Eine Million Mal am Tag wird uns suggeriert, dass unser Körper ein Projekt ist. Das ist er nicht. Unser Leben ist es. Unsere Spiritualität ist es. Unsere Beziehungen sind es. Unsere Arbeit ist es.
Höre auf, den ganzen Tag damit zu verbringen, besessen zu sein, zu fluchen und deinen Körper zu perfektionieren, als ob er alles wäre, was du der Welt zu bieten hättest. Dein Körper ist nicht deine Kunst, er ist dein Pinsel. Ob dein Pinsel gross, dünn, stämmig oder zerkratzt ist, ist völlig unerheblich. Wichtig ist, dass DU einen Pinsel hast, mit dem du dein Inneres auf die Leinwand deines Lebens übertragen kannst – wo andere es sehen können und davon inspiriert und getröstet werden.
Dein Körper ist nicht dein Opfer. Er ist nur ein wirklich erstaunliches Instrument, mit dem du jeden Tag deine Opfergabe erschaffen kannst. Verfluche deinen Pinsel nicht. Sitze nicht in der Ecke und wünsche dir, du hättest einen anderen Pinsel. Du verschwendest nur Zeit. Du hast den Pinsel, den du hast. Sei dankbar, denn ohne ihn hättest du nichts, womit du dein Lebenswerk malen könntest. Dein Lebenswerk ist die Liebe, die du gibst und empfängst – und dein Körper ist das Instrument, das du benutzt, um Liebe im Namen deiner Seele anzunehmen und anzubieten. Es ist ein System.
Wir werden ermutigt, uns über die Form unseres Instruments Gedanken zu machen – aber die Form unseres Körpers hat keinen Einfluss auf unsere Fähigkeit, Liebe für uns anzunehmen und anzubieten. Keine. Vielleicht sind wir weiterhin besessen, denn solange wir uns über die Form unseres Pinsels den Kopf zerbrechen, müssen wir uns nicht daran machen, unser Leben zu malen. Hör auf, dich zu grämen. Die Wahrheit ist, dass alle Pinselformen sehr gut funktionieren – und jeder, der dir etwas anderes erzählt, versucht dir etwas zu verkaufen. Kaufe nichts. Male einfach.
Nein, warte – halte erst einmal inne, und sage deinem Körper DANKE – genau jetzt. Sag deinen Augen DANKE, dass du die Schönheit von Sonnenuntergängen und Stürmen und Kindern, die Geburtstagskerzen ausblasen, wahrnimmst, und sag deinen Händen DANKE, dass du Liebesbriefe schreiben und Türen öffnen und Suppe umrühren und Fremden zuwinken kannst, und sag deinen Beinen DANKE, dass sie dich aus Gefahren in Sicherheit bringen und so viele Berge erklimmen kannst. Dann nimm dein Instrument in die Hand und fang an, diesen Tag schön und kühn und wild und frei und DU zu malen.
– Glenan Doyle, 1976, amerikanische Autorin und Aktivistin

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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