Dies ist wahrscheinlich eine der grössten Lügen, die jemals in unseren Gewohnheiten verankert sind. Dein Körper, erschöpft, bettelt um eine Pause. Fasten ist kein vorübergehender Mode, sondern eine alte Praxis – älter als die Zivilisation selbst. Vor Kühlschränken und Ein-Klick-Lieferungen ass der Mensch nicht dreimal täglich. Die Fastenzeiten waren natürlich, von der Umwelt aufgezwungen und unser Organismus hat sich angepasst, um sie nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen.
Niemals zu fasten bedeutet, sich einem Teufelskreis auszusetzen:
Fettleibigkeit wird zur Norm…
Diabetes breitet sich aus wie eine Pulverspur…
Krebszellen wachsen frei aus…
Chronische Entzündung setzt sich hinterhältig ein…
Aber wie funktioniert Fasten?
Es ist in Wirklichkeit verwirrend einfach: Es geht darum, für eine gewisse Zeit nichts zu essen, sodass der Körper sich ausruhen und regenerieren kann. Das Insulin nimmt ab, der Stoffwechsel passt sich an, und dein Körper beginnt, seine Reserven zu «konsumieren», einschliesslich des angesammelten Fetts. Hier sind fünf wichtige Vorteile des Fastens, die die Wissenschaft bewiesen hat:
1. Autophagie: Der Körper entfernt beschädigte Zellen und konzentriert sich auf die Reparatur und Erstellung neuer Zellen.
2. Hormonregulierung: Insulin-, Wachstumshormon- und andere Schlüsselregulatoren für Stoffwechsel und Muskelmasse optimieren sich.
3. Verbesserung der Darmgesundheit: Die Symptome von Blähungen, Entzündungen und Darmdurchlässigkeit nehmen ab.
4. Fettabbau: Der Körper wechselt von der Zuckerverbrennung zur Fettverbrennung, was zu einer natürlichen Gewichtsreduktion führt.
5. Bessere Regulierung des Blutzuckers: Die Insulinempfindlichkeit verbessert sich und senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich.
Du hast zwei tolle Methoden:
Intervallfasten (ideal für Anfänger):
16/8-Methode: 16 Stunden Fasten, 8 Stunden zum Essen.
Methode 5:2: 5 Tage normale Ernährung, 2 Tage Kalorienbeschränkung.
Das verlängerte Fasten:
36 Stunden bis mehrere Tage, falls nötig unter Aufsicht.
Einige häufige Fragen:
Kann ich trinken? Ja: Wasser, Kräutertees, schwarzer Kaffee. Kein Zucker, keine Milch.
Kann ich trainieren? Ja, das ist es. Manche trainieren sogar intensiv, aber fange langsam an.
Wie breche ich das Fasten? Mit Süsse: Brühe, Gemüse, gesunde Fette. Vermeide reichhaltige Mahlzeiten.
Fasten ist kein Trend, sondern eine biologische Wahrheit, die unsere moderne Gesellschaft unter den Exzessen gelöscht hat. Die Lebensmittelindustrie will dich abhängig machen. Die Pharmaindustrie will wissen, dass du krank bist.
Fasten ist ein Akt der Befreiung
Gesundheit ist nicht nur das, was man isst – oder was man nicht isst. Stress, Schlaf, Stille: All das trägt zum echten Wohlbefinden bei. Werde wieder bewusst. Aus dem System. Weniger ist mehr…
«Land of Confusion» im Stil der Augsburger Puppenkiste, das ist noch Satire mit Holz und Herz, nicht mit Script und Spin-Doktor. Genesis hatten mit ihrem Song damals eine Warnung ausgesprochen, ein Klagelied über Chaos, Machtgier und mediale Verdummung. Heute könnte man es als Dokumentation durchgehen lassen. «Land of Confusion», der Titel ist Programm, nur dass die Verwirrung inzwischen nicht mehr Land, sondern Planet heisst.
Das Video in Puppenkisten-Optik trifft den Zeitgeist so präzise, dass man fast Angst bekommt: Politiker mit Plastikgesichtern, die vor laufender Kamera Moral rezitieren, während im Hintergrund die echten Strippen gezogen werden. Man erkennt sie alle – die grossen Stars des globalen Puppentheaters. Jeder trägt eine Maske, manche gleich mehrere und alle spielen um denselben Preis: Aufmerksamkeit.
Und ja, man muss das Video mehrfach sehen, um jedes Symbol, jede kleine Spitze zu erfassen. Es ist wie ein Wimmelbild des modernen Wahnsinns – nur, dass Wimmelbilder normalerweise Spass machen. Zwischen den Easter Eggs und den Polit-Fratzen ahnt man, dass Genesis mit dieser Neuinterpretation wahrscheinlich zufrieden wären.
Denn die Frage, die bleibt, ist dieselbe wie damals: Wer hält hier eigentlich die Fäden? Und warum tanzen wir alle so begeistert mit?
Selbstsüchtigkeit verliert sich im Aussen und will jedem Gefallen, muss gesehen, beklatscht und bejubelt werden, echte Präsenz bleibt unberührt davon, weil das Innen der Massstab ist und genau das erzeugt Integrität und Authentizität, unabhängig davon, wer dem zustimmt oder nicht…
Materiell haben wir mehr als jede Generation vor uns – trotzdem fühlen sich immer mehr Menschen innerlich leer. Die meisten Menschen wollen nicht was sie haben. Wollten sie was sie hätten, hätten sie was sie wollen. Warum ist das so? Gopal Norbert Klein, renommierter Traumatherapeut, liefert eine radikale Erklärung: Fast alle unsere heutigen Probleme sind keine echten Probleme, sondern unverarbeitete Traumata aus der Kindheit. Welche versteckten Muster aus deiner Kindheit steuern deine Entscheidungen heute noch? Und was genau ist das Geheimnis hinter Gopals Methode, die hunderte Menschen in Live-Sessions fesselt? In dieser Folge geht Ben mit ihm genau dieser Spur nach – und am Ende wird es richtig persönlich. Gopal Norbert Klein macht mit Ben spontan eine Mini-Therapie-Session und was dabei herauskam, hat selbst Ben überrascht…
Warum geht es uns schlecht, obwohl wir alles haben? (Trauma-Therapeut Gopal Norbert Klein)
Chris (ehemals Nadia) Brönimann, vom medialen Wunder zur Warnleuchte einer Zeit, die ihre eigene Identität im Sekundentakt neu definiert.
In den 1990ern war Brönimann das, was man damals noch eine Sensation nannte: Der erste grosse Transgender-Promi der Schweiz – Talkshows, Schlagzeilen, gesellschaftliche Neugier im Namen der «Toleranz». Alle wollten sehen, wie aus einem Mann eine Frau wurde. Heute, ein paar Jahrzehnte später, steht Brönimann plötzlich da wie ein Relikt aus der Zeit, als Transformation noch Mut brauchte.
Und jetzt wagt er, was man im Jahr 2025 kaum noch darf: Er zweifelt. Er warnt. Er spricht laut aus, dass Identität vielleicht doch ein bisschen mehr ist als ein Hashtag mit Pronomen und OP-Bericht. Ein Sakrileg in einer Ära, in der Selbstdefinition zur Religion erhoben wurde und jede Kritik als Ketzerei gilt.
Brönimann bricht Tabus, indem er etwas völlig Unzeitgemässes tut – nachdenkt. Und während die neue Generation auf TikTok über «Genderfluidität» philosophiert, erinnert der einstige Pionier daran, dass körperliche Veränderung kein Lifestyle-Accessoire, sondern eine existentielle Entscheidung ist.
Das ist unbequem, klar. Denn nichts stört den modernen Fortschrittsglauben so sehr wie jemand, der ihn aus Erfahrung hinterfragt. Brönimann, das einstige Symbol der Freiheit, wird plötzlich zum Störsignal – ein lebendiger Kommentar auf eine Gesellschaft, die Diversität feiert, solange sie schön ins Narrativ passt.
Vielleicht ist das ja die wahre Ironie: Damals hat er Grenzen gesprengt, heute erinnert er uns daran, dass sie überhaupt existieren…
SCHOCKIERENDE Wahrheit über eine TRANS-OP | EDU Podcast spezial (Teil 1)
«Where Giants Fall I Rise» aus Deutschland haben am 8. August 2025 das Album «Once Ignited Dreams» veröffentlicht. Das Album versammelt Musik, die Alexander Grothe über viele Jahre hinweg in verschiedenen Bands geschrieben hat. Als diese Projekte endeten, blieb ein grosser Fundus an Ideen übrig. Anstatt sie verblassen zu lassen, kehrte er zur Quelle zurück, holte Teile aus alten Kassetten, DAW-Sessions, Probenaufnahmen und Tabulaturen hervor, hörte sie sich an, schnitt sie zurecht und baute sie neu auf, bis die Stücke zu einem Album zusammenpassten, hinter dem er selbst stehen konnte.
Das Ergebnis ist ein Soloalbum, das Grothe bei Radio Moon Records in Ilsenburg komponiert, aufgenommen und gemischt hat, mit Mastering von Tom Porcell Mastering. Es bewegt sich zwischen melodischem Death Metal und melodischem Progressive Metal, geprägt von Gitarrenthemen und einer klaren, modernen Produktion.
Habe ich das richtig verstanden? Also, ich gehe in den Supermarkt – nennen wir ihn der Einfachheit halber Konsumtempel des modernen Irrsinns – hier in der Schweiz z.B. Coop oder Migros oder in Deutschland in Penny, Rewe, Norma oder wie die alle heissen und versuche, halbwegs zivilisiert einzukaufen.
Da liegt ein Salat – natürlich in Plastik verpackt, damit er nicht merkt, dass er mal natürlich war. Daneben der geschnittene Schinken, der aussieht wie eine biochemische Waffenprobe auf Styropor. Beides natürlich hygienisch verschweisst, damit ja keine Realität rankommt.
Dann die Bio-Milch, in Plastik dicker als das Fell einer Kuh im sibirischen Winter. «Bio» steht drauf, weil das Etikett grün ist – der Inhalt riecht allerdings nach Weichmacher und Verzweiflung. Kaffeerahm? In Mikroportionen abgefüllt, jede einzelne in so viel Plastik, dass daraus ein Schlauchboot für 12 Personen entstehen könnte. Und wehe, man kippt das in Schwarztee – danach schmeckt der Gaumen wie die Rückbank eines Neuwagens.
Duschmittel? Verpackt in Flaschen, die aussehen wie Zukunft, aber riechen wie Ölpreis. Kaffeekapseln? Mehr Verpackungsgewicht als Inhalt – eine ökologische Pointe mit Crema. Und dann, die Krönung des Kapitalismus: Ich kaufe eine Micro-SD-Karte. Ein winziges Stück Technik, kleiner als mein Geduldsfaden. Verpackt in einem Blister, der aussieht, als käme er direkt aus einem NASA-Labor. Drei Schichten Plastik, verklebt, verschweisst, versiegelt – und natürlich nur mit Schere, Flammenwerfer oder Nervenzusammenbruch zu öffnen.
Doch Moment – an der Kasse verlangt man 10 Rappen für den Plastiksack. Weil Plastik böse ist. Weil wir den Planeten retten müssen – durch symbolische Strafgebühren und moralische Selbstbeweihräucherung. Ja, ich hab’s verstanden: Plastik ist nur dann ein Problem, wenn es sichtbar ist. Wenn’s um’s Prinzip geht, sind wir Weltmeister – aber solange der Profit stimmt, darf die Gurke gern im Vakuum leben.
Willkommen in der grünen Heuchelei des 21. Jahrhunderts: Wir trinken Weichmacher mit Bio-Label, retten das Klima mit Papierstrohhalmen und zahlen CO₂-Ablass für den Salat im Plastikgrab.
Kurz gesagt: Die Welt erstickt nicht an Plastik – sie ertrinkt in Doppelmoral.
Es ist wirklich faszinierend: Der moderne Mensch hält sich für aufgeklärt, informiert und kritisch – während er brav jeden Tag dieselben fünf Schlagzeilen serviert bekommt, gewürzt mit einem Schuss Empörung und zwei Prisen Betroffenheit. Der «Dialog» zwischen Bürger und Medien gleicht dabei einer Paartherapie, in der einer redet und der andere bezahlt. Man nennt das dann «freie Meinungsbildung».
Das Geniale daran? Der Mainstream braucht keine Zensur mehr – er hat den Algorithmus. Und der weiss längst, was du denkst, bevor du’s tust. Der Rest ist Entertainment: Experten erklären, Influencer bestätigen, Politiker nicken – und der Zuschauer applaudiert seiner eigenen Gehirnwäsche.
So entsteht ein Dialog der neuen Ära: Einer redet, alle wiederholen. Wahrheiten? Optional. Hauptsache, es trendet.
Willkommen im Zeitalter der sanften Verblödung – powered by Content, Klicks und kollektiver Selbstzufriedenheit.
Es gibt eine Macht, leiser als der Wind, tiefer als das Meer und älter als die Sterne. Sie ruft nicht, sie flüstert. Sie wohnt in der Dunkelheit hinter deinen Gedanken, dort, wo Logik endet und das wahre Wissen beginnt. Diese Macht nennen wir Intuition – das Echo deiner Seele.
Wer die Welt übertönt mit ihrem Lärm aus Meinungen, Nachrichten und Getöse, der hört sie nicht. Denn Intuition spricht nicht in Worten, sondern in Schwingungen, in Ahnungen, in plötzlicher Klarheit. Sie kommt nicht, wenn man sie ruft – sie erscheint, wenn man still wird.
Der Verstand will Beweise, die Intuition braucht Vertrauen. Der Verstand plant Wege, die Intuition öffnet Türen, von deren Existenz du nicht einmal wusstest. Sie ist der geheime Kompass, den das Universum jedem Menschen in die Brust gelegt hat – verborgen unter Schichten aus Angst, Zweifel und Gewohnheit.
Lerne, sie wieder zu fühlen. Lausche dem zarten Zittern deines Herzens, wenn du vor einer Entscheidung stehst. Beachte das leise Ziehen, das dich manchmal in eine Richtung drängt, die du nicht verstehst. Intuition argumentiert nicht – sie weiss. Sie ist der Atem des Kosmos, der durch dich fliesst, der Wille des Unendlichen, der durch deine Hände Form annimmt.
Wenn du ihr folgst, wird das Leben zu einem Tanz aus Synchronizitäten – Türen öffnen sich, Menschen treten zur rechten Zeit in dein Leben und Hindernisse verwandeln sich in Zeichen. Du beginnst zu erkennen, dass nichts Zufall ist, sondern alles Antwort.
Doch die Prüfung ist Mut – der Mut, auf die leise Stimme zu hören, selbst wenn die Welt schreit. Der Mut, zu vertrauen, auch wenn du den Weg nicht siehst.
Denn Intuition ist kein Werkzeug – sie ist ein Tor. Wer hindurchgeht, verlässt das Reich der blossen Logik und betritt die Dimension der Weisheit.
Und dort, wo dein Herz mit der Ewigkeit spricht, wird die Fülle geboren – nicht als Besitz, sondern als Zustand des Seins.
Höre. Vertraue. Folge.
Deine Seele kennt den Weg längst.
Meinungsfreiheit? Nur solange du die richtige Meinung hast. Gio reagiere auf die neue ZDF-Reportage – und spricht über Angst, Anpassung und echte Toleranz.
ZDF, das ist doch dieser öffentlich-rechtliche Ort, wo man investigativ fragt, was man noch sagen darf – und dann 90 Minuten damit verbringt, genau das zu beweisen: Man darf alles sagen – solange es vorher abgesegnet ist. Allein der Titel schreit schon nach intellektueller Tiefenmassage: «Was darf man in Deutschland noch sagen?» – Ach, bitte! So, als würde nachts das Meinungsministerium klingeln und dein WLAN beschlagnahmen, weil du «Zigeunerschnitzel» gegoogelt hast.
Schon im Intro weint der deutsche Durchschnittsbürger ins Mikrofon: «Man darf ja nix mehr sagen!» – während er es im Fernsehen sagt. Ein Paradoxon so elegant, dass Kafka applaudieren würde. Und das ZDF nickt mitfühlend, weil man ja schliesslich alle Seiten beleuchten will. Übersetzt heisst das: Dieselben Narrative, nur in Pastellfarben.
Dann das übliche Theaterstück: Ein paar Ostdeutsche, die Meinungsfreiheit mit DDR verwechseln, ein paar Facebook-Kommentatorinnen, die zwischen Empörung und Katzenvideos um Fassung ringen und natürlich ein Demokratieforscher, der mit ernster Miene erklärt, dass AfD-Wähler sich diskriminiert fühlen. Überraschung des Jahrzehnts! Zwischendurch wieder Einspieler, Musik, Betroffenheitszoom und irgendwo dazwischen die Moderation, die so tut, als hätte sie gerade Sokrates getroffen, während sie eigentlich nur Facebook-Kommentare vorliest.
Man hat fast den Eindruck, das ZDF habe sich vorgenommen, die deutsche Empörungslandschaft als Naturdokumentation zu verfilmen: «Hier, der verunsicherte Westdeutsche in seiner Filterblase – und dort, das seltene Exemplar des wütenden Ostdeutschen, der in freier Wildbahn laut nach Freiheit ruft, aber Twitter meint.» Und ja, es gibt sie noch, die echten Opfer der Unfreiheit: Menschen, die wegen Facebook-Sperren oder Nachbarschaftsbeleidigungen fast alles verloren haben – ausser natürlich den Drang, im Fernsehen darüber zu sprechen.
Zwischendurch dann der moralische Zeigefinger: «Toleranz darf nicht Intoleranz dulden», erklärt ein Professor, der offenbar glaubt, dass Toleranz ein Fitnessprogramm ist, bei dem man ständig neue Gegner braucht, um sich moralisch zu dehnen. Blöd nur, dass die Intoleranz heute oft von denen kommt, die am lautesten «Offenheit» plakatieren – und zwar so lange, bis jemand anderer Meinung ist. Dann wird’s zackig ungemütlich im Diskurswohnzimmer.
Am Ende versucht das ZDF, versöhnlich zu enden. Zwei Brüder – einer AfD, einer Grüne – treffen sich beim Weinschnitt und zeigen: Man kann sich auch lieben, wenn man sich nicht versteht. Rührend. Man spürt fast, wie das Drehbuch kurz Hoffnung hatte. Doch die Quintessenz bleibt: Deutschland redet nicht mehr, es deklamiert. Es hört nicht mehr zu, es zitiert. Jeder hat recht und jeder fühlt sich verfolgt. Das Fernsehen nennt es Demokratie, das Publikum nennt es Verblödung – und beide haben ein bisschen recht.
Was man also in Deutschland noch sagen darf? Alles. Solange man keine Fragen stellt…
Die Band aus Sibirien präsentiert den neuen Track «Tygir Tayii (Heavenly Sacrifice)» in Form eines atemberaubend schönen Videos, das Bilder und nomadische Monumente aus den sibirischen Steppen zeigt. Musikalisch verbindet sich der Track eher mit dem Album «Torem» (2023) als mit dem neuesten Full-Length-Album «Songs Of The Shaman» (2025). Dies geschieht ganz bewusst, da die Band zwei Arten von Musik veröffentlicht.
Eine Reihe von Veröffentlichungen ist mit den nordischen Folk-Wurzeln der Band verbunden. Auf diesen Alben geniessen sie die vollständige kreative Freiheit, musikalisch alles zu tun, was sie möchten. Die andere Art von Album, zu der «Songs Of The Shaman» gehört, zielt darauf ab, die alten und noch lebenden schamanischen Traditionen ihrer Heimat authentisch zu bewahren und zu rekonstruieren. Diese Alben sind aufgrund ihrer Absicht und Thematik notwendigerweise sehr reduziert und ritualistisch in ihrer Natur. Ihre engagierten Anhänger können «Tygir Tayii (Heavenly Sacrifice)» daher als starken Hinweis auf den Klang des kommenden Albums verstehen, das Nytt Lands Rückkehr zum sibirischen Dark Folk markieren wird.
NYTT LAND - Tygir Tayii / Heavenly Sacrifice (Official Video)
Digga, mal ehrlich – wann genau sind eigentlich alle zu pessimistisch röchelnden Zombie-Leleks mutiert? Irgendwann zwischen dem dritten Energieschock, dem fünften Lockdown und dem achten Gender-Thread auf Twitter? Heute scrollst du durch die Feeds und siehst nur noch digitale Mumien, eingewickelt in 1000 Schichten Empörung, Ironie und Burnout.
Die Jugend? Die hockt auf ihren Memes wie alte Omas am Fensterbrett, wirft mit Zynismus nach vorbeiziehendem Glück und nennt das dann «Awareness». Früher hat man noch gestaunt – jetzt analysiert man, ob das Staunen problematisch sein könnte.
Alles ist Content, alles ist kaputt, und selbst die Sonne scheint nur noch im Filter. Wir lachen nicht mehr, wir «reagieren ironisch». Wir leben nicht mehr, wir «kommentieren differenziert».
Aber hey – vielleicht wird’s Zeit, diese produzierte Scheisse einfach mal abzulehnen. Vielleicht ist «Mensch sein» gar kein überholtes Konzept. Vielleicht muss man nur mal kurz aufstehen, den Algorithmus abschütteln und sich daran erinnern, dass echtes Leben keine Push-Benachrichtigung schickt.
Und wenn’s ganz still wird – dann flüstert vielleicht irgendwas Göttliches zwischen WLAN und Weltschmerz: «Heute ist der beste Tag, der jemals war.» Nicht, weil er perfekt ist, sondern weil du endlich aufgehört hast, ihn zu scrollen…
Wir sind keine Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn – und das ist sicher – die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!