Muppets Most Wanted – Teaser Trailer
Freude! Es wird «Muppets Most Wanted», quasi das Sequel, geben. Natürlich gibt es auch wieder total viele Gaststars, die man alle schon mal irgendwo gesehen hat: Zum Beispiel Tom Hiddleston, Ricky Gervais, Tina Fay, Ray Liotta und Danny Trejo. Til Schweiger wird auch dabei sein, aber vielleicht haben wir Glück und man hat ihn bis zur Unkenntlichkeit verkleidet und ihm keine Sprechrolle gegeben…
FaceMashups: Will Ferrell & Natalie Portman
Spassiger YT-Channel voller Gesichtsmashups, nachfolgend ein Beispiel mit Nathalie and Will…
Warum Tea offensichtlich besser ist als Kaffee
Nachdem folgenden Video wird der eine oder andere wohl keinen kaffeeinduzierten Durchfall mehr habe. Ist das nicht schön?
Album Review: Schöngeist – Wehe!
Die Wikipedia Definition lautet: «Schöngeist – eine Person, die sich mit Begeisterung den Schönen Künsten und weniger den Alltagsdingen widmet.» Dies passt gut zu der Band «Schöngeist«, da ihr Mittelpunkt der deutsch-türkische Sänger Timur Karakus sehr auf Ästhetik bedacht ist und das zeigt sich in den Klängen, dem Gesang und vor allem in den Textzeilen. Auf ihrem neuen Album «Wehe!» gehen die Schöngeister einen weiteren Schritt in Richtung Gothic, klingen dabei aber nicht minder, sondern mehr nach Pop als zuvor. Trotzdem hat die Musik weiterhin mehr mit Rammstein als mit Unheilig zu tun. Gothic-Rock-Pop also, mit knallharten und sterilen Riffs, Violine und elektronischen Klängen. Dass u.a. Eisbrecher– und Megaherz-Frontmann «Alexx» Wesselsky an der Entstehung der Titel beteiligt war, passt da natürlich gut ins Bild.

«Schöngeist» ist einfühlsamer Goth-Rock mit deutschen Texten und modernem Pop-Appeal, verfeinert durch manch diverse Elektro-Elemente. In den Texten der Band dreht sich alles um das Menschsein und um die rasanten emotionalen Berg- und Talfahrten die jeder von uns erlebt. 2006 gründete der gebürtige Münchener Timur Karakus seine sechs Mann starke Band Schöngeist. Na gut, sechs «Mann» ist nicht ganz richtig, Henny Becker besetzt die Position an der Violine/Keyboard und ihr fehlen zweifelsohne die maskulinen Merkmale. Als Bayer mit Migrationshintergrund (seine Eltern stammen aus Istanbul), stand für Timur eins im Vordergrund. Er wollte schaffen, was schier unmöglich schien und Orient und Okzident endlich vereinen und wenn es auch nur musikalisch ist. Geht nicht? Geht sehr wohl, denn so fremd sind sich die Klänge gar nicht und seine beiden bisherigen Studioalben «Liebeskrieger» (2009) und «Keine Zeit» (2011) stellen dies gekonnt unter Beweis. Das neue Album mit dem Titel «Wehe!» ist die perfekte Hymne für all diejenigen die sich gerade im Kampf mit sich selbst und um die Zuneigung zu einer anderen Person befinden. «Das hat jeder von uns schon einmal erlebt», beschreibt Sänger Timur Karakus. «Was bleibt, ist die verzweifelte Hoffnung und ein Wunschtraum, dem jede und jeder gerne hinterher hängt». «Wehe!» widmet sich allen unnahbaren, verschmähten, verlorenen und verbotenen Lieben und Leiden dieser Welt – und ist damit eine melancholische Hommage an die Liebe selbst.
Mit der dritten Scheibe «Wehe» legt die Gothic Rock Band «Schöngeist» ein elegant-kraftvolles und komplett deutschsprachiges Album vor. Viele Gothrocker mit brachialer Attitüde gibt es derzeit, wie ASP oder Eisbrecher. Die etwas relaxtere Haltung vom stets gut gekleideten Timur und seiner Band, sowohl auf der Platte wie auch auf der Live-Bühne, gefällt da als kleiner Kontrast auffallend gut. Textlich konzentriert sich das Album auf das Zwischenmenschliche, Beziehungskonflikte, Hoffnung, Träume und Trauer – eine «melancholische Hommage an die Liebe selbst». In gewisser Weise beschäftigt sich der Schöngeist also, entgegen der Definition, doch mit Alltäglichem. Auch im drohend klingenden «Wehe!» besingt Karakus übrigens die Liebe – in diesem Fall die verschmähte. An der Entstehungsphase hatte sich Timurs langjähriger Wegbegleiter Alex Wesselsky textlich als auch musikalisch beteiligt. Der gleichnamige Titel zum Album zeigt jedenfalls deutlich auf, welche musikalische Reise Schöngeist hier einschlagen. Eingangs erklingt eine Violine, die genauso gut auf den Genuss eines Klassikalbums vorbereiten könnte. Doch nur wenig später setzen harten Gitarrensalven ein. Beim nächsten Stück spürt man deutlich die Einflüsse von Eisbrecher Frontmann Wesselsky. «Tief» ist ein durchaus rockiger Song mit elektronischen Einflüssen. Stimmlich wechselt Timur bisweilen in eine heisere gequälte Stimmlage. Inhaltlich soll hier augenscheinlich jemand wachgerüttelt werden «Wie oft willst Du noch fallen?» oder eben wie Tief?
Daran anknüpfend beinhaltet «Wieder» gleich zu Beginn Industrial-artige Sounds, bleibt aber mit dem Einsetzen von Gitarre, Bass und Drums im rockigen Gewand. Auch hier wählt der Musikästhet Karakus eine härtere stimmliche Gangart. Gekonnt spielt er zwischen weichen und einschmeichelnden, bis hin zu heiser und wütenden Passagen. Man möchte meinen eine gewisse Wut zu spüren. «Zusammen Allein» versprüht eine ähnliche Grundstimmung wie sein Vorgänger und hat durchaus Ohrwurm-Potenzial. Eine langjährige verlorene Freundschaft wird hier thematisiert. Die Gefühle, die hier klanglich transportiert werden, mag wohl fast jeder nachempfinden können. «Wir sollten vergessen, nicht zuviel verlangen», wahre Worte, die sehr prägnant in Szene gesetzt werden. «Ich Bin Dafür» verwöhnt uns dann wieder mit einer warmen weichen Stimme. «Es Zählen Die Sekunden» prescht direkt los, trotzdem bleibt der Gesang sanft und ruhig zu dem doch sehr temporeichen Song. Sind wir nicht alle ruhige Zeitgenossen, die angetrieben werden müssen? Das verdeutlicht dieser Song sehr anschaulich. Das gerade gewonnene Tempo wird auch in «Kenne Mich» fortgesetzt. Ein sehr kurzweilig-rockiges Stück dominiert durch Gitarre und Schlagzeug mit auffallendem Chorus. «Traumtanz» ist ein Appell an alle diejenigen, die am Leben verzweifeln. Den eigentlichen Abschluss des Albums bildet der sehr kraftvolle Song «Lebe». Dieser Song rüttelt auf und fordert förmlich dazu auf zu leben und etwas aus seinem Dasein zu machen. Ein fulminantes Ende, doch nicht ganz, der Abschluss bildet die Interpretation des Nick Cave Klassikers «Where The Wild Roses Grow».
2013 dürfte ein absolutes Erfolgsjahr für die Münchner werden. Zunächst unterschrieb man einen Plattenvertrag beim Label Oblivion/SPV und nun steht am 30 August 2013 mit dem Album «Wehe!» die nun mehr dritte Veröffentlichung ins Haus. Ein rundum gelungenes Alternative-Rock Album, das zum mehrmaligen Hören verleitet. Solider deutschsprachiger Rock mit einer gewissen Härte, Sinnlichkeit und einigen elektronischen Signaturen. Auf ihrem neuen Album kosten Schöngeist ihre gesamte musikalische Bandbreite aus. Auch nach mehrmaligem Hören findet man immer wieder Nuancen, die einem vorher entgangen sind, und kann diese für sich neu entdecken. Das ist wohl auch das schöne an dieser Art der Musik. Es werden keine allgemein verbindlichen Weisheiten transportiert, sondern Gefühle, Stimmungen und Erfahrungen. Lösungsansätze werden angedeutet, lassen aber genügend Raum, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Irgendwann ist mir mal der Spruch untergekommen, «Wenn wir glücklich sind, geniessen wir die Musik, wenn wir traurig sind, verstehen wir die Texte». Treffender kann man es für dieses Album nicht ausdrücken. Musikalisch sind alle Stücke sehr eingängig und auch einen gewissen Popcharakter hier und dort kann man nicht abstreiten. Nimmt man sich die Zeit, entdeckt man das tiefgründige in den Lyrics. Eine sehr vielversprechende Band, die man unbedingt im Auge behalten sollte! Wer die Band noch nicht kennt, mit Eisbrecher, Megaherz und Rammstein aber gute Erfahrung gemacht hat und sich mit etwas mehr Pop-Einfluss nicht schwer tut, sollte auf jeden Fall reinhören.
Tracklist:
- Wehe!
- Tief!
- Wieder
- Zusammen Allein
- Ich Bin Dafür
- Es Zählen Die Sekunden
- Kenne Mich
- Traumtanz
- Lebe
- Where The Wild Roses Grow
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Mitternachtssonne in Island
Mitternachtssonne ist ein natürliches Phänomen, das in den Sommermonaten nördlich und südlich des Polarkreises, wo die Sonne nie vollständig unter geht und 24 Stunden am Tag sichtbar bleibt. Der folgende Time Lapse Film wurde während der isländischen Mitternachtssonne im Juni 2011 geschossen, Snip von Viemo:
For 17 days I travelled solo around the entire island shooting almost 24 hours, sleeping in the car, and eating whenever I had the time. During my days shooting this film I shot 38,000 images, travelled some 2900 miles, and saw some of the most amazing, beautiful, and indescribable landscapes on the planet. Iceland is absolutely one of the most beautiful and unusual places you could ever imagine. Especially during the Midnight Sun when the quality of light hitting the landscape is very unusual, and very spectacular.
Iceland is a landscape photographers paradise and playground, and should be number 1 on every photographers must visit list. Iceland during the Midnight Sun is in sort of a permanent state of sunset. The sun never full sets and travels horizontally across the horizon throughout the night, as can be seen in the opening shot and at the :51 second mark in the video.
During the Arctic summer, sunset was at midnight and sunrise was at 3am. The Arctic summer sun provided 24 hours a day of light, with as much as 6 hours daily of «Golden light». Once the sun had set it wouldn’t even get dark enough for the stars to come out, and they don’t start to reappear until August.
My advice to everyone out there, photographer or not, is simple… You MUST visit Iceland sometime during your lifetime. You will never regret it.
“We Can’t Stop” von Miley Cyrus without Music
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Das Miley Cyrus an sich nicht ganz sauber ist, wussten wir ja alle spätestens seit «Hannah Montana», das ja vermutlich auch niemand von uns schaute. Ihr neues Video habe ich aber auch eben erst zum ersten mal gesehen, weil mich der Kram an sich gar nicht interessiert. Aber ey, auch mit Musik ist das da alles nicht besonders sinnvoll und auch total schmerzhaft für die Ohren, weil das wirklich äusserst schlechte Musik ist.
Mechanical Predator
Der Unterschied zwischen normalen und Hardcore Fans

(via WuMo)
Up in Smoke
Auch bei der Addams Family frönt man gerne ab und an dem Pfeifen Schmauch…

Album Review: Hämatom – Keinzeitmensch
Mit «Willkommen in der Unsterblichkeit» begrüssen uns Hämatom auf ihrem neusten Werk «Keinzeitmensch» und schnell wird klar, da werden keine Gefangenen gemacht, hier gibts was für das Gehör als auch für das Gehirn. Spielen können sie, die Jungs aus Franken, die neue CD knüppelt direkt und unverfroren los bis die Zirbeldrüse rotiert. Leider klappt es mit den Texten nicht so wirklich, diese sind teilweise zwar gut gelungen, doch stellenweise auch recht flach und höchsten pseudo-provokativ und längst nicht so krass wie Hämatom sich eigentlich darstellen möchte. Gespielt wird eine Mischung aus erdigem Rock, Streetpunk der hier und da ein wenig ins Hardcore-Lager reinreicht und beizeiten ein wenig Nu Metal und Neo-Thrash. Wer es mag, wird bestimmt Freude an «Keinzeitmensch» der Kinderschminkcombo haben.

Was ist der Mensch von Heute? Welche Ziele hat er? Welche Helden? Finden wir in der jetzigen Zeit noch viele Antworten auf diese Fragen? Wohin steuern wir, wenn Smartphones unseren Alltag bestimmen und eine politische Meinung als zweitrangiges Übel angesehen wird? In den Augen der vier Himmelsrichtungen schlittern wir in eine aussagelose Zeit, in der uns eine elitäre Schicht diktiert was wir zu glauben haben und die Industrie uns mit sinnlosem Dreck überschüttet bis wir an unserem eigenen Müll ersticken. In dieser Ellbogengesellschaft ist es nur den Alphatieren vorbehalten auf den Olymp zu klettern, der Rest bleibt auf der Strecke, weil er den steilen Anstieg nicht bewerkstelligen und das Tempo der sich immer schneller drehenden Uhr nicht mithalten kann. Doch bevor er aufsteht und versucht gegen diesen Verfall etwas zu unternehmen, bleibt er wortkarg und tatenlos zurück. Ein Keinzeitmensch ohne Zukunft und Vergangenheit. Die Missstände der Realität werden ohne Umschweife auf den Punkt gebracht und mit Nords unverwechselbarem Organ dem Zuschauer um die Ohren gehauen. «Uns ist bewusst, dass wir nicht die Welt retten können, aber wenn es uns gelingt aufzurütteln und zum Nachdenken zu animieren, dann haben wir schon einiges mit unserer Musik erreicht.» macht Drummer Süd unmissverständlich klar.
Neben den Hämatom-typischen Texten, wie bei «Die Vierte Macht» über die einflussreiche Medienlandschaft, tauchen Hämatom bei «Bester Freund, Bester Feind» in die Problematik des Klonen ein. Ein Thema , welches seit Jahren heiss diskutiert wird, erfährt hier durch Textpassagen von Goethes «Zauberlehrling» besondere Dramaturgie. «Ahoi», ein Track mit treibendem Beat, der kompromisslos nach vorne geht, wirkt durch das wiederkehrend gesungene «Ahoi» im Refrain sehr plakativ, weisst aber Tiefgang in seinen Strophen auf. Dramatisch wird der Versuch eines Flüchtlings vertont, über das Meer in das Paradies Europa zu gelangen. Eine Odyssee ohne Happy-End. Ein Song mit musikalsischer und textinhaltlicher Gewalt. Im Song «Morgenrot» widmen sich Hämatom einem übersinnlichen Phänomen. «Ein Herz verliert die letzte Schlacht, bevor ein heller Schein erwacht». Im Klartext des Volksglaubens: Die Phase der Schwangerschaft, bis hin zur Geburt eines Säuglings wird oft vom Tod einer bekannten Person begleitet. Doch was passiert wenn die ausgewählte Seele ihren Platz nicht räumen will? Wenn Sie tief in der morsch gewordenen Lehne ihres Stuhls hängt und nicht weichen will, obwohl der Fötus im Leib der Mutter längst reif wäre, um das Licht der Welt zu erblicken. In Morgenrot bleibt der Schwangeren nichts anderes übrig, als ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und der Fügung mit Leibeskräften nachzuhelfen. Dieser Song ist ein Ausflug in ein skurriles Gedankenkabinett des Aberglaubens.
«Die Spirale des Wahnsinns dreht sich immer weiter und wir stehen mitten drin.» sagt Sänger Nord und somit ist es nicht verwunderlich, dass es auch 2013 nicht still wird um die Deutsch-Metaller von Hämatom. Das vergangene Jahr war ohne Frage das erfolgreichste der Bandgeschichte: Der Einstieg ihres letzten Albums «Wenn man vom Teufel spricht» auf Platz 60 der Media Control Charts, ihr Debüt auf dem Wacken Open Air und der sensationelle Entry ihrer ersten Live DVD «Schutt und Asche» auf Platz 8 der Media Control DVD Charts sind nur einige Highlights der vergangenen Saison. Am 30. August 2013 wird die erste Singleveröffentlichung der Bandgeschichte «Alte Liebe rostet nicht» erscheinen. Neben dem Titeltrack werden zwei weitere, exklusive Non-Album Tracks auf der Single enthalten sein. Und danach holen die Franken zum nächsten Schlag auf das Gehörsystem aus und präsentieren im September 2013 ihr neuestes Langspielwerk «Keinzeitmensch». Die Vokalleistung kann nicht besonders viel herausreissen. Sänger Nord ist nicht übel, aber auch nicht so besonders toll. «Spontan und ehrlich» sollen sie sein, «Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen», aber diese «Ehrlichkeit» können Hämatom einfach nie wirklich übertragen, zu viel klingt aufgesetzt. Die Herren Nord, Süd, Ost und West beweisen aber durchaus, dass sie gute Musik machen können. Herrlich roh knüppelt man deftig vorwärts und entwickelt eine Dynamik – wuchtig, fokussiert, vielseitig und in gegebenen Phasen sogar melodisch, dass das Album trotzallem einfach Spass macht.
Tracklist:
- Willkommen in der Unsterblichkeit
- Säulen des Wahnsinns
- Alte Liebe rostet nicht
- Ahoi
- Warum
- Panik
- Morgenrot
- Seelenpiraten
- Die vierte Macht
- Sing
- Bester Freund, bester Feind
- Ketten der Macht
- Genug ist genug
- Schutt und Asche (Bonustrack)
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Mein Zelt am Open-Air
Was braucht ein richtiger Open Air Gänger mehr, als ein Zelt, in dass er sich nötigenfalls – aus welchem Grund auch immer – zurückziehen kann?
Der Hase und der Luftballon
Hehehehehehe

















