Gerade wegen den Auftritten bekannter Filmgrössen wie Sam Raimi, Tobe Hooper, Wes Craven und John Carpenter machte mich der Film neugierig. Ausserdem gibt es ein Wiedersehen mit Stacy Keach, Robert Carradine und Mark Hamill. Aus cineastischen Gesichtspunkten also durchaus mal ein Blick wert – dachte ich mir- Inszeniert wurde der Episodenfilm von John Carpenter, Tobe Hooper und einem dritten Regisseur. Der sich berechtigterweise im Abspann ein Pseudonym zugelegt hat. Diese Tatsache spricht für die Qualität des Gesamtwerkes!
Von den drei Geschichten ist die erste vergleichsweise die Beste. Übrigens die, die Carpenter inszeniert hat. Aber richtig doll ist sie trotzdem nicht. Mich hat eigentlich gewundert, wie brutal und blutig es für eine TV-Produktion aus den 90er Jahren zugeht. Allerdings wirken die Darsteller eben nur irgendwie wie nette Gastauftritte und nicht wie Schauspieler. Und die drei bekannten Schauspieler die ich entdeckt habe, die hatten ihren besten Zeiten bereits hinter sich. Also kann man nichtmal von einem Mittelmass an Qualität diesbezüglich ausgehen.
Was bleibt sind die Effekte und die Atmosphäre. Irgendwie schafft es nur Episode 1 ansatzweise Horroratmosphäre aufzubauen. Der Rest wirkt auf mich nur wie ein schlechter TV-Versuch um Gore Stimmung zu verbreiten. Wenn ich mir überlege, das der Film mal in Deutschland FSK 18 hatte. Sogar als «Geheimtipp» in den Videotheken galt, kann ich es aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehen. Fazit: Das ganze Machwerk wirkt wie ein schwacher Versuch die «Creepshow» zu imitieren.






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