Über zerstörte Wasseranlagen, 100 Millionen Flüchtlinge und die älteste Taktik der Mächtigen: Das Feuer legen und auf den Nachbarn zeigen.

Es gibt Kriege, die aus Feindschaft entstehen. Und es gibt Kriege, die entworfen werden – am Reissbrett, mit Kalkül, mit einem Ergebnis, das längst feststeht, bevor der erste Schuss fällt. Der Unterschied liegt nicht im Lärm. Er liegt in der Frage, wem das Chaos nützt. Der aktuelle Krieg im Nahen Osten nützt genau jenen, die ihn begannen – und schadet genau jenen, die man als Schuldige designiert hat. Das ist kein Zufall. Das ist Architektur.

Die Wasseranlagen – ethnische Vertreibung ohne Bekenntnis
Beginnen wir mit dem, was in den Leitartikeln fehlt, weil es zu klar wäre, zu eindeutig, zu schwer wegzuerklären. Israel und die USA zerstören systematisch Entsalzungsanlagen und Wasserinfrastruktur in der gesamten Region. Keine militärischen Ziele im klassischen Sinne. Keine Raketensilos, keine Kommandozentralen. Wasser. Das Fundament menschlicher Existenz in einer der trockensten Regionen der Erde.

Wenn Trinkwasser verschwindet, verschwinden Menschen. Sie haben keine Wahl. Sie gehen. Millionen, dann Dutzende von Millionen – und irgendwann, wenn der gesamte Nahe und Mittlere Osten unbewohnbar gemacht wurde, über hundert Millionen Entwurzelte auf der Suche nach einem Ort, der sie aufnimmt. Wohin? Nach Europa natürlich. Wohin sonst?

Das ist keine Kollateralwirkung. Das ist das Programm. Ethnische Vertreibung ohne Deportationszüge, ohne Lager, ohne den unschönen Anblick direkter Verantwortung. Man zerstört die Wasserversorgung, und das Land leert sich von selbst. Sauber. Effizient. Und mit der praktischen Nebenwirkung, dass Europa dabei in den Bankrott getrieben wird – überflutet mit Schutzsuchenden, deren Versorgung die ohnehin strapazierten Sozialsysteme des Kontinents endgültig kollabieren lässt.

Der inszenierte Weltbrand - oder: Wie man einen Krieg anzündet und die Rechnung anderen schickt

Die False Flag – ältestes Handwerk der Macht
Dann kommt der zweite Akt. Der elegantere. Der, für den man Drehbuchautoren bräuchte, wenn er nicht so erschreckend vorhersehbar wäre. Die Weltwirtschaft taumelt. Europa kollabiert unter dem Migrationsdruck. Die Handelsrouten sind gestört, die Energiepreise explodieren, die Lieferketten reissen. Und jetzt braucht es einen Schuldigen – einen, den alle hassen können, einen, der gross genug ist für die Projektion, klein genug, um nicht zurückzuschlagen.

Der Iran. Die Perser. Die, die sich nicht unterwerfen wollten. Es ist von bestechender Einfachheit. Man beginnt einen Angriffskrieg, zerstört dabei die Infrastruktur einer ganzen Region, treibt Millionen in die Flucht, ruiniert die Weltwirtschaft – und schiebt dann dem Angegriffenen die Rechnung zu. Der Iran habe die Weltwirtschaft in den Ruin getrieben. Der Iran sei das globale Sicherheitsrisiko. Der Iran, der sich verteidigt hat, wird zum Aggressor erklärt. Das Feindbild ist fertig. Es riecht nach Blut und kostet nichts – ausser der Wahrheit, die ohnehin niemand zahlen wollte.

Europa als Kollateralschaden – und williges Werkzeug
Europa spielt in diesem Szenario eine Rolle, die zwischen Tragik und Farce pendelt. Man darf mitmachen beim Krieg. Man darf die Flüchtlingswellen aufnehmen. Man darf die wirtschaftlichen Konsequenzen tragen. Man darf das antisemitische Label bekommen, wenn man Fragen stellt, die unbequem sind.

Wer beim Irankrieg mitmacht, wird selbst zur Zielscheibe — nicht durch moralisches Versagen, sondern durch schlichte Kriegslogik. Wer einen Angriff unterstützt, ist Teil des Angriffs. Vergeltung kennt keine Differenzierung zwischen Anstifter und Komplizen.

Das weiss Brüssel. Das weiss Berlin. Und man macht trotzdem mit – weil die transatlantische Reflexbewegung tiefer sitzt als strategisches Denken und weil man den amerikanischen Druck lieber spürt als das eigene Rückgrat.

Der inszenierte Weltbrand - oder: Wie man einen Krieg anzündet und die Rechnung anderen schickt

BILD und die Medienarchitektur des Krieges
Kein Krieg ohne Erzählung. Und keine Erzählung ohne Verstärker. Die BILD-Zeitung hat in der Berichterstattung über diesen Krieg eine Rolle übernommen, die über journalistische Parteinahme weit hinausgeht. Wer Angriffskriege, Vertreibung und die systematische Zerstörung ziviler Infrastruktur als Heldengeschichte verpackt, wer Täter zu Opfern und Opfer zu Bedrohungen umschreibt, wer das Publikum emotional mobilisiert für das, was nüchtern betrachtet Völkerrechtsverletzungen sind – der hat aufgehört, Journalismus zu betreiben.

Das ist Propagandaarbeit. Bezahlt oder ideologisch motiviert – das Ergebnis ist dasselbe: Ein Publikum, das applaudiert, während die Grundlagen des Völkerrechts verschrottet werden. Ein Blatt, das sich zum medialen Arm eines Angriffskrieges macht, hat seinen Anspruch auf Pressefreiheit nicht verloren – aber es hat seinen Anspruch auf Respekt verspielt. Für immer.

Der Stopp, den niemand ruft
Dieser Krieg muss gestoppt werden. Das ist keine politische Forderung. Es ist arithmetische Notwendigkeit. Wer einen Weltbrand legt und dabei die Wasserversorgung einer gesamten Region vernichtet, spielt mit Zahlen, die sich irgendwann nicht mehr kontrollieren lassen – nicht einmal von denen, die das Feuer gelegt haben.

100 Millionen Entwurzelte. Kollabierte Volkswirtschaften. Eine Region, in der menschliche Existenz technisch unmöglich gemacht wurde. Und ein Feindbild, frisch aus der Propagandamaschine, fertig zur Lieferung.

Die False Flag ist primitiv in ihrer Struktur. Sie war es immer. Das Erschreckende ist nicht ihre Raffinesse – das Erschreckende ist, wie bereitwillig die Welt ihr folgt. Wer einen Weltkrieg anzettelt, muss die Konsequenzen tragen. So einfach ist das. Bisher trägt sie jemand anderes…

Der inszenierte Weltbrand - oder: Wie man einen Krieg anzündet und die Rechnung anderen schickt


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

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Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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