«Du hast aber auch Fehler gemacht!», sagt der Narzisst – oft im Tonfall der letzten Anklage, kurz bevor er beleidigt das Feld räumt. Und ja, ich habe Fehler gemacht. Ich habe einen bösartigen Manipulator in mein Leben gelassen. Ich habe seine Maske geglaubt, seine Widersprüche wegerklärt, seine Ausraster beschönigt.

Ich habe auf seine Zukunftsversprechen gebaut, während er mir die Gegenwart unter den Füssen weggezogen hat. Ich habe ihm geglaubt, als er sagte, dass ich «ihn so nicht provozieren dürfe». Ich habe geschwiegen, damit es «nicht noch schlimmer» wird. Ich habe mich entschuldigt für Dinge, die ich gar nicht getan habe. Ich habe meine Intuition verraten, weil ich dachte, Liebe müsse so sein: Anstrengend, kämpferisch, schmerzhaft und selbstaufopfernd.

Ich habe versucht, einem emotional Verwahrlosten ein Zuhause zu geben. Ich habe mich selbst verbogen, damit er sich nicht klein fühlt. Ich habe Loyalität gezeigt, wo er längst Verrat übte. Ich habe mich bemüht, zu verstehen, statt zu erkennen. Und ja, das war ein Fehler – weil all das ihn nur darin bestärkt hat, dass er so weitermachen kann.

Das Problem ist nicht, dass ich einen Fehler gemacht habe. Das Problem ist, dass er kein echtes Gegenüber war. Kein Mensch, der sich aufrichtig zeigen konnte, kein Mensch, der Beziehung suchte, sondern Bühne, Kontrolle, Versorgung und Spiegelung. Es ist kein «Paarproblem», wenn einer liebt und der andere lügt. Es ist keine «toxische Dynamik auf beiden Seiten», wenn der eine wiederholt Grenzen bricht und der andere immer wieder versucht, zu retten, was nicht echt war.

Also ja: Ich habe Fehler gemacht. Ich war gutgläubig, idealistisch, traumageprägt, friedenssüchtig. Ich habe geglaubt, ich könne Liebe geben, wo nur Leere war. Ich habe einen Menschen in mein Leben gelassen, der nie vorhatte, mich zu lieben, sondern mich zu benutzen. Das war ein Fehler. Aber keiner, für den ich mich schämen muss – denn er war menschlich, hoffnungsvoll, vertrauensvoll. Es war ein Fehler, der mich gelehrt hat, was Selbstschutz wirklich bedeutet.

Du hast aber auch Fehler gemacht!


ANZEIGE: Du suchst nach dem einfachsten Weg, Bitcoin zu kaufen und selbst zu verwahren? Die Relai-App ist Europas erfolgreichste Bitcoin-App. Hier kaufst Du Bitcoin in wenigen Schritten und kannst auch Sparpläne einrichten. Niemand hat Zugriff auf Deine Bitcoin, ausser Du selbst. Relai senkt jetzt die Gebühr auf 1 %, mit dem Referral-Code REL105548 sparst Du weitere 10 %. (keine Finanzberatung). Disclaimer wg. EU-Mica-Regulierung: Die Dienste von Relai werden ausschliesslich für Einwohner der Schweiz und Italien empfohlen.

Psst, folge uns unauffällig!

Unterstütze uns!

 
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

Um den Betrieb der Seite zu gewährleisten könnt ihr gerne eine Spende per Kreditkarte, Paypal, Google Pay, Apple Pay oder Lastschriftverfahren/Bankkonto zukommen lassen. Vielen Dank an alle Leser und Unterstützer dieses Blogs!
 


Wir werden zensiert!

Unsere Inhalte werden inzwischen vollumfänglich zensiert. Die grössten Suchmaschinen wurden aufgefordert, unsere Artikel aus den Ergebnissen zu löschen. Bleib mit uns über Telegram in Verbindung, spende, um unsere Unabhängigkeit zu unterstützen oder abonniere unseren Newsletter.

Newsletter

Nein danke!