Die Panik kommt auf Samtpfoten
Freunde, hier für euch die Schreckhafte Katzen Compilation…
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Retrorock scheint momentan das Ding der Stunde, ständig tauchen neue, talentierte Bands auf der Bildfläche auf. Nicht nur talentiert, sondern schlicht grossartig sind die zwei Bands, welche ich gestern Live erleben konnte: «SpiralArms» und «Scorpion Child«! Wer vor zwei Jahrzehnten schon auf «Alice In Chains», «Soundgarden», «Black Sabbath» oder «Led Zeppelin» abgefahren ist, der wird «SpiralArms» lieben! Das Sextett aus Kalifornien hat eine Mission. Das Ziel ist es die heutige Musik Szene zu retten indem man ehrlichen harten melodischen Rock in den Vordergrund stellt. «Scorpion Child» sind junge Newcomer, die vor einem halben Jahr ihr selbstbetiteltes Debüt vorlegten. Die Texaner sind wild und ungestüm, präsentieren sich als die Rock’n’Roll-Poser vor dem Herren und machen auf der Bühne über den ganzen Auftritt bewegungsreiche Action, sofern der etwas beschränkte Platz dies im Hirscheneck in Basel erlaubt. Ein toller Abend mit grossartigen Bands in einer Location, welche trotz ihrer bescheidenen Grösse satt und fetzig den Sound rüberbrachte, so dass es einfach nur Spass machte, bei diesen Auftritten dabei zu sein.
Scorpion Child sind auf ihrer Headlinertour in Europa mit dabei sind «SpiralArms», die mit Craig Locicero und Tim Narducci über einige Metal-Credibility verfügen. «SpiralArms» entstanden bereits 2004 aus der Asche von Bands wie «Systematic», «Man Made God» oder der Bay Area-Veteranen «Forbidden». Mit deren Trash Metal hat das Sextett um die beiden Gründungsmitglieder und Jugendfreunde Tim Narducci und Craig Locicero jedoch ungefähr soviel am Hut wie China mit demokratischen Wahlen. Das amerikanische Sextett ist der Inbegriff einer Rockgruppe, die Tradition mit Moderne mischt und auf ihrem zweiten Album «Freedom» ein wahres Feuerwerk an fabelhaften Rocksongs abfeuert. Die Jungs bieten auch am heutigen Abend ein Feuerwerk aus Melodic und Desert Rock mit starke Gitarrenriffs, packende Hooks und einem Gesang der durch Mark und Bein geht. «SpiralArms» packt das Publikum bei den Eiern! Unweigerlich kommen Erinnerungen hoch an Bands wie «Alice In Chains», «Black Sabbath» oder «Led Zeppelin» und an diesem Erbe haben sich schon viele andere vorher versucht, aber lange hat es niemand mehr geschafft dabei so authentisch und gleichzeitig frisch und modern zu klingen wie «SpiralArms».
Geht man bei Wikipedia auf die Suche nach «SpiralArms», dann findet man zwar eine ausführliche Erklärung für die gleichnamigen, gasförmigen Ausleger von Galaxien, aber nichts über die Band aus Kalifornien. Doch dies wird sicherlich bald ändern, denn dieses Konzert hat mich buchstäblich weggeblasen. Die Songs erinnern an die Zeiten der wirklich grossen Rocksongs der Vergangenheit, aber die Band schafft es doch, dabei erstaunlich frisch und modern zu klingen. Herrlich vollfette Gitarren, zu denen die markante Stimme von Tim Narducci – eine Mischung aus Chris Cornell und Axl Rose – passt wie die Faust aufs Auge. Das Hirscheneck wird an diesem Abend mit Songs wie «Dropping Like Flies», «Hold Me To The Sky» zu Kleinholz verarbeitet und mit «Lovers Leap» kommt eine Ballade mit seufzender Gitarre zum Zug, eine geniale Mischung aus Schmerz und Energie, welche weit von der sonst üblichen Quotenballade entfernt ist. Am Ende des Gigs schütteln «SpiralArms» dann noch mit «Tomorrow’s Dream» ein Black Sabbath-Cover aus dem Ärmel, das fast besser klingt als sein Original. Majestätische Gitarrenriffs, Hooks, die einen bei den Eiern packen, einen Sänger mit Wiedererkennungswert und Grooves, die jeden glattpolierten Schädel zum Headbangen bringen. Meine Fresse, welch ein geiler, aber doch etwas kurzer Auftritt!
Ohne viel Getöse drum herum betreten «Scorpion Child» die Bühne, stöpseln ihre Instrumente ein und legen los, als gäbe es kein Morgen mehr. Sie stiegen sehr straight mit «Kings Highway» ein und schoben gleich den Ohrwurm «Polygon Of Eyes» hinterher. Sänger Aryn Jonathan Black hatte alles im Griff und die Jungs rockten so was von fett, versprühten den Vibe von frühen «Led Zeppelin» oder «Grand Funk» und gingen umgehend ins Bein und die Nackenmuskeln. Die fünf Herrn gingen auf der Bühne ordentlich ab und legten sich trotz des geringen Platzes ordentlich ins Zeug. Mittelpunkt der Show war Frontmann Aryn Jonathan Black, der mit seinem Organ ein wenig an Robert Plant erinnert. Er hüpfte unablässig umher, wand sich und spielte gekonnt mit seinem Mikro. Optisch wie stilistisch erinnert hier so einiges an «Led Zeppelin», dazu gehören auch ausufernde Psychedelic-Jam-Passagen mit wabernden Echogeräten und Rückkopplungseffekten. Die Band wurde im Hirscheneck richtig gut abgefeiert und die übertrieben auf Schweinerock getrimmte Show zündete auch bei mir. Titel wie «Polygon Of Eyes» oder «The Secret Spot» verfehlen ihre Wirkung nicht und liessen das Publikum immer wieder in Jubel ausbrechen. Später im Set nahmen die Jungs auch mal ein wenig das Tempo raus und machten ein paar spacige Ausflüge. Dabei erinnerten sie phasenweise sogar an ganz frühe «Scorpions», bevor dann wieder aufs Gaspedal getreten wurde.
Die beiden Gitarristen Christopher Jay Coward und Tom Frank braten mit ihren Gitarren einen Höllensound herunter, der nur eine Richtung kennt, nach vorne. Dieser kam leider ab und zu nicht ganz differenziert aus den Boxen, so dass der Gesang schon auch einmal unterging. Doch irgendwie störte das bei den räudigen Riffs keinen so richtig, man wurde von der enormen Power gefangen genommen. Während Frank in den ruhigen Passagen ständig der Fuss über sein Effektpedal rutschte und er aus seiner Gibson SG alle möglichen schrägen Klänge rausholte, zockte Coward ein cooles, breitbeiniges Riff nach dem anderen auf seiner Les Paul. Die beiden ergänzen sich prima, auch wenn sie schon alleine rein optisch völlig verschieden sind. Frank wirkte mit seinem Afro und den dicken Koteletten schon ein wenig abgefahren. Auch seine Gitarrenhaltung, die eher an Liebkosungen erinnerte, trug zu dem Bild bei. Da gab sein Partner lieber den coolen Rockstar und packte alle erdenklichen Posen aus. Hinter ihnen drosch Shawn Alvear unbarmherzig auf sein Kit ein und haute dabei das ein oder andere knallige Arrangement heraus.
Ein Hook ist eine musikalische Idee oder kurzes Riff, Passage oder Phrase, die das Ohr des Hörers fängt. Manche Bands haben sie, die meisten nicht, doch diese zwei Bands des heutigen Abends haben sie und das en masse! «SpiralArms», das Sextett aus Kalifornien sowie «Scorpion Child», das Quintett aus Texas sind absolute Vollblutmusiker, die bombastischem Rock spielen und beide Bands spielten mit Druck, Freude und Elan. Die anfängliche Zurückhaltung beim Publikum legte sich sehr schnell und die Bühnenpräsenz der Bands war einfach schlicht grossartig. Wermutstropfen war die doch kurze Spielzeit von «SpiralArms», doch es reichte wenigstens aus, in den knapp 45 Minuten seine Kleidung komplett durchzuschwitzen. «The Child» kommen musikalisch von überall her, ihr Songwriting haut einem schlicht aus den Socken und ihre Bühnenpräsenz rockt das Haus. Früher dachte ich, ich sei «born too late» und hätte gerne die Ära der Rockmusik in den 70ern hautnah mit erlebt, aber wenn ich mir diese Bands heute Abend so anschaue, muss das nicht mehr sein, denn solch hungrige Bands, die dem alten Sound mit Leib und Seele huldigen, sind einfach überwältigend. Einen sauguter Abend, in stimmigen Ambiente, wie auch die Jungs von SpiralArms bemerkten:
Playing Way underground in Basel, Switzerland at the Hirshineck. Cool venue with a stairway to Hell!!!

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Wobei der Name dieser Fastfoodkette bei der entsprechenden Klientel so richtig passend wäre…
Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit des Horrors. Spätestens wenn beim Feste mal wieder die Verwandten über ihre Gebrechen, den Weihnachtsstress und Gott und die Welt philosophieren und einem von den ganzen Fressalien und masslosemvollem Besäufnis mal wieder so richtig schön schlecht ist, wird Weihnachten zum Horrortrip und man wünscht sich, an einem besseren Ort zu sein. Hierzu möchte die Gruft eine kleine Hilfestellung bieten und versucht seine Leserschaft mit einem Adventskalender etwas abzuhärten auf das, was in den heiligen Tagen der Weihnacht auf einem zukommt!
Offensichtlich dreht da jemand im Rahmen seiner Weihnachtsvorbereitungen die ersten Testrunden auf dem geheimen Übungsgelände…
Stephan Sander hat diese grossartige Lego Hommage gebastelt. ZZ Top goes Miniland…
Durch Zufall bin ich gerade auf ein ziemlich interessantes, trauriges und etwas verstörenden Projekt vom Discovery Channel gestossen. Diese haben das Gesicht von Joseph Merrick, besser bekannt als der Elefantenmensch, nachgestellt, der seinerzeit eine ziemliche Kuriosität war. Er war durch eine Krankheit (vermutlich Elefantitis) unglaublich entstellt und verdiente sein Geld Ende des 19. Jahrhunderts auf Jahrmärkten, wo er sich als Monster präsentierte. Vermutlich beging er irgendwann Selbstmord, wurde aber bis dahin eingehend studiert.
Jetzt wurde sein Gesicht vom Discovery-Team auf einen Schauspieler plastiniert, in dem man ihm das Ohr vertaubte, ein Mundstück einsetzte, dass Ungefähr Merricks Verwachsung entspricht und dazu noch eine Maske angeklebt, um die Behinderung seiner Lippen zu simulieren. Was nämlich behauptet wird, ist, dass Joseph Merrick «False Greatness» von Isaac Watts rezitieren konnte. Diese Projekt hier zeigt, wie es geklungen haben könnte, wenn er es gesprochen hat. Und das ist, ohne Quatsch, unglaublich düster und traurig. Das kann man auch ziemlich gut von den bedrückten Gesichtern der Abwesenden ablesen.
In folgenden Fan Film wird versucht eine Origin vom Flash zu erzählen, wobei mich viele Kleinigkeiten ein wenig stören. Es fängt schon bei den Haarfarben der Charaktere an, geht über den Blitzschlag, bei dem keine Chemikalien involviert sind und irgendwie sind die Figuren auch ein bisschen platt und belanglos und haben irgendwie keine richtige Geschichte. Aber gut, der Film ist auch nur 15 Minuten lang und eigentlich sollten wir sie ja kennen. Dafür freut es mich aber zu sehen, dass der Flash endlich wieder die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm auch zusteht. Eine Fortsetzung dieses Films soll bald folgen und eine richtige TV-Serie ist ja auch schon angekündigt.
Die Classic Rocker «The Vintage Caravan» aus Island spielen kernigen Rock der alten Machart und haben ein Lyric Video zum Song «Midnight Meditation» veröffentlicht…
CineFix haben «Tee Dark Knight» eine Optik wie von «Zelda: A Link to the Past» verpasst. Grossartiges Video und wer nochmal Dark Knight gucken wollte, kann das jetzt in wenigen Minuten nachholen…
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Schon zum Nikolaustag scheint der Weihnachtsmann ordentlich Stress zu haben…
Sehr schöner Clip von der Stan Winston School of Character Arts:
The chestburster reappears later in the film when Ripley and the military team finally locate the missing colonists of LV-426, who have all been cocooned for use as xenomorph incubators in the alien nest. One colonist, barely clinging to life, begs our heroes to kill her. Moments later, a chestburster explodes through her sternum and the commandos burn it with their flamethrowers.
To achieve the effect, Winston and his crew created two chestburster puppets. The first was built to be tough. as it needed to be able to rip through Coles’ artificial foam latex chest multiple times. The second, “post-burst” puppet didn’t have to withstand the same abuse and so it featured a more delicate cable-controlled mechanism that allowed a wide-range of fluid motion.
Hier eine epische Tanz-Hommage an Michael Jacksons Thriller vom immer wieder erstaunlichen Marquese Scott, auch bekannt als Nonstop…
Dieser Kurzfilm, über ein Mädchen, das ihren eigenen Roboter baut, wurde von The Animation Workshop erstellt. Im Pixar Stil sehen wir eine liebenswerte Geschichte, Snip von Vimeo:
In Girl & Robot, an impatient girl takes on the task of building a robot. Can she complete it without destroying her own creation?