Before Vs. After Getting A Cat
In folgendem Video wird uns anhand von acht Lebenssituationen gezeigt, dass das Leben mit einer Katze nie mehr dasselbe sein wird, wie vorher…
(via Buzzfeed Video)
In folgendem Video wird uns anhand von acht Lebenssituationen gezeigt, dass das Leben mit einer Katze nie mehr dasselbe sein wird, wie vorher…
Warum sind zurzeit eigentlich alle so wütend? Selbst die Mops… Möppe… Möpse?
Oh nein. Nicht schon wieder der wütende Mob. pic.twitter.com/JdPv1LouTj
— Elektrohexe (@MasturBIER_) January 8, 2016
Making A Murderer“ ist wie CSI Miami in schmutzig, übergewichtig und unsexy – also gar nicht wie CSI Miami. Wenn ihr in den nächsten Tagen Zeit habt, die zehn Episoden der ersten und bis jetzt einzigen Staffel wegzuinhalieren und wenn ihr keine Angst vor der Wahrheit habt und den Ehrenmänner-Status von Polizei und Justizsystemvertreter zu hinterfragen.
Freunde, seht euch «Making A Murderer» auf keinen Fall an, wenn ihr in den US&A jemals mal eure Fingerabdrücke abgegeben haben solltet,
in naher Zukunft angstfrei die Vereinigten Staaten von Amerika besuchen wollt und euren Glauben an den Grundsatz «innocent until proven guilty» nicht verlieren wollt. Hier die erste Folge in HD oder auf dem Youtube-Channel von Netflix US & Canada, leider aber nicht ohne Youtube-Geo-Un-Fickisierung.
In den letzten Jahren gibt es immer mal wieder Filme, die an die Genre-Tradition der 70er und 80er Jahre anschliessen. Ein perfektes Beispiel dafür ist Ti Wests «House of the Devil», in eine ähnliche Richtung geht nun Ted Geoghegan mit «We Are Still Here», der in den 70er Jahren spielt. Bei dem Titel erwartet man bei Filmemacher Ted Geoghegan nicht besonders viel, hat der sich bisher doch hauptsächlich als Produzent und Autor halbgarer Wald-und-Wiesen-Horrorfilme hervorgetan. Aber hier zeigt er nun, dass er tatsächlich ein bisschen mehr drauf hat.
Geoghegan versteht es nicht nur, Stimmung zu erzeugen, sondern hat seine Figuren auch so weit im Griff, dass ein gewisses Mass an charakterlicher Entwicklung vorhanden ist. Das macht den Anfang ein bisschen langsamer, zahlt sich im Mittelteil und vor allem im Finale aber richtig aus. Inspiriert wurde Geoghegan von Lucio Fulcis «Das Haus an der Friedhofsmauer». Das geht soweit, dass die Vornamen der Figuren gleich sind, ein paar Handlungselemente ähneln einander aber auch. «We Are Still Here» ist jedoch konzentrierter. Auch, weil er mit 80 Minuten Spielzeit sehr viel schneller zum Punkt kommen muss und die Ereignisse sich schliesslich überschlagen lässt.
Ab dem Moment der Seance legt der Film so richtig los – und das auch auf recht grobe Art und Weise. Man merkt dem Streifen hier schon an, dass mit kleinem Budget produziert wurde. Der Vorteil sind handgemachte Effekte, der Nachteil, dass sie ein wenig krude gestaltet sind. Anders als bei Geisterfilmen üblich – damit deutlich unkonventioneller und sich vor Fulci verneigend – ist hier einiger Splatter geboten. Das sieht nicht immer hundertprozentig überzeugend aus, funktioniert aber. Ähnlich wie unlängst bei dem Werwolf-Film «Late Phases», der auch aus dem Larry-Fessenden-Umfeld kam. Der umtriebige Produzent ist hier als Schauspieler dabei – mit seiner Optik passt er auch bestens in ein 70er. Besonders schön ist das Wiedersehen mit Barbara Crampton, die in den 80er Jahren durch «Re-Animator» und «From Beyond» Genre-Fans bekannt wurde und vor ein paar Jahren im Home-Invasion-Thriller «You’re Next» zu sehen gewesen ist. Unterstützt wird sie von Susan Gibney – einst Leah Brahms in «Star Trek: The Next Generation» – und Monte Markham, der in «Baywatch» Mitchs Boss spielte. Alles keine grossen Namen, aber ordentliche Schauspieler. Sehr schön ist auch der Score von Wojciech Golczewski, der sehr minimalistisch ist, aber ein klein wenig John-Carpenter-Flair besitzt. Sollte man sich geben.
Zwei Mal pro Jahr hat das Deep Space Climate Observatory die Gelegenheit zu filmen, wie sich der Mond zwischen den Beobachtungssatelliten und die Erde schiebt. Was wiederum uns ermöglicht, «the Dark Side of the Moon» zu sehen, die sich sonst aufgrund der Rotation des Mondes unseren Blicken entzieht…
Hier ist wohl die Frage ob man Lachen oder eher Weinen soll…
Dank neuster Technik, welche von Travis Rice und den Jungs bei Brainfarm eingesetzt wird, haben sie jeweils den Massstab für Snowboardfilme auf ein neues Level gehoben. Die neuste Produktion wird der erste Snowboard-Film sein, der durchgehend mit 4K-Kameras gedreht wurde und was in alles in Sachen Gimbals, Kameras und sonstigem Gear verwendet wurde, werden wir noch bis zum Release in rund einem Jahr erfahren…
Lemmy Kimister war ein grossartiger Musiker, doch ebenso war er auch ein passionierter Zocker. Und so kommt eines zum anderen und es entstand der «Lemmy Kilmister Tribute Möd«, mit dem ihr nicht nur mit dem jungen Lemmy durch die Gegend knattern könnt, ebenso könnt Ihr per Knopfdruck eine paffen oder euch besaufen oder Nutten vom Himmel fallen lassen – so hätte es Lemmy gemocht.
Waffen gibt es keine speziellen, man kann aber auf die Herkömmliche zurückgreifen. Dafür kann Lemmy jederzeit eine massgeschneiderte Maschine spawnen oder Gitarre spielen. Das Ding ist ein blutjunge Version 1.0 und für jeden offen zum Ausbauen. Es folgen neue Klamotten, Stiefel, Waffen aus den ersten zwei Weltkriegen sowie Lemmys Lieblingspanzer und die zwei Charakter-Warzen, die ja bekanntlich Fibrome sind. Einen Mittelfinger gibts für Jack Daniels, die Geld haben wollten (!), damit ihr Produkt platziert wird. Hier gibts die Mod-Dateien und auf GitHub stellt Davide Violante alle Daten zum weiterbauen zur Verfügung.
Heute lassen wir mal den ganz normalen besorgten deutschen Staatsbürger zu Wort kommen. Denn «deutsch» hat nichts mit dem Aussehen oder der Hautfarbe zu tun, sondern damit, das Land und seine Werte zu respektieren. Überall auf der Welt ist wie länger je mehr nur klar-rechts oder klar-links zulässig, wer sich in politische Zwischentöne vorwagt, wird höflich aber bestimmt in eine der beiden Richtungen durchgeschoben. Das ist gleichermassen putzig wie gefährlich, wo doch jeder weiss, dass die Wahrheit meistens in der Mitte liegt. Aber Mitte ist gerade out. Aber sowas von. Die Schulhof-Gesellschaft mit ihrem «Lälälä, waren doch Flüchtlinge in Köln dabei, Ätsch-Bätsch!» ist dagegen gerade total angesagt. Schön gibt es auch Menschen wie Nathan Dash Menga die die Flagge in der Mitte halten.
Nathan kommt ursprünglich aus dem Kongo, lebt aber mit seiner Familie in Deutschland. Und er tut das gerne, wie er in einem Video bei Facebook und Youtube deutlich macht. Damit reagiert er auf die Diskussion, die nach der Silvesternacht in Köln entstanden ist. Und er wird deutlich, dass er gerne in Deutschland ist: «Weder würde ich Hilfe vom Staat bekommen, wenn es mir beschissen geht, noch hätte ich die Möglichkeit, ein Krankenhaus besuchen zu können.» Er stellt die Frage, mit welchem Recht sich manche Menschen Sachen herausnehmen, die das Ansehen aller Ausländer in Deutschland besudelten. Denn er glaube nicht, dass jemand bei sich zu Hause auf den Teppich scheissen würde. Seine unmissverständliche Aufforderung: «Packt einfach Eure Klamotten und geht nach Hause!»
Ein wirklich äusserst dramatischer und herzzerreissender Werbeclip für einen Überwachungskamerahersteller, der zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. In dieser kleinen Geschichte geht es um einen Ladenbesitzer und einen Obdachlosen. Ersterer verjagt letzteren immer wieder vor seinem Laden, bis dieser eines Tages nicht mehr auftaucht – und der Ladenbesitzer sich trotz allem fragt, wo er bleibt. Aus diesem Grund sieht er sich die Überwschungsvideos vor seinem Laden an und stellt fest, dass es mehr gibt, als man oberflächlich erkennen mag…
Es ist mal wieder Zeit, für einen zeitlosen Klassiker. Heute gibts David Bowie mit übersetzten Lyrics…
Ich, ich werde ein König sein
Und du, du wirst eine Königin sein
Durch nichts werden sie abgehalten
Wir können sie besiegen, nur für einen Tag
Wir können Helden sein, nur für einen TagUnd du, du kannst gemein sein
Und ich, ich werde die ganze Zeit trinken
Weil wir Liebende sind, und das ist ein Fakt
Ja wir sind Liebende, und das ist soDurch nichts, werden wir zusammen bleiben
Wir könnten Zeit stehlen,
nur für einen Tag
Wir können Helden sein, für immer und immer
Was sagst du dazu?Ich, ich wünschte ich könnte schwimmen
Wie die Delphine, wie Delphine schwimmen können
Durch nichts,
nichts wird uns zusammen halten
Wir können sie besiegen, für immer und immer
Oh wir können Helden sein
Nur für einen TagIch, ich werde ein König sein
Und du, du wirst eine Königin sein
Durch nichts werden sie abgehalten
Wir können Helden sein, nur für einen Tag
Wir können wir sein, nur für einen TagIch, ich kann mich erinnern (ich erinnere mich)
An der Wand zu stehen (an der Wand)
Und die Pistolen schiessen über unsere Köpfe
(über unsere Köpfe)
Und wir küssten uns,
als könnte nichts fallen
(nichts könnte fallen)
Und der Scham war auf der anderen Seite
Oh wir können sie besiegen, für immer und immer
Dann könnten wir Helden sein,
nur für einen TagWir können Helden sein
Wir können Helden sein
Wir können Helden sein
Nur für einen Tag
Wir können Helden seinWir sind nichts, und nichts wird uns helfen
Vielleicht sind wir verlogen,
dann solltest du besser nicht bleiben
Aber wir könnten sicherer sein,
nur für einen TagOh-oh-oh-ohh,oh-oh-oh-ohh
nur für einen Tag
Dieses Video liefert, was der Titel besagt. Nein, es ist nicht die Namen, die dumm klingen – es sind die Vögel selbst…
Der einflussreiche britische Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler David Bowie ist gestorben. Das Management des legendären Sängers teilte in den sozialen Netzwerken mit, dass Bowie friedlich im Kreis seiner Familie gestorben sei. Er habe 18 Monate lang tapfer gegen den Krebs in seinem Körper gekämpft. Am 8. Januar erst hatte er seinen 69. Geburtstag mit einem neuen Album gefeiert.

David Bowie gehörte zu den grössten und einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte und hat mehr als 140 Millionen Tonträger verkauft. Sein erster Welthit war 1969 «Space Oddity» aus seinem Debüt-Album «David Bowie». Der Erfolg war überwältigend. Mit Songs wie «Heros», «Let’s Dance», «China Girl», «Modern Love» feierte er seine grössten Erfolge. David Robert Jones, geboren am 8. Januar 1947 im Londoner Arbeiterviertel Brixton, entwickelte sich schon früh zum Einzelgänger. «Meine Kindheit war nicht glücklich. Nicht, dass es brutal zugegangen wäre, aber ich hatte eine ganz bestimmte Art britischer Eltern: Sie waren ziemlich unterkühlt, und man nahm sich nicht oft in den Arm». Durch seinen Bruder Terry kam er mit Jazzmusik und der Literatur der Beatniks in Berührung. Weitere frühe Leidenschaften waren die Malerei und die Philosophie, insbesondere der Buddhismus.
Nach kurzer Tätigkeit in der Werbebranche spielte er 1963 in der Ronnie Scott Band Saxophon, bevor er sich für die Rockmusik entschied. Wegen der Namensähnlichkeit mit dem Monkees-Sänger Davy Jones gab er sich den Namen eines weithin bekannten Jagdmessers. Als David Bowie wurde er später einer der vielseitigsten und einflussreichsten Popmusiker des zwanzigsten Jahrhunderts. Als Zwanzigjähriger nahm er Unterricht bei dem Pantomimen Lindsey Kemp und legte so den Grundstock für seine spätere Bühnenperformance. Auf Kemps Anraten hin nahm er die Ästhetik der Homosexualität an, nicht nur in seinen Bewegungen, sondern auch durch Kleidung und Make-Up. Sein folklastiges Debütalbum blieb weitgehend unbeachtet. 1969 fand Bowie einen geeigneten Rahmen für sein Auftreten. Inspiriert durch Stanley Kubricks Filme wandte er sich Science Fiction-Themen zu. Er verkörperte für sein Album «Space Oddity» den Astronauten Major Tom und drei Jahre später trat er in überarbeiteten Outfit als Ziggy Stardust endgültig seinen Siegeszug an. Die gleichnamige Platte zählt zu den Sternstunden des Glamrock. Bei allen späteren Image- und Stilwechseln gelang es ihm fortan immer wieder, ein hohes künstlerisches Niveau zu halten.

Nachdem er Ziggy Stardust «sterben liess», was allerdings nichts mit seiner anschliessenden Filmrolle in «Der Mann, der vom Himmel fiel» zu tun hatte, durchlebte Bowie eine längere Identitätskrise, gegen die weder Plattenaufnahmen noch Kokain halfen. 1976 zog er nach Berlin in einen Schöneberger Altbau. Hier entstand in Zusammenarbeit mit Brian Eno die Berlin-Trilogie, bestehend aus «Low», «Heroes» und «Lodger», deren Einfluss auf den Pop der Achtziger gewaltig gewesen sein dürfte. Das gleiche gilt für «Scary Monsters» von 1982. Nach kurzem Theaterengagement, während dessen er John Merricks Elefantenmenschen spielte und einem gemeinsamen Song mit Queen übernahm er einige Spielfilmrollen. Mit einfacher strukturierter, leicht zugänglicher Rockmusik errang er schnell wieder die Gunst des Publikums. Zudem komponierte er Filmmusiken und verkörperte den Bösewicht im Fantasy-Film «Labyrinth». Nach einer längeren Schaffenskrise, die auch die harte Rockmusik des Tin Machine-Projekts nicht überwinden konnte, wendete er sich 1997 vorübergehend dem Drum’n’Bass zu. Nach einem Herzinfarkt im Sommer 2004, bei dem er auch auf dem South-Side-Festival auftreten sollte, legte er seine Karriere bis auf weiteres auf Eis.
Bowie stellte seine Erfahrung auch anderen Rockgrössen wie z.B. Lou Reed und Iggy Pop zur Verfügung, indem er sie als Produzent unterstützte. Das Album «Blackstar», das vorige Woche erschien, besteht aus nur sieben meist langen Songs mit insgesamt gut 40 Minuten Spieldauer. Weit weg sind eingängige Hits wie «Space Oddity», «Life On Mars», «Heroes» oder «Let’s Dance». Stattdessen liess Bowie seiner im New Yorker Club «55 Bar» rekrutierten Truppe fabelhafter Jazzmusiker lange Leine und zwingt seine durchaus hörbar gealterte Stimme nochmals zu einer grossen Vorstellung. Sein radikal neuer Sound knüpfte an bei Radiohead und Massive Attack, bei Dub und Hiphop ebenso wie bei den Artrock-Veteranen King Crimson oder dem anstrengenden Schön- bis Schrägtöner Scott Walker, einem Altersgenossen Bowies. Der Meister selbst sagte zu seinem neuen Album nichts. Er schwieg, wie schon seit Jahren. David Bowie liess andere erzählen, wie seine neue Platte zustande kam und was davon zu halten sei. Im Falle von «Blackstar», dessen spartanisches Cover von einem schwarzen Stern dominiert wird, waren wieder einmal Bowies langjähriger Produzent Tony Visconti und erstmals Donny McCaslin als neuer Bandleader für den PR- und Erklär-Job zuständig. Der erste Satz des Songs ist beachtenswert:
Das Lied «Heroes» ist der Titel eines Songs, das 1977 in West-Berlin als Teil von Bowies Berlin-Trilogie entstand und zu einem der wenigen international bekannt gewordenen Popsongs über die Berliner Mauer wurde. Besonders in Deutschland erfuhr der Song durch den Film «Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo» von 1981 eine verstärkte Aufmerksamkeit, oft wird das Lied noch mit diesem Film assoziiert. Bei mir hat er einen Teil meiner Jugend geprägt. Bowie war ein Chamäleon und Superstar der Rockmusik. Er war eine der prägendsten Rock-und Pop-Grössen aller Zeiten, der in den vier Jahrzehnten seines Künstlertums mehrere Generationen von Musikern beeinflusste. Ein trauriger Start in die neue Woche. Sehr, sehr traurig. Bowie war einer der ganz, ganz Grossen. Mach’s gut, David, du wirst fehlen! Major Tom fliegt nicht mehr…