Apropos Toilettenpapier
Gewisse Leute haben bestimmt nur soviel Toilettenpapier gebunkert, um die Kids nach dem Lockdown der Schule im Stil von Mummenschanz unterhalten zu können…
Gewisse Leute haben bestimmt nur soviel Toilettenpapier gebunkert, um die Kids nach dem Lockdown der Schule im Stil von Mummenschanz unterhalten zu können…
Viel Liebe für diese italienische Oma, die ihre lässig-coole Ausstrahlung auch in Zeiten einer Pandemie nicht verliert, elegant in die Armbeuge niest und auch sonst eine ziemlich coole Socke zu sein scheint. Inklusive Herz und Humor. Nonna Rosetta è una donna fantastica!
Nicht jedem behagt die Vorstellung an ein geordnetes Leben nach festen Mustern. Für manche, so wie Jesse Eisenberg (Zombieland 2: Doppelt hält besser, Batman v Superman) und Imogen Poots (Black Christmas, Green Room), entpuppen sich Vorstadt und klassische Reihenhaus-Siedlung sogar als wahr gewordene, real existierende Hölle auf Erden – und für uns gleich mit! Denn genau dorthin führt uns Lorcan Finnegans klaustrophobisches, gesellschaftskritisches Regiedebüt «Vivarium». Halb «Black Mirror», halb «Twilight Zone»-Episode, erzählt «Vivarium» von einem jungen Paar (Eisenberg und Poots), das gerade dabei ist, sich ein gemeinsames Nest zu suchen.
Prompt bekommen die Lehrerin und der Landschaftsarchitekt von einer Immobilienmaklerin die beschauliche Reihenhaussiedlung Yonder vorgeschlagen und sie beschliessen, sich das wirre Strassenlabyrinth, in dem ein Haus dem anderen gleicht, zumindest einmal anzusehen. Doch erst einmal dort angekommen, scheint es plötzlich kein Entkommen mehr aus dem alltäglichen Trott, der ewig gleichen Tristesse zu geben und von weiteren Menschen fehlt weit und breit jede Spur. In welchen wahr gewordenen Albtraum sind sie hier bloss geraten? Ob es ein (böses) Erwachen gibt, will uns Leonine (das neue Gemeinschaftsstudio, das aus dem Zusammenschluss der beiden deutschen Traditionsverleiher Concorde und Universum Film hervorgegangen ist) demnächst verraten. Zu einem konkreten Termin schweigt man sich aber noch aus…
Kenneth Copeland ist ein sogenannter «Televangelist» (nein Freunde, das hat nichts mit Videotext zu tun). Im Auftrag des Herrn versucht er Menschen mittels Handübertragung über die Mattscheibe von COVID-19 zu befreien. Nett von ihm, oder? Kann er mit seinen Übertragungswellen auch den Abwasch erledigen, Zimmerpflanzen feucht halten die zweite Staffel «Altered Carbon» vergessen machen? Ich frage für einen Freund…
Der japanische Dokumentarfilmer Ryo Takeuchi lebt in Nanjing, einer Stadt mit 6,5 Millionen Einwohnern. Am 7. März wurde dort die letzte Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet und Takeuchi zeigt auf einem Rundgang, welche Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen die Stadt nach dem Höhepunkt der Krise getroffen hat. Kurz gesagt: ohne Handy und die Herausgabe seiner persönlichen Identifikationsnummer zum lückenlosen Tracking in der Öffentlichkeit kommt man nicht weit, selbst bei Fast Food-Restaurants und in der U-Bahn. Und in ein Stadtviertel kommt Takeuchi als Ausländer ohne ID überhaupt nicht hinein. (Noch) völlig unvorstellbar bei uns…
Im Titelsong von «Ordinary Man» ist der «Prince of Darkness» im Duett mit (brrrr, haltet euch fest) Elton John zu hören. Das folgende Musikvideo zeigt Ozzy Osbourne, wie er sich vor einer Leinwand sitzend Clips und Fotos aus seiner Kindheit und von seiner Heimatstadt Birmingham, aus seiner Vergangenheit als Frontmann von Black Sabbath und als Solokünstler ansieht. Dabei durchlebt er sowohl gute Zeiten mit seiner Familie als auch traurige Momente wie den Verlust von Gitarrist Rhandy Roads. Osbourne scheint dabei mehr als einmal den Tränen nah. Der jüngste Langspieler ist am 21. Februar erschienen…
Zusammen mit Whisky, dem Minipferd und Lulu, dem Mini-Esel, hat Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger eine ganz besondere Botschaft über das Coronavirus für seine Fans:
Stay at home as much as possible. Listen to the experts, ignore the morons (foreheads). We will get through coronavirus together.
Da ihr ja eh alle gerade zuhause rumhängt, komme ich mal meinem Bildungsauftrag nach:
Die meisten Führer dieser Welt und die meisten Medien auf der ganzen Welt sprechen kaum darüber, aber das Thema bleibt eines der wichtigsten Themen für die nächsten 100 Jahre… und darüber hinaus, Wachstum und Nachhaltigkeit. – Al Barlett
Trinkfreudige Japaner haben die Videokonferenz-Plattform «Zoom» zweckentfremdet und funktionieren diese aktuell zur virtuellen Kneipe um. Genau die richtige Antwort auf soziale Spaltung in Zeiten von Corona. Nimm dies Pandemie!
Es geht los mit einem oder zwei Bekannten, mit denen man gemeinsam einen Chat aufmacht. In die Beschreibung tippen sie dann das Wort オン飲み (on-nomi), was so viel bedeutet wie «online drinking». Dies dient dann als Aufforderung für durstige Fremde der Gruppe beizutreten, natürlich mit einem Drink in der Hand. Und dann geht es los, ganz als wäre man in der Eckkneipe zum Bierchen unter Leuten.
…bis alles alle ist…

(via einfach bewusst)
Moderne Probleme erfordern eine moderne Lösung! Ein kleiner Tipp für alle Hundebsitzer in der Corona-Pandemie….
2020 rückt der amerikanischen Spartensender Freeform das Hexen-Thema bei «Motherland: Fort Salem» komplett in den Mittelpunkt des Geschehens. Die Mystery-Serie (US-Start am 18. März 2020) spielt während einer alternativen Zeitlinie Nordamerikas, in der die Hexenverfolgung vor über 300 Jahren auf Eis gelegt wurde. Grund dafür war eine damals getroffene Vereinbarung mit der amerikanischen Regierung, die im Gegenzug von den Hexen erwartet, dass sich diese für ihr Land einsetzen und den Terrorismus bekämpfen. «Motherland: Fort Salem» wird ihren Fokus auf drei junge Hexen richten und ihren Werdegang vom einfachen Zauber-Training bis hin zu offiziellen Einsätzen begleiten.
Taylor Hickson (Ghostland) und Jessica Sutton (Escape Room, The Kissing Booth) spielen zwei der drei Hexen und lassen sich dabei unter anderem von Regisseur Eliot Laurence (Claws) anleiten. Will Ferrell, Adam McKay und Kevin Messic produzieren und haben im Auftrag von Freeform (Siren – Mysterious Mermaids, Shadowhunters: The Mortal Instruments) eine vollständige erste Staffel auf die Beine gestellt, die aus insgesamt zehn einstündigen Episoden besteht. Einen ersten Vorgeschmack liefert der «Motherland: Fort Salem»-Trailer mit vielen spannenden und überraschend bildgewaltigen Ausschnitten aus der Serie…
Bekanntlich hat Italien als Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus eine allgemeine Ausgangssperre verhängt. Um nicht komplett am Rad zu drehen, singen und musizieren die Menschen von ihren Balkonen aus miteinander. Metal stand dabei bislang noch nicht auf der Tagesordnung. Bis jetzt! Denn Enrico Monti, seines Zeichens Gitarrist der Death Metal-Band Skulld, hat auf seinem Balkon Slayer zum Besten gegeben!
In seinem Wohnort Bertinoro, einer 11’000 Seelen zählenden Gemeinde zwischen Bologna und San Marino, hat der Italiener seinen Verstärker und seinen Sechssaiter auf den Balkon gewuchtet, um anschliessend das Eröffnungsriff des Slayer-Klassikers «Raining Blood» erschallen zu lassen. Das Ständchen widmet der Musiker seiner Nachbarin Ines, die offenbar immer noch, trotz Ausgangssperre, einen kleinen Kiosk betreibt:
Alles wird schief gehen. Aber der Kiosk von Ines hat den Service zu Hause aufrechterhalten, und so wollte ich eine Serenade der Liebe machen, um ihr zu danken. #bertinoro #romagna #coronavirus #ines #piadin #slayer #metal #frikkettonidimerda
Im Video sieht man die Nachbarin nur aus der Entfernung, insofern ist es schwierig einzuschätzen, wie Ines den Song aufgenommen hat. Aber es sieht so aus, als ob sie ziemlich verdutzt dreinblickt. Als Einstieg in den Metal direkt «Raining Blood» von Slayer anzubieten, ist etwas heftig. Aber nichtsdestotrotz war das eine geniale Aktion von Enrico Monti.