Die EU will die Online-Suche nach Anleitungen zum Bombenbau erschweren. Die entsprechenden Keywörter sollen gesperrt und Domains rasch vom Netz genommen werden können.
Gemeinsam mit Firmen wolle die EU-Kommission untersuchen, wie die Suche nach Begriffen wie «Bomben», «Töten», «Genozid» und «Terrorismus» eingedämmt werden könne, erklärte EU-Justizkommissar Franco Frattini. Als Verstoss gegen die Meinungs- und Informationsfreiheit betrachtet der Justizkommissar den angedachten Eingriff in das Internet nicht. «Offen gesagt, Leute zum Bombenbau anzuleiten hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun», sagte er. Das Recht auf Leben habe Vorrang. Es sei auch nicht geplant, Meinungsäusserungen oder historische Informationen zu diesem Thema zu sperren.
Dann wünsche ich den Herren mal viel Erfolg, beim sieben der Meinungsäusserungen, historische Informationen und den bösen Seiten im Netz und viel Spass beim Bauen der entsprechenden Filter und Zensiermöglichkeiten. Hey, Freude herrscht, wieder ein Projekt, bei dem Millionen verlocht werden um am Schluss gleichweit zu sein, wie am Anfang. Lustig, solche Grossgeister der westlichen Welt scheint es immer mehr zu geben…
«Leute die durch Geld und Kanonen vor der Wirklichkeit geschützt sind, hassen die Gewalt zu Recht und wollen nicht einsehen, das sie Bestandteil der modernen Gesellschaft ist und das ihre eigenen zarten Gefühle und edlen Ansichten nur das Ergebnis sind von Ungerechtigkeit, gestützt durch Macht.» George Orwell – Schriftsteller/Journalist – 1903 – 1950
UPDATE 25.9.07: Mittlerweile haben sich Vertreter des Branchenverbands eco und Googles dem EU-Kommissar Frattini einwenig erbarmt und ihn bei der offensichtlich zur Schau gestellten InkompetenzNachhilfe gegeben.
Spiegel online hat nen Test kreiert, wo sich Deutsche testen können, wieviel Schwyzerdütsch sie verstehen. In Anbetracht der näherrückenden Fußball-EM 2008 könnte dies zur Völkerverständigung beitragen
Und die Schweizer, die ein Orakel füttern wollen um zu analysieren, woher hier Schwyzerdütscher Dialekt kommt sind beim Chochichästli-Orakel bestens aufgehoben.
Nachdem die Schweiz letzten Freitag vom Independent als als das finstere Herz Europas dargestellt wurde, gehen diese Darstellungen einwenig weiter und stellen die Sache endgültig klar: Schurkenstaat Schweiz, der Moloch Schweiz. Die Schweiz, das Irak Europas!
Schön wie die Schweiz wegen der SVP, welche sonst dermassen auf Neutralität und andere Werte der Schweiz pocht, nun wegen ihrer Kampagne mit den weissen Schafen, die das schwarze Schaf aus der Schweiz «kicken», angeprangert wird. Das Plakat erinnere auf den ersten Blick an eine unschuldige Kinder-Zeichnung, entpuppe sich aber schnell als unheimliches Symbol eines neuen Rassismus «im Herzen einer der grössten und ältesten Demokratien der Welt», schreibt der seriöse Independent.
Der SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer, der kürzlich den Redaktor des Independent traf, reagiert unwirsch: «Er ist aus Senegal, da gibt es viel mehr Probleme, die gelöst werden sollten. Ich weiss nicht, weshalb er hierher kommt, anstatt die Probleme da zu lösen.»
Ein kleines Märchen für Autofans oder Freunde von Wortspielen. Nachfolgend der Anfang schriftlicher Form und die ganze Geschichte zum anhören:
Es war einmal im grossen dunklen Schilderwald ein verstecktes Wurzelholz, dort wohnte in einer klapprigen Rostlaube das Radkäppchen.
Radkäppchen versuchte gerade seit Stunden ein Paar Würste zu bruzzeln, aber sie wurden nicht gar.
«Mensch ist das vielleicht ein kühler Grill!», dachte sie, als es gerade an der Tür klopfte.
«Wer ist da?»
«Ich bin es, Kater Lysator.»
Wie gulli.de zu berichten weiss, ist im Internet das Buch «The Manipulation of Human Behaviour», welches einmal 1961 aufgelegt und seitdem niemals nachgedruckt wurde, als Volltext verfügbar.
Das Buch bezieht sich auf Forschungen des US-Militärs in den 50ern und befasst sich mit den Themen Befragung, Hirnwäsche oder Verhörtaktik. Kapitel wie «Die Effekte reduzierter Umweltstimulation auf menschliches Verhalten» oder «Der Gebrauch von Drogen bei Befragungen» lassen nur erahnen, wie heute im Namen der Terrorbekämpfung vorgegangen wird…
Seit einiger Zeit sind die Online-Office-Applikationen von Google, mit welchen man Texte und Tabellen erstellen und bearbeiten kann in deutsch verfügbar. Die Daten werden hierbei auf Googles Servern gespeichert und wie jeder weiss, sind Online-Anwendungen heikel, wenn es um Datenschutz geht.
Golem.de hat nun einmal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), bei welchen einer Nutzung zugestimmt werden muss, genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass mit der Zustimmung der AGB Google sich genehmigen lässt, alle über die Online-Textverarbeitung und -Tabellenkalkulation eingegebenen Daten für eigene Zwecke zu nutzen.
Nutzer von Googles Text und Tabellen können also kaum absehen, wo ihre Daten einmal landen, die sie in das Online-Office eingegeben haben. Vertrauliche Daten können somit in einer Werbekampagne von Google landen und Nutzer sollten sehr genau überlegen, welche Daten sie online verarbeiten wollen.
UPDATE 10.09.2007: Laut Golem.de distanziert sich heute Google von den eigenen AGB…
Gerade bin ich noch über einen Bericht der infoweek.ch gestolpert, welcher die Einkommensverhältnisse der Schweizer Software-Entwickler aufzeigt. Durchaus interessant, was in diesem Artikel berichtet wird, diesen ganz zu lesen lohnt sich auf alle Fälle.
Am Schluss des Artikels wird noch auf eine Tabelle verwiesen, welche ein Auflistung der Löhne im Vergleich zu unseren Nachbaren Deutschland und Österreich aufzeigt.
Ich mach mich nun mal auf die Socken um bei meinem Cheffe eine Lohnerhöhung zu verlangen
Picidae (lat. für Specht) ist ein ein Schweizer Kunstprojekt von Mathias Jud und Christoph Wachter. Die beiden haben eine Methode entwickelt, wie die Internet-Kontrolle und -Zensur elegant umgangen werden kann:
Über den sogenannten pici-Server kann über eine Suchmaske eine beliebige Web-Adresse eingegeben werden. Der Server erstellt ein Bild der gewünschten Website und diese umgewandelte Bilddatei wird sofort im Browser präsentiert. Die Links bleiben nach dieser Umwandlung in ein Bild anklick- und somit nutzbar. Beim Klick öffnet sich die verlinkte Seite, welche auch wieder als Bild dargestellt wird.
Die (chinesische) Zensur sucht meist einzig nach verdächtigen Texten und heiklen Stichworten im Netz. Mit Picidae wird das Bild als eine Art Verschlüsselung benutzt, die Zensurfilter sind somit nicht mehr fähig, innerhalb eines Bildes den Text zu erkennen. Ich finde das Projekt verfolgt damit einen absolut genialen Ansatz und wie man selbst ausprobieren kann, funktioniert dies auch schon sehr gut
Picidae funktioniert ohne zusätzliche Programme im Browser und verlangt vom Benutzer keine technischen Kenntnisse.
John Carpenter löste 1978 einen wahren Kult um die Hauptfigur Michael Myers aus und aus diesem Grunde wird es mittlerweile auch acht Teile der Geschichte um den legendären Mann mit der Maske geben.
Wie ich gehört habe, ist der Film nun hervorragend in den USA gestartet, was mich doch irgendwie freut, da Rob Zombie (Regisseur und Musiker) dieses Remake des Horror-Klassikers «Halloween» gedreht hat. Schon beim «Haus der 1000 Leichen» (2003) und deren Fortsetzung «The Devil’s Rejects» (2005) war er als Regisseur tätig und die Filme haben mir, sofern man diese ungeschnitten geniessen kann, doch gut gefallen.
Rob Zombie gegenüber Yahoo: «Ich kam auf die Idee, ein grundsätzliches Remake zu machen – kein tatsächliches Remake, sondern eine ausgedehnte Vorgeschichte, kombiniert mit einer Aktualisierung. Der Zuschauer kennt den Anfang der Geschichte, aber alles ist viel detaillierter. Ich dachte, das ist aufregender für Fans des Originals, weil es nicht die gleiche alte Geschichte ist und es wird aufregender sein für Leute, die das Original nie gesehen haben».
Nachdem ich diese Nacht schon absolut miserabel geschlafen habe und der Tag nun auch nicht besser zu schein seint, muss ich doch nun dieses Bild hier posten, denn so komm ich mir in etwa vor :-/
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