Der Trick ist uralt. Mehr Überwachung, mehr digitales Geld, mehr Spritzen, mehr Waffen und so weiter und so fort. Begründung:
«Es ist nur zu ihrem Besten…»
«Es ist nur ein Formular…»
«Es ist nur eine Patientenakte…»
«Es ist ein neues Standardverfahren…»
«Es ist nur ein kleiner Eingriff…»

Die Antworten sind ebenso stupide:
«Ich habe nichts zu verbergen…»
«Das betrifft mich doch nicht.“
«Die wissen schon, was sie tun.“
«Ich vertraue da auf die Experten.“
«Man kann ja sowieso nichts ändern.“
«Wenn es vorgeschrieben ist, wird es wohl richtig sein.“
«Da muss man halt mitmachen.“
«Ach komm, das war schon immer so.“
«Wen interessiert das denn?“
«Ich will einfach meine Ruhe.“
«Was hast du denn für ein Problem damit?“
«Du siehst das zu eng.“
«Das ist doch Verschwörung.»
«Sitzt der Aluhut noch?»
«Stell dich nicht so an.»
«Wird schon nicht so schlimm sein.»
«Das ist die Zukunft, gewöhne dich dran.»
«Willst du denn zurück ins Mittelalter?»

Was dahinter steckt oder stecken könnte (ich will ja niemandem zu nahe treten):
«Ich habe Angst, ausgeschlossen zu werden.“
«Ich habe keine Lust auf Ärger.“
«Ich brauche meine Ruhe.“
«Ich will dazugehören.“
«Ich will nicht anecken.“
«Ich halte mich lieber raus.“
«Ich will nicht als extrem gelten.“
«Ich habe Familie, ich muss vorsichtig sein.“
«Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich mache trotzdem mit.“
«Ich traue mich nicht, nein zu sagen.“
«Ich will nicht, dass andere schlecht über mich reden.“
«Ich will keinen Streit.“
«Ich habe aufgegeben, bevor ich angefangen habe.“
«Ich mache das schon so lange, jetzt ist es egal.“
«Ich will mich nicht verrückt machen.“
«Uns geht’s doch gut.“

Tja…
Man muss Menschen heute nicht belügen – sie lügen sich selbst an.
Und diese Lügen ziehen sich sehr weit: Bei der Gesundheit, bei den eigenen Träumen, bei Beziehungen, bei Entscheidungen.
Man erzählt sich selbst Geschichten, um nicht hinsehen zu müssen. Man macht einfach so weiter wie bisher – und erwartet andere Ergebnisse – was für ein Irrsinn!
Die Schnüre verschwinden nicht, nur weil man nicht hinschaut. Im Gegenteil – sie werden fester! Das beste Beispiel ist sicher die Gesundheit/Krankheit.

Die sanfte Kunst der Selbstverarschung
(via Rene Graeber)


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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