Manche Bands wechseln Sänger. Arch Enemy tauschen gleich die Atmosphäre der Apokalypse aus. Lauren Hart, ehemals bei Once Human, ist offiziell die neue Stimme im Maschinenraum des kontrollierten Chaos. Und nein, sie ist nicht gekommen, um höflich «Hallo» zu sagen. Sie ist gekommen, um die Luft anzuzünden.

Die neue Single? Kein sanfter Übergang. Kein diplomatischer Handschlag. Das ist ein musikalischer Kriegseintritt. Riffs wie rotierende Kreissägen, Drums wie Artilleriefeuer und darüber thront eine Stimme, die klingt, als hätte sie nie daran geglaubt, dass die Welt ein freundlicher Ort ist.

Michael Amott nennt den Song eine Abrechnung. Natürlich ist es eine Abrechnung. Metal war noch nie der Soundtrack für Menschen, die mit allem zufrieden sind. Es ist der Klang der Erkenntnis, dass man jahrelang belogen wurde – und Höflichkeit keine Option mehr ist.

Textlich geht es um Täuschung. Kontrolle. Die angenehme Illusion, dass jemand anderes das Steuer in der Hand hat. Und dann kommt dieser Moment. Dieser eine verdammte Moment, in dem du realisierst, dass das System dich nicht beschützt hat. Dass es dich gefüttert hat. Mit Gift. Mit Lügen. Mit falscher Sicherheit.

Und dann passiert etwas Gefährliches. Du wachst auf. Laurens Stimme transportiert genau diesen Moment. Kein Zögern. Kein Zweifel. Nur Klarheit und die rohe Entscheidung, zurückzuschlagen. Nicht aus Rache. Sondern aus Überleben. Arch Enemy klingen nicht wie eine Band, die sich neu erfindet. Sie klingen wie eine Band, die sich erinnert, warum sie überhaupt existiert. Lauter. Schärfer. Unerbittlicher. Das hier ist kein Neuanfang. Das ist eine Warnung…

DBD: To The Last Breath – Arch Enemy
DBD: To The Last Breath – Arch Enemy

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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