DBD: Defender, Destroyer – Ice War
Die Kanadier von Ice War spielen Speed/Heavy Metal mit einer ordentlichen Prise Punkrock und veröffentlichen am 21. Juli ihr Album «Defender, Destroyer» und daraus gibt es nachfolgenden den Titeltrack…
Die Kanadier von Ice War spielen Speed/Heavy Metal mit einer ordentlichen Prise Punkrock und veröffentlichen am 21. Juli ihr Album «Defender, Destroyer» und daraus gibt es nachfolgenden den Titeltrack…
Es war einmal vor langer Zeit, als Odin unter den Zweigen von Yggdrasil ging, wie zwei Raben niederflogen und sich auf seine Schultern setzten. Der Rabe auf seiner linken war weiss wie die Nebel von Niflheim (denn damals waren alle Raben weiss), und in seinen Augen spiegelten sich die Wolken. Der Rabe auf seiner rechten glänzte in der Sonne wie die Schneefelder Jotunheims und sah ihn mit hellen klaren Augen an. Und Odin nannte den Raben zu seiner rechten HUGIN, das ist Gedanke und den anderen nannte er MUNIN, das heisst Erinnerung.
Wie die Tage vergingen, glich der Raben Neugier auf alle Dinge in den Neun Welten der Wissbegier Allvaters. Sie flogen herum, horchten und beobachteten, was immer sie konnten, und jeden Abend kehrten sie zu Odin zurück und erzählten ihm alles, was sie in den langen Stunden des Tages gesehen und gehört hatten. Sie erzählten von den langsamen Gedanken der Berge, den bunten und sich ständig verändernden Erinnerungen der Menschen, und dem Lied in dem Herzen von allem, was lebt.
Und obgleich Odin sich an dem Wissen, das sie brachten, erfreute, hatte er doch stets das Gefühl, dass noch etwas fehlte, und sagte dann: «Das war viel, aber nicht genug. Morgen müsst ihr wieder fliegen. Versucht jetzt zu ruhen.» Und die Raben schliefen unruhig, nicht wissend, was noch fehlte, und jeden Morgen flogen sie wieder hinaus in die Welt.
Es kam einer von vielen Abenden nach einem weiteren langen Tag, an dem sie wieder einmal alles gesehen hatten, was Sunnas Schein zeigen kann, alle hellen Gedanken der Menschen in Midgard belauscht hatten und ihre wachen Erinnerungen gelesen hatten, als Hugin zu Munin sagte: «Wir können noch nicht zurück. Es ist nicht genug. Wir müssen weiter.» Und sie flogen voran, in die Nacht hinein.
Und Hugin flog durch die dunklen Träume der Menschheit und hörte die Gedanken, die sie am Tage nicht zu denken wagten, nicht einmal vor sich selbst. Er schwang sich durch die schwarze Leere zwischen den Sternen, wo nichts ist, und weiter bis zur zwielichten Welt der Zukunft, wo sowohl nichts existierte als auch alles zugleich. Und als er zurückkam, waren seine Federn, von Flügel zu Flügel, so schwarz wie die Nacht.
Und Munin flog durch die Gedanken der Menschen in die düsteren Ecken und Keller, wo sie all die Dinge versteckten, die sie nicht mögen, sie wegschlossen und sagten: «Ich erinnere mich nicht.» Er segelte durch die gähnende Leere Ginnungagaps, und weiter und weiter bis zur Asche Ragnaröks, die dieses Zeitalter vor dem nächsten verbirgt. Und als er zurückkam, waren seine Federn, vom Schnabel zum Schwanz, so schwarz wie Russ.
Die Raben kehrten zu Odin zurück gerade vor Anbruch des Morgens, wenn die Nacht am Dunkelsten ist, und wie sie sich auf seine Schultern setzten, wusste er alles, was sie gesehen hatten, und sie brauchten es nicht zu erzählen. Und Odin verstand, was all die Zeit gefehlt hatte, nickte, und sprach: «Es ist viel, und es ist genug. Für heute. Ihr könnt jetzt ruhen.» Und die Raben blinzelten schläfrig in die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, die auf ihren – nunmehr schwarzen – Federn glänzte, steckten den Schnabel unter die Flügel, und schliefen sehr gut.
Seit dieser Zeit sieht man, dass alle Raben so schwarz sind wie ein Schatten in einer sternlosen Nacht. Sehr selten geschieht es, dass jemand einen Blick auf einen weissen Raben erhascht; und wenn Ihr jemals das Glück haben solltet, einen zu sehen, dann wisst ihr, dass ihr weitab vom Weg gewandert seid und zurück in das Land der Erinnerung, bevor die Raben schwarz wurden.
Gehen wir tief in uns und durchleuchten wir unsere Ecken und Felder, dann kommt Frieden in uns. Ich möchte eines Tages die weissen Raben wiedersehen und nicht als Glück erachten, so sich mir einer zeigt.

(Bild via Fun Facts about White Ravens)
Zum Vatertag dem Herrn so nah! Eisbrecher schicken Powerwolf’s «Stossgebet» eiskalt gen Himmel! «Ave fornicatio et sacrilegum. Deus peccatoribus et patrum Jesu» haut uns Frontmann Alex Wesselsky in der neuen Nummer um die Ohren. Die Anfrage dieser Coverversion kam dabei von Powerwolf selbst und Eisbrecher zögerten nicht lange. Der ehemalige Lehramtsstudent Alex empfand die Deutsch-Latein Kombi als besonders reizvoll, während Gitarrist und Produzent Noel Pix festhält: «Ein bisschen Powermetal steckt doch in uns allen». Und so brettert die Eisbrecher Version nochmal in einer ganz neuen Intensität los: Etwas weniger orchestral, aber kein Stück weniger eindringlich. Und so macht die Band «Stossgebet» gewissermassen zu ihrem eigenen Song, verneigt sich aber gleichzeitig vor dem Original. Erhältlich als Stream & Download!
Lars von Retriever macht mit MetalTrump auch nicht davor Halt, Megadeth zu covern…
Von China in die USA, von Tel Aviv über London bis nach Washington: Dieser Dokumentarfilm von Sylvain Louvet lief auf ARTE und zeigt erstmals auf, wie sich Staaten weltweit im Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität einen gefährlichen Wettlauf um immer mehr und immer neuere Überwachungstechnologien liefern. Mancherorts lässt der Sicherheitswahn bereits eine neue Art von Regime entstehen: den digitalen Totalitarismus.
Berlin, Paris, Brüssel, Kairo, Manila: Der Terrorismus verschont keine Region der Welt. In den letzten 15 Jahren ist die jährliche Zahl der Anschläge von 2.000 auf knapp 14.000 weltweit gestiegen, die Zahl der Toten hat sich verneunfacht. Angesichts dieser wachsenden Bedrohung setzen immer mehr Staaten auf den Schutz durch neueste Technologien.
In Frankreich analysieren intelligente Kameras der Polizei das Verhalten von Passanten, in den USA arbeiten Polizisten mit Gesichtserkennung und in China können Kameras Kriminelle sogar an ihrer Gangart erkennen. Dank künstlicher Intelligenz haben staatliche Behörden so viel Macht wie nie zuvor: Sie sind in der Lage, alles zu sehen und zu hören, immer und überall. Welchen Grad an staatlicher Überwachung halten unsere individuellen Freiheiten aus? Wohin wird der Sicherheitswahn führen? Und: Macht die digitale Revolution sieben Milliarden Erdbewohner zu Verdächtigen?
Der investigative Dokumentarfilm zeigt erstmals auf, wie sich Staaten weltweit im Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität einen gefährlichen Wettlauf um immer mehr und immer neuere Überwachungstechnologien liefern. Er führt in die Videoüberwachungszentren der französischen Polizei, hinter die Kulissen der amerikanischen Verteidigungspolitik und in die „digitalen Gulags“ der chinesischen Provinz Xinjiang, in eine Welt der Gesichtserkennung, Emotionsdetektoren und autonomen Killerdrohnen.
Dabei werden die engen Beziehungen zwischen Sicherheitsindustrie und Regierung deutlich. Eine Verflechtung, die in China die Geburt eines neuen Regimes begünstigt hat: der Diktatur 3.0. Genetische Erfassung muslimischer Minderheiten, willkürliche Präventivverhaftungen, Bewertung aller chinesischen Bürger durch das sogenannte Sozialkredit-System. Der rasante Zuwachs an Start-ups bietet dem Reich der Mitte heute ein Überwachungsarsenal, das offenbar nur darauf wartet, in die ganze Welt exportiert zu werden.

Dieser beeindruckende, futuristische SUV mit dem Namen ARMORTRUCK ist ein Konzept Milne Ivanov, einem Designer, dessen Portfolio Projekte unter dem Dach namhafter Unternehmen wie Vilner, Rimac und Dreamworks umfasst. Ivanov stützte sich auf sein Fachwissen im Bereich der konzeptionellen Plattformen und beschloss, hier etwas anderes zu kreieren. Er führte scharfe, eckige Karosserien, von FLugzeugen inspirierte Flügeltürern und bizarr gelaufene Offroad-Reifen und eine Reihe von High-End-LED-Beleuchtungsperipheriegeräten, um die Dunkelheit einer Welt am Rande der Zerstörung abzuwehren, zusammen. Im Innern findet sich ein luxuriöser Sitzbereich mit Alcantara- und schwarzen Lederpolstern, rennsportinspiriertem Cockpit-Zubehör und einem Touchscreen-Navigationssystem. Mehr zum ARMORTRUCK findet ihr hier…
Donald Trumps Verhalten während der Coronavirus-Pandemie war gelinde gesagt bizarr. Von der Behauptung, dass unbewiesene Medikamente und Desinfektionsmittel das Virus heilen können, bis hin zum Zusammenbruch der sozialen Medien und dem Verlassen von Pressekonferenzen. Im Handumdrehen hat der Präsident das Bild von jemanden geprägt, der stark überfordert ist. Man könnte fast sagen, dass das Verhalten des Präsidenten mit der weltweit höchsten Zahl von Covid-19-Todesopfern einem gereizten Kind ähnelt, das sich nicht durchsetzen kann. Dies bringt uns zu folgendem Video, das Jimmy Kimmel in der neuesten Folge seiner Show veröffentlicht hat. In diesem wird der Präsident mit einem kleinen Mädchens verglichen, das darüber lügt, das Futter ihres Hundes zu berühren. Es verglicht nicht nur die beiden, bei denen mittels der Deepfake-Videofähigkeiten von «Dr. Fakenstein» Trumps Kopf auf den Körper des Kindes gesetzt wurde, sondern wird auch das Audio der Eltern durch jemanden ersetzt, der den Präsidenten nach seinen früheren Kommentaren zum Coronavirus fragt…
Aufgrund der aktuellen Lage erweitert IKEA sein Sortiment mit dem Erdmöbel KÖVID… ist aber nur für Corona-Schwurbler!

(via Inkompetentäre Bewegung)
Ich gehe nicht mehr ans Telefon, es klingelt jeden Tag um vier
ich fahr nicht mit der Straßenbahn, ich lauf den ganzen Weg zu dir
das Telefon wird abgehört, und in der Bahn sitzen Spione
sie tragen stets dieselbe Uhr und wissen alle, wo ich wohne
wir treffen uns in einem Park, um diese Zeit ist niemand hier
wir können reden, ungestört – und es gibt keine MikrophoneSie kommen meistens nachts, um die Leute zu holen
und hinterher steht wieder eine Wohnung leer
die Zeitungen sind voll mit Durchhalteparolen
aber Zeitung liest sowieso keiner mehr
überall sind Kameras angebracht
alles wird rund um die Uhr überwacht
die Grenzen sind geschlossen, seit Jahren schon
dir bleibt nur noch die innere EmigrationIch kenn dich, seit wir Kinder sind, ich weiß, ich kann dir auch vertrauen
wir planen schon seit einem Jahr zusammen von hier abzuhauen
du hast uns Dynamit besorgt, jetzt brauchen wir noch ein paar Waffen
du sagst, du hältst es nicht mehr aus, und du hoffst sehr, dass wir es schaffen
zum Abschied darf ich dir noch einmal tief in deine Augen schauen
ich denk den ganzen Weg nach Haus an dich – ich werd wohl nicht viel schlafen …Sie kommen meistens nachts, um die Leute zu holen
und hinterher steht wieder eine Wohnung leer
die Zeitungen sind voll mit Durchhalteparolen
aber Zeitung liest sowieso keiner mehr
überall sind Kameras angebracht
alles wird rund um die Uhr überwacht
trotzdem ist es heute Nacht wieder passiert:
in der Innenstadt sind Bomben explodiertund das Radio sagt: ,,es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit» –
doch irgendwie wissen wieder alle BescheidIch ging auch heut wieder zu dir, die Straßen waren völlig leer
dein Name stand nicht an der Klingel, in der Tür stand irgendwer
er gab mir einen Brief von dir, in dem du schriebst: es tut dir leid
und außerdem wünscht du mir Glück und dankst mir für die schöne Zeit
ich weiß, du musstest mich verraten – doch das nützt dir jetzt nichts mehr
du wusstest nicht: ich arbeite seit Jahren für die Sicherheitund wir kommen meistens nachts, um die Leute zu holen
und hinterher steht wieder eine Wohnung leer
die Zeitungen sind voll mit Durchhalteparolen
aber Zeitung liest sowieso keiner mehr
überall sind Kameras angebracht
alles wird rund um die Uhr überwacht
die Grenzen sind geschlossen, seit Jahren schon
und morgen früh besuch ich deine Exekution
Ein eindringlicher Kurzfilm von Alex Proyas (The Crow, Dark City), der hauptsächlich während des Lockdowns gedreht wurde und verschiedene Techniken der Remote-Zusammenarbeit einsetzt. Der Film untersucht die Themen Erinnerung, vergangene Leben und Paralleluniversen durch eine geschichtete Montage, die von Filmen aus der Zeit des deutschen Expressionismus und des Noir inspiriert ist. Ganz am Ende des Videos befindet sich ein Link zur ungeschnittenen Version von Vimeo.
Ōkunoshima ist eine kleine, etwa 2 km lange japanische Insel, die den Spitznamen «Rabbit Island» trägt und jährlich Tausende von Touristen anzieht. Da es auf der Insel weder giftige Schlangen noch andere Raubtiere gibt, leben mittlerweile zahlreiche Kaninchen in allen erdenklichen Farben, Grössen und Fellvarianten auf der Insel. Diese Artenvielfalt scheint eine Ausbreitung von Seuchen bislang verhindert zu haben. Wegen der Abwesenheit von Fressfeinden und der fehlenden Bejagung sind die Kaninchen weitestgehend handzahm und verhalten sich ziemlich unnatürlich…
