Als du geboren wurdest, warst du perfekt programmiert. Du hattest die natürliche Tendenz, Liebe zu sein. Du warst pure Liebe. Deine Phantasien und deine Herz Intuition waren kreativ und blühend und du wusstest wie man sie benutzt. Du warst mit einer Welt verbunden, die viel reicher war als die, in der du jetzt bist, du warst in einer Welt voller Zauber und Magie und du hattest ein Gefühl des Wunderbaren.

Und, was passierte dann? Wir wurden trainiert und gelehrt, uns auf etwas anderes zu konzentrieren. Uns wurde beigebracht «unnatürlich» zu denken. Uns wurde eine sehr seltsame Philosophie gelehrt, eine Art, die Welt zu betrachten, die allem widerspricht, was wir wirklich sind. Uns wurde beigebracht, Gedanken wie «Konkurrenz, Kampf, Krankheit, begrenzte Ressourcen, Schuld, gut, schlecht, richtig, falsch, Angst, Tod, Mangel und Verlust» zu denken. Dann hast du begonnen diese Dinge zu denken, und zu glauben.

Wir wurden gelehrt, dass Dinge wie gute Noten, gut genug sein, genug Geld zu machen, Ziele zu erreichen und die Dinge richtig zu machen, viel wichtiger sind als die Liebe. Wir wurden gelehrt, dass wir getrennt sind von anderen Menschen, dass wir konkurrieren müssen um voranzukommen, dass wir so wie wir schon sind, einfach nicht wirklich gut genug sind. Wir wurden gelehrt, die Welt so zu sehen, wie die meisten anderen sie sehen.

Es ist, als ob du, sobald du hier ankamst, eine Schlaftablette bekommen hast. Das Denken dieser Welt, das nicht auf Liebe basiert, begann deine Seele, dein Herz und deine Gedanken zu verschmutzen und zu vergiften. Liebe ist, als was du geboren wurdest. Angst ist dass was du hier gelernt hast. Die spirituelle Praxis ist das bewusste auflösen, das heilen, das vergessen, das verlernen, dieses angstvollen, schmerzhaften Denkens. Diese Reise führt uns zurück in die Liebe, in unser Herz. Liebe ist die primäre Urenergie des Universums, die ultimative Realität und die Liebe in uns selbst zu erfahren und zu sein, in uns, und den anderen, ist der Sinn und die Bestimmung unseres Lebens auf Erden.

Angst ist was du hier gelernt hast. Liebe ist, als was du geboren wurdest.
Angst ist was du hier gelernt hast. Liebe ist, als was du geboren wurdest.
Liebe ist, was du ohne Angst bist.

Als sie noch in der Schule waren, sassen die Kinder auf einem kleinen Stuhl und richteten ihre Aufmerksamkeit auf das, was der Lehrer ihnen beibrachte. Wenn sie in die Kirche gingen, hörten sie aufmerksam zu, was der Priester oder Pfarrer Ihnen erzählte. Die Dynamik ist die gleiche wie im Umgang mit den Eltern und Geschwistern und Politikern und Journalisten: Alle versuchen, unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Darüber hinaus lernen wir, die Aufmerksamkeit anderer Menschen zu erregen und wir entwickeln ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, das einen sehr ehrgeizigen Charakter annehmen kann. Kinder buhlen um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, Lehrer und Freunde. «Schau mich an! Schau, was ich tue! Hallo, hier bin ich!» Das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit wird immer stärker und setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort. Ich nenne diesen Vorgang die Domestizierung des Menschen.

Durch diese Domestizierung lernen wir, wie man lebt und träumt. Bei der menschlichen Domestizierung wird die Information aus dem äusseren Traum auf den inneren Traum übertragen, wodurch unser ganzes Glaubenssystem kreiert wird. Als erstes werden dem Kind die Namen von Dingen gelehrt: Mama, Papa, Milch, Flasche. Tag für Tag, zu Hause, in der Schule, in der Kirche und durch das Fernsehen wird uns gesagt, wie wir leben sollen und welche Verhaltensweisen akzeptabel sind. Der äussere Traum lehrt uns, wie man ein Mensch wird. Wir haben ein umfassendes Konzept darüber, was eine «Frau» und was ein «Mann» ist.

Ausserdem lernen wir, zu bewerten und zu verurteilen: Wir verurteilen uns selbst, verurteilen andere Menschen, verurteilen alles und jeden. Kinder werden auf die gleiche Art domestiziert wie ein Hund, eine Katze oder irgendein anderes Tier. Um einem Hund etwas beizubringen, bestrafen wir ihn entweder oder geben ihm eine Belohnung. Wir trainieren unsere Kinder, die wir doch so sehr lieben, beinahe genauso, wie wir jedes domestizierte Tier trainieren: Mit einem System von Strafe und Belohnung. Man sagt uns: «Du bist ein braver Junge» oder «Du bist ein liebes Mädchen», wenn wir tun, was Mama und Papa von uns erwarten. Tun wir es nicht, sind wir ein «böses Mädchen» oder ein «schlechter Junge». Wenn wir gegen die Regeln verstiessen, wurden wir bestraft, verhielten wir uns den Regeln entsprechend, bekamen wir eine Belohnung. Wir wurden jeden Tag viele Male bestraft und wir wurden auch jeden Tag viele Male belohnt.

Es dauerte nicht lange, und wir hatten Angst vor Strafe und auch davor, keine Belohnung zu bekommen. Die Belohnung ist die Aufmerksamkeit, die uns von unseren Eltern oder von anderen Menschen, wie zum Beispiel unseren Geschwistern, Lehrern und Freunden, zuteil wurde. Bald entwickelten wir dann ein Bedürfnis, die Aufmerksamkeit anderer Menschen auf uns zu ziehen, tun die Belohnung zu erhalten. Die Belohnung gibt uns ein gutes Gefühl, und wir fahren fort, Dinge zu tun, die andere von uns erwarten, damit wir dafür belohnt werden. Mit der Angst vor Strafe und der Angst, keine Belohnung zu bekommen fangen wir an, so zu tun, als seien wir jemand, der wir in Wirklichkeit nicht sind, nur um anderen zu gefallen, nur um für jemand anderen gut genug zu sein. Wir versuchen, Mama und Papa zu gefallen, wir versuchen, den Lehrern in der Schule zu gefallen; wir versuchen, der Kirche zu gefallen und auf diese Weise fangen wir an, unecht zu werden, eine Rolle zu spielen. Wir tun so, als seien wir jemand, der wir nicht sind, weil wir Angst davor haben, zurückgewiesen zu werden. Die Angst vor Zurückweisung wird zur Angst davor, nicht gut genug zu sein. Und schliesslich werden wir jemand, der wir nicht sind. Wir werden zu einer Kopie von Mamas Erwartungen, Papas Glaubenssätzen, den Glaubenssätzen der Gesellschaft und denen der Religion. Alle unsere persönlichen Neigungen gehen im Prozess der Domestizierung verloren. Wenn du das erkennst dann kannst du den Weg der Befreiung begehen, und dich Schritt für Schritt enthypnotisieren…

Jeder Mensch (nun gut, fast jeder) wurde mit einem gesunden emotionalen System geboren. Wenn wir älter werden lernen wir von den erwachsenen Menschen die uns umgeben, sie sagen uns wie wir uns verhalten sollen, was wir essen sollen, wie wir schlafen sollten, wir beginnen Unterscheidungen zu machen zwischen Gut und Böse und Richtig und Falsch. Wir lernen welche Verhaltensweisen uns Zuneigung und Akzeptanz eintragen und welche Ablehnung und Bestrafung. Wir lernen, um geliebt und akzeptiert zu werden, um dazu zu gehören, müssen unsere schlechten Eigenschaften ablegen oder sie zumindest verbergen und verstecken. Aber diese Aspekte schlummern immer noch in uns, und sie werden sich Geltung verschaffen, wenn wir sie nicht erkennen, und in uns integrieren. Solange wir uns weiterhin verstecken und unsere Masken tragen, haben wir keine Freiheit, und wir haben auch nicht die Wahl die Freiheit zu wählen. Der Schatten ist die Person, die wir lieber nicht wären. Wir müssen jedoch erst ins Dunkle gehen um unser Licht wirklich ganz leuchten zu lassen. Leider werden wir von (unwissenden und wissenden) Schwindlern zu Schwindlern erzogen, die sich selbst uns uns betrügen, wir tragen Masken und verlieren unser Authentisches Wahres Selbst völlig aus den Augen.

Gedanken wie: «Ich bin nicht in Ordnung, ich bin nicht liebenswert, ich verdiene das nicht, ich bin nichts wert» schleichen sich in unser Bewusstsein ein, durch äussere und innere Programmierung. Solange wir uns weiterhin verstecken und unsere Masken tragen, haben wir keine Freiheit und wir haben auch nicht die Wahl die Freiheit zu wählen. Die Gefühle die wir viele Jahre gelernt haben zu unterdrücken, aus dem Bedürfnis heraus anerkannt und integriert zu werden, sind zu einem Ich, zu einer «Ich-Struktur» geworden, von der wir denken, wir seien es. Diese alten Verträgen müssen wir auflösen, um den Thron besteigen zu können, um uns und unser Leben wahrlich zu transformieren, um mit unseren Schatten endlich Frieden zu schliessen, um dieser atemberaubend schöne Schmetterling zu werden…

Du. Ich. Wir. Wir sind Reisende, hinein geworfen auf diese Erde. Freiwillig kommend aus einem magischen Kosmos. Mensch geworden, mit Körper und Verstand. Geboren werden wir als kraftvolle, wilde, magische, reine, unschuldige Wesen. Und hier auf dieser Erde werden wir gezähmt und gedrillt, erzogen und verbogen. Zuerst werden unsere Gefühle verbogen, von denen wir schnell lernen, dass die meisten Gefühle unerwünscht sind. Jammern und schreien sollen wir nicht, und lachen am falschen Ort ist auch nicht erlaubt und Wut und Zorn sind unerwünscht und erotische Gefühle sind sehr sehr verdächtig, weinen tun nur Mädchen, und Angsthasen werden ausgelacht. Stark sollst du sein und gehorsam zugleich. Bloss weg mit den Gefühlen.

Dann flüchten wir uns in unseren intellektuellen Verstand hinein. Unsere Eltern erzählen uns, wie die Welt funktioniert und wir glauben ihnen. Dann kommen die Lehrer auf die Bühne, die Pfarrer, die Professoren, die Medien, die Journalisten, die Wissenschaftler, die Experten, die Fachleute, die Politiker. Ein jeder erklärt einem die Welt. Jeder hat Recht. Jeder will Recht haben. Wir sollen schliesslich so denken (sein) wie sie. Und natürlich wollen auch wir Recht haben. Und verstehen nur noch so die Welt. Intellektuell, abgeschnitten von wirklichem wahren natürlichen fühlen und spüren. So bewegen wir uns durch den Kosmos, durch den wundervollen Garten der Erde und leben unser Leben, angeblich erwachsen geworden und doch nichts oder wenig verstehend, über die Magie des Leben, Gott, das Universum und uns selbst.

Wir werden kastriert und zurecht gestutzt, und domestiziert. Der Adler wird zum Huhn. Der Wolf zum Pudel. Die wilde Bergziege zum Schaf. Der König, die Königin, der Magier, die Magierin, der Krieger, die Kriegerin in uns, sie kommen so gut wie niemals zur Geltung oder nur in verzerrter Form….

Es hilft uns uns mit unseren Schatten zu versöhnen. In uns allen schlummern unterdrückte Anteile, ins unbewusste verdrängte ungeliebte verbotene abgespaltene Anteile. Böse, feige, arrogant, ängstlich, hochmütig, niederträchtig… Auch diese wollen gesehen und angenommen werden. Erkennen wir sie als unsere Schattenanteile in uns an, können wir ihre Kraft kanalisieren und stückweise entlassen und loslassen, und uns ERLÖSEN UND BEFREIEN. Ansonsten treiben diese Schatten weiterhin ihr teuflisches Spiel mit uns und treiben uns in Sucht, Ablenkung Versteckspielchen, UnEhrlichkeit und Kraftlosigkeit, wie man zur Zeit sehr deutlich sehen kann mit dieser angeblich modernen Menschheit. Der aufrechte und authentische Mensch tanzt das Kosmische Spiel mit all seinen Archetypen, mit Spass und Kraft und Freude, aufrecht stark authentisch mutig sanft weich und kraftvoll.

Zum Glück kommt dem Ein oder Anderen irgendwann der Moment, wir merken, unser Saft und unsere Kraft, Mut und Farbe, Abenteuer, Ziele, Visionen sind verschwunden. Der leise Ruf der Seele dringt hindurch. Flüstert uns ins Ohr. Und vielleicht nehmen wir die Einladung und die Herausforderung an, dass dieses Leben wirklich ein Abenteuer ist. Und wir sind die Abenteurer in diesem Spiel, unser Spiel, Spiel und Spieler, Abenteuer und Abenteurer zu gleich. Dann erwecken wir den Krieger oder die Kriegerin, den König oder die Königin, den Magier oder die Magierin, die wilde Frau, den wilden Mann, den Künstler, die Künstlerin. Wir entdecken, dass dieses Leben ein Traum ist, ein Mythos, ein Märchen und es um viel mehr geht, als nur funktionieren, arbeiten, Geld verdienen, gehorchen, essen schlafen und trinken.

Donnerseele


ANZEIGE: Du suchst nach dem einfachsten Weg, Bitcoin zu kaufen und selbst zu verwahren? Die Relai-App ist Europas erfolgreichste Bitcoin-App. Hier kaufst Du Bitcoin in wenigen Schritten und kannst auch Sparpläne einrichten. Niemand hat Zugriff auf Deine Bitcoin, ausser Du selbst. Relai senkt jetzt die Gebühr auf 1 %, mit dem Referral-Code REL105548 sparst Du weitere 10 %. (keine Finanzberatung). Disclaimer wg. EU-Mica-Regulierung: Die Dienste von Relai werden ausschliesslich für Einwohner der Schweiz und Italien empfohlen.

Psst, folge uns unauffällig!

Unterstütze uns!

 
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

Um den Betrieb der Seite zu gewährleisten könnt ihr gerne eine Spende per Kreditkarte, Paypal, Google Pay, Apple Pay oder Lastschriftverfahren/Bankkonto zukommen lassen. Vielen Dank an alle Leser und Unterstützer dieses Blogs!
 


Wir werden zensiert!

Unsere Inhalte werden inzwischen vollumfänglich zensiert. Die grössten Suchmaschinen wurden aufgefordert, unsere Artikel aus den Ergebnissen zu löschen. Bleib mit uns über Telegram in Verbindung, spende, um unsere Unabhängigkeit zu unterstützen oder abonniere unseren Newsletter.

Newsletter

Nein danke!