert wie ein unbenutzter Muskel.

Kinder lernen zu reproduzieren, nicht zu erschaffen. Antworten kommen, bevor Fragen reifen dürfen. Kreativität wird ersetzt durch Effizienz. Und mit jedem ausgelagerten Gedanken verlieren wir ein Stück innerer Souveränität. Maschinen werden klüger. Wir werden bequemer. Abhängiger. Still süchtig nach fertigen Lösungen.

Alles wird schneller. Lauter. Flacher. Intimität verdampft im Dauerrauschen. Berührung wird ersetzt durch Konsum. Nähe durch Simulation. Das heilige Feuer der Verbindung erstickt an der kalten Oberfläche des Digitalen. Menschen funktionieren. Hinterfragen wird anstrengend. Fühlen wird unbequem.

Krankheit wird verwaltet, nicht verstanden. Symptome werden gedämpft, Ursachen ignoriert. Die Weisheit der Pflanzen, die Erinnerung der Großmütter, die Kraft von Berührung, Gebet und innerer Ausrichtung werden belächelt. Der Körper, einst Tempel, wird zum Objekt.

Die Natur wird behandelt, als wäre sie Kulisse. Als wäre sie tot. Doch ihr Leiden lebt in uns. In unseren Knochen. In unseren Träumen. In dieser diffusen Traurigkeit, die viele nicht benennen können. Die Seele rebelliert gegen das Künstliche. Der Körper sehnt sich nach Wahrheit.

Und genau deshalb bist du hier.

Nicht zufällig. Nicht, weil du überzeugt werden musst. Sondern weil du dich erinnerst. An deine Wildheit. Deine Sanftheit. Deine Zugehörigkeit zu allem, was lebt. Die Antwort liegt nicht im Kampf, sondern im Wiederverbinden.

Die wahre Revolution beginnt nicht auf Straßen, sondern im Herzen. Sie wächst im Garten. Im echten Essen. In echten Gesprächen. In der Entscheidung, wieder selbst zu denken. Selbst zu fragen. Selbst zu suchen. Dem inneren Erkenntnisprozess zu vertrauen, der älter ist als jede Maschine.

Heilung ist kein Programm. Erwachen kein Trend. Es ist ein Erinnern. Und es beginnt dort, wo du wieder fühlst, dass du Teil des Ganzen bist.

Nicht getrennt. Nicht ohnmächtig. Sondern verwoben.

Für die Erde. Für die Kinder. Für das Leben, das durch uns hindurch weiterwill…

Erinnerung ist Widerstand


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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