Evolution of Video Games in Real Life

Wie legendäre Games wie Pong, Space Invaders, Super Mario Brothers, Street Fighter, Minecraft, Battlefield 3 und Grand Theft Auto 5 im Real Life aussehen, zeigt das folgende Video…

The Evolution of Video Games
The Evolution of Video Games

DBD: The Art Of Suffering – Scarnival

Hier das Video zu «The Art Of Suffering» von «Scarnival» aus dem kommenden gleichnamigen Album, welches im August diesen Jahres veröffentlicht wird…

SCARNIVAL - THE ART OF SUFFERING (Official Music Video)
SCARNIVAL - THE ART OF SUFFERING (Official Music Video)

Wie Justin Bieber wirklich und ohne Photoshop aussieht

Photoshop ist ein phantastisches Programm und damit kann man einfach alles machen. Zum Beispiel Fäkalien in Justin Bieber verwandeln oder andersrum, ich weiss es nicht… :)

The Truth Behind Justin Bieber’s Calvin Klein Ad
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Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Ein Grundschullehrer namens Demon und ein Taxifahrer namens Starchild machen zusammen mit Spaceman und Catman seit 40 Jahren die Bühnen dieser Welt unsicher. Demon, Starchild, Spaceman und Catman sind nicht etwa Marvels neuste Superhelden, sondern Rockstars – und zwar die mit dem wohl bekanntesten Make-Up der Musikgeschichte. Feuerfontänen, Donnerschläge, Laser, Stroboskopblitze, Kunstblut und Konfetti: Wenn Kiss auftreten, wird alles aufgefahren, was der Entertainment-Fundus hergibt. So war es auch auf der Jubiläums-Show vom letzten Mittwoch, den 10. Juni und die maskierte Band führte ihre herrlich anachronistische Show im Zürcher Hallenstadion auf.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Das ich nochmals Kiss sehe, hätte ich mir bis vor kurzem nicht mal träumen lassen. Einmal im Leben sollte man Kiss gesehen haben, schon nur wegen der grossartigen Show und das war 2010 der Grund, dass ich damals einer Veranstaltung der Herren beiwohnte. Kiss, die kannte ich noch aus frühester Jugend, aber eigentlich waren das doch immer nur die Poster und Patches von den anderen, ich selbst hielt ich es mit Black Sabbath, Jimy Hendrix, AC/DC und Punkrock. Das waren damals noch Zeiten, in denen man sich entscheiden musste zwischen Bands, zwischen Musikrichtungen, zwischen Lebenseinstellungen und Image. Kiss, das waren die geschminkten Herren in Leggings, das waren die Poser und wenn ich ehrlich bin, war ich nie viel weiter in diese Band vorgedrungen als bis zu «Detroit Rock City», «I was made for loving you» und «Lick it up». Nun aber hat man mich wieder ins Hallenstadion gebracht und vorne stehen wirklich und wahrhaftig Kiss, eine Stimme kündigt die Best Ager in ihren Comic-Kostümierungen als die heissteste Band der Welt an. Schon vor dem Konzert konnte man zahllose Kiss-T-Shirts und diverse kissig angemalte Menschen zwischen fünf und achtzig ausmachen.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Ein Konzert von Kiss ist immer auch ein Defilée der Fans. Manche vor dem Hallenstadion hatten am Mittwoch die Buchstaben K, I, S und S auf die nackten Oberkörper gemalt. Andere, der jüngste davon war geschätzte fünf Jahre alt, trugen die gleichen Gesichter wie ihre Idole. Dutzende Spacemans und Catmans standen da rum und bei verliebten Paaren konnte es gar geschehen, dass Starchild Demon innig küsste. Es gab aber auch eine Zeit in der über vierzigjährigen Karriere von Kiss, in der die vier Charaktere dieser Band keine fantastischen Rock’n’Roll-Wesen mehr sein wollten. Es war die Zeit der Neunzigerjahre, als sie sich ihrer Schminkmasken entledigten, ein «MTV Unplugged»-Konzert spielten und mit dieser Demaskierung kurzzeitig alles verrieten, was ihre Band zur Weltmarke machte. Eine Weltmarke, die im Herbst 2014 in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen wurde und zu der neben zahllosen Merchandise-Artikeln mittlerweile auch das Indoor-Profifootballteam LA Kiss gehört. Zwanzig Studioalben haben sie in ihrer Karriere veröffentlicht und mehr als 100 Millionen Platten verkauft. In den US&A sind sie die Band mit den meisten goldenen Schallplatten. Weltweit stehen sie auf Platz drei, hinter den Beatles und den Rolling Stones.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich
Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Als der schwarze Vorhang mit dem vierbuchstabigen Band-Logo fällt, bricht am Mittwochabend die Hölle los. Laserblitze greifen zuckend durch die Halle. Flammenwerfer züngeln hitzig im Takt. Böller detonieren und gleissende Feuerwerkskörper zischen über die Bühne. Man sieht den Bandmitgliedern hinter all der Schminke ihr Alter nicht an. Gene Simmons ist 66 Jahre alt, Paul Stanley 63, die anderen beiden sind in den Fünfzigern. In gespieltem jugendlichem Übermut staksen die routinierten Musiker über die Bühne. Man hört freilich, wie sie sich bei manchen Stücken stimmlich etwas schwer tun, vorallem Paul Stanley. Ihm merkt man die Spuren des Alters nicht nur stimmlich an, auf der Bühne hilft ein Teleprompter bei möglichen Texthängern. Aber egal. Der Stimmung tut das keinen Abbruch und die ist von Anfang an bombastisch! In diesem überbordenden Feuerzauber stehen die vier Musiker mit ihren schwarz-weiss geschminkten Horror-Clownsfratzen, in schwarzledernen, nietenbesetzten Phantasiekostümen samt gefährlich hoher Plateausohlen und hämmern den rund 7000 Besuchern ihren Song «Detroit Rock City» um die Ohren.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Nichts ist nachvollziehbarer, als sich in durchgeknallte Kostüme zu kleiden, wenn man sich schon auf eine Bühne vor ein paar tausend Menschen hinstellen will, die Spass begehren. Kiss regieren die Halle, es ist, als ob ihre Superkostüme ihnen Superkräfte verleihen und mit grosser Hochachtung sieht man ihnen bei ihrer Arbeit zu. In regelmässigen Abständen, wenn er seine Projektion auf den Riesenscreens weiss, fährt Gene Simmons die berühmte Zunge aus, welche nichts an Länge und Elastizität eingebüsst zu haben scheint, rollt mit den Augen, schleckt unter beeindruckendem Speichelfluss die Saiten seiner Gitarre ab, lässt sich an einer Stelle auch das klassische, nie verstandene und nie erklärte Kunstblut martialisch aus den gut geblähten Backen fliessen und während er auf diese Weise wieder das unkaputtbare Schwarzweissmonster aus den siebziger Jahren ist, so ist er doch immer auch ein augenzwinkernder Herr in den besten Jahren, der der Welt gibt, was die Welt ganz offensichtlich verlangt: Rockmusik, die Partymusik sein will und daher vor allem Nonsens sein muss. Herrlich anachronistische Unterhaltung zu durchaus auch sehr dumpfem Hardrock. Aber es ist nun mal so: Kiss, das bedeutet auch im Jahr 2015 Entertainment, das dem heiligen Ernst und der heiligen Echtheit des landläufigen Rockhelden mit Schminke begegnet.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich
Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Kiss ist Kult. Kiss ist Party. Kiss sorgen eineinhalb Stunden lang für ausgelassenes Staunen. «Deuce» spielen sie und «Psycho Circus». Der Sound ist bestens, die Lautstärke enorm, der pyrotechnische Einsatz von verschwenderischem Ausmass. Die imposante Bühne mit ihren gestochen scharfen LED-Bildwänden, Scheinwerferbatterien und hydraulischen Podesten nimmt die ganze Hallenbreite ein. Während des wunderbar selbstironischen Bandschlagers «Do You Love Me» wird auf der Videowand die Geschichte dieser Rock’n’Roll-Institution im Bildschnelldurchlauf erzählt: Die Anfänge in New York, die goldenen Jahre mitsamt den bahnbrechenden Pyroshows, den Groupies und der Privatjet mit dem Kiss-Schriftzug und nach den ungeschminkten Jahren glücklicherweise der Weg zurück zum tollen Mummenschanz der klassischen Bandvergangenheit. Kiss machen aus der Rockbühne einen Rummelplatz samt Geisterbahn und Kuriositätenkabinett. Gemeinsam inszenieren sie eine Rock’n’Roll-Revue, bei der an nichts gespart wurde. Nun ja, ein wenig vielleicht bei der Musik. Der Auftritt der US-Legenden bietet mächtig Futter für die Augen und der Pyrotechniker ist genau genommen das fünfte Bandmitglied.

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Im Vergleich zu manchen Kollegen haben Kiss einen grossen Vorteil. Kiss-Lieder sind eigentlich Popsongs, sie stehen – zugespitzt gesagt – Abba näher als Led Zeppelin. Klar, es geht etwas härter zu in den knackigen Riff-Songs, aber die schlitzohrig kalkulierte Wirkung ist durchaus ähnlich. Und Kiss haben das, was sie tun, völlig im Griff, die Fans im Hallenstadion waren jedenfalls hochzufrieden. Für sein Bass-Solo vor «God of Thunder» hängt sich Simmons, der Mann mit der längsten Zunge des Rock’n’Rolls, ein Instrument in Form eines Schlächterbeils um. Er hämmert kurz und knackig in die Saiten. Er blickt in seinem Kabuki-Comic-Gesicht grimmig in die Ferne. Und spuckt im giftgrünen Scheinwerferlicht, alle haben darauf gewartet, mit Kunstblut um sich. Bisschen eklig, aber kommt immer wieder gut an – so wie auch die Arschwackler und Tanzschritte seines Komplizen Paul Stanley. Bei «I Love It Loud» skandiert alles und irgendwann schwebt Paul Stanley bei «Love Gun» tatsächlich über die Köpfe des Publikums Richtung Hallenmitte, wo er auf einem Podest einfach weiterspielt. Ein kleines bisschen «Rocky Horror Show» mit Monstern zum Knuddeln und einer bewegungsintensiven Musik, die in ihrer klassischen Einfachheit vertraut und eingängig daherkommt.

Kiss - Rock and Roll all Nite - Zürich - 10.06.2015
Kiss - Rock and Roll all Nite - Zürich - 10.06.2015

Kiss bieten sich und uns einen schönen, sinnlosen Abend und lassen es nicht nur blitzen und nebeln, sondern auch arhythmisch böllern auf der Bühne, sie fahren immer noch mitsamt ihren Instrumenten auf absurden Hebebühnen in die Höhe, um dort weiter zu musizieren, Funkenpracht schiesst ihnen aus den Gitarrenhälsen, Konfetti flattert in weissen Wirbeln auf die Menschen hernieder, Stösse heisser Luft erreichen einen im selben Moment, da man die Feuersalven auf der Bühne hochschiessen sieht, der Bierbecher zittert von den Bässen, Charmeur Paul Stanley an der Gitarre wirft im Sekundentakt Plektrons in die Menge. So gut ist die Laune, die Kiss verbreiten, dass einem nicht einmal die eigene vorgeprägte Unterbildung zum Problem wird. Immer kann man problemlos einstimmen in die Songs und irgendwas mit Party, Rock’n’Roll und Liebe rausgrölen. Ein prima Abend, an den man noch gerne lange denken wird. Klar, Zürich hat «die besten Fans» oder jedenfalls «die lautesten», und natürlich rollt die Showmaschine Kiss so gut geölt wie routiniert ab, aber äusserst unterhaltsam ist das trotzdem. Die Mutter aller Poser-Rockbands zählt seit 40 Jahren zu den beliebtesten Live-Bands der Welt und dass mit gutem Grund, denn Kiss setzen alles in Bewegung, um der treuesten Fangemeinden des Showgeschäfts «The Kiss Army», die ihnen über Höhen und Tiefen bis heute die Treue hält, dass zu bieten, was sie verrdienen: «You wanted the best, you got the best. The hottest band in the world!»

Creatures of the Night: The KISS 40th Anniversary World Tour in Zürich

Setlist:

  1. Intro: Good Times Bad Times (Led Zeppelin Song)
  2. Detroit Rock City
  3. Deuce
  4. Psycho Circus
  5. Creatures of the Night
  6. I Love It Loud
  7. War Machine (Gene spits Fire)
  8. Do You Love Me
  9. Hell or Hallelujah
  10. Calling Dr. Love
  11. Lick It Up (with «Won’t Get Fooled Again»)
  12. Bass Solo (Gene spits Blood and flies)
  13. God of Thunder
  14. Cold Gin
  15. Love Gun (Paul flies out to the Crowd)
  16. Black Diamond
  17. Zugabe:

  18. Shout It Out Loud
  19. I Was Made for Lovin‘ You
  20. Rock and Roll All Nite
  21. God Gave Rock’n’Roll to You II

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Mouse-X

Der folgende Kurzfilm ist schön anzuschauen und stellt die Frage, was macht unsere Identität aus? Unsere Erfahrungen, unsere getroffenen Entscheidungen? Irgendwie davon handelt dieser ziemlich abgefahrene Kurzfilm…

[2015] MOUSE-X | Sci-Fi
[2015] MOUSE-X | Sci-Fi

The Good Dinosaur – Trailer (HD)

Dieses Jahr bringt Pixar zum ersten Mal in der Geschichte zwei Filme in einem Jahr heraus. Neben «Inside Out» geht es am 26. November zurück in die Zeit der Dinosaurier. «The Good Dinosaur» in dem der Film die folgende These aufwirft:

The Good Dinosaur asks the question: What if the asteroid that forever changed life on Earth missed the planet completely and giant dinosaurs never became extinct? Pixar Animation Studios takes you on an epic journey into the world of dinosaurs where an Apatosaurus named Arlo makes an unlikely human friend. While traveling through a harsh and mysterious landscape, Arlo learns the power of confronting his fears and discovers what he is truly capable of.

Während Pixar-Filme ja sonst irgendwie immer ein doch eher realistisches Setting benutzen, will man hier also die Dose der alternativen Vergangenheit öffnen. Vor allem auch, weil die Dinosaurier vor knapp 65 Millionen Jahren ausstarben, die ersten menschenähnlichen Wesen aber erst so vor 20 Millionen Jahren auftraten. Vermutlich wird es ein kreationistischer Film, in dem einfach alle Arten gleichzeitig lebten. Auch cool.

The Good Dinosaur Teaser Trailer (2015) - Pixar Movie HD
The Good Dinosaur Teaser Trailer (2015) - Pixar Movie HD

Der beste Bösewicht: R.I.P. Christopher Lee

Sir Christopher Lee ist bereits am vergangenen Sonntag, dem 7. Juni, im Alter von 93 Jahren in einem Spital in London gestorben. Sein Dracula ist und bleibt bis heute mit Abstand der beste aller Blutsauger. In Star Wars war er Count Dooku und im Herr der Ringe spielte er den Saruman. Nun ist er von uns gegangen, der Gentlemen der alten Schule, welchen er privat gab und er wird uns fehlen, der beste aller Bösewichte!

christopherlee

Der 1922 geborene Sohn eines britischen Offiziers und einer italienischen Gräfin entschied sich nach dem 2. Weltkrieg aus einer Bieridee heraus für die Schauspielerei, «ohne natürliche Begabung», wie er immer freimütig zugab. Zehn Jahre musste er sich mit Kleinstauftritten und Statistenrollen herumquälen und pflegte dabei sein Motto: «Du kannst dir die Rollen nicht immer aussuchen – hast aber trotzdem die Freiheit, sie mit Würde zu interpretieren.» Bald erhielt er das Angebot einer auf blutrünstigen Horror spezialisierten Firma namens Hammer, die ihn als Graf Dracula engagierte, den er dann noch sieben weitere Male gab. «Dracula bescherte mir einen Namen, einen Fanclub und einen Gebrauchtwagen», vermerkte Lee dankbar in seiner Autobiografie «Lord of Misrule».

Christopher Lee as Dracula: Bite Montage
Christopher Lee as Dracula: Bite Montage

Der heute längst legendäre «Hammer Horror» ist untrennbar mit seinem Gesicht verbunden: Ein schmales, elegantes Antlitz, das gut zu dem Untoten aus altem Adelsgeschlecht passte, ein stoisches, fast steifes Mienenspiel, das die psychologischen Dimensionen der Vampirrolle – Einsamkeit und sexuelle Gier – trotzdem auszuloten vermochte. Lee spielte für Hammer jedoch auch die Mumie, Frankensteins Monster und gleich fünfmal den Schurken Fu Man Chu. Schon früh wurde er zu einem herausragenden Bösewicht der Filmgeschichte. Zu den bekanntesten Figuren zählt der Scaramanga aus «The Man with the Golden Gun» und mit Bond-Erfinder Ian Fleming verband ihn ein entferntes verwandtschaftliches Verhältnis.

Vampire, so heisst es, können sich von ihrem Schatten lösen. Christopher Lee wusste es besser, denn den blutrünstigen Grafen wurde er nie mehr ganz los. Lee hat diese lebenslange Identifikation bespöttelt. Wirklich beklagt hat er sie nie. Noch 2002 fand Johnny Depp, ein guter Freund der letzten Jahre: «Du spielst an der Seite von Christopher und kannst gar nicht anders als zu denken: Oh mein Gott, er ist es – Dracula!» Bei den Filmen, die Lee besonders am Herzen lagen, sah freilich kaum jemand hin. Er war stolz, in «Jinnah» (1998) den gleichnamigen Gründer Pakistans verkörpert zu haben. Als sein bestes Werk bezeichnete der Schauspieler selbst den in der Masse recht unbekannten britischen Horrorfilm «The Wicker Man» (1973) über ein makaberes heidnisches Ritual.

The Raven (Christopher Lee)
The Raven (Christopher Lee)

Gemeinsam mit seiner Frau Gitte und der Tochter Christina lebte er, der schon einen Teil seiner Kindheit in der Schweiz verbracht hatte, für ein paar Jahre am Genfersee. Von dort aus bereiste er den ganzen Kontinent: Das Sprachtalent konnte Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und natürlich seine Muttersprache Englisch fliessend und wurde überall gerne beschäftigt. Er selbst ging all diese Engagements gewissenhaft an, ohne sich über ihren filmhistorischen Rang allzu grosse Illusionen zu machen. So blieben die Höchstleistungen dann auch eher anderer Natur, kaum jemand hat wohl in mehr Filmen mitgespielt als Lee – je nach Quelle pendelt die Zahl pendelt zwischen 250 und über 300. 17 Schwertkämpfe hat er vor der Kamera ausgefochten – Errol Flynn kam nur auf 9. Auch Lees Körperlänge wurde immer wieder hervorgehoben: 1,96 Meter, zumindest in den Blütejahren.

Im Alter von 63 Jahren musste sich der Opernliebhaber, passionierte Golfer und Zigarrenraucher einer Herzoperation unterziehen. Zum Ende des Jahrtausends freundete er sich mit dem leidenschaftlichen B-Film-Verehrer Tim Burton an, der Lee nun regelmässig engagierte, so etwa für «Sleepy Hollow» und «Charlie and the Chocolate Factory». George Lucas verschaffte ihm einen Blockbusterauftritt in der Episode II und III von «Star Wars» und sind wir ehrlich, Count Dooku ist das beste an diesen Episoden und eine kaum verhohlene Reminiszenz an seine berühmteste Rolle. Lee war ein grosser Bewunderer Tolkiens und hatte die Gelegenheit, ihn sogar noch persönlich zu treffen. Den «Herrn der Ringe» las er einmal pro Jahr und so ist es nicht verwunderlich, dass die Rolle des bösen Zauberer Saruman ihm sehr am Herzen lag. Umso grösser war seine Enttäuschung, als sein Part aus der Kinofassung des dritten Teils, «The Return of the King», gestrichen wurde – beim «Hobbit» war er dann wieder dabei.

Danke Christopher, danke für alle die grossartigen Monster und sag Peter Cushing und Vincent Price einen schönen Gruss.

The Time Warp Instructions - Christopher Lee
The Time Warp Instructions - Christopher Lee

Warum ist die Sonne gelb und der Himmel blau?

Heute kommen wir wieder mal unserem Bildungsauftrag nach und nein Freunde, der Himmel ist nicht wirklich blau und dieses interessante Video von MinutePhysics erklärt uns, warum…

Why is the Sun Yellow and the Sky Blue?
Why is the Sun Yellow and the Sky Blue?

GoPro am Deckenventilator

Freunde, unbedingt folgendes Video auf Vollbild stellen – und am Stuhl festgehalten! Huuuuuuui! :)

GoPro Ceiling Fan
GoPro Ceiling Fan

DBD: Dead Musician – My Reflection

«My Reflection» aus Finnland haben mit «Dead Musician» eine neue Single am Start, welcher für die Band das Ende einer Ära repräsentiert. Schon bei der Komposition des Songs zeichneten sich grosse Änderungen in der Band ab. Die einzelnen Solo Projekte der Bandmitglieder nehmen diese mehr und mehr in Anspruch, so dass für «My Reflection» kaum mehr Zeit übrig blieb. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschieden, mit der Veröffentlichung der Single die Bandaktivitäten bis auf unbestimmte Zeit auf Eis zu legen, daher auch der Titel des Songs…

My Reflection - Dead Musician (Official Lyric Video)
My Reflection - Dead Musician (Official Lyric Video)

Misslungener Taschendiebstahl im Bus

Hier versucht ein junger Mann, einer Frau die Tasche im Bus zu entreeissen, doch dass geht komplett in die Hose. Und man muss schon zugeben, dass der Busfahrer radikal mit dem Dieb umgeht, aber das geschieht ihm irgendwie ja auch recht…

Misslungener Taschendiebstahl im Bus
Misslungener Taschendiebstahl im Bus

Wie funktionieren Vitamine?

Vitamine helfen unserem Körper dabei Schädlinge abzuwehren, halten die Zellen jung und unterstützen Enzyme dabei, überhaupt erstmal Nahrung zu verdauen. Somit erklärt uns diese TED-Ed-Animation, dass Vitamine die eigentlichen Superhelden unseres Körpers sind…

How do vitamins work? - Ginnie Trinh Nguyen
How do vitamins work? - Ginnie Trinh Nguyen

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