Interessant! Mit 10 Schnitten ist es also möglich aus einem gewöhnlichen Stück Holz eine Zange zu machen! Snip von Youtube:
David Warther, son of the world’s renown master carver Ernest “Mooney” Warther, shows us how to carve (in 10 cuts!) the infamous pliers they give away to all the visiting children to the Warther Museum.
World's Master Carver, Ernest "Mooney Warther- Part 2: Making Basswood Pliers with David Warther
Rob Scallon zeigt uns in Bild und Ton Metallicas «Enter Sandman» rückwärts und dass muss man ja auch erstmal hinkriegen. Klingt etwas wurstig, aber rückwärts klingt halt immer ein wenig anders…
Metallica - Enter Sandman (BACKWARDS cover w/ solo)
Mit Unwissenheit lässt sich ziemlich gut ausblenden, unter welchen Umständen die Billigklamotten produziert werden. Und selbst wenn du wüsstest, wer dein 2 Euro Shirt genäht hat und unter welchen Umständen – würdest du das T-Shirt kaufen? Ab und zu mal kommt ein kleines Skandälchen, dass ja auch die Mitarbeiter in solchen Läden nicht besonders viel verdienen und dabei wird auch von der Produktion eben jener Kleidung gesprochen, aber eigentlich ist Verdrängung doch das Mittel der Wahl damit umzugehen.
In Berlin war ein Automat aufgestellt, der beim Kauf eines Billigshirts zeigt, wie und von wem es genau produziert wurde und macht dabei augenscheinlich auch ein schlechtes Gewissen und lässt uns hoffen, dass die Menschen eben doch nicht so kalt sind, wie man immer gerne annimmt. Den wie in einer geführten Tour durch Schlachthof und Wurstfabrik vergeht einem zumindest kurzfristig der Appetit auf Bratwurst. So führt erhöhte Transparenz auch in anderen Bereichen zu Irritationen, in denen man ständige Konsumstimuli ohne Nachdenkpausen gewohnt ist.
Gäbe es doch nur mehr Produkte in solchen Automaten, wie im Video. Klar ist es tragisch, dass manche Konsumenten erst durch die doch sehr krasse Zurschaustellung menschlichen Leids auf den Trichter kommen, dass da vielleicht was schief geht. Aber scheinbar braucht es diesen Tritt in den Allerwertesten halt. Wenn wir jedenfalls direkt mit den Konsequenzen unseres Handelns konfrontiert werden, ist schon klar, dass wir das nicht so arschige Verhalten wählen, aber diese Weitsicht ragt bekanntlich nicht über meinen engeren Bekanntenkreis hinaus. Würdet ihr denn den Knopf drücken, der euch eine Million Euro schenkt, dabei aber einen x-beliebigen Menschen tötet?
Ich habe gar nicht mitbekommen, dass Toaster die Steuerung von Tastatur und Maus beim Zocken abgelöst hat. Ist auch mal eine Variante, wenn auch sicherlich nicht wirklich Komfortabel…
How to mod any toaster to control pc games in 3 easy steps
Freunde, wie könnte man besser den Star Wars Tag feiern, als zu beobachten, wie ein riesiger Lego Sternenzerstörer am Boden zerbricht, während dies mit 1000 FPS aufgenommen wurde?
Giant Star Wars LEGO Super Star Destroyer Shattered at 1000 fps | Battle Damage
Seit mehr als 40 Jahren sind John und Mark Gallagher für den Metal unterwegs, die meiste Zeit davon mit Drummer Joe Hasselvander. Auch wenn die Veröffentlichungsfrequenz seit Mitte der 90er Jahre deutlich abgenommen hat, legt «Raven» mit «ExtermiNation» so viel Qualität vor, das man mit Fug und Recht als richtiges Brett bezeichnen kann. Nach ihrem gelungenen Comeback mit «Walk Through Fire» kommt die NWoBHM-Legende jetzt mit einem neuem Album um die Ecke, das (fast) pünktlich zum 40-jährigen Bandjubiläum erscheint. «Raven» offerieren auch auf ihrem neuesten Werk die perfekte Mixtur aus Metalhymne, NWoBHM-Spirit, Speed Metal und absolutem Chaos. «Raven» klingen wie keine zweite Band und keine Band klingt wie «Raven».
Ähnlich wie ihre kanadischen Kollegen von «Anvil» standen die Briten zu Beginn der 80er in den Startlöchern des metallischen Rennens um Ruhm und Ehre, um dann am Ende Metallica oder Megadeth vorbeiziehen zu sehen und selbst blieb man mit Anvil irgendwo stecken. Weder kommerzielle, noch gesundheitliche Rückschläge konnten «Raven» bis dato aufhalten. Tapfer schleppte sich die Band weiter und heute sieht es eigentlich wieder ganz gut aus. «ExtermiNation» ist insgesamt ein druckvolles, spielfreudiges Album geworden. «Raven» galten schon immer als Inspiration für zig andere Bands, ohne «Raven» gäbe es heute wahrscheinlich weder Thrash- noch Speed Metal. Und irgendwie sind die Gallagher-Brothers samt ihrem «Weird»-Drummer Joe Hasselvander unkaputtbar. Die in die USA immigrierten Engländer haben mit «Rock Until You Drop» und «Wiped Out» Klassiker für die Ewigkeit veröffentlicht und auch das letzte Studioalbum «Walk Through Fire» war wirklich gut.
Der vorliegende Output «ExtermiNation» wurde kurzerhand über eine Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne, bei der man satte 27’000 $ sammeln konnte, finanziert, was zur Folge hatte, dass man gleich ein Kickstarter-Only-Cover-Album namens «Party Killers» drauflegte. Das satte Aufnahmebudget spiegelt sich vor allem im wirklich knackigen, aber keinesfalls überdrehten Sound wieder, für den Toningenieur Kevin 131, mit dem die Band schon beim Vorgänger «Walk Through Fire» gearbeitet hatte, verantwortlich zeichnet. Die positive Energie ihrer legendären Liveshows findet sich auch auf «ExtermiNation» wieder. Mark Gallagher liefert seine bis dato aggressivste Gesangsperformance ab und die charakteristischen Screams werden seltener eingesetzt als in der Vergangenheit. Wie gehabt regiert schnörkelloser Heavy Metal zwischen stampfender Schlichtheit und rasanter Dynamik. Dass John Gallagher die ganz hohen Töne nicht mehr so ganz hundertprozentig trifft, kann man verschmerzen, solange schmissige Uptempo-Klopfer wie «Destroy All Monsters» oder «Feeding The Monster» – ja was denn jetzt, zerstören oder füttern? – in klassischer Frühzeit-Metal-Manier direkt ins Schwarze treffen.
RAVEN "Destroy All Monsters" (Official Lyric Video)
Vom Start weg wird mit einer Spielfreude und Energie drauflosgeholzt, dass dem Hörer gar nichts anderes übrig bleibt, als breit grinsend durch die Wohnung zu springen, wahlweise die Luftklampfe oder das Haupthaar zu schwingen und bei jedem der zahlreichen Hitrefrains mit einzustimmen. Einfachste Riffs werden hier mit solcher Inbrunst vorgetragen und gleich im Dutzend verbraten, dass man gar nicht erst auf die Idee kommt, sich darüber zu beschweren, dass hier Innovationen eher klein geschrieben wird. Was bei anderen Bands hüftsteif oder angestaubt klingt, tönt bei «Raven» frisch und druckvoll, mal von der leicht schlappen Bassdrum abgesehen. Mit «Fight» und «Feeding The Monster» haben «Raven» zwei echte Anwärter auf den Titel «Heavy-Metal-Song des Jahres» am Start. Die Abrissbirne «Battle March Tank Treads» fordert mit ihrer knochentrockenen Aggressivität dem geneigten Fan alles an Kopfnick-Kondition ab, was die Rübe hergibt. Mit «Fire Burns Within» nimmt man den Fuss vom Gaspedal, um es dann mit «Scream» wieder voll durchzudrücken. Allerdings zu sehr, denn der Rest des Albums beinhaltet keine Heavy-Kracher mehr. «One More Day» hätte sich im Repertoire von «The Answer» besser gemacht und «Thunder Down Under» ist eher eine Hommage an AC/DC als an Iron Maiden oder Def Leppard. «Golden Dawn» ist das perfekte Intro zu «Silver Bullet», denn beides ist nicht mehr als Füllmaterial. Das Album wird abgeschlossen von der Ballade «River Of No Return» und der Bonus-Track «Malice In Geordieland» beweist einiges an Humor gepaart mit mächtig Dampf im Kessel.
Von den Songs her ist sich «Raven» natürlich treu geblieben, besonders die Gitarrenarbeit von Mark Gallagher kann Akzente setzen und so richtig schlechte Songs werden auf der vorliegenden guten Stunde eigentlich keine verbraten. Dennoch ist «ExtermiNation» nach meinem Dafürhalten eine Spur zu lang(atmig) ausgefallen, denn hie und da schleicht sich doch eine gewisse Ermüdung ein. Diese wird zwar durch die schnelleren Tracks wie z.B. «Fight» oder «Feeding The Monster» irgendwie weggebröselt, aber ein, zwei Tracks weniger hätte der Scheibe sicherlich gut getan. Musste man wirklich eine Doppel-LP füllen, bloss weil man es kann? Wie auch immer sind die Melodien stets unaufdringlich, aber meist doch mitreissend. «ExtermiNation» lässt zwar die hektische Verrücktheit und den Wahnsinn der frühen Alben ein gutes Stückchen hinter sich, doch schmälert das die Qualität der Band nicht im Geringsten. Stilistisch als auch qualitativ kann man den Silberling irgendwo zwischen dem 88er Album «Nothing Exceeds Like Excess» und dem 97er «Everything Louder» einordnen und wer auf knackig natürlich NWoBHM-angehauchte Tunes steht, macht mit der Anschaffung von «ExtermiNation» absolut keinen Fehler. Ein absolutes Muss für Raven-Fans und ein lohnender Einstieg in den Kosmos dieser sympathischen, chaotischen Truppe. Das allerwichtigste ist jedoch, dass «ExtermiNation» der perfekte Grund für eine neue Tour der Band ist und live sind die Herren bekanntermassen eine wahre Macht.
Seit Anfang Februar ist das Album «Grosse Freiheit» erhältlich und ich bin der Meinung, dass dieser Typ viel zu wenig Aufmerksamkeit kriegt. Dies liegt vermutlich an der breiten Masse der Kiddies, für die sowas zu anspruchsvoll ist. Aber besser wenige, richtige Fans als 1 Million Falsche. Bei der schonungslosen Single «Asche zu Staub» von Swiss & die Andern darf man ruhig etwas genauer hinhören.
SWISS & DIE ANDERN - Asche zu Staub (OFFIZIELLES VIDEO)
Ich fahre durch die Nacht, morgens um vier,
vollgepumpt mit Tabletten, auf der Suche nach mir,
nach was genau weiß ich nicht, ich seh keinen Sinn,
nach irgendwas das mir beweist, dass ich am Leben bin.
Ob meine Seele noch einen heilen Kern hat,
ich liege gerne in dem Arm von irgendeinem der mich gern hat,
doch meine Freunde haben den Rücken gekehrt,
die Brücken zerstört, als wäre ich ihnen wirklich nichts wert.
Das passiert mir schon mein Leben lang,
es betrübt mich sehr,
dabei bin ich gar kein so übler Kerl,
sag mir doch einfach,
was mein Fehler ist, vllt seh ichs nicht,
wo ist der Mensch der mich umarmt und sagt ich zähl auf dich?
Denn ich zähl nicht auf mich,
zu oft hab ich mich schon verzählt,
zu oft geöffnet vor einem Menschen der mich nicht versteht,
zu oft gehofft ich wäre gut genug für sie,
doch nur Narren suchen Schutz in Utopie.
Mir geht es gut, keine Angst ihr könnt ruhig weiter gehen,
Das was ich hab, das bin nur ich das ist nur mein Problem,
macht euch keinen Kopf, das wird schon wieder ganz bestimmt,
und wenn nicht wirds halt nicht ist doch nicht euer Ding.
Mein Kopf steht leer, meine Träume sind schon ausgezogen,
es wird schon Leute geht mal weiter bitte schaut nicht so,
ich brauche keinen Zuspruch, Mitleid brauch ich auch keins,
ich will nur diesen einen Moment alleine traurig sein.
Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Wo fang ich an, wo hör ich auf?
Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Wo fang ich an, wo hör ich auf?
Was ich vorzuweisen hab zehn Jahre Erfolglosigkeit.
Lacht mich ruhig aus wen ihr oben seid,
dass ist euer gutes Recht ich weiß nicht was ich entgegnen soll.
Meidet Regenwolken wenn ihr mir nicht begegnen wollt.
Mach dein Leben schöner hat Mama mir gesagt,
Jahrzehnte später lief es irgendwie anders als geplant.
Papa und Mama taten alles für ein Leben voller Glück und was zur Hölle gebe ich ihn zurück? Nichts gar nichts!
Was mich belastet ist nicht ihre Geduld, sondern das Wissen das sie denken es wäre ihre Schuld. Doch dass ist es nicht.
Ich könnt heulen denn ihr wart wunderbar, ich wäre tot ohne euch und zwar schon hunder Mal. Es geht um mich.
Ich habe nix im Griff auch nicht die Tabletten.
Es hat nie mit was geklappt auch nicht mit dem rappen.
Ich würde nicht sagen ich habe Pech gehabt doch manche Menschen sind geboren für den letzten Platz.
Mir geht es gut, keine Angst ihr könnt ruhig weiter gehen,
Das was ich hab, das bin nur ich das ist nur mein Problem,
macht euch keinen Kopf, das wird schon wieder ganz bestimmt,
und wenn nicht wirds halt nicht ist doch nicht euer Ding.
Mein Kopf steht leer, meine Träume sind schon ausgezogen,
es wird schon Leute geht mal weiter bitte schaut nicht so,
ich brauche keinen Zuspruch, Mitleid brauch ich auch keins,
ich will nur diesen einen Moment alleine traurig sein.
Asche zu Asche, Staub zu Staub. Wo fang ich an, wo höre ich auf…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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