So macht Mad Science wieder Spass! Der Film an sich wirkt eher flach und wie ein Remake von diesem anderen Film, der so ähnlich war. War das «Flatliners» oder so? Viele bekannte Gesichter und vermutlich sterben die meisten. Am 27. Februar kommt der Film dann in die amerikanischen Kinos.
Ausgerechnet mit der Europahymne beginnen die Freiberger «Alpha Tiger» ihr neues Album, aber sei’s drum, der Fünfer scheint nun mit «iDentity» seine eigene Identität gefunden zu haben. Mit dem dritten Album will man endlich so klingen, wie man es schon immer wollte. Waren Debüt und Nachfolger irgendwo zwischen «Iron Maiden» und «Queensryche» angesiedelt – was in den Fankreisen äusserst gut ankam – klingen «Alpha Tiger» auf „iDentity“ nach «Alpha Tiger». Die Band nennt das selbst: «die Komfortzone verlassen» und besser kann man es kaum umschreiben, denn hier wird deutlich mehr richtig als falsch gemacht. «Alpha Tiger» haben ihre eigene DNA gefunden.
Wenn man beim vorliegend Silberling unbedingt Querverweise ziehen möchte, kann man noch die Queensryche-Frühphase einbeziehen, als die Seattle-Metaller tatsächlich noch Metal gespielt haben. Auch erinnern die Vocals von Stephan Dietrich an Edguy, was aber sicherlich nicht die schlechteste Kritik ist. Der Frontmann ist derjenige, der offensichtlich am meisten an sich gearbeitet hat und so sattelfest singt wie noch nie, trotz permanentem Agieren in den höchsten Tonlagen. Kryptisch umschreiben lässt sich das Ganze als melodiengetriebener Metal, der sowohl spieltechnisch als auch kompositorisch die Grenzen zum Progressive Metal stets im Blick hat, aber nie überschreitet. «Alpha Tiger» sind Dirk Frei (Bass), David Schleif (Schlagzeug), Alexander Backasch (Gitarre), Peter Langforth (Gitarre) und Stephan Dietrich (Gesang).
Bereits zum Beginn zeigt man eindeutig, dass man sich nicht mit halben Sachen zufrieden gibt. Der Opener «Lady Liberty» wurde bereits im Februar 2014 als eigenständige Single veröffentlicht und schon damals machte man deutlich, dass man dabei ist, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Ein sehr gelungener Auftakt. Das folgende «Scripted Reality» glänzt durch sozialkritischen Text und etwas komplexeren Songstrukturen, doch leider fehlt etwas von der Spritzigkeit und Explosivität, die man bei «Lady Liberty» noch bekommen hat, die Riffs treffen aber voll ins Schwarze. Musikalisch hat man sich gefunden, die Jungs sind textlich gereift und versuchen heutige Missstände aufzuzeigen, statt Klischees zu bedienen.
Alpha Tiger - Lady Liberty (Official)
Mit eher experimentellen Stücken wie «Long Way Of Redemption», dass mit Kastanietten sowie Keyboards und Synthesizer daher kommt, «We Won’t Take It Anymore», dass mehrstimmigen Passagen enthält und «Closer Than Yesterday», versucht man sich zu emanzipieren. «Shut Up & Think» mit Speed-Metal-Attitüde und «Revolution In Progress» mit seinem treibenden Anfang sind mitreissende Power-Hymnen und «This World Will Burn» ist ein Midtempo-Kracher wie er im Buche steht. An den Stärken vergangener Veröffentlichungen hat man nicht nur festgehalten, man hat sie ausgebaut! Die Riffs sind noch verspielter, die Refrains sind noch eingängiger und grosszügig mit Gangshouts und Mehrstimmigkeit angereichert und das Alleinstellungsmerkmal, die Stimme Stephan Dietrichs, rückt noch mehr in den Vordergrund.
Im Vergleich zum Vorgänger klingt «iDentity» kompakter und mehr auf den Punkt gespielt. Anspruchsvoll arrangiert, aber jederzeit die Melodie als Ausgangspunkt, versehen mit sozialkritischen Texten, die Bands der 80er- und 90er-Jahre in nichts nachsteht. «Alpha Tiger» schaffen es, sowohl rasante, lupenreine Metal-Songs zu kreieren, lässig intensive Midtempo-Hits wie den Titeltrack oder den Ohrwurm „We Won’t Take It Anymore“ aus dem Ärmel zu schütteln oder durch eine im Bandkontext eher ungewöhnlich arrangierte Powerballade («Closer Than Yesterday») zu begeistern, ehe mit dem fast siebeneinhalb Minuten langen und abwechslungsreichen «This World Will Burn» das Album abgeschlossen wird.
War bei den bereits veröffentlichten Alben immer der grösste Kritikpunkt, dass die Ursprünge und Einflüsse der Band zu offensichtlich das eigene Material formten, hat man nun nach drei Jahren einen eigenen Stil, eine eigene Identität entwickelt. «iDentity» ist produktionstechnisch auf dem neuesten Stand, Tommy Newton (welcher bereits Helloween’s legendäre «Keeper»-Alben produzierte) hat der Scheibe einen klaren, druckvollen, aber auch charmant-retro-orientierten Sound verliehen. Im Vergleich zum naiv-charmanten Debüt und «Beneath The Surface» wirkt der Sound ein ganzes Stück direkter und letztendlich auch wesentlich professioneller und zeigt, wie sich die Band mit unglaublicher Rasanz und Qualität weiterentwickelt hat. Man merkt sofort, dass man, was das Schreiben von Songs betrifft, einiges dazugelernt hat.
ALPHA TIGER - We Won`t Take It Anymore (official video)
«Alpha Tiger» sind immer noch «Alpha Tiger», jedoch wirkt das neue Album wesentlich reifer und ausgeklügelter. An den Stellen, in welchen die Vorgänger noch zu aufgewühlt, zu unstrukturiert und zu energiegeladen waren, setzt «iDentity» an. Die Band bündelt auf diesem Album ihre Stärken und zeigt keine erkennbaren Schwächen. «iDentity» steht für 50 Minuten astreinen Heavy, Power und Speed Metal. Die fünf jungen Sachsen haben es (mal wieder) geschafft und werfen schon früh im neuen Jahr einen Anwärter für das Album des Jahres auf den Markt. Anders aber als beispielsweise Bands wie «Paradise Lost» oder «Metallica», die im Laufe ihrer Karriere musikalische Abzweigungen nahmen, an denen sie lieber der Hauptstrasse gefolgt wären, haben sich «Alpha Tiger» positiv weiterentwickelt. «Alpha Tiger» verdienen jede nur denkbare Unterstützung, einfach weil sie genau die Musik spielen, die sie lieben. Schon alleine das sollte Argument genug sein, um «iDentity» seine Lauscher und vielleicht auch seine Kohle zu schenken.
Die Wespe in folgendem Video ist eine Pepsis formosa, eine der Flugviecher, die Taranteln jagt, diese betäubt und in ihre Höhle schleppt, Eier darin ablegt und die Tarantel dann von innen nach aussen auffressen lässt. Logisch, dass die Spinne da bis zum Ende kämpft, allerdings ist die Wespe eben auch total gut darauf spezialisiert. So ist einfach die Natur der Dinge, zum Glück gibt es das aber nur in Brasilien…
Die folgenden faszinierenden Bilder wurden von verschiedenen Instituten aus der ganzen Welt zusammengetragen. Durch den Magnetresonanz-Tomografen sieht ein Zungenkuss recht unappetitlich aus und der Geschlechtsakt verliert auch jegliche Sinnlichkeit.
Life looks really different through an MRI machine
Freunde, wieso gibt es eigentlich so wenig Spawn-Filme? Hollywood nutzt doch gerne Comickrempel und macht aktuell Remakes à gogo, aber an Spawn haben sie sich dann irgendwie doch nicht mehr rangetraut. Zum Glück gibt es solch coole Fan-Kurzfilme, die sehr viel Spass machen und toll gemacht sind, jetzt fehlt nur noch die Kickstarter Kampagne dazu!
SPAWN : THE RECALL is the story of a former witch and her son, who try to live a normal life away from the darkness. While they’re shopping in a supermarket, the child suddenly disappears. She starts looking for him, freaked out knowing evil forces are still lurking. A security guard comes to her help but while they are checking on the surveillance cameras, something happens. She can sense it, they are here…
Regisseurin Carmen Losmann hat den echten namenlosen Horror in der modernen Arbeitswelt identifiziert. «Work Hard – Play Hard» ist ein Dokumentarfilm über die «industriellen Werkstätten von Morgen»: Ohne Anwesenheitskontrolle, Stempeluhren oder starre Vorgaben arbeiten Menschen zielgerichtet im High-Tech-Bereich, in der Kommunikation und der Produktion. Mit moderner Büro-Organisation wird die «Human Resource» perfekt eingesetzt – und hat auch noch Spass dabei. Losmann führt schöne und neue Arbeitswelten vor, die im Gegensatz zu dem stehen, was wir bisher gewohnt sind. In diesem Paralleluniversum werden raffinierte Strategien und ausgeklügelte Methoden angewandt, um Leistungsbereitschaft und Motivation zu optimieren und das Maximum aus der Ressource Mensch herauszuholen. Zur Story:
In aseptischen Arbeitslagern werden Menschen durch eine unmenschliche Kombination aus Lob und Psychoterror ihrer Seele beraubt. Perfiderweise merken es die Opfer erst 10 Jahre vor dem Tod. Eine grausame Dystopie, die nur dem Kopf eines Wahnsinnigen entspringen konnte. Nichts für zarte Gemüter.
WORK HARD - PLAY HARD | Trailer deutsch german [HD]
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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