Bei 1000ff bin ich über folgenden schönen Artikel gestossen, aus welchem ich einfach einen Auszug zitieren muss. Sehr lesenswert der ganze Beitrag:

In geschichtsbewussten Gamerkreisen gelten die in Deutschland indizierten Spiele Wolfenstein 3D und Doom aus der Schmiede id Software allgemein als Großvater und Vater des Shooter-Genres.

Warum eigentlich? Schon im April 1991, ein gutes Jahr vor der DOS-Erstveröffentlichung von Wolfenstein 3D, brachten John und Adrian Carmack zusammen mit John Romero und Tom Hall einen First-Person-Shooter auf den Markt, der fast alles hatte, wofür Wolfenstein 3D gelobt wurde. Von einem schießwütigen Mech-Hitler als Endgegner mal abgesehen. Und der kommerzielle Erfolg blieb auch aus.

“Rescue a bunch of scientists” — Geschichten erzählen war noch nie id Softwares Stärke. Die vermeintlichen Wissenschaftler, die man auf dem Weg durch das Labyrinth, ähh, einsammelt, sehen auch mehr aus wie clownesk geschminkte Kinder (cooler Soundeffekt btw.).

Der Vergleich zu Wolfenstein 3D drängt sich geradezu auf: Spiel-Grundprinzip und Ego-Perspektive sind gleich, die Steuerung schwammig, Texturen für Decken und Böden fehlen, Objekte sind einfache 2D-Sprites.

Nur ein halbes Jahr später, im November 1991, kam Catacomb 3D auf den Markt. Die beiden Vorgänger des Spiels, Catacomb und Catacomb II, waren noch reine 2D-Games. Catacomb 3D hingegen glänzte durch wechselnde Wandtexturen, mehr oder weniger primitiven Effekten, einem Kompass im rudimentären HUD und erstmals auch einsammelbaren Items wie Schriftrollen, Heiltränke, Schlüssel oder auch “Nukes”.

Wer gleich zu Beginn des Videos stutzig wird und meint, dass er das Optionsmenü von irgendwoher kennt: Ja, es ist die selbe Aufmachung wie in der späten Commander Keen-Reihe, für die id Software ja bekanntlich auch verantwortlich ist.

Und hier noch die genannten Erstlinge im Clip:

Hovertank
Hovertank

Catacomb 3-D
Catacomb 3-D


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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