Friedhof auf Schulgelände – Schrecklicher Fund russischen Journalisten
Ein spontaner Friedhof wurde von einem Journalisten von der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti auf dem Gelände einer Schule in Mariupol entdeckt.
Ein spontaner Friedhof wurde von einem Journalisten von der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti auf dem Gelände einer Schule in Mariupol entdeckt.
Wenn wir krank sind, zeigt unser Körper Symptome. Wir sind träge, müde, haben Fieber – die allseits bekannten Abwehrreaktionen unseres Organismus. Doch was, wenn diesen Krankheitsanzeichen noch eine andere Funktion zugrunde liegt, als nur gefährliche Erreger zu bekämpfen? Evolutionspsychologe Leander Steinkopf erklärt, welche Rolle menschliche Interaktion bei der Genesung spielt. Unsere Symptome sollen unseren Mitmenschen signalisieren, dass wir hilfsbedürftig sind. Erst, wenn wir Anerkennung für unser Leiden bekommen, können sie abklingen. Was wir daher brauchen, ist ein Gesundheitssystem, das diesem Heilungsprozess Rechnung trägt. Ein System, das Menschen sieht statt Zahlen.
Oben einmal aus meinem Bloomberg-Terminal ab 1977 und von Thorsten Schulte selbst erstellt ab 1958 die deutschen Erzeugerpreise in % zum Vorjahr. Im März 2022 stiegen sie mit 30,9 % so stark wie nie zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Kommentar von Thorsten: Inzwischen bin ich der Ansicht, dass es gut ist, dass 90 Prozent der Menschen keine Ahnung haben, was jetzt auf sie zukommt. Sie würden nicht mehr schlafen.
Die meisten weigern sich einfach, es wissen zu wollen. Frei nach dem Motto: Die machen eh, was sie wollen und wir können es nicht ändern. Und wenn ich dann sehe: «…wir haben gebucht. Wo kann man auf Mallorca richtig gut essen gehen?», denke ich, ich bin im falschen Film und alles sowieso viel zu schwarz sehe… darf man das überhaupt noch oder ist das rassistisch?

Wie wohl die Politik das kommunizieren wird, dass sich die Daten zu massiven, lebenslangen Auswirkungen auf das Immunsystem für RNA und DNA Impfstoffe verdichten? Auch das muss unbedingt aufgearbeitet werden. Dabei hiess es mal, dass die Impfung sicher sei. Wer von Nebenwirkungen sprach, der wurde beschimpft und sofort als Impfgegner bezeichnet. Viele Nichtmediziner haben ebenfalls die Impfung empfohlen. Hier eine Studie, die genau auf diese Problematik eingeht:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027869152200206X?via%3Dihub
Warum wird das so spät von der Wissenschaft erkannt? Sind denn keine Überwachungsmechanismen bei den Herstellern installiert? Doch, hat keinen interessiert… Erst jetzt werden nach und nach die Zulassungsstudien veröffentlicht – und schon da war klar, dass die mRNA-Impfung nicht so unproblematisch ist, wie immer behauptet wurde. Das haben einige, in die Verdammnis gedrängte Wissenschaftler bereits vor 2 Jahren gesagt. Genau das! Aber klar, alles Schwurbler…

Cobra Spell haben ein Musikvideo zu ihrem Track «The Midnight Hour» veröffentlicht. Dies ist die zweite Auskopplung von der aktuellen EP «Anthems Of The Night». Hinter Cobra Spell stecken Sänger Alex Pazza (Hitten), die Gitarristinnen Sonia Anubis (ex-Crypta) und Esmée Van Sinderen, Bassistin Angelina Vehera und Schlagzeuger Léonard Cakolli…
Die evidenzbasierte Medizin wurde durch Konzerninteressen, gescheiterte Regulierung und die Kommerzialisierung der akademischen Welt korrumpiert.
Die Einführung der evidenzbasierten Medizin war ein Paradigmenwechsel, der die Medizin auf eine solide wissenschaftliche Grundlage stellen sollte. Die Gültigkeit dieses neuen Paradigmas hängt jedoch von zuverlässigen Daten aus klinischen Studien ab, von denen die meisten von der Pharmaindustrie durchgeführt und im Namen hochrangiger Wissenschaftler veröffentlicht werden. Die Freigabe zuvor vertraulicher Dokumente der pharmazeutischen Industrie an die Öffentlichkeit hat der medizinischen Gemeinschaft wertvolle Einblicke in das Ausmass gegeben, in dem von der Industrie gesponserte klinische Studien falsch dargestellt werden. Solange dieses Problem nicht behoben ist, wird die evidenzbasierte Medizin eine Illusion bleiben.
Den vollständiger Artikel könnt hier beim British Journal of Medicine nachlesen…
In einer aufrüttelnden Dokumentation schildert RT die dramatischen Ereignisse auf dem Maidan, in und um das Gewerkschaftshaus in Odessa 2014 und den bis heute andauernden, vom Westen finanzierten Bürgerkrieg in der Ostukraine, der so viel Leid über die dort lebenden Menschen gebracht hat.
2014 spaltete ein Staatsreich die Ukraine und führte zu einem Bruderkrieg im Osten des Landes – dieser dauert bis heute an. In den beiden Volksrepubliken Lugansk und Donezk gibt es zahlreiche Massengräber. Hier finden sich verstümmelte Leichen von Russen, die durch ukrainische Strafbrigaden zum Teil auf grausame Weise ermordet wurden. Alles begann Ende Dezember 2013 mit dem Besuch der US-Aussenpolitikerin Victoria Nuland auf dem Maidan in Kiew. Damit drohte der Ukraine das Schicksal von Syrien, dem Irak, Afghanistan, Jugoslawien und Libyen: blutige Machtergreifung, Zerstörung, Krieg.
Der aufschlussreiche und aufrüttelnde Film dokumentiert in gut 50 Minuten das zum Teil barbarische Geschehen in der Ukraine – ob die Ereignisse auf dem Maidan, der Angriff auf das Gewerkschaftshaus in Odessa 2014, bei dem offiziell 48 Menschen umgebracht wurden, das Referendum im Donbass und den von den USA und dem Westen initiierten Bürgerkrieg im Land, bei dem Slawen gegen Slawen kämpfen. Zahlreiche Aufnahmen und Interviewte geben einen Einblick in das Geschehen.
Inflation, steigende Energiepreise, Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Heiz- oder Mobilitätskosten bezahlen sollen… man könnte bei solchen Meldungen glatt auf die Idee kommen, dass die sagenhafte Erfolgsgeschichte unserer bunten Republik Deutschland erste Risse bekommt. Aber glauben Sie bitte nicht alles, was in den Zeitungen steht. Uns geht es gut! Besser denn je! Und das lässt sich auch durch Zahlen belegen, wenn man mal die linkspopulistische Rosinenpickerei beiseitelässt, mit der diese Neiddebatte geführt wird.
Überall nur noch Verschwörungstheoretiker, Aluhüte und Nazis… gottseidank hat sich Naidoo davon entsagt…
Die Impfpflicht ab 60 Jahren wurde im Bundestag abgelehnt, die allgemeine Impfpflicht ab 18 war schon vorher gescheitert. Viele Menschen in Deutschland, egal ob geimpft oder nicht, haben durchgeatmet. So auch Paul Brandenburg Notfallmediziner und Podcast-Stimme von «Nacktes Niveau». So bezeichnet Brandenburg Karl Lauterbach als «politischen Gewalttäter» und «Hetzer». Ob wir nun aufatmen können, hält Brandenburg für unwahrscheinlich, da die Idee im Raum steht und der Herbst erneut für erhöhte Infektionsraten sorgen wird. Brandenburg lehnt zwar die Pflichtimpfung ab, aber nicht Impfungen im allgemeine. Vielmehr kritisiert Brandenburg, dass die Corona-Impfung keinen vollständigen und vor allem anhaltender Immunschutz gewährleistet. Paul Brandenburg absolvierte sein Medizinstudium an der Berliner Charité. 2013 wurde Brandenburg mit seinem Buch «Kliniken und Nebenwirkungen» medial bekannt. Später dann durch seine tiefgreifende Kritik an den Corona-Maßnahmen.
Hier ein kleiner Überblick über die weltweiten Waffenexporte der USA in den vergangenen 70 Jahren, genauer von 1950 bis 2017. Waffenexporte der USA . Daten aus der Datenbank für Waffentransfers des Stockholm International Peace Research Institute. Die Einheiten werden in Trendindikatorwerten (TIV) ausgedrückt. Jeder Punkt auf der Karte entspricht einem TIV. Visualisierung von Will Geary. Das Geschäftsmodell ist übrigens ganz einfach:
1. Konflikte und Angst erzeugen
2. Schutz davor verkaufen
Die Erfüllung dieser Punkte sorgt für endlose bewaffnete Konflikte und damit für Gewinne. Die USA haben seit dem Zweiten Weltkrieg über 20 Millionen Menschen für «Freiheit und Demokratie» getötet.
US-Generalmajor Roger L. Cloutier wurde von Russland gefangengenommen, als er versuchte, aus Mariupol zu fliehen, nachdem er ukrainischen und Söldnertruppen militärische Anweisungen gegeben hatte! Dies ist eine offene Kriegshandlung, von der die Vereinigten Staaten erwartet haben, dass sie ungestraft bleibt.
Die russischen Streitkräfte schnitten alle Fluchtwege am Boden ab, wodurch «das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte in eine Falle geriet», das letztendlich gar nicht ukrainisch war. Der Westen hat den Krieg in der Ukraine wahrscheinlich die meiste Zeit über befehligt. Um nicht gefangen zu werden, versuchten die westlichen Streitkräfte dann, ihre Leute per Hubschrauber zu befreien. Russland hat die Hubschrauber erfolgreich abgeschossen. Als die Russen vorrückten, suchten militärische Führer aus mehreren Ländern, die von amerikanischen Geheimdiensten versorgt wurden, Zuflucht in einem Stahlwerk, von dem die amerikanischen Geheimdienste wussten, dass Russland die Zerstörung um jeden Preis vermeiden wollte. Das Stahlwerk war ein hervorragender Ort, um von dort aus zu kämpfen, was ein Vorteil war, denn es war sehr leicht zu verteidigen.
Die amerikanischen und westlichen Streitkräfte schickten immer wieder Hubschrauber, die jedoch abgeschossen wurden, bevor sie das Stahlwerk erreichten. Dann änderten die Russen ihre Taktik. Die taktische Änderung bestand darin, dass sie den Hubschraubern erlaubten, das Stahlwerk zu erreichen und auf offenen Flächen auf dem Gelände des Stahlwerks zu landen, um sie dann abzuschiessen, wenn sie versuchten, es zu verlassen. Im Laufe der Zeit liessen sie 8 Hubschrauber landen und holten Menschen aus dem Stahlwerk ab. 2 von ihnen konnten entkommen, aber in einem der sechs abgeschossenen Helikopter fand man General Cloutier.
Das sind schlechte Nachrichten, denn damit ist zweifelsfrei bewiesen, dass die USA wirklich den Krieg in der Ukraine führen und zwar auf ukrainischem Boden. Russland kann jetzt zu Recht tun, was es will, um Vergeltung zu üben.
Zur Klarstellung: Das Pentagon hat den Krieg in der Ukraine schon früh befehligt. Das Pentagon befahl den Einsatz der ukrainischen Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde. Ich bezweifle, dass das Pentagon die Tötung von Flüchtlingen angeordnet hat, aber selbst der Einsatz von menschlichen Schutzschilden, insbesondere wenn er vom Ausland aus befohlen wird, ist nur eine Grauzone davon entfernt. Die Vereinigten Staaten können zu Recht für die Gräueltaten in der Ukraine verantwortlich gemacht werden.
Nach der Gefangennahme des amerikanischen Generals haben die amerikanischen Medien und der amerikanische Geheimdienst die Lügenfabrik auf Hochtouren laufen lassen und Big Tech mischte sich ein und erklärte offen, dass sie jede Medienquelle entmonetarisieren würden, die die Lügen nicht in vollem Umfang verbreiten würde. Jetzt erfahren wir nur noch, wie die Russen angeblich fröhlich zahllose Zivilisten vergewaltigt und ermordet hätten. Jetzt werden wir also sehen, wie gut Russland darauf reagiert, so verleumdet zu werden und wie gut Russland darauf reagiert, für etwas angegriffen zu werden, was es nie getan hat.
Zur Erinnerung: Wie bastelt man einen Grund, um als NATO militärisch aktiv werden zu können? «Humanitäre Hilfe» wird der NATO-Eingriff dann zumeist genannt. Bisher zeigte sich kaum Zuspruch in der westlichen Bevölkerung, dass die NATO in dem Ukraine-Krieg militärisch aktiv werden solle. Deshalb gab sich auch die NATO bisher sehr zurückhaltend. So ein Krieg braucht schliesslich die Zustimmung vom Volk. Könnte sich das nun mit den schrecklichen Bildern von Butscha ändern?
Unter Zeithistorikern freilich ist es seit langem kein Geheimnis, dass das, was da vor 23 Jahren passiert ist, einer der grössten und erfolgreichsten Propaganda-Coups der Nato war. Das KZ im Stadion von Pristina – hat es nie gegeben. Die Operation Hufeisen – hat es nie gegeben. Gezielte ethnische Säuberungen – es gibt keine Belege dafür, ebenso wenig für einen geplanten Genozid.
Wofür es eindeutige Beweise gibt: dass im deutschen Verteidigungsministerium Bild- und Dokumentenfälscher aktiv waren. Sie münzten Fotografien von in Gefechten getöteten albanischen UÇK-Terroristen zu Abbildungen von unschuldigen albanischen Zivilisten um, die den von den serbischen Einheiten angeblich durchgeführten Massenhinrichtungen zum Opfer gefallen seien. Ebenso wurden die bei Scharmützeln zwischen der UÇK und der jugoslawischen Armee zerstörten Ortschaften als im Auftrag von Milošević ausradierte Dörfer ausgegeben. Gleichzeitig wurde dafür gesorgt, dass die davon abweichenden Informationen von OSZE-Beobachtern intern blieben und nicht an die Öffentlichkeit gelangten.
Wer das Völkerrecht bricht braucht eine gute Geschichte. Gute Geschichten müssen nicht unbedingt wahr sein. Gute-Nacht-Geschichten z.B. sind gut, wenn sie einschläfern und die Kinder in eine ruhige Nacht gleiten lassen. Man erzählt ihnen Dinge, die sie schön finden und die träumerische Phantasie anregen. Andere Geschichten sollen erregen und aufwühlen und zum Handeln motivieren. Bei völkerrechtswidrigen Handlungen, da braucht man Geschichten von humanitärer Hilfe gegen böse Mächte und Männer. Aus Humanität gegens Völkerrecht, das hört sich nach einer spannenden Geschichte an, die Helden fordert. Sie ist freilich schon oft erzählt worden: beim Vietnam-Krieg z.B. oder bei der Invasion Kubas, beim Krieg gegen Irak, Syrien und Afghanistan. 1999 ist sie gegen Serbien erzählt worden. 50 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik ging Deutschland wieder in den Krieg, in einen völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Krieg. Ohne ausdrückliches UNO-Mandat darf kein Land der Welt militärisch angegriffen werden. Ein solches Mandat gab es nicht. Das Grundgesetz verbietet nicht nur die Beteiligung an, sondern bereits die Vorbereitung von Angriffskriegen. Ein völkerrechts- und grundgesetzwidriger Krieg ist nicht leicht zu erklären. Fischer und Scharping schafften das. Sie mussten dazu aber gross auftragen. Dass es dabei selten mit der reinen Wahrheit zuging, zeigt dieser Beitrag.
Rugovo, ein kleines Bauerndorf im südlichen Kosovo. Im Krieg blieb der Ort weitgehend unzerstört. (…) Und doch hat Rugovo für den Kosovo-Krieg eine besondere Bedeutung. Begonnen hatte die Geschichte auf dem Bauernhof von Shefget Berisha. Eine Geschichte, die später im fernen Deutschland Schlagzeilen machte. Es war der 29. Januar 1999. Plötzlich hörten die Nachbarn von Shefget Berisha Schüsse. Was war passiert?
Remzi Shala, Augenzeuge: «Morgens kurz nach fünf ging es drüben im Haus meines Nachbarn Shefget Berisha los. Es waren Schüsse aus Maschinengewehren, drei oder vier Stunden lang. Wir waren wach geworden und hörten das alles, ja, erst nach drei oder vier Stunden hörte die Schiesserei auf. So gegen zehn Uhr kam eine Gruppe Polizisten aus dieser Richtung dort auf uns zu. Mein Vater und ich haben sie gesehen. Als sie dann so ungefähr bis auf 50, 60 Meter an mich herangekommen waren, blieb mir nur noch wegzulaufen. Ich lief weg in die andere Richtung.»
Der zerschossene rote Kleinbus erinnert noch heute an jenen Tag. Doch was war genau in Rugovo geschehen? Ein Massaker der Serben an unschuldigen Zivilisten, sagte Rudolf Scharping. Zwei Monate später, am 27. April 1999, präsentierte der Verteidigungsminister seine Beweise. «Was wir Ihnen hier zeigen, ich hatte ja schon gesagt, man braucht starke Nerven, um solch grauenhafte Bilder überhaupt ertragen zu können, sie machen aber deutlich, mit welcher Brutalität das damals begonnen wurde und seither weitergegangen ist. (…) Die Uniformen, die Sie da sehen, das sind Uniformen der serbischen Spezialpolizei. Das macht auch deutlich, dass Armeekräfte und Spezialpolizei, später dann auch im Fortgang nicht nur diese, sondern auch regelrechte Banden freigelassener Strafgefangener und anderer, an solchen Mordtaten beteiligt sind.»
(…)
«Deshalb führen wir Krieg», titelte auch die Presse und veröffentlichte die Bilder Scharpings. Doch seine eigenen Experten wussten es schon damals besser: Dies war kein Massaker an Zivilisten! Aus dem geheimen Lagebericht: «Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch: Am 29. Januar 1999 wurden in Rugovo bei einem Gefecht 24 Kosovo-Albaner und ein serbischer Polizist getötet.»Also ein Gefecht unter Soldaten – kein Massaker an Zivilisten, wie der Verteidigungsminister behauptet? Diese Fernsehbilder, aufgenommen von einem westlichen Kamerateam unmittelbar nach den Ereignissen in Rugovo, liefern Hinweise, wie es tatsächlich war: Gewehre neben toten Albanern, die angeblich Zivilisten waren. Die Toten tragen Militärstiefel. Sie haben Mitgliedsausweise der UÇK und tragen deren Rangabzeichen. Doch wurden diese Bilder vielleicht arrangiert – von den Serben, und vor dem Eintreffen der westlichen Kamerateams?
Frage: «Bei dem Beispiel Rugovo, auf welche Quellen haben Sie sich dabei berufen?»
Scharping: «Auf OSZE-Beobachter, die als Erste am Ort waren.»
Frage: «Waren diese Schilderungen, die damals gemacht worden sind zu den Vorgängen in Rugovo, aus Ihrer Sicht heute korrekt und sind nach wie vor so gültig?»
Scharping: «Ja, die sind völlig korrekt.»Der erste OSZE-Beobachter vor Ort, das war der deutsche Polizeibeamte Henning Hensch.
Hensch: «In jedem Fall ist es richtig, dass der Verteidigungsminister noch am Tage der ersten Veröffentlichung, die ich selber auch gesehen habe in der Deutschen Welle, von mir darüber in Kenntnis gesetzt worden ist, dass die Darstellung, die da abgelaufen ist, so nicht gewesen ist.» – Sein offizieller Ermittlungsbericht zu Rugovo. Das Ergebnis: Kein Massaker an Zivilisten.
Hensch: «Am Tatort fanden wir einen roten Van, zerschossen, mit offenen Scheiben und insgesamt 14 Leichen in diesem Fahrzeug, und drei Leichen lagen ausserhalb (…). In der Garage genannten Stallung auf der Rückseite der Farm befanden sich fünf UÇK-Fighter in den typischen Uniformen, den dunkelblauen mit dunkelgrün oder grün eingefärbten Uniformen, die dort im zehn Zentimeter hohen Wasser lagen. Und dann ging es noch etwa 300 Meter weiter zu einem zweiten Tatort, an dem wir wiederum vier Leichen fanden, und darüber hinaus sind die Leichen, die der Verteidigungsminister zeigen liess, dort von den serbischen Sicherheitsbehörden und von mir und meinen beiden russischen Kollegen abgelegt worden, weil wir sie von den verschiedenen Fundorten oder Tatorten zusammengesammelt hatten.»
So also entstanden diese Bilder einer angeblichen Exekution, die der Minister präsentierte. Bilder, die mit den tatsächlichen Ereignissen nichts zu tun hatten.
(…)
Nur der Auftakt
April 1999, bei den Vereinten Nationen wird um den Krieg gestritten. Zur gleichen Zeit fliegen NATO-Bomber Angriff auf Angriff, 6000mal – und immer ohne UN-Mandat. Ganz überraschend ist das nicht, denn bei den Vereinten Nationen kennt man nicht erst seit heute die amerikanische Regierungspolitik und deren kaum verhüllte Geringschätzung der UN. Bereits 1993 hatte US-Präsident Bill Clinton die Grundzüge dieser Aussenpolitik in einem geheimen Regierungsdokument festgelegt. Der Titel: Mit den Vereinten Nationen, wenn möglich – ohne sie, wenn nötig. «Die NATO» – heisst es darin – «soll die Entscheidungskriterien für die UN festschreiben und nicht umgekehrt.» Der Kosovo-Einsatz ohne UN-Mandat – ein klarer Bruch des Völkerrechts. Der deutsche Verteidigungsminister hat ihn mitgetragen.Doch warum? Einer der wichtigsten Berater der US-Regierung, Wayne Merry, hatte Zugang zu geheimen Planungsunterlagen der US-Regierung. Wayne Merry: «Meine Regierungsleute aus dem Aussenministerium reden davon, dass Kosovo nur der Auftakt ist für zukünftige Kriege der NATO, die noch viel entfernter sein werden. Für Washington ging es nicht um die Demonstration der amerikanischen Führungsrolle in der NATO. Die wurde nie bestritten. Man wollte zeigen, dass die NATO überhaupt noch einen Zweck hat. Und dieser Zweck ist etwas ganz anderes als die rein defensiven Aufgaben, für die die NATO gegründet wurde.»
(…)