Du hast schon so viel angeschaut und es zu kommt zu keiner Besserung deines Befindens oder nur zu einer sehr temporären Verbesserung der Situation, die schon bald wieder verschwindet, so sollte man sich als erstes fragen, warum man sich diese Besserung nicht dauerhaft erlaubt. Es könnten hinderliche, unbewusste Glaubenssätze in deinem Zellsystem gespeichert sein, welches die Heilung nicht annimmt.
«Ich habe Glück nicht verdient».
«Ich bin nicht liebenswert».
«Ich bin nicht wertvoll».
Meist erlaubt sich der Mensch dieses Heilsein darum nicht weil er sich unbewusst schuldig und schambehaftet fühlt und darum sein Gewissen ihm nicht erlaubt, dass es ihm gut geht. Das Gewissen bindet an die «Familientradition», selbst wenn sie noch so dysfunktional war und ist. Unbewusster Leitsatz:
«Ich gehe euch nach», «Ich folge Euch», weil ich bei euch und geliebt sein möchte. Das Gewissen und der Wunsch nach Zugehörigkeit bindet an die Familiengeschichte und es ist nicht selten, das Kinder den Erwachsenen folgen. Selbst wenn sie selbst Erwachsen sind, folgen und übernehmen sie Gefühle, Krankheiten und dysfunktionales Verhalten aus dem Familiensystem. Sie tragen es quasi mit, damit das System aufrecht gehalten wird. Das kann so stark sein, dass sie sich, wie fremdgesteuert und ohnmächtig fühlen.
Sich selbst ihr Leben und ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinten an stellen. Sie leben ihre Individualität und Potenziale nicht und das ist sehr traurig. Sehnsüchtig wünscht sich das Kind, um seiner selbst Willen angenommen und geliebt zu sein. Oft ein Leben lang sucht es seinen rechten Platz, hier rührt Sehnsucht und Einsamkeit her. Das Gefühl verloren und Heimatlos zu sein. Der innere Konflikt zwischen dem wahren Selbst und dem Gewissen erzeugt Zerrissenheit. So kann man als Erwachsener oft keine Entscheidungen für sein Wohlergehen treffen. Es ist schlicht nicht möglich. Das Unbewusste nicht sichtbare wirkt stärker. Was kann man in einer solchen Situation tun?
Auf der geistigen Ebene, diese Verstrickung auflösen und alles Übernommene zurück zu geben, an die Eltern. Kinder übernehmen von den Eltern, aus Liebe, um sie zu stützen und um selbst geliebt und emotional versorgt zu werden. Nur ist es so, dass die Eltern die Gebenden sind und die Kinder von den Eltern empfangen. Das System kommt in eine Schieflage, wenn es anders herum ist. Dann kann man das Ganze in der Akasha Chronik betrachten, da wird übernommene Schuld sichtbar. Die Akasha Chronik ist sehr empfehlenswert, weil hier auf tiefen Ebenen oftmals viel Schuldvergebung stattfinden kann.
In der geistigen Welt geschieht alles in Liebe. Vergeben heisst nicht die Geschehnisse gut zu heißen, es bedeutet sie als Gegeben anzuerkennen und nicht weiter in Wut, Ärger, Leid und diesem Loch durchs Leben zu gehen. Sich zu lösen, aus dieser Verstrickung und mit einen guten Gefühl dabei. Es dient niemanden mehr, am wenigsten dir selbst, noch anzuhaften. Sich zu Lieben. Die Opfermentalität aufgeben. Wenn wir anderen vergeben, wird automatisch auch uns selbst vergeben (= Karmagesetz). Ein Heiler kann nicht für dich vergeben. Er kann dir höchstens helfen zu erkennen, was und wo du vergeben solltest und wo du (noch) mit welchen Personen verstrickt bist.


«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








