Die südkoreanische Familienkomödie «Rettet den Zoo» fühlt sich zwar insgesamt sehr «westlich» an, an Herzenswärme und Humor büßt er dadurch jedoch keineswegs ein. Weshalb es sich lohnt, einen Blick auf einen der ersten neu angekündigten Kinostarts nach der Corona-Krise zu riskieren.
Die Grundidee von «Rettet den Zoo» kommt einem extrem bekannt vor. Ein kalkulierender Geschäftsmann (oder irgendein anderer autoritär auftretender Zeitgenosse) nimmt sich einer auf seine eigenen Bedürfnisse abzielenden Aufgabe an, in diesem Fall der Rettung eines Zoos zwecks Weiterverkauf. Im Laufe der Zeit beginnt dieser Zeitgenosse allerdings, sich so sehr mit seiner neuen Aufgabe vertraut zu machen und die Menschen dahinter kennenzulernen, dass der ehrgeizige Geschäftsmann schliesslich doch noch sein Herz entdeckt und sich plötzlich weniger für seine Karriere denn vielmehr für das Projekt an sich interessiert. So gesehen etwa in «Sister Act», «Ich – Einfach und verbesserlich» oder «Highway to Hellas» – also quasi der ganzen Bandbreite an Komödien. Da sich auch «Rettet den Zoo» nahtlos in diese Aufzählung einreiht, ist der Überraschungseffekt innerhalb des Films gering. Und doch gestaltet Regisseur Jae-gon Son («Yicheungui akdang») den Weg zum vorhersehbaren Ziel äusserst unterhaltsam.
Denn anstatt wie in Filmen wie «Wir kaufen einen Zoo» oder anderen Vertretern der «Wir müssen auf Biegen und Brechen ein Etablissement wieder zum Laufen bringen»-Gattung lassen die Macher von «Rettet den Zoo» den dabei grundsätzlich durchklingenden dramatischen – oder eher: nostalgischen – Unterton aussen vor. Ihr Film ist eine durch und durch absurde Komödie und anstatt hier dabei zuzusehen, wie sich im Laufe der Geschichte sukzessive der Zustand des Zoos verbessert, setzen die Zooretter hier auf Menschen in Tierkostümen. Es geht also nicht darum, jeden Tag gebannt darauf zu warten, ob sich endlich ein Zuschauer in den Tierpark verirrt, sobald dieser wieder geöffnet ist, kommen die Besucher von ganz allein, sondern vielmehr darauf, ob der Schwindel auffliegt. Was nun wiederum wie eine ziemlich alberne Idee klingt, besitzt in der hier dargebotenen Aufmachung allerdings eine ungeahnte Aufrichtigkeit. Diverse herausragend-lustige Momente sind die Folge: Etwa, wenn ein kleines Besuchermädchen ihrer desinteressierten Mutter mitteilt, dass es sich bei den Tieren um Fakes handelt, diese der Äusserung ihres Kindes jedoch keinerlei Aufmerksamkeit schenkt. Oder sämtliche Szenen, in denen sich die kostümierten Menschen unbeobachtet fühlen, insbesondere das permanent auf dem Smartphone herumtippende Faultier zieht die Absurditätsschraube ordentlich an. Ein guter Einstieg in das Post-Corona-Kinojahr 2020, am 4. Juni soll der Film in unsere Kinos kommen…
Tae-soo träumt von einer Karriere in der Anwaltskanzlei, in der er seit Monaten als Assistent auf Probe nur Botengänge erledigen darf. Sein Wunsch scheint zum Greifen nah, als ihm sein Chef eines Tages eine gut bezahlte Festanstellung unter folgender Voraussetzung verspricht: Tae-soo soll innerhalb von nur drei Monaten einen kurz vor der Pleite stehenden Zoo wieder zum Laufen bringen, damit sich ein potenzieller Käufer finden lässt. Da der Zoo mittlerweile fast alle Tiere hat verkaufen müssen und so natürlich keine Besucher anlocken kann, kommt Tae-soo eine verrückte, aber geniale Idee: Die verbliebenen Angestellten sollen in lebensechten Kostümen selbst in die Rollen der Tiere schlüpfen! Der Plan könnte aufgehen, denn wer würde schon unechte Tiere in einem Zoo vermuten?
RETTET DEN ZOO Trailer German Deutsch (2020) Exklusiv
Minatox69 besinnen auf Metal-Tradition und spielen modernisierten Melodic Thrash Metal mit Einflüssen aus Funk, Groove und Death Metal. Am 12. Juni veröffentlichen sie ihr Album «Collapse» und als kleinen Vorgeschmack gibt es jetzt den Track «Nothing New Under The Sun «….
Minatox69 - Nothing New Under The Sun [OFFICIAL VIDEO]
Heute gibt es mal wieder einen Klassiker für euch, dieses mal The Distillers mit dem Song «Drain The Blood» aus dem im Jahre 2003 erschienen Album «Coral Fang»…
The Distillers - "Drain The Blood" (Official Video)
Was mögen Schweizer an ihrem Land nicht? Mit dieser provokanten Frage quatschte der belgische Youtuber David Wuyts in Bern Einheimische an. Teuer sei die Schweiz, die Leute seien zu verklemmt und der Käse zu käsig, kam wie aus der Pistole geschossen. Interviewer David Wuyts zeigt sich teils erstaunt, wie spontan die Befragten mit ihm lästern…
Drei, vier – zum Impfen ist er hier.
Fünf, sechs – Dezimierung ist der Zweck.
Sieben, acht – New World Order an die Macht.
Neun, zehn – die Welt wird untergehn!
Freunde, heute mal wieder eine Cover-Version, dieses Mal » I Know There’s Something Going On» von Jorn, das Original stammt aus den 80er Jahren, und ist von Frida, welche mit Abba bekannt wurde…
Jorn - I Know There's Something Going On (Frida) - Metal Cover
Aus dem ALbum «House Of Zef» heute für euch Die Antwoord mit «NO 1″…
Die Antwoord - NO 1 (Official Audio)
¥O-LANDI:
No photos no fame
Nobody knows my name
NINJA:
No future no plan
I’m just an everyday man
¥O-LANDI:
Finally we are no-one
NINJA:
I’m walking down the street smoking a cigarette
Nobody look at me cos nobody cares
No-one stares no-one gives a damn
I’m just another face no-one knows who I am
“Un café s’il vous plaît”, I order my coffee
Watching people go by nobody bothers me
Nobody knows I am a millionaire
So nobody stares cos nobody cares
This is what it feels like
To be no-one
This is what it feels like to be no-one
So this is what it feels like to be no-one
This is what it feels like to be no-one
So this what it feels like to be no-one
¥O-LANDI:
Finally we are no-one
No photos no fame, nobody knows my name
Life is beautiful I’m just a stranger sipping on champagne
NINJA
No future no plan I’m just an everyday man
I’m just another face in the crowd watching my favourite band
¥O-LANDI;
I’m lying on the beach with my toes in the sand
Working on my tan no-one knows who I am
A firm hand applies the lotion
Little house on the beach next to the ocean
“Een roomys asseblief”, I order my ice-cream
Watching people on the beach nobody bothers me
Nobody knows I am a millionaire
So nobody stares cos nobody cares
This is what it feels like to be no-one
NINJA:
This is what it feels like to be no-one
So this is what it feels like to be no-one
This is what it feels like to be no-one
So this what it feels like to be no-one
NINJA:
This is what it feels like to be no-one
¥O-LANDI:
No fotos no fame nobody knows my name
NINJA:
So this is what it feels like to be no-one
This is what it feels like to be no-one
No future no plan I’m just an everyday man
So this what it feels like to be no-one
Die Kanadier von Ice War spielen Speed/Heavy Metal mit einer ordentlichen Prise Punkrock und veröffentlichen am 21. Juli ihr Album «Defender, Destroyer» und daraus gibt es nachfolgenden den Titeltrack…
Es war einmal vor langer Zeit, als Odin unter den Zweigen von Yggdrasil ging, wie zwei Raben niederflogen und sich auf seine Schultern setzten. Der Rabe auf seiner linken war weiss wie die Nebel von Niflheim (denn damals waren alle Raben weiss), und in seinen Augen spiegelten sich die Wolken. Der Rabe auf seiner rechten glänzte in der Sonne wie die Schneefelder Jotunheims und sah ihn mit hellen klaren Augen an. Und Odin nannte den Raben zu seiner rechten HUGIN, das ist Gedanke und den anderen nannte er MUNIN, das heisst Erinnerung.
Wie die Tage vergingen, glich der Raben Neugier auf alle Dinge in den Neun Welten der Wissbegier Allvaters. Sie flogen herum, horchten und beobachteten, was immer sie konnten, und jeden Abend kehrten sie zu Odin zurück und erzählten ihm alles, was sie in den langen Stunden des Tages gesehen und gehört hatten. Sie erzählten von den langsamen Gedanken der Berge, den bunten und sich ständig verändernden Erinnerungen der Menschen, und dem Lied in dem Herzen von allem, was lebt.
Und obgleich Odin sich an dem Wissen, das sie brachten, erfreute, hatte er doch stets das Gefühl, dass noch etwas fehlte, und sagte dann: «Das war viel, aber nicht genug. Morgen müsst ihr wieder fliegen. Versucht jetzt zu ruhen.» Und die Raben schliefen unruhig, nicht wissend, was noch fehlte, und jeden Morgen flogen sie wieder hinaus in die Welt.
Es kam einer von vielen Abenden nach einem weiteren langen Tag, an dem sie wieder einmal alles gesehen hatten, was Sunnas Schein zeigen kann, alle hellen Gedanken der Menschen in Midgard belauscht hatten und ihre wachen Erinnerungen gelesen hatten, als Hugin zu Munin sagte: «Wir können noch nicht zurück. Es ist nicht genug. Wir müssen weiter.» Und sie flogen voran, in die Nacht hinein.
Und Hugin flog durch die dunklen Träume der Menschheit und hörte die Gedanken, die sie am Tage nicht zu denken wagten, nicht einmal vor sich selbst. Er schwang sich durch die schwarze Leere zwischen den Sternen, wo nichts ist, und weiter bis zur zwielichten Welt der Zukunft, wo sowohl nichts existierte als auch alles zugleich. Und als er zurückkam, waren seine Federn, von Flügel zu Flügel, so schwarz wie die Nacht.
Und Munin flog durch die Gedanken der Menschen in die düsteren Ecken und Keller, wo sie all die Dinge versteckten, die sie nicht mögen, sie wegschlossen und sagten: «Ich erinnere mich nicht.» Er segelte durch die gähnende Leere Ginnungagaps, und weiter und weiter bis zur Asche Ragnaröks, die dieses Zeitalter vor dem nächsten verbirgt. Und als er zurückkam, waren seine Federn, vom Schnabel zum Schwanz, so schwarz wie Russ.
Die Raben kehrten zu Odin zurück gerade vor Anbruch des Morgens, wenn die Nacht am Dunkelsten ist, und wie sie sich auf seine Schultern setzten, wusste er alles, was sie gesehen hatten, und sie brauchten es nicht zu erzählen. Und Odin verstand, was all die Zeit gefehlt hatte, nickte, und sprach: «Es ist viel, und es ist genug. Für heute. Ihr könnt jetzt ruhen.» Und die Raben blinzelten schläfrig in die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, die auf ihren – nunmehr schwarzen – Federn glänzte, steckten den Schnabel unter die Flügel, und schliefen sehr gut.
Seit dieser Zeit sieht man, dass alle Raben so schwarz sind wie ein Schatten in einer sternlosen Nacht. Sehr selten geschieht es, dass jemand einen Blick auf einen weissen Raben erhascht; und wenn Ihr jemals das Glück haben solltet, einen zu sehen, dann wisst ihr, dass ihr weitab vom Weg gewandert seid und zurück in das Land der Erinnerung, bevor die Raben schwarz wurden.
Gehen wir tief in uns und durchleuchten wir unsere Ecken und Felder, dann kommt Frieden in uns. Ich möchte eines Tages die weissen Raben wiedersehen und nicht als Glück erachten, so sich mir einer zeigt.
Zum Vatertag dem Herrn so nah! Eisbrecher schicken Powerwolf’s «Stossgebet» eiskalt gen Himmel! «Ave fornicatio et sacrilegum. Deus peccatoribus et patrum Jesu» haut uns Frontmann Alex Wesselsky in der neuen Nummer um die Ohren. Die Anfrage dieser Coverversion kam dabei von Powerwolf selbst und Eisbrecher zögerten nicht lange. Der ehemalige Lehramtsstudent Alex empfand die Deutsch-Latein Kombi als besonders reizvoll, während Gitarrist und Produzent Noel Pix festhält: «Ein bisschen Powermetal steckt doch in uns allen». Und so brettert die Eisbrecher Version nochmal in einer ganz neuen Intensität los: Etwas weniger orchestral, aber kein Stück weniger eindringlich. Und so macht die Band «Stossgebet» gewissermassen zu ihrem eigenen Song, verneigt sich aber gleichzeitig vor dem Original. Erhältlich als Stream & Download!
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!