Warum sind wir kitzlig?
Freunde, wusstet ihr dass sich «Kitzeln» aus zwei Phänomen zusammensetzt? Knismesis geniessen alle Tiere, einschliesslich uns und Gargalesis ist nur unter Primaten verbreitet. Mehr zu diesem Thema gibts in folgendem Video…
Freunde, wusstet ihr dass sich «Kitzeln» aus zwei Phänomen zusammensetzt? Knismesis geniessen alle Tiere, einschliesslich uns und Gargalesis ist nur unter Primaten verbreitet. Mehr zu diesem Thema gibts in folgendem Video…
Anhand realer Biografien von Entdeckern, Kreuzfahrern und Migranten haben Wissenschaftler eine äusserst beeindruckende Animation weltweiter Migration seit dem späten Mittelalter erstellt. Sie zeigt, wie Menschen unterschiedlicher Jahrhunderte verbunden und mobil waren. Die Idee, dass Migration und damit auch Flucht schon immer Teil der Lebensrealität der Menschheit war, ist nicht neu, wurde aber selten so eindrücklich dargestellt.
We’ve lost another legend! Angus Scrimm, bekannt für die Rolle des erschreckenden «Tall Man» im Horror Klassiker «Phantasm» («Das Böse»), ist gestern gestorben. Director des Films und enger Freund Don Coscarelli schrieb per E-Mail: «Angus Scrimm verstarb friedlich heute Abend von seinen Freunden und geliebten Menschen umgeben. Er war 89 Jahre alt. Seine Leistung als der Tall Man ist eine überragende Leistung in der Horrorfilmgeschichte. Er war der letzte in einer langen Reihe von klassischen Horrorfilmstars. Er war ein toller Schauspieler und ein noch besserer Freund. Er wird uns fehlen.»
Angus Scrimm dürfte den meisten als der «Tall Man» aus den «Phantasm»-Filmen («Das Böse»), in denen er ab 1979 mitspielte, bekannt sein. Um trotz seiner 1,93 m grösser zu wirken, trug er übrigens gerne zu kleine Anzüge und Plateauschuhe. Die Rolle des Tall Man war für Scrimm das grosse Sprungbrett, denn obwohl seine Karriere schon 1973 begann, bekam er erst anschliessend die grossen Rollenangebote für Film und Theater. Scrimm wuchs in seiner Geburtsstadt Kansas City auf, bevor er nach Kalifornien zog, um dort an der USC Drama unter William C. De Mille zu studieren. Ursprünglich verfolgte er den Beruf des Journalist, unter anderem bei Magazinen wie TV Guide und dem Los Angeles Herald Examiner. Des Weiteren schrieb er für verschiedene Künstler wie Frank Sinatra oder die Beatles Texte für die Booklets ihrer LPs und CDs. Dafür gewann er, noch unter dem Namen Rory Guy, einen Grammy. In «Alias – Die Agentin» spielte Scrimm die Rolle des SD-6-Agenten Calvin McCullough.
Seinen bürgerlichen Namen Lawrence Rory Guy behielt er übrigens bis 1979, als er in Don Coscarellis «Phantasm» mitspielte. Für diese Rolle nahm er erneut seinen Künstlernamen aus der Unizeit, Angus Scrimm, an, der ihm seitdem anhaftet. Er erfand ihn basierend auf einer Kombination von Namen seiner Verwandten und dem Theaterbegriff für Vorhang (engl. «Scrim»). Obwohl er vor allem für düstere Rollen bekannt war, hat Scrimm neben klassischen Horrorfilmen wie «Dracula» (1931) und «Frankenstein» (1931) auch ein Faible für Komödien. Mehrheitlich spielte er aber Rollen aus dem Horror-Genre in Filmen wie «Vampirella», «I seel the Dead», «John dies at the End» und «Disciples – Jünger des Satans». Er spielte den Senior Officer des SD-6 in der TV-Show «Alias» und hatte eine wiederkehrende Rolle in der gespenstischen Hörspielserie «Tales From Beyond the Pale». Ausserdem stand Scrimm letztes Jahr unter Director Coscarelli für den fünften Phantasm Film vor der Kamera, der den Untertitel «Ravager» trägt. Der Film wird später in diesem Jahr veröffentlicht, ausserdem arbeitet Mr. Star Wars JJ Abrams an einem 4K-Remake des ursprünglichen Phantasm.
Im vergangenen Jahr mussten wir bereits von einigen der kultigsten Horror Figuren, wie beispielsweise Christopher Lee und Wes Craven Abschied nehmen. Jetzt hat das Jahr 2016 kaum begonnen und wieder müssen wir von einer Legende Abschied nehmen. Danke Mr. Scrimm für ihre Rolle als «Tall Man», ich werde die hagere Gestalt des schrecklichen Bösewichts, eine der bekanntesten Figuren des Horrorfilms, nie vergessen. Sie lebten ein langes, wundervolles Leben, Mr. Scrimm. Danke für alles. Ich hoffe, Sie ruhen in Frieden.
Michael Grab baut faszinierende Türme, die nur dank der Schwerkraft halten indem er stundenlang, tagelang Steine aufeinander legt. Manchmal ist alle Mühe vergebens und plötzlich fällt alles zusammen und er muss von vorne beginnen. Denn die Steine halten nur durch Schwerkraft. Eine falsche Bewegung, und die Arbeit ist dahin. Für seine kleineren Steinskulpturen braucht Michael 20 bis 30 Minuten, für die grossen Stunden oder Tage. Früher sei er Skate- und Snowboard gefahren. «Das trainiert den Gleichgewichtssinn, den ich bei meiner Arbeit brauche.»
In die Kunst investiert der studierte Soziologe mittlerweile bis zu 60 Stunden die Woche. «Sie ist mein Leben.» Geld verdient er mit den Fotografien seiner Skulpturen und mit Live-Performances. Dabei steht er auf einer Bühne, ein Orchester spielt Musik und Grab schichtet Stein auf Stein, bis es hält. Wenn er draussen ist, hört er keine Musik, sondern geniesst die Ruhe. Fast immer ist er allein. «Ausser mich beobachten Spaziergänger.» In den letzten Jahren hat der 30-jährige Amerikaner aus Colorado die USA, Kanada, Costa Rica, Schweden, Schottland, Belgien, Frankreich und Italien mit seiner Kunst verschönert. Auch in «ganz vielen Städten» habe er schon losgelegt, wie in Brüssel oder Mailand. Einmal war er mit einem Freund am Bodensee und hat dort tagelang das Ufer umgestaltet. An windstillen Orten halten Grabs Skulpturen sehr lange: Monate, sogar Jahre.
Die neue Single «Hit The Bottom» des Schweizer Rock-Duos «Zlang Zlut» stammt aus dem kommenden Album «Crossbow Kicks», welches am 5. Februar 2016 über Czar Of Revelations weltweit veröffentlicht wird…
Heute etwas für Ghostbusters Fans! Hier das perfekte Kostüm für Freunde der Geisterjäger und im Gegensatz zu anderen Masken, lässt diese das Gesicht frei, so können kann man sich mit allerlei Essbarem und Süssigkeiten vollstopfen, genau so wie es auch Slimer machen würde! Zu haben für $25.90 bei Amazon US&A…
Dieser Miami Vice Couch Gag der Simpsons Folge «Teenage Mutant Milk-Caused Hurdles» gehört natürlich in diesen Blog…
Wer gestern Nacht, aus welchen Gründen auch immer, nicht an Lemmys emotionaler Gedenkfeier teilnehmen konnte, kann sich nachfolgend die komplette Aufzeichnung des YouTube-Live-Streams anschauen. Es war geplant die Feierlichkeiten im «Rainbow Bar and Grill» durchzuführen, die Bar, in welcher man Lemmy antreffen konnte, wenn er nicht auf Tour war. Stattdessen fand der Anlass in einer Kirche oder Bestattungskapelle statt und gemäss inoffiziellen Angaben nahmen bis zu 250’000 Menschen per Streaming Abschied.
Redner waren Motörhead Drummer Mikkey Dee, Rob Halford von Judas Priest, Lars Ulrich und Roberto Trujillo von Metallica, Slash und Matt Sorum von Guns N’Roses und Velvet Revolver und auch Dave Grohl. Weiter erinnerten sich Scott Ian von Anthrax, Wrestler Triple H, für den Motörhead die Intromusik geschrieben haben, Mike Inez von Alice in Chains, Bob Kulick, der Co-Produzent von Motörheads Grammy-Cover von Metallica’s «Whiplash», Lemmy Kilmisters Sohn Paul, Todd Singerman, Manager von Motörhead und einige Trinkfreunde, Crew und Band-Assistenten sowie andere enge Freunde der Rock-Legende.
«I miss you already, Lemmy,» sagte Drummer Mikkey Dee. «I miss our arguments and our hard work in the studio and on the road. It was so much fun, and I will miss it forever. Try to take it a little easier on the other side. Rest in peace. See you soon.» Mikkey Dee fügte hinzu, dass Motörhead Gitarrist Phil Campbell leider nicht teilnehmen konnte, aber sein aufrichtiges Beileid ausrichten soll und Ugly Kid Joe Whitfield Crane verlas eine Erklärung von Campbell.
Jeder Gast würdigte Kilmister mit viel Humor, Ehrlichkeit und einwenig Obszönitäten, vor einem Turm aus Lemmy’s Signature Marshall Amps und unzähligen Blumen, darunter ein Arrangement, in der Form des «Ace of Spades»! Ein klassisches Foto von Motorhead stand im Zentrum und in der Nähe stand die handgefertigte Urne mit der Asche von Lemmy. Auch seine Stiefel fanden ein Plätzchen auf dem Schrein. Die Gedenkfeier endete, wie jedes Konzert von Motörhead endete: Eine ordentliche Rückkopplung und dann wurde Lemmy’s vibrierender Bass gegen den Marshall-Turm gelehnt. «Lemmy», so Singerman, «has left the building.»
Der erste Teil des neuen Films von M. Night Shyamalan hat bei mir für ein wenig Gelächter gesorgt, da all die verrückten Dinge, die die Grosseltern so tun, versucht werden mit Demenz zu erklären. Das führt unweigerlich zu lustigen Erklärungsversuchen im jeweiligen Kontext. Auf Twitter wies M. Night Shyamalan darauf hin, dass es drei verschiedene Schnittfassungen des Films gibt, was auch die anfänglichen Verwirrungen um die Genrezugehörigkeit von «The Visit» erklärt. So soll es eine Fassung geben, die als Komödie gilt, eine zweite, die als Horrorfilm beschrieben werden kann und eine weitere Fassung, die irgendwo dazwischen liegt. Universal Pictures vermarktete den Film seit Erscheinen des ersten Trailers jedoch eher als Horrorthriller.
Zum Glück nimmt sich der Film selber nicht ernst und zum Glück nimmt er dann später aber doch eher düstere Formen an und man kann mit dem ganzen Setting, den Schauspielern und dem Plot eigentlich recht zufrieden sein. «The Visit» hat mich überrascht. Er ist beklemmend und creepy. Ebenfalls kommt der Humor nicht zu kurz. Die Schauspieler machen ihre Sache alle prima, vorallem der Oma nimmt man alles voll und ganz ab. Die Wertungen liegen niedriger, als dieser Streifen es eigentlich verdient hätte, denn er taugt sehr wohl für einen guten Horrorfilm-Abend.
Lemmy Kilmisters Tod riss eine immense Lücke in die Musikwelt. Nun soll Lemmy sein letzte Reise antreten. Fans auf der ganzen Welt können jetzt per Livestream auf dem Motörhead-Youtube-Channel (oder nachfolgend) dem Begräbnis beiwohnen. Die Trauerfeier findet in der Rainbow Bar in Los Angeles statt, wo Lemmy Kilmister bekannterweise Stammgast war, um den ein oder anderen Absacker zu sich zu nehmen. Da die Trauerfeier in kleinen Kreis stattfindet und man die Fans weltweit nicht ausschliessen möchte, hat man sich zu einer Live-Übertragung entschieden. Die Rainbow Bar hat folgendes Statement zu den Feierlichkeiten veröffentlicht:
STOSST MIT UNS AN!
„Wo auch immer ihr seid, BITTE findet euch zusammen und seht euch die Zeremonie mit den anderen Motörheadbangern und Freunden gemeinsam an. Geht in eure liebste Bar, euren liebsten Club, geht sicher, dass es dort eine Internet-Verbindung gibt und stoßt mit uns an. Oder ladet einfach eure Freunde ein und feiert Lemmy’s Leben live daheim. Wo auch immer, wie auch immer, lasst uns auf der ganzen Welt zusammenkommen am Samstag, den 9. Januar und lasst uns das Leben unseres geschätzten Freundes und unersetzlicher Ikone feiern.
Wir trinken auf dich, Lemmy!
Die komplette Aufzeichnung der Gedenkfeier für Lemmy findet ihr hier…
Was man nicht alles macht, um Musik zu promoten. Wenn man in ein gewöhnliches Kaleidoskop schaut, sieht man verschiedene Muster, die ineinander verschmelzen und wieder neue Formen bilden. Diesen Effekt macht sich auch die Band Meteor für ihr Musikvideo zu «Narcose» zu Nutzen. So im Stil: «Ist das Kunst oder kann das Porn?» Das Video wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Martin Sek umgesetzt. Dabei bediente man sich diverser Szenen aus Pornostreifen, die nun künstlerisch zusammengefügt wurden und sich zur Musik verändern und bewegen. Teilweise entstanden so ganz gruselige Ansichten… Die Musik, die promotet werden soll, ist übrigens so egal, dass ich nicht einmal den Ton ausgemacht habe. So etwas filtert mein Hirn automatisch einfach weg.
Lee Hardcastle hat wieder etwas sehr schönes genommen und es auf möglichst pervers blutige Art verdorben, wodurch es auf eine ganz besondere Art wunderbar wurde. Also wenn man es sowas steht. Wunderbar!
Der Trailer sieht auf jeden Fall äussert interessant aus und zeigt uns, dass ein Mix aus Sci-Fi und Film Noir durchaus möglich ist. Irgendein Fremder spielt hier die Hauptrolle, der mit seinem Computer im Kopf, der eine AI beherbergt, einer Frau helfen soll, einen Raub zu begehen. Dabei kann man sich aber nie so wirklich sicher sein, wer hier als nächstes wen betrügt und ob der wahre Schurke nicht eigentlich die AI im Kopf ist. Den Film kann man sich aktuell auf Vimeo anschauen, aber das kostet natürlich…