Diese interessante Infografik von Alberto Lucas López zeigt uns, dass Englisch auf der Welt nicht am meisten gesprochen wird. Die am häufigsten nativ gesprochene Sprache auf diesem Erdball ist rein nach Zahlen chinesisch und selbst Spanisch und Arabisch müssen sich hinter Englisch nicht verstecken. Allerdings wird weltweit keine Fremdsprache so oft an den Schulen gelehrt wie Englisch, weshalb Englisch die am meisten verbreitetste, erst gelernte Fremdsprache ist. Logo. Esperanto scheint heute keine Rolle mehr zu spielen und Österreich fehlt übrigens nicht bei Deutsch, sondern befindet sich im braunen «German-Klecks» unten rechts, bloss nicht beschriftet.
There are at least 7,102 known languages alive in the world today. Twenty-three of these languages are a mother tongue for more than 50 million people. The 23 languages make up the native tongue of 4.1 billion people. We represent each language within black borders and then provide the numbers of native speakers (in millions) by country. The colour of these countries shows how languages have taken root in many different regions.
Schön anzuschauende Animation von Stephen Ong, der eigentlich „einfach nur“ ein paar schön ineinander übergehende Bildsequenzen schaffen wollte und komplett ohne Storyboard an das Projekt gegangen ist. Am Ende gibt es quasi die Geschichte des Lichts an sich zu bestaunen, in schickem Dichotom-Look.
Wer gerne regelmässig mehrtägige Open-Air Festivals besucht, kennt dass: Man legt sich extra für diese Zeit ein Zelt zu und muss dann zusehen, wie man das Teil transportiert. Deshalb wundert es nicht, dass einer von 4 Festival-Besuchern das Zelt auf dem Gelände zurücklässt. Ziemliche Verschwendung dachten sich die Macher von KarTent und entwickelten deshalb eine umweltfreundlichere Lösung. Ihr Zelt besteht komplett aus Pappe und ist somit nach der Benutzung vollständig recyclebar. Wer jetzt zwecks des Materials skeptisch wird: Das Dach über dem Kopf ist wasserfest und soll sogar drei (!) Tage Dauerregen überstehen. Ausserdem kann man sein Zelt noch personalisieren und mit Fotos, Texten oder dem eigenen Logo versehen lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist, man kann ungestört seinen Rausch ausschlafen, ohne dass man von der Morgensonne wachgekitzelt wird. Im Karton-Zelt ist es nämlich immer dunkel. Über den Transport muss man sich auch keine Gedanken machen. Man bestellt zum gewünschten Open-Air Festival-Ticket einfach sein KarTent dazu und genau dorthin wird es dann auch gebracht. Im Moment steckt das Konzept noch in den Anfängen und kann deshalb vorerst nur für Festivals in den Niederlanden bzw. Belgien gebucht werden. Wäre aber durchaus auch hier denkbar und sicherlich ne sinnvolle Sache!
KarTent, a temporary festival tent made entirely out of cardboard. The cardboard allows for easy recycling of the tent; after the festival the tent can go directly to the paper recycling industry so that they can re-use your tent to make toilet paper, schoolbooks, shoe boxes or other romantic things!
Ich weiss jetzt gerade nicht, ob ich dieses Armband von Derek Rieger total bescheuert oder absolut genial finden soll. Wie auch immer, Derek hat ein Armband erfunden, das gleichzeitig eine flexible Smartphonehalterung ist und man so sein Phone quasi «freihändig» benutzen kann. Ursprünglich wurde das Teil für Menschen mit einem Handicap entwickelt, doch das Potential sprich die Zielgruppe dieser Erfindung ist weitaus grösser. Wer Derek bei der Realisierung von TUSK (Telephone Utility Support Kit) unterstützen will, kann dies per Kickstarter tun…
„A wearable device that allows you to dock and operate your phone hands-free anywhere and everywhere!“
TUSK is simply a dock with an articulated arm that you can strap around your wrist. It’s biggest downside is that it uses 3M adhesive to stick your phone on the arm, but Derek says the adhesive can be peeled off relatively easily and won’t leave a residue on your device. You can pledge at least $39 (USD) on Kickstarter.
Da arbeitet man schwer konzentriert an einem neuen Projekt und die tierischen Nachbarn nutzen den Fenstersims für einen kleinen Public-Porno. Sachen gibts…
Ich mag postapokalyptische Filme, in welchen ein kläglicher Rest der Menschheit ums Überleben kämpft. Bei «Embers» ist es ein Nervenvirus, das sämtliche Erinnerungen der Menschen ausgelöscht hat. Wer noch lebt, lebt im Hier und Jetzt ohne zu wissen, wer er ist und wo er hingehört. Dies alles spielt in verwüstet Landschaften, zerfallenen Häusern, schrottige Autos, Menschengestalten im Lumpen. In diesem Szenario erzählt die polnisch-amerikanische Produktion «Embers» fünf Geschichten.
So wacht ein junges Pärchen an einem Morgen zusammen auf einer Matratze im Geröll auf. Ihre erste Frage: «Wer bist Du?» Schulterzucken. Irgendwie wissen beide, dass sie zusammengehören, denn sie tragen die gleichen Bänder am Arm. Sind die beiden Geschwister oder ein Ehepaar? Nachdem intensiv geknutscht wird, kann man die Inzucht-Variante wohl ausschliessen. Die beiden geben sich Namen: Ben und Jenny. Nach einer Liebesnacht am prickelnden Lagerfeuer wacht das Liebespaar auf – und das Spiel beginnt von vorn. «Wer bist du». Doch der nächste Tag wird für die beiden anders verlaufen. Und das Vergessen, das sich als Hauptthema durch «Embers» zieht, spielt eine grosse Rolle dabei. Auch ein kleiner Junge, der durch die Ruinen und Landschaften zieht, scheint ein Von-Zwölf-bis-Zwölf-Gedächtnis zu haben, kommt aber gut damit klar. Er trifft Leute, verliert sie wieder und nimmt dies völlig unbekümmert hin. Ein alter Lehrer hat damit grössere Probleme. In seinem Häuschen im Grünen grübelt er ständig vor sich hin. Er weiss durch seine Aufzeichnungen, wer er war und versucht sich immer wieder verzweifelt daran zu erinnern.
Die Figur des Krawall-Jugendlichen «Chaos» lebt ebenfalls in der absoluten Gegenwart. Bei ihm wirft sich die Frage auf, ob es Menschen gibt, die einfach von Natur aus böse sind. Er ist es anscheinend. Marodierend und tötend zieht er durch die Lande ohne sich der Konsequenzen seiner Taten bewusst zu sein – und trifft eines Tages auf eine Gruppe Jungs, die wohl noch fieser sind als er. Die einzigen Menschen, die von der Demenz-Seuche verschont wurden, sind ein Vater, der mit seiner Tochter in einem Hightech-Bunker wohnt. Mit der Zeit wird das Mädchen immer nervöser und hält die ermüdenden Gespräche mit ihrem Vater im Bunker nicht mehr aus. Sie verlangt von ihm die Freiheit – auch wenn sie Opfer des Virus werden könnte. Neben der Story um das junge Pärchen ist diese noch die fesselndste. Was auch an Greta Fernandez liegt, die als Tochter Miranda das ganze Schauspiel-Ensemble überragt.
Im Laufe des Films werden einige der fünf Geschichten miteinander verwoben. Einen richtigen Erzählbogen bekommt «Embers» jedoch nicht hin. Wer eine Null-Neigung zum Philosophieren hat, wird den Film wohl stinklangweilig finden. Für andere dürfte er zum Nachdenken anregen. Beispielsweise, dass die Erinnerungen und das Erlebte erst den Menschen ausmachen, der man ist. Oder: Dass es eigentlich nur das Hier und Jetzt gibt – und der Rest sich nur im Kopf abspielt. Das Thema ist an sich sehr interessant – und es ärgert ein wenig, dass es nicht etwas knackiger umgesetzt wurde. Trotzdem lohnt es sich, «Embers» anzuschauen. Einerseits wegen der eindrucksstarken Bilder samt kreativer Kameraführung – andererseits, weil das Thema bei einem Gläschen Wein herrlich zum Philosophieren einlädt.
Cirkus aus Neuseeland hat eine Popcorn-Maschine gebaut, die einem zwar nicht weiterbringt, wenn man Hunger auf Popcorn bekommt, aber dennoch meinen Geschmack trifft…
Freunde, hier der zweite Trailer zur zweiten Staffel von «Daredevil» mit dem Punisher, Elektra und nun auch noch The Hand – es scheint, als hätte Daredevil in der zweiten Staffel alle Hände voll zu tun, da irgendwie Ordnung rein zu bekommen. Die Staffel wird komplett am 18. März auf Netflix verfügbar sein und ist vermutlich ganz gut…
Marvel's Daredevil - Season 2 | Official Trailer - Part 2 [HD] | Netflix
Danny & Annie ist ein Kurzfilm von The Rauch Brothers, die tolle kleine Kurzfilme aus den Geschichten machen, die das StoryCorps seit über 10 Jahren von ganz normalen Leuten auf der Strasse sammelt…
Fleshgod Apocalypse haben ein Lyric-Video zu ihrem Song «Gravity» veröffentlicht. Der Song stammt aus dem neuen Album «King», das am 5. Februar erschienen ist…
Am Mittwoch ist Peter Lustig mit 78 Jahren von uns gegangen. Und eigentlich wollte ich dazu nichts bloggen – und doch bin ich mit Peter Lustig aufgewachsen und muss einfach dazu was festhalten. Er hat mich in den 80ern in alternative Lebenswelten eingeführt. Bis dahin wusste ich nicht, dass man mit Latzhose in einem Bauwagen wohnen und so geniale komische Gerätschaften zusammenbauen kann. Ohne Peter Lustig, wären wir alle viel doofer und nicht auszudenken, was ohne Peter aus mir geworden wäre.
Es liegt wohl auch am eigenen Alter, dass nach und nach die eigenen Helden der Kindheit und der Jugend sterben. Diese Woche ist nun Peter Lustig im Alter von 78 Jahren gestorben. Fuck this year! In der ZDF-Sendung «Löwenzahn» erklärte uns der schrullige, doch stets liebenswerte Moderator aus seinem schicken Bauwagen heraus, warum Autos fahren, was Abgase wirklich sind und schlicht, wie unsere Welt funktioniert. Dabei schaffte er es Million Kids für Technik, Umwelt und Wissenschaft zu interessieren. Als Kind habe ich Löwenzahn geliebt, Peter Lustigs Löwenzahn war einfach toll! Was dann später beim Wechsel der Moderation alles so über Lustig gesagt und geschrieben wurde, ging mir ziemlich am A-llerwertesten vorbei, da dies eh nur eine Miiesmache-Kampagne der Bild war und mit meinen kindlichen Erinnerung an ihn nichts zu tun hat, um das gleich mal vorneweg zu nehmen.
Seine ruhige, grossväterliche Art aus seinem legendären Bauwagen die Welt zu erklären, bis 1980 mit der Pusteblume, später als Löwenzahn, war gleichzeitig unterhaltsam und lehrreich. Wenn ich heute an Peter Lustig denke, erinnere ich mich vor allem an seine sonore Stimme, die alles zusammenhielt und genau das verkörperte, was wir an Peter Lustig als Kinder so liebten: Er vermittelte Ruhe, Verlässlichkeit, eine unbändige Neugier auf die Welt und die Fähigkeit mit einfachen, aber sehr schlauen Sätzen genau diese Welt zu erklären. Vor allem ökologische Themen bewegten Peter Lustig sehr. Damit traf er den Zeitgeist der späten 70er, 80er und frühen 90er ziemlich gut. Es ist kein Zufall, dass «Löwenzahn» in der Hochzeit der Ökobewegung zu legendärem Kinderfernsehen wurde.
Löwenzahn, 28/10/07 (Letzte Folge mit Peter Lustig) - Tribute to Peter Lustig
Ein grosser Fernsehverzauberer ist diese Woche von uns gegangen, mehr als 25 Jahre lang begeisterte er Kinder und Erwachsene vor den Fernsehgeräten. Mich auch. Herzlichen Dank Peter Lustig für die wunderschönen Augenblicke echter Fernsehkultur und toller, kindgerechter Unterhaltung. Ich war von den Sendungen, als sie noch von und mit ihm gestaltet wurden, immer begeistert und hatten nie das Gefühl, dass hier reiner Kommerz oder belanglose Volksverdummung betrieben wird. Ich bedauere alle Kinder, welche mit heutigen Medien gross werden müssen und hoffe, dass diese Kinder uns diese flächendeckende Massenverblödung irgendwann verzeihen können! Sofern diese Kinder in der Lage sind, in ferner Zukunft noch eigenständige Gedanken bzw. Meinungen zu vertreten oder zumindest zu äussern…
R.I.P. Peter Lustig hat abgeschaltet ?
Ein Idol unserer Kindheit und der vielleicht berühmteste Latzhosenträger der Welt ist von uns gegangen. Wer Peter Lustig einen würdigen Abschied verschaffen will, sorgt in der Nacht von Samstag auf Sonntag für hervorragende Einschaltquoten im ZDF:
Er war der Held unserer Kindheit: In Gedenken an Peter Lustig sendet das ZDF eine lange #Löwenzahn-Nacht von Samstag auf Sonntag.
Alleine das Intro mit den durch Beton brechenden Löwenzahn-Blumen sagt alles über die links-ökologische Grundhaltung der Serie, die mich bis heute prägt. Wir sagen farewell and goodbye, Peter Lustig – einer der ganz Grossen des Fernsehens – mach’s gut, danke für alles, und grüss die anderen. Und jetzt – abschalten! ?
Löwenzahn Titelmusik 8-bit chiptune version by Synapsenkitzler † R.I.P. Peter Lustig
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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