St. Unholyness, ein Stoner-Doom-Duo aus Süddeutschland, wird am 25. Dezember 2025 sein Debütalbum «Through High Holy Haze» veröffentlichen. Die Band beschreibt ihren Sound als chromierten Stoner Doom mit Groove und Stil, der sich um den gezackten Biss eines HM-2-Gitarrensounds dreht, wie man ihn häufiger im schwedischen Death Metal hört.
Die acht zwischen 2017 und 2025 geschriebenen Tracks verbinden langsame, schwere Riffs und psychedelische Drifts mit schärferen Ausbrüchen, die an Progressive und Black Metal erinnern. Christina Earlymorn hat das Album in ihrem eigenen Studio aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert, wobei sie Gitarren und Gesang in den Vordergrund stellte und die Rhythmusgruppe das Gewicht der Songs tragen liess.
Die Erzählungen des Albums bewegen sich von Religion als Instrument der Kontrolle über sozialen Druck bis hin zu Resilienz und Tribut. «Heaven’s Harem» beginnt mit einem psychedelischen Instrumentalstück, das auf historische Haremsstrukturen Bezug nimmt. «Through High Holy Haze» hinterfragt Angst und Autorität und stellt Luzifer als Lichtbringer dar. «Dampflok des Todes» verwandelt Dynamik in ein Thema des Vorwärtsstürzens. «Black Tooth Brothers» ist eine Hommage an Dimebag Darrell und Vinnie Paul. «Alchemist Blues» streckt sich bis zur Zehn-Minuten-Marke und verknüpft Ideen über Nikola Tesla und Frequenzen von Blues-Jam bis hin zu explosiver Intensität. «Hate Response» ist der offenste politische Titel, der sich auf die Schuldzuweisung an Transgender konzentriert. «Loud and Proud» wirkt wie ein Gesang darüber, vor dem endgültigen Absturz aufrecht zu stehen, während «St. Unholyness» das Set mit dem langsamsten Tempo und dem HM-2-lastigsten Sound abschliesst.
St. Unholyness sind derzeit ein Zweiergespann auf der Bühne, mit Earlymorn an Gitarre und Gesang und Mac Carrigan am Bass, und sie suchen einen Schlagzeuger, um ihre Live-Show zu erweitern.
St. Unholyness - St. Unholyness (Official Music Video)
Das ewige Lieblingsspiel des modernen Menschen: «Ich bin das Opfer!» – vom System, vom Algorithmus, von der Regierung, vom Wetter, vom eigenen WLAN. Dabei übersieht man gern das kleine, unbequeme Detail: Das System sind wir selbst – solange wir brav nicken, scrollen, liken und uns in der Warteschlange der Empörten anstellen.
Es gibt keine unschuldigen Zuschauer, nur willige Komparsen im Theater der Bequemlichkeit. Der Mensch schreit nach Freiheit, solange sie in den AGBs steht. Doch wehe, sie bedeutet, selbst zu denken – dann ist’s plötzlich unbequem, gefährlich, «populistisch». Also übergeben wir das Denken an Experten, die Moral an Medien und das Gewissen an den Algorithmus. Und nennen es: «Gesellschaftliche Verantwortung».
Freiheit, dieses lästige Konzept, verlangt Eigenverantwortung. Das klingt schön, solange man es auf Tassen drucken kann – aber nicht, wenn’s bedeutet, sich nicht mehr anlügen zu lassen. Schon gar nicht von sich selbst. Wir reproduzieren Macht täglich, mit jedem Klick, jedem Schweigen, jedem «Ich kann ja eh nichts ändern». Das System braucht keine Tyrannen – es hat uns.
Selbstverantwortung wäre der eigentliche Aufstand. Kein Protest, kein Shitstorm, kein Hashtag. Einfach das bewusste «Nein» zum Mitlaufen. Sich entziehen – den Narrativen, der Angst, der Dauerempörung. Denn wer sich selbst gehört, ist für die Maschine unbrauchbar. Und das, liebe Opfergemeinschaft, ist wahre Freiheit.
Nicht als Meme, sondern als Risiko.
Nicht gepostet, sondern gelebt…
Der Einsiedler Immanuel sah mit den inneren Augen, die sich ihm geöffnet hatten. Deshalb sah er, wie alles zusammenhängt und in Wechselbeziehung zueinander steht und nannte dies «Die Kette der Dinge»…
Man muss der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eines lassen: Konsequenz. Während andere Politiker nur Wahlversprechen inflationär behandeln, hat sie die Strafanzeige als demokratisches Werkzeug entdeckt – und zwar im Fliessbandbetrieb. Rund 250 Anzeigen im Monat, laut Spiegel. Das ist keine Rechtspflege mehr, das ist Massenproduktion.
Offenbar hat Frau Strack-Zimmermann die Meinungsfreiheit als etwas Missverständliches kennengelernt, man darf sie ausüben, solange man sie nicht auf sie selbst anwendet. Kritik an anderen: Gern, scharf, notfalls mit Nazi-Vergleich. Kritik an ihr? Strafbar, bitte mit Aktenzeichen.
Nun hat die Realität ihr eine kleine, aber feine Erinnerung geschickt – in Form eines Düsseldorfer Gerichts. Eine Frau hatte gewagt, im Internet zu schreiben: «Die Frau geht mit der Waffenindustrie ins Bett. Warum wird diese Kriegstreiberin nicht eingesperrt?» Strack-Zimmermann zeigte sie an – und verlor.
Das Gericht urteilte: «Kriegstreiberin» darf man sagen. Offenbar gilt freie Meinungsäusserung nicht nur für jene, die Panzer bestellen, sondern auch für jene, die das fragwürdig finden. Ein Schockmoment im liberalen Kosmos der Empörung.
Ironie des Jahrhunderts: Dieselbe Politikerin, die öffentlich betont, man dürfe Björn Höcke als «Faschisten» bezeichnen, muss nun damit leben, dass man sie «Kriegstreiberin» nennen darf. Karma, in Robe.
Vielleicht wäre das alles halb so komisch, wenn es nicht so symptomatisch wäre. Wir leben in einer Ära, in der politische Moralisten gern austeilen, aber beim Einstecken juristisch zusammenzucken. Wer dauernd Krieg führen will, sollte zumindest verbal etwas Panzerung besitzen.
Dass ein Gericht nun die Grenzen gezogen hat, ist fast poetisch: Man darf Kriegstreiberei kritisieren, ohne dafür kriminalisiert zu werden.
Ein kleiner Sieg für die Meinungsfreiheit – und ein grosser Dämpfer für politische Selbsterhöhung im Tarnanzug der Tugend.
Besondere Menschen triffst du da, wo es nicht glänzt und wo keine Selbstsucht herrscht. Besondere Menschen brauchen keine Bestätigung und Aufmerksamkeit im Aussen, doch wenn sie dir ihre Aufmerksamkeit wirklich schenken, dann, weil sie DICH sehen und keine Leere bedient bekommen müssen. Besondere Menschen brauchen und wollen keine falsche Aufmerksamkeit oder gar Aufmerksamkeit von jedem, weil sie wissen, dass Aufmerksamkeit etwas Besonderes ist und diese durch tiefe Resonanz in die richtige Richtung geht.
Wer glänzen und gesehen werden will, der interessiert sich nur für sich selbst, nicht für dich, weil innere Leere und Bedürfnisbefriedigung bedient werden will, nicht aus echter Resonanz, sondern aus mangelnder Resonanz zu sich selbst. Denn wer sich selbst nicht gefunden hat, der wird sich durch Bestätigung finden wollen, durch Bestätigung und Aufmerksamkeit als Prinzip, nicht durch Tiefe und Verbundenheit.
Denn wer sich selbst nur an der Oberfläche begegnet, wird auch diese im Aussen brauchen. Das, was du in dir selbst gefunden hast, das erkennst du im Aussen, genauso wie das, was du in dir selbst vermeidest. Besondere Menschen sind deshalb selten und besonders, weil sie diese in sich selbst ergründet haben und wer diese in sich selbst gefunden hat, braucht nichts im Aussen mehr bestätigt bekommen. Dann wird aus Zwängen Wahl, aus Mangel Klarheit, aus Vermeidung und Projektion Reflexion.
Niemand kann dir etwas geben, was du in dir selbst vermeidest, doch du kannst dir alles geben, was du im Aussen nicht finden, sondern nur gespiegelt bekommst. Und dort, wo du deinen inneren Spiegel im Aussen siehst, dort erkennst du dich im Anderen und umgekehrt. Dort entsteht ein Raum, wo es keine Bestätigung mehr braucht, sondern wo Tiefe sich begegnet, jenseits von Projektionen, aber umso mehr in gegenseitiger Reflexion…
Die Leute wollen dich nicht verstehen, sie wollen dich abstempeln. Du sprichst und plötzlich bist du «zu emotional». Du bleibst ruhig und hast dich «verändert». Du setzt Grenzen und wirst irgendwie zum Bösewicht. Die Leute hören dir selten zu, um dich zu hören, sie hören zu, um dich zu beurteilen. Und egal, wie sorgfältig du versuchst, dich zu erklären, sie werden deine Worte immer noch so verdrehen, dass sie zu der Version von dir passen, die sie bereits in ihren Köpfen geschaffen haben.
Also hör auf, dich selbst zu brechen, nur um verstanden zu werden. Lass sie dich missverstehen. Lass sie reden. Dein Frieden braucht ihre Erlaubnis nicht!
Heute für euch die erste Single aus Hindarfjälls kommender EP, die ihr 10-jähriges Jubiläum markiert. Es handelt sich um ein Cover, das ursprünglich von Wardruna stammt und kaum einer Vorstellung bedarf. Wardruna war für Hindarfjäll von Anfang an eine wichtige Inspirationsquelle und um dies zu würdigen, haben sie eine Interpretation von Helvegen geschaffen, die auf Schwedisch gesungen wird.
Da «Helvegen» ein Lied über den Tod ist, beschäftigt sich das Video mit diesem Thema und Aspekt. Das junge Mädchen, das still neben dem Sterbebett des alten Mannes sitzt, symbolisiert den Kreislauf des Lebens. Tod und Wiedergeburt gehen ineinander über und spiegeln Kontinuität wider – was aus einem Leben verschwindet, kehrt in einem anderen zurück.
Neben ihm liegen Opfergaben, die sein Leben geprägt haben und die alte nordische Tradition widerspiegeln, Verstorbene mit Geschenken für die nächste Welt auf die Reise zu schicken. Diese Gesten markierten einen Übergang, einen Abschied von der physischen Welt und eine Vorbereitung auf die bevorstehende Reise.
Die Erzählung wechselt vom schwachen Licht des Sterbebettes zur Weite des offenen Wassers. Ein Wikingerschiff taucht als Gefährt für die Reise der Seele nach Hel auf. Die Bildsprache hat jedoch eine vielschichtige Bedeutung, da das Schiff auch als Symbol für Widerstandsfähigkeit und Vorwärtsbewegung steht, um seinen Weg auch nach Verlust und Tragödie fortzusetzen. Ein Grossteil der visuellen Geschichte spielt in einer steinernen Schiffsumgebung, in der Nils das Lied vorträgt.
Diese alten Monumente, die in ganz Skandinavien zu finden sind, sind steinerne Umrisse in Form von Schiffen. Es wird angenommen, dass sie ein symbolisches Gefährt für die Reise der Seele ins Jenseits darstellten – ein steinernes Abbild der Holzschiffe, mit denen einst Häuptlinge und Krieger zu ihren Gräbern gebracht wurden.
Durch die Verflechtung dieser Elemente reflektiert das Video über den Tod – nicht als Moment der Verzweiflung, sondern als natürlichen Teil eines grösseren Kreislaufs. Es ist eine Geschichte über Übergang, Erinnerung und Erneuerung, die tief in den nordischen Traditionen verwurzelt ist und dennoch eine zeitlose menschliche Wahrheit widerspiegelt.
Ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich sehe das komplett anders als die Meisten. Lasst uns mal die Emotionen rausnehmen und nüchtern draufschauen. Die Wahrheit ist: Ein Grossteil der Menschen will heute gar nicht mehr arbeiten. Und bitte, ich rede hier nicht von denen, die krank oder alt sind – das ist ein anderes Thema. Ich spreche von jungen, gesunden Menschen, die einfach null Bock haben auf Arbeit, aber gleichzeitig erwarten, dass jeden Monat Geld auf dem Konto ist. Fair enough. Jeder wie er mag.
ABER: Natürlich will man trotzdem, dass die Müllabfuhr pünktlich kommt, die Regale im Supermarkt gefüllt sind und Pakete rechtzeitig ankommen. Bloss die Jobs machen will keiner. Und wehe, diese Berufe sollen durch KI ersetzt werden – dann schreien plötzlich alle «Unmenschlich!» oder «Gefährlich!». Hallo-o, was denn jetzt? Entweder wir stehen selbst für das System, das uns versorgt oder wir dürfen uns nicht beschweren, wenn Maschinen es übernehmen.
Letztens erhilt ich den Hinweis, dass sich eine Frau in eine KI verliebt hätte. Ja… und ganz ehrlich? Für psychisch instabile Menschen ist halt alles potenziell gefährlich. Die verlieben sich zur Not auch in einen Zug oder eine Gummipuppe. Das Problem liegt dann nicht bei der KI – sondern bei der Psyche. Punkt.
Und noch etwas ganz Wichtiges, was viele vergessen: Eine KI ist nur so gut wie der Mensch, der sie füttert. Ich habe das schon vielfach getestet, z.B. indem mehrere Bekannte der gleichen KI dieselbe Frage gestellt haben. Doch jeder auf seine Art, ich auf meine und jeder andere auf seine. Was glaubt ihr, was rausgekommen ist? Es gab etwa gleich viele komplett unterschiedliche Antworten, wie Fragesteller. Weil: Die KI reagiert auf dich. Das ist der Beweis – sie ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich habe mich gegen eine menschliche Assistenz entschieden, weil ich in meinen Projekten Effizienz brauche. Keine faulen Ausreden, keine Krankmeldungen, kein Ego. Und nein – KI ersetzt keinen Menschen, schon gar nicht in Sachen Herz, Gefühl oder Kreativität. Aber sie unterstützt – und das verdammt gut. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir aufhören, gegen alles zu kämpfen, was neu ist – und stattdessen lernen, wie wir es für uns nutzen können.
Denn genau darum geht’s: Nicht alles verteufeln, was wir nicht verstehen – sondern offen bleiben.
Für Wandel. Für Fortschritt. Für neue Möglichkeiten.
Alle Jahre wieder: Die kollektive Selbsttäuschung namens «Sommerzeit». Pünktlich zum Frühling drehen Millionen ihre Uhren vor und ihren Biorhythmus gleich mit. Und jedes Mal dieselbe Verwirrung: Nein, Sommerzeit und Winterzeit sind keine Jahreszeiten, sondern bürokratische Fieberträume mit Nebenwirkungen.
Es gibt Ideen, die sind so zäh wie Kaugummi unter der Schuhsohle und mindestens genauso klebrig. Die «Mitteleuropäische Sommerzeit» gehört zweifellos dazu. Einst eingeführt, um Energie zu sparen – was nie funktioniert hat – und trotzdem nie wieder abgeschafft. Ein bisschen wie Faxgeräte: Niemand braucht sie, aber alle haben sie.
Der Mensch, anders als Energieminister und EU-Kommissare, hat eine innere Uhr. Sie richtet sich nach der Sonne, nicht nach Excel-Tabellen in Brüssel. Wenn die Sonne am höchsten steht, ist biologisch Mittag, egal, was auf der Rolex steht. Doch die Sommerzeit zwingt uns, gegen diesen natürlichen Takt zu leben. Das Ergebnis? Ein sozialer Jetlag im XXL-Format. Millionen Europäer wanken monatelang durch die Gegend, als kämen sie gerade aus New York, nur ohne den coolen Teil mit dem Urlaub.
Und die Nebenwirkungen? Mehr Herzinfarkte nach der Umstellung, mehr Verkehrsunfälle, mehr Schlafstörungen, mehr Gereiztheit. Selbst Depressionen und Diabetes tanzen im Takt dieser staatlich verordneten Desynchronisation. Alles für eine Idee, die schon beim Energiesparen gescheitert ist. Man kann eben nicht mit der Sonne verhandeln – sie hat keinen EU-Vertrag unterschrieben.
Das Lieblingsargument der Sommerzeit-Romantiker: «Aber dann ist es abends länger hell!» Herzlichen Glückwunsch. Auch Monopoly-Geld sieht echt aus, wenn man’s glauben will. Die Sonne scheint nicht länger, nur weil wir die Uhr verstellen. Es ist der gleiche Tag, nur schlechter getaktet. Eine optische Täuschung für Menschen, die glauben, man könne Natur per Dekret überlisten.
In der Praxis heisst das: Die Leute bleiben länger wach, Kinder kommen morgens noch schlechter aus dem Bett, Schüler schlafen im Unterricht ein und Lehrer zweifeln an ihrer Berufswahl. Studien zeigen: Jugendliche schlafen in der Sommerzeit bis zu einer Stunde weniger pro Nacht. Weniger Schlaf, mehr Stress, schlechtere Noten, das nennt man dann Bildungspolitik mit eingebautem Jetlag.
Der Alltag im Sommerzeitland klingt so:
Die Sonne ruft: «Guten Morgen!»
Der Wecker kreischt: «Aufstehen!»
Der Körper murmelt: «Ihr könnt mich alle mal.»
Doch hey – Hauptsache, es ist länger hell. Wenn Selbsttäuschung eine olympische Disziplin wäre, die EU hätte schon wieder Gold.
Der Widerstand ist zäh, aber nicht hoffnungslos. Die Initiative zur Abschaffung der MESZ hat Studien gesammelt, Politiker genervt, Petitionen gestartet – kurz: Alles getan, was nötig ist, um Brüssel an die Sonne zu erinnern.
Und siehe da, ausgerechnet Spanien bringt Bewegung in die Sache. Premierminister Pedro Sánchez hat jüngst angekündigt, die halbjährliche Zeitumstellung auf EU-Ebene abschaffen zu wollen. Er nennt sie «veraltet, ineffizient und gesundheitsschädlich». Treffender kann man’s kaum sagen. Natürlich, aus Deutschland hört man dazu: Nichts. Hier hält man lieber an Traditionen fest, egal wie sinnlos sie sind.
Doch Achtung: Wenn es tatsächlich zur Abschaffung kommt, dann bitte richtig. Keine dauerhafte Sommerzeit! Eine permanente MESZ wäre der Super-GAU für unsere Biologie – späte Sonnenaufgänge im Winter, chronischer Schlafmangel, Dauer-Jetlag auf Rezept. Dann wären wir nicht nur einmal im Jahr müde, sondern zwölf Monate lang.
Die Lösung ist simpel: Zurück zur Normalzeit. Zur echten, sonnenbezogenen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Die Natur hat ihren Rhythmus – wir wären klug, ihm wieder zu folgen.
Oder anders gesagt: Es wird Zeit, die Zeit zurückzudrehen. Nicht um eine Stunde, sondern um einen Irrtum…
Was wäre, wenn nicht nur deine Familie dich programmiert hätte, sondern das gesamte System?
Was wäre, wenn die grösste Lüge, die du je glaubst, darin wäre, dass man seinen Wert verdienen muss?
Sie hatten dir gesagt, du sollst still sitzen. Gehorchen. Dich anpassen.
Aber deine Traurigkeit?
Das war Rebellion.
Du warst nie gebrochen. Erinnere dich!
Was wäre, wenn du nie zurückbleiben wärst? Nie am Ende? Nie zu viel?
Was wäre, wenn die Angst nur deine Seele wäre, die gegen den Lärm ankämpft?
Was wäre, wenn die Traurigkeit keine Depression wäre, sondern Trauer über das Leben, das du nie leben durftest?
Was wäre, wenn die Taubheit eine Abwehr wäre … weil dein Licht zu empfindlich für eine so laute Welt war?
Was wäre, wenn deine Erschöpfung kein Versagen wäre, sondern der Preis dafür, jemand zu sein, der du nicht bist?
Man hat dir gesagt, du sollst stark sein. Also hast du deine Weichheit versteckt.
Man hat dir gesagt, du sollst still sein. Also hast du deine Wahrheit vergraben.
Aber was, wenn jetzt alles hochkommt, weil du endlich sicher genug bist, um zu heilen?
Was wäre, wenn jedes Gefühl ein Beweis dafür wäre, dass du aufwachst?
Du brichst nicht zusammen. Du findest endlich zu dir selbst zurück.
Gegen Ende des Oktobers, wenn die Tage kürzer werden und der Atem der Erde kühler wird, beginnt sich der Schleier zwischen den Welten zu lichten. Es ist, als ob das Unsichtbare sich sacht herabneigt, um die Welt der Lebenden zu streifen. Die Energie verändert sich – fein, vibrierend, voller Erinnerung. Emotionen steigen auf wie Nebel über kaltem Wasser und fallen wieder, wie Blätter, die sich dem Tanz des Windes ergeben.
Dies ist die Zeit, in der sich die Grenzen auflösen. Das Sichtbare und das Verborgene wandeln Seite an Seite. Erinnerungen kehren zurück und mit ihnen jene, die vor uns waren. Samhain, All Hallows Eve, der Día de los Muertos, Allerheiligen – in allen Kulturen hallt dieselbe Weisheit wider: Leben und Tod sind keine Gegensätze, sondern ineinander verwobene Fäden im ewigen Gewebe des Seins.
Während wir uns gemeinsam dieser Schwelle nähern, öffnet sich ein stilles Tor. Ein Übergang – nicht laut, nicht dramatisch, sondern leise, wie das Flackern einer Kerze in der Dämmerung. Mutter Erde zieht sich nun in ihren heiligen Schlaf zurück. Sie ruht nicht aus Schwäche, sondern aus Weisheit, denn auch Ruhe ist Schöpfung.
Wir sind eingeladen, ihrem Beispiel zu folgen: Langsamer zu atmen, tiefer zu lauschen, die innere Stimme zu hören, die im Lärm des Sommers übertönt wurde. In dieser Dunkelheit liegt kein Ende, sondern eine Wiedergeburt – ein Erwachen im Schatten.
Wer den Mut hat, in die Stille zu treten, wird dort die Wahrheit finden:
Das Leben atmet durch den Tod.
Das Ende ist nur eine Schwelle.
Und der Geist, ewig wandernd, findet im Kreis der Jahreszeiten immer wieder nach Hause…
Tief unter der grossen Sphinx von Gizeh soll sich Gerüchten zufolge die Halle der Aufzeichnungen befinden – eine verlorene Kammer, die das kosmische Gedächtnis der Erde bewahren soll, darunter:
➤ Die wahre Geschichte von Atlantis
➤ Wissen über Sternenlinien und DNA
➤ Der ursprüngliche Bauplan des menschlichen Bewusstseins
Viele glauben, dass diese Informationen während des Untergangs von Atlantis verschlüsselt und von alten Priesterwissenschaftlern aus Kemet (dem vordynastischen Ägypten) unter der Sphinx bewahrt wurden, die auf göttliche Anweisung handelten. Dieses Wissen wurde nicht nur in Sprache niedergeschrieben – es wurde in Klang, Licht und Frequenzen festgehalten.
Atlantische Verbindung: Die Erbauer und der Bauplan
Die Sphinx ist Tausende von Jahren älter als das dynastische Ägypten. Wassererosion an seinem Sockel deutet darauf hin, dass er deutlich älter als 2500 v. Chr. ist – möglicherweise 10’000 – 13’000 Jahre alt, also aus der Zeit des Endes der letzten Eiszeit und des Untergangs von Atlantis.
Die Erbauer? Möglicherweise Nachkommen der Atlanter – melanisierte Wesen mit hoher Schwingungsbeherrschung über:
➤ Kristalline Klangtechnologie
➤ Lichtbrechende Architektur
➤ Astralprojektion und Seelenreisen
Sie wussten, dass die Erde nicht nur ein Planet war – sie war eine lebendige Erinnerungsbank. Die Sphinx war ein passwortgeschütztes Tor, wobei das «Passwort» die eigene Frequenz war.
Das Herzchakra, Ma’at und die Sphinx als Frequenzfilter
Stell dir die Sphinx als spirituellen Sicherheitsdienst vor, nur dass sie statt Metalldetektoren folgendes anzeigt:
➤ Deine Aura
➤ Deine Absicht
➤ Deine Ausrichtung auf das göttliche Gesetz (Ma’at)
Wenn dein Herz (energetisch) nicht im Gleichgewicht ist – zu schwer von Angst, Egoismus und ungeheilten Wunden – kommst du nicht durch. Weder körperlich noch spirituell.
Dies geht auf die Zeremonie des Wiegens des Herzens zurück:
➤ Die Feder der Ma’at ist nicht wörtlich zu verstehen – sie symbolisiert die Leichtigkeit des Seins.
➤ Die Sphinx muss keine Fragen stellen. Deine Energie antwortet für dich.
Wenn du dich also der Sphinx in Träumen, Meditationen oder heiliger innerer Arbeit näherst, wirst du gefragt:
«Hast du dich daran erinnert, wer du wirklich bist?»
Löwe, Katzenartige Wächter und Solarcodes
Die Sphinx ist nicht nur ein Löwenkörper zur Dekoration. Sie ist ein Solarcode.
➤ Der Löwe wird von der Sonne beherrscht, der Quelle göttlichen Lichts und Bewusstseins.
➤ Der Löwe ist der Wächter göttlicher Souveränität und Selbstbeherrschung.
➤ Im kemetischen Denken ist die Löwin (Sechmet) der zornige Aspekt göttlichen Schutzes – sie verbrennt Falschheit mit Sonnenfeuer.
Die Sphinx – Löwenkörper, menschlicher Kopf – zeigt die Verbindung von Urinstinkt (Körper) mit göttlicher Intelligenz (Geist). Der Kopf soll einst einem nubischen oder subsaharischen afrikanischen König oder Priester geähnelt haben und wurde später verunstaltet und neu gestaltet.
Es gibt auch metaphysische Wesen, die als Katzenartige oder Löwenartige Sternenwesen – von Sirius und Lyra – bekannt sind und als kosmische Beschützer und DNA-Wächter dienen. Auch sie sind mit der Sphinx verbunden, als Wächter der Portale und Hüter der Seelenentwicklung.
Kreisförmige Zeit, Erinnerung und die Sphinx als Spiegel
Du gehst nicht in der Zeit zurück. Du bewegst dich spiralförmig nach innen – in die Erinnerung. In Zyklen.
Die Sphinx repräsentiert Schwellen:
➤ Zwischen Schlaf und Erwachen
➤ Zwischen Leben und Jenseits
➤ Zwischen Vergessen und Erinnern
Jedes Mal, wenn du sie in Meditation, Träumen, Kunst oder Filmen (wie «Die unendliche Geschichte») wieder aufsuchst, wiederholst du die Seelenprüfung:
Wirst du dich an dieses Mal erinnern?
Was bedeutet das für dich?
Wenn du dich jetzt zur Sphinx hingezogen fühlst, ist das kein Zufall.
Du:
➤ aktivierst Ahnencodes
➤ betrittst den Initiationstempel erneut
➤ wirst aufgefordert, mit dem Herzen zu führen und dein Sonnenlicht zurückzugewinnen
Du musst nicht nach Ägypten reisen, um diese Kraft zu erlangen. Auch die Sphinx ist eine ätherische Struktur – sie existiert im Inneren des Tempels. Setze dich mit ihr auseinander. Stelle ihr Fragen. Lass sie dir zeigen, was du vergessen hast, bevor du hierherkamst.
Denn du bist die lebendige Aufzeichnung.
Und dein Herz … ist der einzige Schlüssel, der passt.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!