Die Neunziger Jahre sind reich an Horror-Ikonen wie «Ghostface» oder «Hannibal Lecter». Eine lag «Get Out»-Senkrechtstarter Jordan Peele (WIR) aber ganz besonders am Herzen: Der «Candyman». Peele ist es auch zu verdanken, dass uns die düstere Legende diesen Sommer einen weiteren Besuch im Kino abstattet. Im folgenden Trailer haucht Universal Pictures dem Schauermärchen jetzt neues Leben ein, angefangen mit den Grundregeln, an die man sich tunlichst halten sollte: «Spricht man seinen Namen fünfmal hintereinander aus, während man in den Spiegel blickt, dann erscheint er und bringt dich um.» Unterlegt von Destiny’s Child’s Neunziger-Hit «Say My Name» dauert es dann auch lange, bis der Fluch seine ersten Opfer fordert. Doch damit geht der unheimliche Spuk im Trailer erst so richtig los!
Der Candyman selbst gibt sich überraschend schemenhaft, wohl nicht zuletzt deshalb, weil Regisseurin Nia DaCost (Little Woods) ihrem Nachfolger eine gehörige Portion Body-Horror beimischt und zunächst gar nicht klar ist, wer hinter den grauenvollen Morden steckt. Alle Zeichen deuten jedoch auf ihn hin: «Aquaman»-Star Yahya Abdul-Mateen II spielt die Rolle des jungen Künstlers Anthony, der dem Mythos um den «Candyman» auf den Grund geht – und damit höchstwahrscheinlich unwissentlich auf den Spuren seiner Retterin, der in «Candyman» verstorbenen Helen (Virginia Madsen), wandelt.
Denn dass sich Abdul-Mateens Rolle und das Baby aus dem Originalfilm den gleichen Namen teilen, ist sicher kein Zufall. Das würde wieder Anthonys Faszination für die urbane Legende erklären. Der neue Film kehrt dorthin zurück, wo damals alles begann – die einstigen Ghettos Chicagos, die heute einem elitären Wohnviertel gewichen sind. Hier soll der urbanen Legende um den «Candyman» ein für alle Mal ein Ende bereitet werden. Peele wollte zunächst auf den originalen «Candyman»-Star Tony Todd verzichten, entschied sich nach Protesten aber dafür, ihn doch im neuen Film einzubauen – wenn auch mit einer völlig anderen Rolle namens Stix. Ebenfalls zum Cast des Films gehören Yahya Abdul-Mateen II (WIR, Aquaman), Teyonah Parris (If Beale Street Could Talk, Chi-Raq), Nathan Stewart-Jarrett (Misfits, Utopia) und Colman Domingo (HBO’s Euphoria, If Beale Street Could Talk).
Spektakuläres Training von Toni Bou mit seinem Montesa Cota 4RT zu Hause, aufgezeichnet anlässlich der Coronavirus-Quarantäne. «Leider ist meine Wohnung nicht gross genug für das Training mit einem ausgewachsenen Motorrad, ich schau dann mal nach einer Kinderversion.» Antoni Bou ist mehrfacher Weltmeister der FIM Trial World Championship…
Extreme Trial training at home with Toni Bou COVID19
Gewisse Leute haben bestimmt nur soviel Toilettenpapier gebunkert, um die Kids nach dem Lockdown der Schule im Stil von Mummenschanz unterhalten zu können…
Viel Liebe für diese italienische Oma, die ihre lässig-coole Ausstrahlung auch in Zeiten einer Pandemie nicht verliert, elegant in die Armbeuge niest und auch sonst eine ziemlich coole Socke zu sein scheint. Inklusive Herz und Humor. Nonna Rosetta è una donna fantastica!
Nicht jedem behagt die Vorstellung an ein geordnetes Leben nach festen Mustern. Für manche, so wie Jesse Eisenberg (Zombieland 2: Doppelt hält besser, Batman v Superman) und Imogen Poots (Black Christmas, Green Room), entpuppen sich Vorstadt und klassische Reihenhaus-Siedlung sogar als wahr gewordene, real existierende Hölle auf Erden – und für uns gleich mit! Denn genau dorthin führt uns Lorcan Finnegans klaustrophobisches, gesellschaftskritisches Regiedebüt «Vivarium». Halb «Black Mirror», halb «Twilight Zone»-Episode, erzählt «Vivarium» von einem jungen Paar (Eisenberg und Poots), das gerade dabei ist, sich ein gemeinsames Nest zu suchen.
Prompt bekommen die Lehrerin und der Landschaftsarchitekt von einer Immobilienmaklerin die beschauliche Reihenhaussiedlung Yonder vorgeschlagen und sie beschliessen, sich das wirre Strassenlabyrinth, in dem ein Haus dem anderen gleicht, zumindest einmal anzusehen. Doch erst einmal dort angekommen, scheint es plötzlich kein Entkommen mehr aus dem alltäglichen Trott, der ewig gleichen Tristesse zu geben und von weiteren Menschen fehlt weit und breit jede Spur. In welchen wahr gewordenen Albtraum sind sie hier bloss geraten? Ob es ein (böses) Erwachen gibt, will uns Leonine (das neue Gemeinschaftsstudio, das aus dem Zusammenschluss der beiden deutschen Traditionsverleiher Concorde und Universum Film hervorgegangen ist) demnächst verraten. Zu einem konkreten Termin schweigt man sich aber noch aus…
Kenneth Copeland ist ein sogenannter «Televangelist» (nein Freunde, das hat nichts mit Videotext zu tun). Im Auftrag des Herrn versucht er Menschen mittels Handübertragung über die Mattscheibe von COVID-19 zu befreien. Nett von ihm, oder? Kann er mit seinen Übertragungswellen auch den Abwasch erledigen, Zimmerpflanzen feucht halten die zweite Staffel «Altered Carbon» vergessen machen? Ich frage für einen Freund…
Der japanische Dokumentarfilmer Ryo Takeuchi lebt in Nanjing, einer Stadt mit 6,5 Millionen Einwohnern. Am 7. März wurde dort die letzte Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet und Takeuchi zeigt auf einem Rundgang, welche Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen die Stadt nach dem Höhepunkt der Krise getroffen hat. Kurz gesagt: ohne Handy und die Herausgabe seiner persönlichen Identifikationsnummer zum lückenlosen Tracking in der Öffentlichkeit kommt man nicht weit, selbst bei Fast Food-Restaurants und in der U-Bahn. Und in ein Stadtviertel kommt Takeuchi als Ausländer ohne ID überhaupt nicht hinein. (Noch) völlig unvorstellbar bei uns…
Im Titelsong von «Ordinary Man» ist der «Prince of Darkness» im Duett mit (brrrr, haltet euch fest) Elton John zu hören. Das folgende Musikvideo zeigt Ozzy Osbourne, wie er sich vor einer Leinwand sitzend Clips und Fotos aus seiner Kindheit und von seiner Heimatstadt Birmingham, aus seiner Vergangenheit als Frontmann von Black Sabbath und als Solokünstler ansieht. Dabei durchlebt er sowohl gute Zeiten mit seiner Familie als auch traurige Momente wie den Verlust von Gitarrist Rhandy Roads. Osbourne scheint dabei mehr als einmal den Tränen nah. Der jüngste Langspieler ist am 21. Februar erschienen…
Ozzy Osbourne - Ordinary Man (Official Music Video) ft. Elton John
Zusammen mit Whisky, dem Minipferd und Lulu, dem Mini-Esel, hat Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger eine ganz besondere Botschaft über das Coronavirus für seine Fans:
Stay at home as much as possible. Listen to the experts, ignore the morons (foreheads). We will get through coronavirus together.
Da ihr ja eh alle gerade zuhause rumhängt, komme ich mal meinem Bildungsauftrag nach:
Die meisten Führer dieser Welt und die meisten Medien auf der ganzen Welt sprechen kaum darüber, aber das Thema bleibt eines der wichtigsten Themen für die nächsten 100 Jahre… und darüber hinaus, Wachstum und Nachhaltigkeit. – Al Barlett
Arithmetic, Population and Energy - a talk by Al Bartlett
Trinkfreudige Japaner haben die Videokonferenz-Plattform «Zoom» zweckentfremdet und funktionieren diese aktuell zur virtuellen Kneipe um. Genau die richtige Antwort auf soziale Spaltung in Zeiten von Corona. Nimm dies Pandemie!
Es geht los mit einem oder zwei Bekannten, mit denen man gemeinsam einen Chat aufmacht. In die Beschreibung tippen sie dann das Wort オン飲み (on-nomi), was so viel bedeutet wie «online drinking». Dies dient dann als Aufforderung für durstige Fremde der Gruppe beizutreten, natürlich mit einem Drink in der Hand. Und dann geht es los, ganz als wäre man in der Eckkneipe zum Bierchen unter Leuten.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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