In 4 Jahren gibts endlich Hoverboards

Jaja, Biff und seine Freunde kurven in «Back to the Future II» im Jahre 2015 mit diesen Hammerteilen in der Weltgeschichte rum und ich auch haben will!!!! :)

hoverboards

Tucker and Dale vs. Evil – Review und Trailer

Die Hillbillies Tucker (Alan Tudyk) und Dale (Tyler Labine) werden von Teenagern im Urlaub versehntlich für mörderische Psychopathen gehalten. Ehe sie das Missverständnis aufklären können, sind auch schon die ersten Leichen zu beklagen. Wie ich schon in meinem Beitrag «Bald im Kino: Die Filme 2011» erwähnt habe, gehört der Film zu den besten Horror-Komödien überhaupt und braucht sich in keiner Weise hinter Shaun of the Dead zu verstecken.

Das es nicht einfach ist aus einer ironischen Idee auch einen gelungenen Film zu machen bewies die Slasher-Satire «Behind the Mask» vor einer ganzen Weile, die nach einem spassigen Auftakt dann leider doch in gewohnte Bahnen verfiel. Regisseur Eli Craig setzt in seinem Film vor allem auf seine sympathischen Hauptdarsteller, denn ohne Alan Tudyks Tucker und dem gutmütig bärigen Dale, gespielt vom kanadischen Komiker Tyler Labine, würde sich der Gag wohl bald totlaufen. Natürlich sind sie witzige Figuren, aber nie lächerliche Idioten. Man fühlt mit ihnen und deswegen funktioniert der Film.

Das die Story aber nach einem etwas behäbigen Auftakt dann sehr schnell an Fahrt gewinnt und über die komplette Länge unterhält, liegt an den knuffigen Figuren und dem gekonnten Spiel mit gängigen Hinterwäldler-Situationen. Über weite Strecken bietet Tucker & Dale vs. Evil quasi zwei Filme in einem: Die Sichtweise der liebenswerten Hillbillies die völlig entsetzt sind, das um sie herum durch dumme Zufälle ständig Teenies sterben und die Sicht der Teenager, aus der Tucker & Dale zwei gemeingefährliche Hillbilly-Psychos sind, die mit ihnen ihre perversen Gelüste ausleben wollen. Das ist zum Teil zwar ganz schön konstruiert, aber dennoch witzig anzusehen und macht jede Menge Spass, vorallem auch weil ein paar deftige Splatterszenen enthalten sind.

Tucker and Dale vs. Evil – Review und Trailer
Tucker and Dale vs. Evil – Review und Trailer

Gastauftritt von Roberto Blanco bei Sodom

Ich bin ja selbst nicht gerade ein grosser Fan von Roberto Blanco – aber ich muss zugeben, der Bube rockt, und wie! Normalerweise rollen sich mir ja bei diesem Namen die Fussnägel hoch, doch im nachfolgenden Clip steht er gemeinsam mit der Thrashern von Sodom auf der Bühne und macht durchaus eine gute Figur! Der Mann ist wirklich für jeden Scheiss zu haben, denn offensichtlich ist sein Lebensmotto: Ein bisschen Spass muss sein!

Gastauftritt Roberto Blanco bei SODOM in der Rockfabrik am 20.2.2011
Gastauftritt Roberto Blanco bei SODOM in der Rockfabrik am 20.2.2011

Kultige coole Facebook Profilbilder / Avatare

Auf der Suche nach bisschen Abwechslung habe ich doch so einiges gefunden! Da ist einerseits Ashley Hay, welche absolut kultige Facebook Avatare erstellt hat. Also Freunde, falls ihr noch kein Bild von euch im Facebook Profil gespeichert habt, würden sich doch die nachfolgenden anbieten, um die eigene Seite aufzupeppen! Aber damit nicht genug, es kommen noch mehr, sehr viel mehr:)

fb punisher
fb wolverine
fb storm
fb boba
fb mario
fb Hmmm
fb batj
fb christ1
(via BuzzFeed)

Lust auf mehr? Viel mehr?! Ja?! Dann auf Herrschaften, hier werdet ihr fündig!

Ich will mehr! Gib mir alles   🡆

Soul Surfer – Trailer

Hier der Trailer zu «Soul Surfer», einem Film über Bethany Hamilton, die beim Surfen ihren linken Arm bei einer Hai-Attacke verlor. Ich ziehe meinen Hut vor Bethany Hamilton, aber man braucht keinen «Einarm-Hannah-Montana» Kitsch, um Hamiltons Leistung zu würdigen, dennoch hier der Plot:

Soul Surfer is the inspiring true story of teen surfer Bethany Hamilton, who lost her arm in a shark attack and courageously overcame all odds to become a champion again, through the love of her family, her sheer determination and unwavering faith. The film features an all-star cast, including AnnaSophia Robb and Helen Hunt, with Carrie Underwood in her film debut, and Dennis Quaid.

Directed by Sean McNamara, the screenplay was by McNamara, Deborah Schwartz. Douglas Schwartz and Michael Berk. SOUL SURFER is based on the book by Bethany Hamilton, Sheryl Berk and Rick Bundschuh. The screen story by Sean McNamara, Deborah Schwartz, Douglas Schwartz, Michael Berk, Matt R. Allen, Caleb Wilson and Brad Gann.

Soul Surfer Official Trailer
Soul Surfer Official Trailer

Album Review: DevilDriver – Beast

DevilDriver Beast CoverDachte man noch daran, das Devildriver mit dem letzten Album «Pray for villains» keinen weiteren «höher-schneller-weiter»-Bomber abwerfen wollte, wird mit «Beast» schnell eines Besseren belehrt. Meine Fresse, die Marschrichtung steht nach nur wenigen Takten fest: Hier bekommt der geneigte Hörer eine brutale Thrash-Death-Metal Volldröhnung verabreicht. Eine, die sich gewaschen hat! Da knallt einem Devildriver rund um Frontmann Dez Fafara einen Wutklumpen um die Ohren, dass die Erde erzittert! Die Produktion von «Beast» ist hammerhart. Was da aus den Boxen drückt, ist nichts anderes als ein wutentbrannter Balrog aus den Untiefen des Herr der Ringe Universums – da schwenken selbst die Boxen die weisse Fahne.

Schon das Opening-Triple «Dead to rights», «Bring the fight (to the floor)» und «Hardened» ist ein wirklich schwer zu verdauender Brocken, wenn gleich man ja harte Kost von DevilDriver gewohnt ist. Treibende Kraft ist einmal mehr Drummer John Boecklin, der mit Jon Miller am Bass ein Beton-Fundament mischt. Zu den akzentuiert gespielten Bassattacken gesellen sich gewaltige und präzise auf den Punkt gespielte Riffs der beiden Gitarristen Jeff Kendrick und Mike Spreitzer. So wie es aussieht hat Urgewalt Dez Fafara auf der letzten Tour wohl ordentlich Black Metal und Punk Rock über seinen MP3-Player getankt. Das Songwriting hat fast ein Jahr gedauert und musste praktisch auf der Strasse geschrieben werden, da die Band ja ständig auf Achse war. Die Texte sind nicht durch die Blume gesprochen, beziehungsweise gebrüllt, sondern sind sehr direkt ausgefallen. Sänger Dez Fafara verarbeitet darin unter anderem Emotionen des Tourlebens.

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Produzent Mark Lewis (All That Remains, Trivium) hat auf «Beast» ganze Arbeit geleistet und der Band einen ungemein druckvollen Sound verpasst. Rasende Riff-Abfahrten mit peitschenden Drums, es kann einem schwindelig dabei werden. Das folgende «Shitlist» wirkt etwas zugänglicher, was auch im weiteren Verlauf auf «Crowns of creation» zutrifft. Straighter kommen «You make me sick» und «Coldblooded» daher, doch im Grossen und Ganzen vermisst man die eine oder andere packende Hookline, für die die Band in der Vergangenheit so bekannt war. Kurz vor Ende haut man mit dem 16 Horsepower-Cover «Black soul choir» einen künftigen Live-Killer raus. Alleine schon wie giftig Dez Fafara «Every man is evil, yes! Every man’s a liar!» rauskeift, ist abartig geil!

Dass DevilDriver sowohl im Studio, als auch auf der Bühne, alles geben, ist bekannt. Legendär ist immer noch ihr Auftritt beim englischen Download Festival aus dem Jahre 2007, als während der Show der bis dato angeblich grösste Circle Pit der Geschichte entstanden ist. Wer die letzten Interviews mit Dez Fafara ein wenig mitverfolgt hat, dem ist klar: die Band hat eine Mission – “to work hard, rock harder, and kick as many asses as possible in the process».

DevilDriver - Dead To Rights [OFFICIAL VIDEO]
DevilDriver - Dead To Rights [OFFICIAL VIDEO]

Fazit: Hier regiert der Vorschlag-Hammer! Fans des modernen Thrash Metals werden voll und ganz auf ihre Kosten kommen! Es ist schwierig, besondere Highlights der CD zu benennen, da jeder Titel seine interessanten Momente hat und jedes Lied auch durch andere Eigenschaften glänzt. Front-Teufel Dez Fafara und seine Mannen durchleben mit «Beast» zweifelsohne eine weitere Steigerung in Sachen Aggressivität. Wer auf derbes Bass Gewitter und schwere Gitarrenriffs steht, wird an «Beast» nicht vorbeikommen. «Beast» ist das mit Abstand bisher schnellste und brutalste Werk der Truppe aus Santa Barbara. Die Vocals stehen im Mittelpunkt, verdrängen allerdings niemals die Instrumentenfraktion. Der Gesamtsound ist brillant und lupenrein. So soll Metal sein!

Trackliste

  1. Dead to Rights
  2. Bring The Fight (To The Floor)
  3. Hardened
  4. Shitlist
  5. Coldblooded
  6. You Make Me Sick (Sacred Secrets)
  7. Talons Out (Teeth Sharpened)
  8. Blur
  9. The Blame Game
  10. Black Soul Choir
  11. Crowns of Creation
  12. Lend Myself To The Night

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