Für mich ist das alles tot. Berühmtheiten. Sport. Konzerte. Bars. Reisen. Nichts davon spielt mehr eine Rolle. Während der Zeit um die Ausbreitung zu stoppen, aus denen Wochen der Abriegelung wurden, hätte ich alles getan, um auf ein Konzert zu gehen. Aber jetzt? Ich zähle es als Verlust. Es bedeutet mir nichts mehr. Die Menschen, die ich einst vergötterte, sind Marionetten. Die Politiker, denen ich einst applaudierte, sind in ihren eigenen Interessen verstrickt und haben uns verkauft. Die Unternehmen, bei denen ich einst eingekauft habe, konspirieren gegen uns. Die Berühmtheiten, zu denen ich einst aufblickte, sind nicht mehr da. Es ist alles weg. 2020 hat mich verändert. Und ich vermisse nichts davon. Ich wünschte nur, ich hätte mich von all diesen falschen Idolen früher getrennt. Die Wahrheit ist, dass ich all diese Dinge früher aufgegeben hätte, wenn ich es wirklich verstanden hätte. Aber das habe ich jetzt. Und das hat mich befreit. Ich gehe den schmalen Weg mit dem Blick auf die Ziellinie. Nichts von dem, was hier ist, ist von Bedeutung. Die Erde und alles hier ist vergänglich. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Also betrachte ich das alles als Verlust. 2020 war das Jahr, in dem sich die Spreu vom Weizen trennte. Es gibt immer noch Menschen, die zwischen den Zeilen schwanken, bald werden auch sie sich entscheiden müssen, wo sie stehen. «Wisst ihr nicht, dass bei einem Rennen alle Läufer laufen, aber nur einer den Preis erhält? Also lauft, damit ihr ihn erhaltet.» Wenn es dazu führt, dass ich meinen Platz am Tisch und meinen Status in der Gesellschaft verliere, wenn ich mit dem, was geschieht, nicht einverstanden bin, bin ich bereit, allein zu sitzen.
Frank Wiemann

Die Corona-Krise auf den Punkt gebracht


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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