Neulich an der Rolltreppe


Freunde, ich habe versucht, meine Bälle raus zuziehen wie im Video, doch leider hat es nicht funktioniert. Habe ich nun Krebs?
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Möglich dass Iron Sky nächstes Jahr mächtig Konkurrenz bekommt. Bei «The 25th Reich» ist echt alles drin was man für eine Trash-Perle braucht: überambitionierte Ammis, multidimensionale Zeitreisen, Rieseninsekten und Nazi-Roboter-Spinnen. Hier die Synopsis:
Five American GI’s stationed in Australia in 1943 find themselves embroiled in a secret OSS time-travel mission that goes horribly wrong. The hapless soldiers are catapulted 50,000 years back into the past, to retrieve an alien spaceship that might help the Allies win the war against Hitler.
Mach Platz Gandalf für den allmächtigen Daffy Duck!
C3PO in PANTS! Aus dem Jahre 1978 kommt diese japanische Star Wars Werbung für Thunfisch in Dosen. Still better than Attack of the Clones...
Mitte Oktober, genauer am 12. war es soweit, der Mastermind Peter Tägtgren beehrte die Schweiz. Dieses mal mit PAIN, ein Nebenprojekt von Tägtgren, der neben seiner Produzententätigkeit hauptsächlich durch seine Rolle als Frontmann und Songschreiber der Death-Metal Band Hypocrisy bekannt wurde. Die schwedische Metal-Band verstand es einzuheizen und den Saal im Dynamo Zürich so richtig zum rotieren zu bringen!
Als erstes Mal ein dickes sorry, Folks, der Beitrag blieb in den Windungen der Gruft hängen und erblickt leider erst jetzt das Licht der Öffentlichkeit. Lieber zu spät, als gar nie and here we go:
Tägtgren veröffentlichte im Jahr 1996 das selbstbetitelte Debüt «Pain», an welchem er jahrelang alleine geschrieben und experimentiert hatte. Wie auch bei den folgenden Alben des Projekts ist Tägtgren alleine für sämtliche Songs und Arrangements zuständig, bis auf wenige Ausnahmen spielt er selbst alle Instrumente ein. Stilistisch unterscheiden sich Tägtgrens Nebenprojekt und seine Hauptband jedoch. Die Musik von PAIN kann als Alternative Metal mit Electronica- und Techno-Anleihen umschrieben werden, während das Debüt von 1996 noch in Richtung Dark Metal mit Einflüssen aus dem Industrial Rock tendierte.
Das 2000 auf Stockholm Records erschienene Zweitwerk «Rebirth» markierte den kommerziellen Durchbruch des Projekts. In Tägtgrens Heimat Schweden erhielt die Singleauskopplung «End of the Line» eine Goldene Schallplatte. Das folgende, massenkompatibelste Album «Nothing Remains the Same» (2002) sorgte für grosse Aufmerksamkeit, da es eine Coverversion vom Beatles-Song «Eleanor Rigby» enthielt, das mit einem 16-köpfigen Orchester in den weltbekannten Polar Studios (u.a. ABBA, Led Zeppelin, Rolling Stones und Genesis) aufgenommen wurde. Das Album «Dancing with the Dead» erschien im April des Jahres 2005 und widmete sich thematisch der Nahtod-Erfahrung Tägtgrens. Passend zur düsteren Stimmung der Texte waren im Gegensatz zu den Vorgängeralben fast alle Pop-Einflüsse verschwunden und Alternative-Rock- und Metal- wurde mehr Platz eingeräumt.
Zwei Jahre später erschien mit «Psalms of Extinction» das fünfte Studioalbum und stieg in die deutschen Albumcharts ein. Ein Videoclip wurde zu «Zombie Slam» gedreht. Nach Festivalauftritten und einer Clubtour durch Europa folgte eine grosse Europatour als Vorband von Nightwish. Im Oktober 2008 erschien das sechste Studioalbum «Cynic Paradise». Anette Olzon, Sängerin bei Nightwish, steuert bei den Songs «Follow Me» und «Feed Us» Gesangsparts bei.
PAIN spielten 15 Songs und zeigen ihr Bestes. Mit Hilfe von Video-Projektionen und der Lichter wirkt die Show etwas böse. Der Industrial-Synthie-Metal haut voll ins Gedärm. Der ordentlich gefüllte Saal geht ordentlich ab. Die Stimmung war schon bei den Supportern am Kochen, kein Wunder, mit fettem Sound und Bühnenaction vom Feinsten. Schweissgebadet und mit dröhnendem Kopf ging ein gelungener Abend schliesslich zu Ende.
Hier die Setlist von diesem grossartigen Abend:
Zugabe:
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Freunde, geht es euch auch so, dass man manchmal weder Kritiken zu lesen, noch Freunde zu fragen braucht um zu wissen, dass es sich nicht lohnt einen bestimmten Film zu sehen? Nein? Dann hat euch die Gruft als praktischer Hinweis und Pocket-Guide, 17 Hinweise darauf, dass es sich bei dem Film um ganz grossen Schrott handelt: